Wer nicht neugierig bleibt, wird nur noch älter (Marianne Frauchiger)
Kategorie: Lesen + hören + sehen
Mein Lesegeschmack geht „querbeet“. Die meisten Bücher, die ich hier vorstelle, empfehle ich mit Herzblut, doch es kann auch mal ein Verriss dabei sein…Genauso verhält es sich mit den Hörbüchern und Filmen. Ich würde mich sehr über Empfehlungen freuen, denn man soll ja immer über den Tellerrand schauen!
Die Autorin lebt seit mehreren Jahren in Berlin Kreuzberg. Sie möchte aus ihrer Blase ausbrechen und das Berliner Umland kennenlernen und sehen, wie sich das Leben unterscheidet und welche Beziehungen es von Stadt und Land gibt. So macht sie sich an einem Rosenmontag auf und geht nach Osten. Ihr Konzept: Nur ca. 20 km pro Tag laufen, um Zeit für Beobachtungen und Gespräche zu haben, kein Smartphone mitnehmen, die Unterkunft will sie jeweils bei Freunden von denjenigen finden, bei denen sie am Tag zuvor übernachtet hat. In dem Buch beschreibt sie 15 Etappen, davon hat sie dreizehn zu Fuß bewältigt. Die ersten acht Tage ist sie noch in Deutschland. Die Örtchen sind propper, allerdings sind immer wieder Geschäfte oder Restaurants geschlossen und die Stimmung ist manchmal trostlos. Wett gemacht wird dies von der Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft der Menschen, bei denen sie übernachtet. Sie führt abends interessante Gespräche, bald merkt sie, dass sie hier noch immer in ihrer Blase ist. Es sind Menschen, die von der Stadt aufs Land gezogen sind, um sich Lebensträume zu erfüllen. Themen sind u.a. das Miteinander zwischen den alten Dorfbewohnern und Zugezogenen und der Einfluss der AfD, die manche an die Rückkehr nach Berlin denken lassen. Aber tragen die Zugezogenen vielleicht Mitschuld an der starken AfD, weil sie das Fremde verkörpern? In Polen angekommen, sind für die Autorin Sprachbarrieren und ungewohnte Alltagsrituale die größte Herausforderung. Aber auch hier erlebt sie wieder eine große Freundlichkeit und Interesse an ihrer Wanderung und man ist stolz, ihr historische Baudenkmäler und Museen im Heimatort zu zeigen und über die Geschichte zu erzählen. Am Ende der Wanderung ist Millay Hyatt beglückt, denn sie weiß nun, dass es zwischen den Menschen in der Stadt, auf dem Land oder auch in einem anderen Staat Verbindungen gibt. Es sind Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit. Das Buch bietet viel Stoff zum Nachdenken: Naturbeschreibungen, zum Teil witzigen Alltagsbeobachtungen, Gedanken zur deutschen und polnischen Geschichte, Überlegungen zum Feminismus, Fragen des Miteinanders in der Gesellschaft, diese Themen sind miteinander verwoben. Auch machte mich das Buch neugierig auf den Osten jenseits von Berlin, ganz besonders die kleinen polnischen Städte wären für mich eine Reise wert. hat viel erlebt und das quasi „vor der Haustür“. Das passt bestens in unsere Zeit mit Angst vor Kerosinmangel und damit bedrohten Auslandsurlauben.
Der KIQ ist die Fähigkeit des Menschen, mit Hilfe von künstlicher Intelligenz sein Arbeitsleben und sein Privatleben zu gestalten und diese Fähigkeit wird in unserer heutigen Welt immer wichtiger. Über Künstliche Intelligenz lesen wir z.Zt. jeden Tag in der Zeitung, mal Gutes, mal Schlechtes. Öfter höre ich: „Das will ich nicht, das brauche ich nicht!“ oder „Das ist nur eine Modeerscheinung!“ In China und Indien lernen bereits heute Kinder in der Schule den Umgang mit KI- ob Modeerscheinung da die richtige Einschätzung ist? Ich wollte wissen, wohin die KI-Reise geht und welche Verbesserungen für mein Leben möglich sind und las dieses Buch:
Die beiden Autoren erklären kurz, was unter KI verstanden wird und geben einen Überblick, wie sich die KI seit dem 30.11.2022 entwickelt hat- an diesem Tag wurde die erste KI „Chat GPT“ für die Öffentlichkeit freigeschaltet. „Atemberaubend“ fasst den Werdegang in einem Wort zusammen. Das Buch zeigt die Bereiche auf, in denen bereits heute KI eingesetzt wird und welche Anwendungen zukünftig möglich sind. Auf die Gefahren und Probleme durch KI wird ebenso eingegangen. Das Hauptanliegen des Buches ist allerdings, auf spielerische Weise den KIQ des Lesers/ der Leserin Schritt für Schritt zu erhöhen.
