Ein Fotonachmittag in Köln

Vorletzten Sonntag fuhren wir nachmittags nach Köln, um uns zum ersten Mal den Kölner Skulpturenpark anzusehen. Er liegt in der Nachbarschaft vom Zoo, fast direkt am Rhein (dort kann man sonntags kostenlos parken und hat direkt eine schöne Aussicht).

Jeden ersten Sonntag um 15 Uhr gibt es eine ca. einstündige Führung im Park, die wir allerdings verpassten. Eine Broschüre gab es am Eingang, bzw. Beschilderungen an den Kunstwerken mit QR-Codes oder Texten standen jedoch meistens mit Erklärungen bereit.

Der Park ist ca. 3 ha groß und zeigt seit den 90er Jahren im zweijährigen Wechsel Kunstwerke von deutschen und internationalen Künstlern. So findet noch bis Ende Juni die „KölnSkulptur Nr. 11“ statt. Danach werden ca. Zweidrittel der Kunstwerke abgebaut und 2027 durch neue ersetzt.
Der Park ist sehr gepflegt, sich neben den Skulpturen den sehr schönen Baumbestand anzusehen, war ebenso eine Freude. Diese begehbare Installation gefiel mir besonders gut:

Wir verbrachten ca. 1 1/2 Stunden im Park. Vom Park aus zugänglich ist das Restaurant Fux, das aber an unserem Sonntag geschlossen war. Wir fuhren deshalb vom Park direkt zu einem zweiten Park, dem Medien Park von Köln.

Auch diese Besichtigung war für uns eine Premiere. Nach dem Kaffeetrinken im großen Kino besuchten wir die Photographische Sammlung, die noch bis zum 12.7.26 die Ausstellung „Lebensräume- Zeitgenössische Perspektiven aus NRW“ zeigt. Zu sehen sind Fotos aus den Jahren 1990 bis 2024 von vierzehn verschiedenen Künstlerinnen und Künstlern. Die Ausstellung lohnt sich!
(Eintritt 7,50 Euro)

Sehenswert sind auch die einzelnen Stockwerke des Gebäudes. (Könnte sein, dass der Hausmeister etwas grummelt, aber mit Freundlichkeit bekommt man das hin). Hier gibt es Fotomotive zu entdecken!

Das Treppenhaus
Blick nach außen
Blick nach innen
Spiegelung I
Spiegelung II

Wir machten zum Abschluss nur einen kurzen Spaziergang durch den Medienpark. Ich bin mir sicher, dass ich dort noch einmal mit dem Fotostativ und viel Zeit hinfahren werde, dieses Viertel ist sehr fotogen!
Noch ein Tipp: Unter dem Medien Park befindet sich eine Tiefgarage mit mehreren Parkebenen. Nehmen Sie PZ.

New York in Duisburg- ein toller Musikabend

Am Samstag waren mein Mann und ich bei der Premiere der Musical-Kommödie „On the Town“ von Leonard Bernstein. Wir sind beide keine großen Musicalfans, doch verehren wir beide Bernstein. Um es kurz zu machen: Wir werden uns das Musical ein zweites Mal ansehen – es war so toll und ich hoffe, dass viele Duisburger ins Theater gehen und/oder Menschen aus dem Umland sich auf den Weg nach Duisburg machen.

Ich über nehme die Besprechung aus der RP von Montag:

VON ANKE DEMIRSOY

DUISBURG. Nur 24 Stunden Landgang, dann geht es zurück an die Front: Für die Matrosen Gabey, Chip und Ozzie ist New York City im Jahr 1944 ein einziger Ausnahmezustand.

Kein Wunder, dass sie vor Unternehmungslust fast aus ihren Anzügen platzen. In Leonard Bernsteins Musical „On the Town“ prallen ihre Sehnsüchte auf eine Metropole, die schon im Alltag nicht zur Ruhe kommt. Die Regisseurin Louisa Proske, die selbst lange in New York gelebt hat, inszeniert das Stück am Theater Duisburg als schnelle Reise durch eine Stadt, die ihre Besucher mit Bildern überflutet.

