Berühren erwünscht

Nur noch bis zum 20. und 26. Mai 2024 laufen im Düsseldorfer Kunstpalast zwei Ausstellungen, die so gut sind, dass es heute einen Extrabeitrag gibt. Besuchen!

Links die Skulptur „Die Welle“ darunter ein Detail
Rechts unten ein Foto von Kathrin Sonntag, die Erklärung für den oberen Fotoraum:

Die Fotoausstellung heißt „Size Matters- Größe in der Fotografie“ und befasst sich nicht nur mit der Größe, sondern auch noch mit vielen anderen Aspekten der Fotografie. Neue Ideen entwickelten sich bei mir im Kopf und Fotomotive fallen einem fast in den Schoß.

Die zweite Ausstellung heißt „Please Touch!“ 30 Skulpturen des Bildhauers Tony Cragg dürfen von den Museumsbesuchern berührt und erfühlt werden. Was für ein Erlebnis!

Auf diese Ausstellung komme ich in einem späteren Beitrag noch einmal zurück.

Wir verbrachten in den beiden Ausstellungen ca. 1 1/2 Stunden. Da wir noch Zeit hatten, wollten wir uns „mal kurz“ die „neue Hängung“ im Museum ansehen. Nach drei Räumen erkannten wir unsere Naivität, man braucht Zeit, Zeit , Zeit!

Nur ein kleiner Eindruck von der Vielfältigkeit der neugestalteten Räume und .Säle

Ich wünsche Ihnen schöne Pfingsttage!

Das Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen

Noch bis zum 5. November 2023 kann man sich in Düsseldorf das ehemalige Mannesmann Verwaltungsgebäude am Rhein ansehen. Danach wird es für mehrere Jahre geschlossen sein, denn auf ca. 7000 qm wird dann das „Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen“ endgültig renoviert und eingerichtet.


Das Gebäude wird nach seinem Architekt Peter Behrens, unter dessen Leitung es 1911/1912 erbaut wurde, auch „Behrensbau“ genannt. Momentan läuft deshalb neben einer Ausstellung zur Geschichte des Gebäudes und der Firma Mannesmann eine Sonderausstellung „110 Jahre Peter Behrens-Architektur und Geschichte“, in dem das umfangreiche Schaffen dieses Tausendsassas vorgestellt wird. Er war nicht nur Architekt, sondern auch Künstler, Lehrer und Erfinder.
Wenn Sie das Gebäude betreten, werden Sie direkt von einem beeindruckenden Foyer und einem schönen Treppenhaus empfangen.

Die Exponate in der Peter Behrens Ausstellung lassen erahnen, wie schaffensreich dessen Leben war.

Links oben: Behrens entwarf Plakate für die Firma AEG. Darunter seine Gaslaterne, die das Stadtbild von Düsseldorf lange Zeit prägte und deren Abschaffung z.Zt. diskutiert wird. Mitte: Geschirr und Haushaltsgeräte, wie beispielsweise dieser Föhn, gehörten auch zu den Objekten, mit denen sich Behrens beschäftigte. Rechts: Die lachende Kaffeekanne, die schließlich zum Logo von „Kaiser‘s Kaffee“ wurde.

Im ersten Stock erfährt man viele geschichtliche Details, wie die Firma Mannesmann sich zu einem „Global Player“ entwickelte. Das Gebäude hat aber nicht nur einen Teil der Mannesmannbelegschaft beherbergt, sondern war auch in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts im Besitz der Franzosen und nach dem 2. Weltkrieg benutzte es die britische Besatzungsmacht. Von Sommer 1946 bis 1953 regierte im Behrensbau die erste Landesregierung Nordrhein-Westfalens, danach ging es an die Mannesmann AG zurück. In den 2000er Jahren gehörte es Vodafone, von 2015-2017 wohnten 600 Flüchtlinge in dem Gebäude, seit 2020 hat es den Titel „Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen“. In diesem Jahr begann auch ein „MuseumMobil“ durch NRW zu fahren und die einzelnen Kreise für mehrere Tage zu besuchen. In dem Mobil bekommt man schon einen kleinen Eindruck, wie vielfältig die Geschichte NRWs ist und man darf hier Ideenvorschläge abgeben, was auf den 7000 qm zukünftig gezeigt werden soll, bzw. freuen sich die Organisatoren auch über Schenkungen von Objekten, die einen Aspekt der NRW-Geschichte dokumentieren.