Schritt 1 ist ein Bild, das man sich immer wieder vor Augen führen sollte: Der Mensch lenkt und entscheidet, wohin die Reise geht, die KI unterstützt ihn dabei.
Foto einer Flusslandschaft mit einem Tandem, vorne sitze ich, dahinter die KI in Darstellung eines Roboters, der mir Antrieb gibt.
Schritt 2: Für mich persönlich der wichtigste Tipp: Ein kleines Heftchen parat legen, um Fragen aufzuschreiben, die man im Alltag gerne beantwortet hätte und zu notieren, welche Fragestellungen die befriedigendsten Antwortergebnisse brachten. Das habe ich gemacht und fand es bei meiner bewussten Selbstbeobachtung erstaunlich, wie viele Fragen tagsüber kurz in meinem Kopf aufploppen, aber bisher nie beantwortet wurden.
Schritt 3: Diese notierten Fragen der KI stellen. Und hier beginnt das Training, denn je detailierter die Fragen sind, desto präziser sind die Antworten. Das Buch bietet Aufgaben an, um ein Gefühl für gutes „Prompten“ ( =Fragen stellen, Arbeitsanweisungen geben), zu bekommen.
Ich habe das Buch durchgearbeitet und gelernt: – Ja, man muss das Fragestellen tatsächlich üben und dabei Erfahrungen sammeln. – Es blieb nicht bei der Beantwortung von Fragen, sondern langsam habe ich auch zusammen mit der KI für mich völlig Neues entwickelt. Ein Beispiel: Einen auf meine Wünsche zugeschnittenen 3-Monate-Übungsplan zum Thema Jazzpiano, bei dem die KI zum Sparringspartner wurde. Die KI fragt immer weiter, bis man durch die eigenen Antworten selbst das beste Ergebnis für sich erzielt hat. – Man darf sein Gehirn nicht abschalten und alles kritiklos übernehmen. Die Plausibilität zu hinterfragen, ist oberstes Gebot. KIs neigen zum „Halluzinieren“, sprich, sie antworten ohne echtes Wissen, um überhaupt eine Antworten präsentieren zu können.
In der Arbeitswelt ist es in fast allen Sparten unerlässlich, sich mit den Möglichkeiten der KI auseinander zu setzen, um nicht in Kürze auf einem Abstellgleis zu landen. Dabei sollte man bedenken, dass durch KI die Arbeit auch wieder mehr Spaß machen kann, wenn man langweilige Arbeiten delegiert oder plötzlich neue Ideen für seinen Bereich bekommt. Als Privatmensch weiter am „KI-Ball“ zu bleiben, trainiert mich für die Zukunft, wenn fremde Menschen mir ihre KI – Antworten/Fake News vorsetzen wollen. Ich hoffe, gewappnet und kritischer zu sein. Die Gedanken, dass ich zukünftig ein Werkzeug an der Hand habe, das mir jederzeit meine Fragen in Sekundenschnelle erklärt, mit dem ich Probleme im Alltag besser lösen kann oder meine Kreativität große Unterstützung bekommt, empfinde ich als positiv. Die KI erweitert meinen Horizont und deshalb werde ich sie auf mein Tandem öfter mal aufsteigen lassen.
Welche KI bevorzuge ich?
Wenn Sie googeln, wird Ihnen seit ein paar Monaten direkt am Anfang eine KI-Antwort präsentiert. Da ich den Umgang mit Benutzerdaten bei Google ablehne, kommt diese Nutzung nicht für mich in Frage. Auch beim amerikanischen Chat GPT ist der Umgang mit Daten ein weites Feld, wie inzwischen hinreichend bekannt ist und ich habe inzwischen kein gutes Gefühl mehr bei der Benutzung von Chat GPT.
Die beiden Buchautoren sprechen sich für Perplexity aus, einer KI aus den USA, die in Privathand ist und auf Datenschutz achtet. Was mir daran nicht so gefällt, ist die Teilhaberschaft von Jeff Bezos, dem Inhaber von Amazon. Eine zweite Empfehlung ist „Lumo“, eine KI aus der Schweiz, ins Leben gerufen von Wissenschaftlern des CERN Instituts ( u.a. Erfinder des World Wide Web). Bei ihnen hat die Privatsphäre der Benutzer oberste Priorität. Vergleiche ich diese beiden KIs mit Autos, so spreche ich von einem BMW SUV und einem VW Caddy. Die „Pferdestärken“, bzw. Möglichkeiten von Perplexity sind beeindruckend und man wird von ihnen in das Weltall des Wissens katapultiert. Bei einigen Versuchen hat mich das teilweise überfordert und ich fand die Begrenztheit von Lumo für meine Zwecke völlig ausreichend. Sobald Lumo etwas nicht oder nicht genau weiß, wird darauf hingewiesen. Für mich ist das ein Pluspunkt. Beide Anwendungen gibt es in einer kostenlosen Version und in einer Pro-Version. Nach einem Zwei-Wochentest, habe ich für 96 Euro/Jahr die Lumo-Pro Version abonniert.