Wie ein Kameraverschluss öffnen und schließen sich die Vorhänge für die vielen Szenenwechsel. Die Bühne von Momme Hinrichs zeigt immer neue Ansichten: Straßenschluchten, Innenräume, U-Bahn-Abteile, Times Square, Nachtklubs, den Vergnügungspark auf Coney Island. Vieles ist nahezu fotorealistisch auf Vorhänge gemalt. Eine Taxifahrt, bei der Chip in die Fänge der temperamentvollen Fahrerin Hildy gerät, wird fast zu einer Filmszene, in der die Hochhäuser am Auto vorübergleiten. Aber es gibt auch Traumsequenzen: New York, Projektionsfläche für viele Wünsche, befeuert die Imagination.

Louisa Proske und ihr Team verlassen sich völlig zu Recht auf die Stärke von Bernsteins Jugendwerk, das in der Verfilmung mit Gene Kelly, Frank Sinatra und Jules Munshin weltberühmt wurde. Unterstützt von präzise choreografierten Tanzszenen, die Tempo mit Glamour verbinden (Marie-Christin Zeisset), inszenieren sie die Stadt als Feuerwerk der Sinneseindrücke.

Dazu trägt auch die Kostümabteilung bei: Esther Bialas greift auf die 1950er-Jahre zurück – und gibt für diesen Abend Vollgas. Vom Arbeiter bis zur Upper Class fächern sich gesellschaftliche Klassen auf. Trenchcoats und Pelzmäntel, Bürokleidung und Uniformen, Hüte, Taschen und Regenschirme beleben die Bühne. Glitzernde Revuekostüme mischen einen Schuss Sex-Appeal hinzu. An manchen Kleidern bleibt der Blick lange hängen: Ivy Smith, die „Miss U-Bahn des Monats Juni“, erscheint dem vor Erschöpfung eingeschlafenen Gabey in zartem Himmelblau mit transparentem Faltenrock als perfektes Traumbild.

Nichts gleitet in bloßen Pomp ab, weil die Regie den Blick konsequent auf die Figuren gerichtet hält. Die Charaktere der drei jungen Männer gewinnen Kontur, weil sie selbstbewussten Frauen begegnen, die sich in den Kriegsjahren neue Freiräume erkämpft haben. Leon de Graaf (Gabey), Julius Störmer (Chip) und Peter Lewys Preston (Ozzie) zeichnen diesen Reifungsprozess glaubhaft nach. Maria Joachimstaller ist als „Miss U-Bahn“ eine Kombination aus Ehrgeiz und Charme, Laura Magdalena Goblirsch angelt sich als Taxifahrerin den Fahrgast ihrer Wünsche. Valerie Luksch legt die Menschenforscherin Claire de Loone als unterkühlte Wissenschaftlerin an, doch dauert es nicht lange, bis ihre Studien einen deutlich feurigeren Charakter annehmen.

Das auf Musical spezialisierte Ensemble singt und tanzt durchweg auf hohem professionellem Niveau. Unter der Leitung von Stefan Klingele, Chefdirigent am Theater Bremen, gelingt den Duisburger Philharmonikern eine schillernde Mischung aus Leichtfüßigkeit, Überschwang und Großstadt-Nervosität. Aus dem Orchestergraben tönt sozusagen eine Musik, die niemals schläft: Jazzige Synkopen, Ballroom- und Swing-Anmutungen, ein pointiert eingesetztes Schlagzeug und Xylofon-Ideen treiben das Bühnengeschehen voran. Kurze, fanfarenartige Bläserrufe blitzen auf wie Reklamelichter.

Nachtrag 1 von mir: Dies ist meine kurze Beurteilung, die Sie auf der Homepage der Oper am Rhein lesen können:

Ein Augen- und Ohrenfest mit großartigen kombinierten Sing- und Tanzleistungen des Ensembles! Ich hatte vor der Aufführung nicht erwartet, mit dieser Aufführung eine der besten der ganzen Spielsaison zu sehen. Sobald man Platz genommen hat, kommt „Broadway-Feeling“ auf und man wird in das pulsierende New York der 40er Jahre katapultiert. Ich habe an dem Abend teilweise herzhaft gelacht, aber mit etwas Abstand bleiben die ruhigen und nachdenklichen Szenen in Erinnerung. Das Musical wird zu einer ernsthaften Geschichte, deren heutige Gültigkeit uns die Regisseurin Louisa Proske in einer kleinen genialen Szene vor Augen führt.

Nachtrag 2 von mir: Ich habe mir auf der Musikplattform Deezer inzwischen schon zweimal die Musik angehört. Drei Lieder haben Ohrwurmpotential, andere gehen wirklich zu Herzen.