Oben links: Ein Wandbild aus der Zeit, in der Flüchtlinge im Behrensbau wohnten. Darunter eine Postkarte, die an die Besucher der Ausstellung und im MuseumMobil verteilt werden. Rechts oben der Eingang des Gebäudes, darunter die zukünftige Aufteilung des Museums.

Wer Ideen für das Museum hat oder mehr Infos zu diesem Thema sucht:

https://www.hdgnrw.de/museummobil

Der Eintritt in das Museum ist kostenlos.

Backstage in Düsseldorf

In Düsseldorf gibt es einmal pro Monat an einem Sonntagmorgen die Möglichkeit, für 5 Euro an einer ca. 1 1/2 stündigen Führung durch das Schauspielhaus teilzunehmen.

Wir gehörten zu einer Gruppe von ca. 30 Personen, die im Foyer des Theaters von einer netten Dame der theatereigenen Marketingabteilung empfangen wurde. Wir kannten dieses Gebäude nicht und waren von der Architektur und der Ausstattung beeindruckt.

Das Foyer
Details aus dem Foyer: Oben rechts ein Goldmosaik, links daneben eine Art opakes Fenster. Unten links: Die Düsseldorfer nennen sie ihre Käseecken = Hocker aus Quarz, daneben ein Vorhang mit Durchblick.

Das Schauspielhaus wurde 1970 eröffnet und eine Restaurierung fand vor einigen Jahren statt. Es besitzt drei Bühnen und wir hatten die Gelegenheit, beim Bühnenaufbau vom Kinderstück „Robin Hood“ auf der großen Bühne dabei zu sein. Diese ist die größte Drehbühne Europas und wir stiegen auch in die Tiefen des Gebäudes.

Oben vor und auf der Bühne, unten hinter und unter der Bühne.

Wir waren überrascht, als wir hörten, dass das Schauspielhaus z.Zt. 350 Mitarbeiter hat, davon gehören aber „nur“ 40 zum Ensemble. Alle anderen arbeiten im Hintergrund. Die Werkstätten, wie z.B. die Tischlerei oder Schlosserei sind in das Centraltheater ausgelagert worden und können in einer zweiten Tour besichtigt werden. (Nächste Tour am 30.4.).
Wir statteten den Räumen der Maskenbildner und der Schneider noch einen Besuch ab.

Oben rechts der Arbeitsplatz für Maskenbildner, darunter eine noch nicht fertige Perücke. Jedes einzelne Haar wird geknüpft und ca. 3 Wochen dauert es bis zur Fertigstellung.

Durch diesen Backstagebesuch fühlten wir uns dann am Freitag ein bisschen wie Insider. Wir sahen uns dieses Stück an:

Es dauert 3 1/2 Stunden. Davon eine halbe Stunde Pause, die man in der Mitte des Stücks zum Luftholen dringend nötig hat. Der Schauspieler Christian Friedel verursacht mit seiner Darstellung und seiner Musik Gänsehaut und reißt einen mit.

Die nächste Hamlet Aufführung finde am 30.5.2023 statt.


Eine Ausstellung für schlechte Laune und Regenwetter

Noch bis zum 5.2.2023 läuft im Düsseldorfer NRW-Forum die Ausstellung „Wonderwalls“. Wir besuchten sie an einem trüben Donnerstag, sie ist an diesem Tag bis 21 Uhr geöffnet. In der Ausstellung werden eine Auswahl von Spielzeugen gezeigt, die von Künstlern gestaltet wurden, sogenannte „Designer Toys“ und man bekommt einen Überblick über die Geschichte der „Street Art“. Die Exponate stammen aus der Sammlung des Düsseldorfers Selim Varol, der in den 70er Jahren zu sammeln begann und inzwischen über 10000 Stücke besitzt.
Schon der erste Raum bietet mit unzähligen Figuren ein Farbspektakel. Figuren in Schaukästen erinnern an Wimmelbilder, andere werden wie eine Ahnengalerie präsentiert.