Wem das Buch über den KIQ nicht weit genug geht bezüglich derzeitige Möglichkeiten, Zukunftsvisionen und Einordnung der Gefahren, dem empfehle ich dieses Buch. Es ist von 2025, also noch relativ aktuell. Es bietet viele Einsatz-Anregungen und Argumente, warum der Mensch von KI nicht abgeschafft werden wird. Der Schreibstil ist wie bei allen „Dummies“-Büchern locker und humorvoll.
Der Text dieses Beitrages wurde nicht von einer KI geschrieben. Das Tandemfoto habe ich mit der KI meiner Foto-App „Picsart“ erstellt.
Alina, Anfang 40, ist Journalistin bei einem Kölner Fernsehsender und wartet seit mehreren Jahren darauf, dass sie eine eigene Sendung bekommt. Jüngere Mitarbeiter überholen sie, wie beispielsweise Jakob. Er soll eine neue Show präsentieren, in der zuerst eine kurze Reportage gezeigt und dann über das Thema in einer Talkrunde gesprochen werden soll. Für Alina, die die Reportage drehen soll, ist das die letzte Chance, dem Programmchef ihr Können zu beweisen. Ihre Idee: Sie will eine Woche einen Obdachlosen mit der Kamera begleiten. Ausgesucht hat sie sich Bohm, einen ca. Mitte 30 Jahre alten Mann. Dieser lehnt ab, besonders als Alina ihm eine Gage von 1000 Euro anbietet, ist er empört und Alina muss gehen. Doch dann wird Bohms Hund bei einer Kneipenschlägerei schwer verletzt, die Behandlung kostet fast 1000 Euro und Bohm geht auf Alinas Angebot ein. In den nächsten Tagen begleitet die Journalistin den Mann beispielsweise zur Essensausgabe oder bei der Suche nach einem Schlafplatz und lernt einen bescheidenen, intelligenten und auch witzigen Menschen kennen. Alina fühlt sich zu ihm hingezogen und auch Bohm spürt nach langer Zeit zum ersten Mal ein Hauch von Glück, weil ein Mensch ihn wirklich wahrnimmt und nicht sofort verurteilt. Bohm lebt seit fünf Jahren auf der Straße- wie kam es dazu? Er trinkt, um schreckliche Gedanken aus seinem Kopf zu bekommen- was ist passiert? Im Fortgang der Geschichte überschlagen sich die Ereignisse, bei denen nicht nur Bohm am Abgrund steht, sondern auch Jakob. Daniel Bohms Geschichte wird am Ende des Romans erzählt. Er hat seit seiner Kindheit redlich versucht, im Leben einfach nur alles richtig zu machen, doch irgendwann hat ihn dieses hohe Ziel überfordert und er stürzte ins Unglück.
Ein obdachloser Mensch als Hauptperson in einem Roman- das findet man nicht häufig. Der Autor Christian Huber lebt in Köln und hat dort einen Mann kennen gelernt, dessen Lebensgeschichte der Ausgangspunkt für diesen Roman ist. Huber schreibt auch für einen Fernsehsender, kennt sich in diesem Metier aus, was für den Handlungsverlauf wichtig ist. Alina steht stellvertretend für die Weltsicht der „Normalbürger“, sie und ihre Eltern, und damit wohl auch die meisten Leser, tappen in Vorurteilsfallen. Wie schnell ein Mensch abstürzen kann, wird mit Jakobs Geschichte erzählt. Das hat mir gut gefallen. Eine Liebesgeschichte mit Zukunft zwischen Blohm und Alina- ist das möglich? Das Ende des Romans hängt glücklicherweise nicht voller Geigen, aber ein Neuanfang für Blom ist nicht mehr undenkbar.