Nachtrag 3: Hier ein Appetithäppchen in Filmform:

https://www.instagram.com/reel/DXo-mDODBFV/?igsh=eDZvMzMweXhqOTF0

Besuch der EU in Brüssel

Die Duisburger Volkshochschule bietet seit mehreren Jahren diese Fahrt an.

In diesem Frühling waren wir dabei und fuhren nach Brüssel.

Nach drei Stunden Busfahrt erreichten wir das EU-Viertel und nach unserer Legitimation als Besucher wurden wir von einer Dame empfangen, die uns eine einstündige Einführung rund um das Thema EU geben wollte. Fragen waren von Seiten des Publikums jederzeit möglich.


Bereits die ersten Grafiken ihrer vorbereiteten Powerpointpräsentation lösten Fragen und Diskussionen aus. Die Gastgeberin stand sehr engagiert Rede und Antwort, bei kritischen Fragen versuchte sie mit geschulter Rhetorik Schwierigkeiten bei der Durchsetzung von Gesetzen und Missstände zu erklären und gab an einigen Stellen auch Handlungsbedarf zu. Nach 60 Minuten hatten wir ca. nur ein Drittel der Grafiken gesehen, waren aber trotzdem um einiges klüger, wenn es um Arbeitsabläufe, Zuständigkeiten, Fraktionszusammensetzungen oder Abstimmungen ging.
Wir suchte danach den Plenarsaal auf, der mich mit seiner Größe beeindruckte. Hier bekamen wir noch Erklärungen zu der Sitzordnung der 720 Abgeordneten und das Thema Dolmetschen wurde ausführlich erläutert. Nach der Besichtigung machten wir noch einen kurzen Spaziergang im EU-Viertel und fuhren anschließend in die Brüsseler Innenstadt zum „Grand Place“. Hier hatten wir zwei Stunden zur freien Verfügung.

Oben rechts der „Grand Place“, darunter eine Passage, in der es u.a. mehrere berühmte Schokoladengeschäfte gibt. Links Mitte und unten eine alte Markthalle, die jetzt für Veranstaltungen genutzt wird.
Rechts die Kathedrale St. Michael und St. Gudula, links zwei Beispiele, für die Präsenz von Comicfiguren in Brüssel. Der Hinweis in der Mitte gefiel mir.

Mein Resümee: Ich bin froh, dass ich an dieser Fahrt teilgenommen habe. Meine Einstellung zur EU war vorher „positiv mit Abstrichen“, jetzt sind es ein paar Abstriche weniger und ich weiß die Leistungen der EU in den vergangenen Jahrzehnten mehr zu schätzen.
Gefreut hat mich, dass wir zahlreiche Schulklassen in dem Parlamentsgebäude getroffen haben. Sie kamen beispielsweise aus Thüringen, Spanien, aus der Schweiz und auch aus England! Schade war, dass kein Parlamentsmitglied die Zeit fand, unsere Gruppe zu empfangen und einen persönlichen Einblick in seine Arbeit zu geben.
So wünsche ich mir nun noch mehr, dass in den Medien öfter über die Arbeit der EU geschrieben wird, um die Transparenz und das Verständnis für die EU und ihren Leistungen zu erhöhen.

Alle stöhnen, aber viele denken nicht nach… Bei hohen Benzinpreisen

Heute muss ich mal Dampf ablassen…

Der Mann, der im Auto auf seine Frau wartet, die im Supermarkt einkauft, die Frau, die vor dem Bahnhof mit dem Auto ihren Freund abholen will, Menschen, die ihre Frühstücks-oder Mittagspause im Auto verbringen, Eltern, die auf ihr Kind im Auto warten, vor dem Kindergarten, an der Schule, bei der Sporthalle- viele lassen den Motor laufen und sehen dabei zumeist auf ihr Handy.
Über jede Benzinpreiserhöhung wird lamentiert und gleichzeitig wird gedankenlos und auch ohne schlechtes Gewissen Geld verbrannt.

Warum schalten Menschen ihren Motor nicht ab?

Ein Motor im Leerlauf verbraucht je nach Fahrzeugtyp zwischen 0,5 bis 2 Liter pro Stunde. Wer täglich insgesamt nur 10 Minuten den Motor laufen lässt, während er wartet, verbrennt im Jahr etwa bei Preisen von rund 1,80 bis 2,00 Euro zwischen 90 und 200 Euro. Für nichts. Für null Fortbewegung. Für pure Bequemlichkeit.