Für den nächsten Raum braucht man eine Extraportion Zeit, denn hier sind die „Be@rbricks“ von Tatsushiko Akashi und Kunst-Skateboards von Craig R. Stecyk III zu entdecken.

Links oben: Be@rbricks Coco Chanel und Karl Lagerfeld (vor seiner Diät um die Jahrtausenwende)

Diese Kunstszene habe ich bisher nicht als solche wahrgenommen und ich lernte einige neue Künstler kennen und schätzen.

Der zweite Teil der Ausstellung zeigte die breite Palette von bekannten Street Art Künstlern wie z.B. Werke Banksy, JR, Swoon, Shepard Fairey oder Blek le Rat.

Oben ein Werk von Banksi, darunter links „Woodstock“ von Stefan Marx, in der Mitte „Ohne Titel“ von Phil Frost und rechts Teilansicht des Fußbodens im dritten Ausstellungsraum

„Wonderwalls““ bietet die Chance, von der Vielfältigkeit der künstlerischen Ausdrucksweise bei Street Art überrascht zu werden, sich am Witz von Werken zu erfreuen und über unseren Alltag nachzudenken.
Wer sich mehr mit dieser Kunstszene beschäftigen möchte, dem kann ich den Ausstellungskatalog aus dem Kettler Verlag wärmstens empfehlen:

Mit der Straßenbahn von Krefeld nach Duisburg

Heute erzähle ich Ihnen von dem zweiten Teil unserer Reise auf der längsten Straßenbahnverbindung der Welt. (Teil 1 siehe unten unter Related Posts).
Da man sich nicht direkt von Krefeld nach Duisburg mit der Straßenbahn fortbewegen kann, muss man eine Schleife über Düsseldorf fahren. Das war uns aber ganz recht, denn dieser Weg führte direkt an der Düsseldorfer Kirmes vorbei.

In dem Radiobericht, durch den wir die Idee zu dieser Reise bekamen, starteten die beiden Herren ihre Reise in Tönisforst. Das machten wir nicht, wir fuhren mit dem Bus bis zum Uerdinger Bahnhof und setzten uns dort in die Straßenbahn nach Krefeld.

Mein Mann meinte sogar, dass durch diese Variante die Gesamtstrecke von den im Radion angegebenen 102 km noch einmal um einen Kilometer erhöht wird. (Und für uns war Uerdingen auch bequemer…).

Die Fahrt zum Krefelder Hauptbahnhof war kurzweilig, die Krefelder Architektur ist beachtenswert, dazwischen immer wieder viel Grün.

Links: Vorplatz vom Krefelder Hauptbahnhof, rechts oben der Bockumer Platz, darunter der Eingang vom Krefelder Zoo.

Vom Hauptbahnhof in Krefeld brachte uns eine Straßenbahn nach Düsseldorf. Der Weg führte über Fischeln, Bovert und Meerbusch, zuerst durch Felder, dann vorbei an Luxusvillen. Der Clou: Ein Büdchen machte Werbung für den teuren Moet Chandon! Leider hab ich davon kein Beweisfoto, aber sie haben jetzt vielleicht eine Ahnung, von welchem Luxus ich spreche. Das Straßenbahnpublikum war dementsprechend. Cool mit Appleohrstöpseln und angesagtem Outfit, der Filius wurde an der Haltestelle von seiner Mama im Mercedes Cabriolet abgeholt.


Zwischen Meerbusch und Oberkassel ist die Bebauung hochmodern mit einem Mix aus Arbeit, Wohnen und Freizeit. Beeindruckend.
Wir legten eine Pause am Oberkasseler Luegplatz ein. Hier gibt es diverse Cafés und man kann sich an den Rhein setzen. Wir drehten allerdings eine Runde über die Düsseldorfer Kirmes. Etwas trinken, Menschen gucken, entsetzte Schreie auf den Karussells hören, über Preise staunen (eine Fahrt 9 Euro) und den Mischmasch deutscher Schlager ertragen.