Veit ist Autor und beschließt, ein Jahr auf dem verlassenen Bauernhof seiner Großeltern zu verbringen. Hier hat er in seiner Kindheit viel Zeit verbracht und er möchte die Gegend neu erkunden, schreiben und den Wind beobachten. Seine Übersetzerin Dora, zu der er ein recht enges Verhältnis hat, will er ein Jahr nicht sehen, sondern nur via Briefe den Kontakt aufrecht erhalten. In dem Buch lesen wir diese Briefe von Veit und Dora. Dora lebt in einer österreichischen Großstadt mit Lärm, Schmutz und Rücksichtslosigkeiten. In ihrem Beruf ist sie gehetzt und sie setzt sich darüber hinaus noch permanent den Nachrichten auf Social Media aus. Sie hat Angst, paranoid zu werden, denn immer häufiger glaubt sie, dass man sie überwacht und fühlt sich auf der anderen Seite zunehmend einsam. Auch auf dem Land ist es laut, wenn die Bäume abgesägt werden, es knallt, weil gejagt wird, die Windräder surren oder auf der Schnellstraße die Autos rasen. In den Dörfern rund um den Bauernhof sieht Veit bei seinen Spaziergängen selten Menschen, die Geschäfte und Lokale von früher gibt es kaum noch. Stattdessen stehen Selbstversorgungscontainer dort, wo man aus Automaten Lebensmittel ziehen kann. Also auch hier Einsamkeit. Und doch findet Veit am Fenster in der Küche des Bauernhofes auch viel Ruhe und Frieden, wenn er den Vögeln zuschaut, die Wolken oder den Wind bzw. später auch Stürme beobachtet, wie sie auf die Landschaft und auch auf ihn Einfluss nehmen. Die Briefe zeigen wechselnd zwei unterschiedliche Lebenswelten und das ist spannend zu lesen. Dora und Veit haben aber auch Gemeinsamkeiten. Dora schläft sehr schlecht oder träumt häufig und schreibt Veit in den Briefen von ihren Träumen. Auch der Schriftsteller träumt und berichtet. Es gibt abstruse Geschichten, aber die meisten Träume scheinen Botschaften an die beiden zu enthalten. Die Beschreibungen der verschiedenen Winde und Stürme las ich besonders gerne und werde sie sicherlich immer mal wieder lesen. Ich möchte gerne meine Antennen für diese kostenlosen und höchst unterhaltsamen Beobachtungen trainieren. Ein Beispiel:
Bevor wir nach Sizilien geflogen sind, las ich zur Einstimmung drei Bücher.
Diesen sehr atmosphärischen Krimi konnte ich in Palermo lebendig werden lassen, denn das Hotel „Grand Hotel des Palmes“ , in dem die Geschichte meistens spielt, gibt es noch heute. Berühmt wurde es u.a. deshalb, weil Richard Wagner hier seine Oper „Parzival“ zu Ende geschrieben hat.
Unten Mitte: In der Empfangshalle hat Richard Wagner seinen Platz gefunden. Links unten: In dieser „Lounge“ tranken wir Kaffee und aßen jeweils ein großes Stück leckeren Orangenkuchen. Rechts daneben eine beeindruckende Bar.
Dieses Buch sollte mich auf das Thema „Palermo und die Mafia“ einstimmen. Auch im ersten Buch spielt die Mafia eine Rolle, aber in diesem Krimi geht es um eine Staatsanwältin, die gegen einen Minister vorgeht, weil er über Jahre hinweg mit der Mafia zusammen gearbeitet hat. Ein deutscher Journalist erlebt dies mit und gerät zwischen die Fronten. Ein unterhaltender Krimi, in dem manche Vorgänge überzeichnet wurden, um die Spannung zu erhöhen. Allerdings geht es auch darum, dass es bei der Mafia kein Schwarz-Weiss gibt, sondern durchaus auch Grautöne, die durch die Abwesenheit oder das Desinteresse der Staatsmacht erzeugt werden. Das Buch erschien 2015. Seitdem ist auf Sizilien viel passiert. Immer mehr Politiker, aber vor allen Dingen immer mehr Bürger beziehen eindeutig Position gegen die Mafia. An mehreren Stellen sahen wir Erinnerungsschilder oder Plaketten, die an von der Mafia ermordete Menschen erinnern.