Doch das ist nicht das Schlimmste, der wahre Preis ist höher als jeder Literpreis. Motorabgase enthalten giftiges Stickstoffdioxid, Feinstaub und schädliches Kohlenmonoxid. Sie schaden jedem Erwachsenen, aber noch mehr jedem Kind!
Vor Schulen und Kindergärten, wo Eltern warten, während die Motoren laufen, atmen Kinder diese Schadstoffe direkt ein. Ihre Atemwege befinden sich noch in der Entwicklung und sie atmen im Verhältnis zu ihrem Körpergewicht mehr Luft ein als Erwachsene, also doppelübel.

Gegenargumente der Wartenden, alle habe ich schon gehört:

Im Winter: „Ja, aber dann friere ich ja!“
Es gibt genügend Restwärme im Auto, man bekommt nicht sofort Frostbeulen.

Im Sommer: „Dann wird mir aber zu warm!“
Hauptsache, die eigene Komfortzone ist gesichert…Was kümmern mich Kinder, Enkel oder andere Leute?

“Die Batterie wird leer!“
Moderne Fahrzeuge haben leistungsstarke Batterien, die auch bei kurzen Fahrten genug laden. Ein paar Minuten Leerlauf ohne Motor entladen die Batterie kaum. Im Gegenteil: Ein laufender Motor im Stand kann die Lichtmaschine zusätzlich belasten.

„Das ist zu viel Aufwand!“
Ja, man muss den Schlüssel drehen oder den Startknopf drücken. Das ist wirklich viel verlangt.

“Das ist nicht mein Kind, ich hole es nur für die Nachbarin ab.“
Ohne Worte

„Das machen doch alle so!“
Das ist kein Argument, sondern eine Ausrede. Besser zu sein als der Durchschnitt, wäre das kein Ziel?


Die Rechnung für diese Bequemlichkeit zahlen die Kinder und Enkel. Ein Liter verbrannter Kraftstoff erzeugt etwa 2,3 kg CO₂. Auch wenn wir heute erst langsam spürbar betroffen sind durch extremes Wetter oder schlechtere Ernten – das sich ändernde Klima ist Realität.

Solaranlage, E-Auto, Wärmepumpe – all das kostet Geld und Planung. Den Motor abzuschalten kostet nichts, es dauert eine Sekunde. Und es spart sofort Geld, schont die Luft und man tut etwas für die Zukunft.

Wer es philosophischer haben möchte:

Hans Jonas hat es treffend formuliert: „Handle so, dass die Wirkungen deiner Handlung verträglich sind mit der Permanenz echten menschlichen Lebens auf Erden.“ Der Leerlauf ist genau das Gegenteil: eine Handlung, deren Folgen andere tragen.

Im Brüssel sah ich letzte Woche an mehreren Stellen Verkehrsschilder, die einen laufenden Motor verbieten. Auch hierzulande schreibt § 30 der Straßenverkehrsordnung vor, dass bei längerem Stillstand der Motor abzustellen ist, doch gibt es eher selten Hinweisschilder, die daran erinnern.

Vielleicht sollte ich mal ein paar Aufkleber an prominenten Stellen anbringen?

Frustabbau durch Brainstorming-Tagebuch

Im Jahr 2025 beschäftigte ich mich etwas intensiver mit der Duisburger Kommunalpolitik. Leider musste ich recht schnell lernen, dass man sehr viel Geduld braucht und Erwartungen herunterschrauben muss, will man sich nicht permanent aufregen. Manche Tage fand ich sehr belastend und um meinen Frust abzubauen, begann ich ein „Brainstorming-Tagebuch“. Das machte Spaß und federte meine Verärgerung ab.

Eigentlich wollte ich dieses Projekt Silvester beenden, doch im Januar wurden die finanziellen Unregelmäßigkeiten bei der Duisburger Versorgungs-und Verkehrsgesellschaft bekannt. Mehrere Zeitungsartikel befassten sich mit diesem Thema und die Leser erfuhren, dass es bereits zwei Rücktritte in der Chefetage gegeben hat und nun u.a. ermittelt wird, inwieweit der Aufsichtsrat seine Überprüfungspflichten vernachlässigte.
Also führe ich das Tagebuch 2026 weiter:

Hier eine von mehreren Seiten zum Jahr 2025:

Ich weiß, dass in anderen Städten vieles auch nicht rund läuft oder gar nicht passiert. Doch habe ich den Eindruck, dass andere Stadtverwaltungen mehr motiviert sind, ihren Bürgern die Gründe für Missstände nachvollziehbar zu erklären, bzw. sie Verbesserungsvorschläge von Bürgern eher ernst nehmen und auch umsetzten. In Duisburg wird entweder gar nicht kommuniziert oder man speist Bürger oft mit nebulösen Erklärungen ab. Gerne gaukelt man Bürgern vor, dass man sich für ihre Probleme interessiert. Politiker präsentieren sich z. B. auf Spaziergängen, in Fragestunden oder Kneipentreffen oder man bietet Bürgern Workshops oder Internetbefragungen an, bei denen Vorschläge gemacht werden dürfen. Was wird aus den Vorschlägen? Sie verlaufen gerne im Sande, es sei denn, der öffentliche Druck ist so groß, dass die Verwaltung den Vorschlag nicht mehr ignorieren kann.
Schlechte Kommunikation zwischen Politikern, Stadtverwaltung und Bürgern- dieses Thema nimmt den meisten Platz in meinem Brainstorming-Tagebuch ein. Zwei Beispiele:

Aber ich will mich nicht unterkriegen lassen und hoffe weiterhin auf:

Außen und innen „Hui!“ in Berlin

Als wir vor zwei Wochen in Berlin waren, besuchten wir u.a. auch das „Rote Rathaus“ und das „Museum für Kommunikation“ nahe „Checkpoint Charlie“. Von außen sind beide Gebäude schon sehr eindrucksvoll und man könnte sich länger mit den Details der Fassaden beschäftigen. Doch war das Wetter sehr schlecht und so flüchteten wir schnell nach innen.

Im Roten Rathaus wurden wir von mehreren Wachmännern freundlich begrüßt, einer kostenlosen Besichtigung stand nichts im Wege. Schon der Aufgang zu den repräsentativen Räumen in der ersten Etage war beeindruckend.

Überrascht wurden wir zudem von einer Ausstellung, die seit dem 11. Dezember 2025 in den verschiedenen Räumen des Rathauses gezeigt wird. Hier ein Ausschnitt aus dem Flyer:

Noch ein paar Ansichten aus anderen Räumen:

Auch die anderen Räume waren sehenswert, die Gestaltung der Fenster ist abwechslungsreich (Foto links unten). Rechts oben eine Büste zu Ehren Margot Friedländers.

Unser Besuch fiel dementsprechend länger aus als geplant, zumal es dann auch noch diese Lego-Sehenswürdigkeit zu bestaunen gab.

Ca. 78000 Legosteine wurden in ca. 200 Stunden verbaut von René Hoffmeister, dem einzig zertifizierten Legobaumeister Deutschlands. Sah man genau hin, entdeckte man beispielsweise einen kleinen Superman, der am Turm entlang kraxelt, ein Pinguin ging auf der Straße spazieren oder auf dem Dach arbeitete ein Imker. Im Hintergrund des Fotos drei Vitrinen mit Gastgeschenken.

In dem Flyer wird von einer Wunderkammer gesprochen und das war nicht übertrieben.
Eine zweite Wunderkammer bietet Berlin in dem „Museum für Kommunikation“. Betritt man dieses Gebäude ist man auch „very impressed“.

Das Museum hieß zuerst „Reichtspostmuseum“ und wurde 1872 eröffnet. In den 90er Jahren des 20. Jahrhundert wurde es restauriert und das Thema „Kommunikation“ kam dazu.
Wir sahen uns erst die Schatzkammer im Keller des Museums an. Hier trifft man im Vorraum auf eine Wechselausstellung von alten größeren Gegenständen, die in irgendeiner Form mit der Post zu tun haben. Besonders schön fand ich dieses alte Schild einer Poststation von 1754.

In der abgedunkelten Schatzkammer haben Besucher die Möglichkeit, eine der auf der Welt seltenen „Blauen Mauritius“ Briefmarken zu sehen.

Fotocollage: Unter der Blauen Mauritius unten links: 1863 erfand der Deutsche Philipp Reis das Telefon. Doch konnte zu dieser Zeit niemand etwas mit seiner Erfindung anfangen, so dass erst 1876 A.G.Bell durch sein Telefongerät bekannt wurde. In der Mitte sieht man Briefe, die mit dem Luftschiff „Hindenburg“ transportiert wurden, rechts Teile der ersten Rohrpost in Deutschland.