Da es früher Nachmittag war, konnte sich noch frei bewegen, es gab kein Geschiebe. Was uns auffiel: Es gab Schlangen vor den Kassen an den drei….Geisterbahnen! Kann man das psychologisch so interpretieren, dass man in schwierigen Zeiten seinen Leidensdruck ausprobieren oder trainieren möchte?
Es wurde zunehmend voller und wir fuhren weiter zur Heinrich-Heine-Allee.

Auch hier war es sehr belebt, mit der Kombination aus Wärme und Maske tragen war das nicht so angenehm. Aber die Straßenbahn nach Duisburg war normal besetzt und verlief ruhig.
Und wo sind wir ausgestiegen? An das Karl-Jarres-Straße, denn so schloss sich der Kreis und wir haben einmal die längste Straßenbahnverbindung der Welt abgefahren.

Welcher Teil der Fahrt gefiel mir besser? Teil 1! Hier gab es unterschiedlichere Eindrücke und Anregungen und wie ich schon im anderen Beitrag schrieb, waren die Leute besser drauf.
Tipp: Falls Sie auf den Geschmack gekommen sind und gerne fotografieren: Nehmen Sie sich eine Powerbank für Ihr Handy mit. Auf dieser Strecke kann der Akku sich schnell leeren.

Ein Abend mit dem Zauberer Marc Weide

Ein junger Mann mit einem weißen T-Shirt, auf dem „Ziehen Sie jetzt eine Karte“ fordert auf der Bühne eine Frau auf, aus einem Stapel von 52 Spielkarten eine Karte wegzunehmen. Nach ein bisschen Geplänkel zum Spannunhgsaufbau wird klar, dass die Frau aus dem Publikum den Pik-König in der Hand hält.

Die Karte wird dem ganzen Publikum gezeigt und, ups, der junge Mann hat plötzlich ein schwarzes T-Shirt an, auf dem ein Pik König zu sehen ist. Von der Karte wird eine Ecke abgerissen und ups, der Karte auf dem T-Shirt fehlt auch eine Ecke…Dies ist nur der Anfang eines Zaubertricks, mit dem der Zauberer Marc Weide 2018 Weltmeister der Salonzauberei wurde. Wir saßen am Freitag in Düsseldorf im Savoy Theater nahe an der Bühne und haben nicht den Hauch einer Ahnung, wie dieser Trick funktioniert. Auch bei den anderen Zauberstücken staunten wir wie Kinder und applaudierten jedes Mal euphorisch.
Ich schrieb am Anfang „Junger Mann“, weil Marc Weide, der 30 Jahre alt ist, wie der charmante junge Mann aus der Nachbarschaft mit dem Schalk im Nacken daherkommt und sein Humor der rote Faden zwischen den Zauberstücken ist. Bling-Bling, zersägte Jungfrauen und verschwundene Tiger sind nicht Weides Sache, er ist eben ein grandioser „Salonzauberer“.
Im Laufe des Jahres 2022 sind noch diverse Auftritte geplant, auch einige im Ruhrgebiet. (z.B. Oberhausen und Dinslaken). Besorgen Sie sich Eintrittskarten, wenn Sie einen wirklich zauberhaften Abend zusammen mit Ihren Kindern oder Enkeln (die jüngste Zuschauerin war 9 Jahre alt und wurde bei einem Trick zur Assistentin) verbringen möchten.

Düsseldorfer Nordfriedhof

Dieses Buch stand schon lange ungelesen in meinem Buchregal.

Am vorletzten Wochenende führte es uns nun erstmals zum 70 Hektar großen Düsseldorfer Nordfriedhof. Nur wenige Besucher waren dort und diese kamen sich dank der breiten Wege nicht in die Quere. (Dieser Artikel wurde während der Coronazeit geschrieben.)

Der Friedhof wurde 1884 eingeweiht und es finden sich dort ca. 50000 Gräber. Diese Karte kann man sich im Internet herunterladen. Sie erleichtert es, bestimmte Gräber zu finden, die durch ihre Geschichte oder auch durch die Gestaltung bekannt geworden sind.