Diese Gedenktafel hat ein für Sizilien ikonisches Foto als Vorbild: Die Richter Giovanni Falcone und Paolo Borsellino im Gespräch. Sie wurden 1992 in Palermo bei Bombenattentaten ermordet. Ich spreche kein Italienisch und habe versucht, mit Hilfe mehrerer Sprach-KIs, die sich in der Übersetzung teilweise unterscheidet haben, den Texte unterhalb des Wandtafel zu übertragen: „In Sizilien“ „So intelligent und fleißig man auch sein mag, es ist nicht gesagt, dass man Karriere macht und es ist auch nicht gesagt, dass man es schafft, zu überleben. Sizilien hat den Klientelismus zu einer Lebensregel gemacht. In diesem Umfeld ist es schwierig, reine und einfache berufliche Fähigkeiten zu haben. Was zählt, ist der Freund oder die Bekanntschaft, die einem einen kleinen Schubs gibt. Und die Mafia, die für die Übertreibung sizilianischer Werte steht, was letztendlich dazu führt dass das, was eigentlich das Recht jedes Bürgers ist, als Gefallen erscheint.“ Glovanni Falcone Dinge der Cosa Nostra 1991 GIOVANNI FALCONE UND PAOLO BORSELLINO
In Palermo gibt es inzwischen sogar touristische Führungen unter dem Motto „No Mafia“, denen ich aber zwiespältig gegenüber stehe, da hier auch Orte gezeigt werden, wo Attentate stattgefunden haben. Palermo war 2019 die sicherste Stadt in Italien und auch heute liegt sie noch vor Mailand, Rom oder Florenz. Die Mafia ist nicht verschwunden, Drogenhandel oder Erpressung gibt es noch immer. Aber die „Cosa Nostra“ agiert nun mehr stärker im Hintergrund und versucht, in den einzelnen Vierteln staatliche Aufgaben zu übernehmen, in dem sie Armen hilft oder „Ordnung schafft“. Tourismus als Einnahmequelle wurde inzwischen entdeckt und es wird viel dafür getan, dass Besucher ein sicheres Gefühl haben.
Dieses Buch gefiel mir am besten. Drei Kurzgeschichten zeigen das Leben der Leute, die hart für ein kleines Glück arbeiten und gelernt haben, sich zu gedulden und mit ihrem Schicksal nicht zu sehr zu hadern. In den Vierteln dieser Menschen spielt sich das wahre Leben ab, es wird gestritten, man versöhnt sich, es wird geklatscht oder man hegt Umsturzgedanken. Dabei ist Essen und Trinken oft der Kitt oder auch Trost, wenn die Melancholie zu groß wird. Besonders beim Besuch der Märkte in Palermo, auf den Fotos ist es der „Mercato di Ballarò“, musste ich öfter an diese Geschichten denken.
Zum Schluss noch ein Tipp: Unten rechts sehen Sie einen Street Food Stand auf dem Markt. Das Angebot an Köstlichkeiten ist riesig (und war uns zumeist unbekannt) und ich bedauere es ein wenig, hier nicht an einer geführten Tour teilgenommen zu haben, bei der man an mehreren Ständen hält und das Street Food erklärt bekommt. Sitzplatzgelegenheiten gibt es genügend, man kann also in Ruhe genießen.
Was tun, bzw. nicht tun, wenn es in Palermo regnet? Dazu schreibe ich etwas in der nächsten Woche.
In Paris kommt eine Frau, 49, verheiratet, eine Tochter, Synchronsprecherin, gestresst von der Arbeit an einem Novemberabend gerade nach Hause, als ihr Telefon klingelt. Die Polizei von Le Havre ist am Apparat und fordert sie auf, am nächsten Tag für eine Aussage nach Le Havre zu kommen. Man hat am Strand eine männliche Leiche ohne Papiere gefunden, in der Jackentasche war nur ein Zettel mit ihrer Telefonnummer. Kennt sie den Mann? Warum hatte er ihre Nummer? Nach dem vergeblichen Versuch, dieser Aufforderung nicht nachzukommen, fährt sie am nächsten Tag ans Meer und je näher sie Le Havre kommt, desto mehr Erinnerungen stürmen auf sie ein. Sie lebte mit ihren Eltern während ihrer Kindheit und Jugend in Le Havre und wäre fast an ihrer ersten Liebe zerbrochen. Sie war mit Carven zusammen, einem charismatischen Jungen, der für ein paar Monate nach Montreal ging und sich nach seiner Abfahrt nie wieder bei ihr gemeldet hat. Sie macht eine Aussage bei der Polizei, gibt an, den Toten auf den Fotos nicht zu kennen. Der Kommissar glaubt ihr nicht, auch ist es seltsam, dass sie nicht nach Paris zu ihrer Familie zurückfährt, sondern in Le Havre bleibt. Sie recherchiert auf eigene Faust, denn sie selbst möchte wissen, was es mit der Telefonnummer auf sich hat und sie weiß, dass ihr Aufenthalt eine Chance für sie ist, mit der noch nicht verarbeiteten Vergangenheit abzuschließen. Dieser Krimi ist ein toller, sehr abwechslungsreicher Roman! Die Spannung ist rund um vielschichtige Themen gewebt. Da ist zuerst einmal die Kriegsgeschichte von Le Havre, das von den Alliierten fast völlig zerbombt wurde. Die Straßennamen sind geblieben, doch die meisten Häuser wurden in einem für damalige Verhältnisse futuristischen Betonstil gebaut und die Erinnerungen der Einwohner wurden vernichtet. Wenn diese Stadtteile auch heute zum UNESCO Weltkulturerbe gehören, so bedeuten sie auch Tristesse und die Farbe Grau, die sich im Meer widerspiegelt. Aber beim Lesen erfährt man noch so viel mehr. Beispielsweise wird die Geschichte zweier ukrainischen jungen Frauen erzählt, die in einer Kneipe auf ihr Visum via App warten, um nach England auszureisen. Man erfährt, wie eine Schiffstaufe vor sich geht, über den Fechtkampf der Tochter, die Kunst des Synchronsprechens und deren Bedrohung durch Künstliche Intelligenz wird geschrieben oder, um noch einmal auf Le Havre zurückzukommen, wie Le Havre zum zeitweise größten Umschlagplatz für Drogen wurde. Wenn die Frau durch das kalte Le Havre im November streift, von stürmischen Wellen am Hafen nass wird, hat man das Bedürfniss, einen heißen Tee zu trinken und riecht das Meer. Mit wenigen Worten arbeitet die Autorin Stimmungen in ihr Buch ein, das ist beste Literatur. Wie schon bei dem Krimi „Die nackte Haut“ ist hier auch mein Urteil: Krimis können bessere Romane sein, denn sie haben als roten Faden die Spannung und ermöglichen damit den Autoren, ihre Herzensthemen in die Handlung einzubringen.
Martha Kiesler ist Jazzpianistin aus Hamburg und wandert während des Krieges in die USA aus. In Deutschland wurde Jazz von den Nazis verboten und ihr Freund Willy kam durch einen Unfall ums Leben. In New York wird sie immer erfolgreicher, spielt sogar als weiße Frau in den Jazzlokalen von Harlem. Ein O-Ton Dokument mit Jutta Hipp:
Doch dann kommt es zum großem Streit mit ihrem Manager und 1951 kehrt sie nach Hamburg zurück. Das ist die Vorgeschichte. In St. Pauli trifft sie auf einige bekannte Gesichter. Friedhelm, ehemaliger Nazischerge, ist jetzt Polizist. Jack, der ein Jazzlokal eröffnen will, möchte, dass Martha bei ihm spielt. Martha nimmt das Angebot an unter der Bedingung, dass Jack auch den Bassisten Paul einstellt. Ihn hat Martha kurz zuvor kennengelernt. Er ist für Martha „ihr Musiker im Geiste“, hängt allerdings an der Nadel und wird als Deserteur von der US-Army gesucht. Doch Martha hält zu ihm, vielleicht weil er sie auch an Willy erinnert. Jack stimmt schließlich zu, doch damit beginnt der Ärger, denn Paul hat noch andere Geheimnisse. Da sind Josie, ein zwölfjähriges Mädchen, das plötzlich bei Paul im Zimmer auftaucht, der gewalttätige Mike, mit dem Paul mehrmals aneinander gerät und ein Mann mit Strohhut, der auch gefährlich ist. Über St.Pauli „thront“ darüber hinaus der Baulöwe Winter, der seine Finger nach Jacks Immobilie ausstreckt. Mit Winters Freundin Blondie ist Martha befreundet und durch sie bekommt sie die ersten Hinweise, dass Willy damals nicht durch einen Unfall gestorben ist.
St.Pauli liegt in Trümmern. Jeder Tag ist ein Kampf und alle versuchen, ihre nackte Haut zu retten und Kriegserinnerungen zu verkraften. Martha kann diese Welt vergessen, wenn sie einen gewissen Whiskypegel intus hat und auf der Bühne mit Paul und anderen Musikern Jazz spielen kann. Dann vibriert die Luft. Leser/Leserin: Schnell auf einer Musikplattform die Musikstücke heraussuchen, die Martha spielt! Sich dann in der Musik verlieren, die damalige Atmosphäre nachspüren, das ist der große Anreiz dieses Buches. Dass es auch Krimizutaten enthält, das ist eine erfreuliche Begleiterscheinung.