Besonders die Felder Nr. 61 bis 64 sind berühmt und werden auch „Millionenhügel“ genannt. Hier sieht man die größten und prächtigsten Gräber großer Industriefamilien wie z.B. von Henkel, Haniel, Grillo oder Zapp. Aber auch in den anderen Feldern findet man sehenswerte Erinnerungsstätten. Die Gräber prominenter Düsseldorfer wurden und werden auch noch heute von bekannten Künstlern gestaltet, der Einfluss der Düsseldorfer Kunstakademie ist nicht zu übersehen.

Wenn Sie sich den Friedhof ansehen möchten, bringen Sie viel Zeit mit oder besuchen Sie ihn in dem Bewusstsein, nicht jedes Kunstdenkmal zu sehen. In dem Buch werden zwei Spaziergänge von 2 oder 3 Stunden (auf der Karte von mir grün eingezeichnet) vorgeschlagen und die Bedeutung der auf den Wegen liegenden Gräber erörtert. Folgen Sie diesen Wegbeschreibungen, werden Sie zusätzlich außergewöhnliche Gräber entdecken, die das Buch nicht erwähnt, so dass aus den 2-3 Stunden auch schnell 4-5 Stunden werden können.

Oder Sie vergessen alle Hinweise und Beschreibungen und entdecken selbst. (Bitte klicken Sie die Bilder an, dann vergrößern sie sich).

Tilly und McCartney

In Oberhausen finden momentan zwei sehr unterschiedliche Ausstellungen statt, die für einen Museumssonntag mit anschließendem Kaffeetrinken bestens geeignet sind.

Da wäre zuerst:

Tilly, der inzwischen weltweit bekannte Wagenbauer des Düsseldorfer Karnevals, zeigt u.a. seine Konstruktionspläne für einzelne Wagen sowie 3 D Modelle der Wagenfiguren aus verschiedenen Jahren. Hingucker sind einige Originalteile der letzten Karnevalswagen.

Wenn Sie mehr über Tilly wissen möchten, dann beachten Sie bitte auch unter „Related Posts“ den Link zu meiner Buchbesprechung.

Die Galerie im Schloss widmet sich den Bildern der Fotografin Linda McCartney. Die Beschreibung des Flyers ist schon recht ausführlich. Unter „Roadworks“ werden u.a. auch Fotos gezeigt, die sie aus fahrenden Autos gemacht hat. Diese gefielen mir besonders gut. Auffällig sind die Sun Prints, bei denen Fotopapier der Sonne ausgesetzt und noch bearbeitet wurden. Ich habe versucht, die besondere Ausdruckskraft solcher Fotos mit einem Fotobearbeitungsprogramm nachzuempfinden.

Modeschöpfer so und so

Mitte Dezember zeigte ich Ihnen in meinem Blog mehrere Bilder einer Ausstellung in der Rotterdamer Kunsthalle mit Modellen des Modeschöpfers Thierry Mugler. (Siehe Link unten).

Am zweiten Feiertag hatten wir Lust auf einen Museumsbesuch und so fuhren wir nach Düsseldorf, um uns im Kunstpalast die Modelle des Modeschöpfers Pierre Cardin anzusehen.

Die Ausstellung ist kleiner (ca. 80 Modelle) und einfacher (ein paar Videos mit Aufzeichnungen von Modeschauen), aber macht den Unterschied der beiden Männer und ihrer Auffassung von Mode sehr gut sichtbar. Die Mugler Ausstellung war atemberaubend und pompös, Cardin ist seit den 60er Jahren ein Futurist und hat völlig andere Ansichten.

Hier wird tragbare Mode gezeigt, die auf dem ersten oder zweiten Blick aber ausgefallen ist und deshalb mich ebenfalls beeindruckt hat.

Pierre Cardin ist ca. 20 Jahre älter als Thierry Mugler. Liest man die beiden Lebensläufe der Männer, so könnten diese wie ihre Modelle kaum unterschiedlicher sein. Aber lesen Sie selbst:

https://de.wikipedia.org/wiki/Thierry_Mugler

Und hier der Wikipediaeintrag über Pierre Cardin:

https://de.wikipedia.org/wiki/Pierre_Cardin

Die Pierre Cardin Ausstellung läuft noch bis zum 5. Januar 2020.