Jakob Dreiser wächst in in den 60er und 70er Jahren in einem Dorf in Norddeutschland auf. Als Schüler ist er ein Außenseiter, denn er lernt freiwillig Russisch in Zeiten des Kalten Krieges und er schreibt Gedichte. Mit fünfzehn flüchtet er aus dem dörflichen Mief, schlägt sich durch und findet tatsächlich einen Verlag, der seine Gedichte druckt. 1989 wird er dann schlagartig berühmt. Die Mauer fällt, er und eine junge Poetin aus der ehemaligen DDR werden für die Literaturwelt mit ihren Gedichten das Gegenstück zu dem Skorpions und ihrem Lied „Wind of Change“. Die beiden treten auf Festivals und Lesungen auf und reisen als Botschafter des Friedens in der Welt herum. Jakob hat mit 25 finanziell ausgesorgt und lebt in Rom. Dort ist er sehr beliebt, da er ein guter und intelligenter Zuhörer ist und seinen Mitmenschen immer mit einem optimistischen Lächeln begegnet. An einem Nachmittag geht er zu einem Empfang der russischen Botschaft. Er ist sehr dankbar, dass er aus seinem alten Leben flüchten konnte und seine permanente Angst aus den Zeiten des Kalten Krieges vorbei ist. Allerdings langweilt er sich auch ein bisschen und hört deshalb interessiert zu, als ihm von Dieter Germershausen ein Angebot macht, für ihn eine Aufgabe zu erledigen. Germershausen ist Mitarbeiter des deutschen BND und auch ab und zu mal des KGB und ist gar nicht erfreut, dass die klaren politischen Seiten des Kalten Krieges sich inzwischen in Luft aufgelöst haben. Er sieht das Ende seines Arbeitslebens vor sich und will in einem letzten Coup landen, um sich und seine Freundin so finanziell ausstatten, dass sie den Rest ihres Lebens sorglos verbringen können. Er plant, einen Hubschrauber in Kasachstan zu kaufen. Dank der schwammigen politischen Lage gibt es Hubschrauber dort zum Schnäppchenpreis und die kolumbianischen Drogenbosse zahlen gutes Geld für diese Flugzeuge. Germershausen hat schon lange ein Auge auf Jakob geworfen, denn dieser ist sehr kommunikativ, während Germershausen am liebsten schweigt. Jakob hilft und zeigt dabei ungeahnte Agentenqualitäten, die weit über die Befehle von Germershausen hinausgehen. Nicht nur die Hubschraubertransaktion hält für die beiden Überraschungen bereit, denn Germershausens, der über Jahrzehnte nur eine graue Maus unter den Agenten war, gerät durch seine Aktivitäten plötzlich in den Fokus von anderen Agenten.
Ach, was waren wir in den 90er Jahren blauäugig und dachten, Kalter Krieg und andere Kriege gehörten der Vergangenheit an. Der Autor nimmt sich diesem Thema auf humorvoller Weise an und würzt sein Buch mit John le Carré-und Jules Vernes Zutaten. Sehr unterhaltend!
Die berühmte Schauspielerin Holly zog sich unerwartet vor sechs Jahren auf eine einsame Insel vor Helsinki zurück und hat seitdem keine Interviews gegeben. Eines Tages schreibt sie der Chefredakteurin der Zeitung „Mensch in der Natur“ einen Brief, in dem sie anregt, sie auf der Insel zu besuchen, da sie den eigentlich in Nordafrika beheimateten Blauwangenspint dort gesehen hat.
Fotomontage mit einem Blauwangenspint
Die Redakteurin ist begeistert, denn sie kann ihre Tochter Eva zu Holly schicken. Eva ist Vogelkennerin und könnte durch das von den Fans lang erwartete Interview mehr Anerkennung bekommen. Nur einmal pro Woche hält die Fähre an der Insel und Eva graut es anfangs vor den nächsten 8 Tagen, als sie von Holly empfangen wird. Die Schauspielerin, Anfang fünfzig, ist ein blonder Vamp, der permanent spricht und eigene Regeln für ihr Leben aufgestellt hat. Eva hingegen, Anfang dreißig mit dunklem strengen Pagenkopf, liebt die Stille und hört am liebsten Menschen zu. Beim Sitzen versteckt sie dabei gerne ihre Hände unter den Oberschenkeln. In den ersten Tagen erzählt Holly oft von ihrem durch einen Bootsunfall verstorbenen Ehemann Franz und zwingt Eva mehrmals dazu, Dinge zu tun, die sie bisher noch nie gemacht hat. Eva muss im kalten Meer schwimmen, soll rauchen, einen Kopfstand zu machen oder mehr als ein Glas Wein zu trinken. Dieser Druck macht Eva wütend auf Holly, doch sie tut alles, muss sie doch noch das Interview führen. In ihrem Notizbuch notiert sie dazu gewissenhaft alle Fragen, die sie Holly stellen möchte. Doch es kommt nicht dazu. Ganz langsam strampelt sich eine andere Eva frei, die Herausforderungen mag und eigene Pläne verfolgt. Nach dem Aufenthalt wird es einen Zeitungsartikel über Holly geben, allerdings wird es kein Interview sein.
Die Autorin Maisku Myllymäki ist in Finnland ein Star. „Holly“ ist das erste Buch, das von ihr in Deutschland jetzt erschienen ist. Finnischer Humor gilt als teilweise skurril und einige Passagen des Buches entsprechen dieser Ansicht. Eva vergleicht sich, Holly und andere Menschen stetig mit dem Aussehen und Wesen von Vögeln. Das ist manchmal amüsant uncharmant. In dem Buch baut sich ganz langsam eine Spannung auf. In Nebensätzen hat das Mauerblümchen Eva beispielsweise plötzlich das Lächeln einer Hyäne oder man erfährt nebenbei, dass sie schwanger ist. Dann ist da der nicht koschere Bootsunfall von Hollys Ehemann oder Hollys Gelegenheitsliebhaber Roberto erscheint plötzlich auf der Bildfläche. Hollys Wesen ändert sich daraufhin um 180 Grad und Eva kann froh sein, dass sie noch lebt, als Roberto wieder verschwindet.
Nicht alles ist im Buch logisch zu Ende gedacht, aber das störte mich nicht weiter. Die Atmosphäre der Geschichte ist eine besondere und das gefiel mir gut.
2025 erschien der zweite Band mit Schüttelreimen von Dietrich Brüggemann.
Was ist ein Schüttelreim? Hier eine Definition, gefunden bei Chat GPT:
Ein Schüttelreim ist ein Doppelreim, bei dem die Anfangsbuchstaben oder Konsonantencluster der letzten zwei betonten Silben in zwei Versen vertauscht werden, um eine komische Wirkung zu erzielen. Er ist eine Form des Nonsens und findet sich häufig in humoristischer Kurzlyrik. Ein Beispiel:
Dietrich Brüggemann beherrscht diese Sprachkunst perfekt und in seinem Buch bekommen gleich am Anfang die zehn Gebote aus der Bibel ein Update. Nr. 6 lautet dann:
Ihr sollt nicht um Keime raufen, sondern lieber Reime kaufen.
Weitere Reimthemen sind beispielsweise „Gegen rechts“, „Aus der Tierwelt“ oder „Zweite Hälfte“. Ein weites Feld sind kulinarische Beobachtungen oder das Zusammenleben von Mann und Frau:
Wenn ich dir ein Ei bringe, machst du mir einen Brei, Inge?
Man sollte dieses Buch nicht in einem Rutsch lesen, sondern jeden Tag nur ein paar Schüttelreime „konsumieren“. Manche sind wunderbar subversiv, oder böse, andere landen etwas unter der Gürtellinie, bieten reinen Quatsch oder kritisieren auch mal unverhohlen. Die zarten Illustrationen von Dennis Rudolph passen gut dazu.
Neben den Zweizeilenreimen gibt es auch ein paar längere Texte und ein Nachwort. Dieses sollte man unbedingt lesen, denn der Autor erzählt, welche Erfahrungen er gemacht hat, als er Chat GPT aufforderte, ihm Schüttelreime zu präsentieren. Die KI hat es bis auf eine Ausnahme nicht geschafft, einen Schüttelreim nach den Regeln zu regenerieren. Dafür bekam der Autor eine Reihe von neuen Wortkreationen präsentiert, auch nicht ganz uninteressant und vor allen Dingen großer Blödsinn. KI schüttelte es also nicht aus dem Ärmel und ich auch nicht… Als ich mit der Lektüre anfing, hatte ich als Schüttelreimregel im Kopf, dass in der zweiten Zeile die Buchstaben der beiden letzten Wörter der ersten Zeile nur getauscht werden müssten. Da mir die Buchverse viel Spaß machten, suchte ich eigene Reime:
Auf der Party trug Gina ein nobles Kleid und rief in die Runde „Nur kein Neid!“
Katharina wollte eine Arie von Rigoletto singen, oh, was musste ihre Stimme ringen!
Möchtest du die Forelle essen? Nein danke, gib dem Kater das edle Fressen.
Susanna bekommt eigentlich gerne Besuch, doch was ist das jetzt für ein bestialischer Geruch?
Fritzi wollte im Sandkasten einen Kuchen backen, beim Essen hörte man danach die Backenzähne knacken.
Ganz nett, aber noch nicht optimal, wie ich dann merkte, als ich später die offizielle Definition las.
Neuer Versuch:
Willst du im Park heute laufen? Ja, aber nur rund um den Leute Haufen!
Hörst du es im Stau bellen? Das ist wohl bei den Baustellen…
Was sollen diese schlauen Fragen? Das werden dir die Frauen sagen!
Probieren Sie es einmal selbst, sich einen Schüttelreim auszudenken. Es liest sich leichter, als es ist!
Cookie-Zustimmung verwalten
Um dir ein optimales Erlebnis zu bieten, verwenden wir Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Wenn du diesen Technologien zustimmst, können wir Daten wie das Surfverhalten oder eindeutige IDs auf dieser Website verarbeiten. Wenn du deine Zustimmung nicht erteilst oder zurückziehst, können bestimmte Merkmale und Funktionen beeinträchtigt werden.
Funktional
Immer aktiv
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Vorlieben
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt.Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.