Im Erdgeschoss und den beiden oberen Etagen gibt es in Vitrinen viele Gegenstände, die die lange Geschichte der Post erzählen, sei es, dass es um die Zeit 5000 v. Ch. geht, wie es während der Weltkriege war oder dass auch ein Blick in die Zukunft geworfen wird.

Unten links: Wann werden uns Pakete und Briefe per Drohne zugestellt? Rechts: Auch ins Weltall zur ISS wurden bereits Briefe und Pakete geschickt.

An den Wänden findet man diverse Sammlungen, die demonstrieren, wie sich das Erscheinungsbild der Post oder die Kommunikation verändert hat.

Fotocollage aus verschiedenen Plakaten, die für die Post geworben haben.

Schreib mal wieder und benutze Briefmarken anstatt langweilige PC-Frankieraufkleber:

Links unten ein Beispiel für einen Brief, dessen Briefmarkenstempel Werbung machen. Dies war besonders nach dem Zweiten Weltkrieg sehr beliebt.

Die zukünftigen Veränderungen in der Kommunikation wird man weiterhin in diesem Museum dokumentieren, ganz nach dem das Motto:

Zum Schluss noch ein Tipp: Post kann auch Kunst sein. Eine „Mailart“-Ausstellung findet gerade in Duisburg statt:

Screenshot

Spaziergänge durch Sprachlandschaften ( mit:forschen Nr. 2)

Im letzten Beitrag erzählte ich Ihnen von der Internetseite mit:forschen. Hier werden Forschungsprojekte von Universitäten, Instituten oder Vereinen vorgestellt, bei denen die ehrenamtliche Hilfe von Bürgern gebraucht wird.

Seit zwei Wochen mache ich bei einem Projekt der Universität Luxemburg mit, das 2016 begonnen wurde. So wird es auf mit:forschen beschrieben:

“Im Projekt Lingscape erforschen wir die Vielfalt von Sprache im öffentlichen Raum. Ob Sticker, Straßenschild oder Graffiti, ob auf Deutsch oder mehrsprachig, ob in Deutschland oder auf der ganzen Welt – geh mit Lingscape auf Sprach-Safari und hilf uns dabei, Sprachlandschaften zu dokumentieren.“

Fotocollage mit Schildern zu den Themen Denkmalschutz, Nachbarschaft, Handball und Kulturfestival

Ich fotografiere gerne, mich interessieren Graffitis, öfter ärgere ich mich über Aufkleber, finde manche Schilder überflüssig- warum nicht mitmachen, um eine weitere Motivation zu haben, häufiger mal spazieren zu gehen?

Bei den letzten Spaziergängen kam ich mir ein bisschen wie auf einer Schnitzeljagd vor, was mir Spaß machte. Mein Jäger-und Sammlerinstinkt war geweckt. Ich lernte schon eine Menge über die Sprache im öffentlichen Raum. Ungefähr 60 Sprachäußerungen habe ich bisher gesammelt, es gibt so viele Unterscheidungskriterien…hier ein paar Beispiele:


Schilder:
private und installiert von einer öffentlichen Stelle

Fotocollage mit drei Bildern von Verkehrsschild, Verbotshinweis und Namensschild eines Büdchen.



Sie vermitteln:
Hinweise, Verbote, Namen, Werbung, Meinungen, Aufrufe, Erinnerungen

Fotocollage mit Schildern

Themen:
Tourismus, Sport, Politik, Kultur, Sprüche, Natur, Wirtschaft, Religion, Technik, Wissenschaft

Gültigkeit:
aus der Vergangenheit, zeitlich begrenzt, zukunftstauglich?

Wie sieht es mit der Zukunft dieser Schilder aus? Sterben „Winterdienste“ in unseren Breitengraden in ein paar Jahren aus? Auch „Fuck Jäger“ könnte an Aktualität verlieren, wenn diese Felder zum Naturschutzgebiet erklärt werden. „Alle zusammen gegen Faschismus“- diese Aufforderung verliert nicht an Bedeutung.

Materialien:
Blech, Papier, Mauer, Plastik, Holz, Metall, Stoff, Glas

Fotocollage aus Schildern aus verschiedenen Materialien

Sprachen (bisher):
Deutsch, englisch, türkisch

Gestaltung:
nüchtern, künstlerisch, handgemalt

Ich bekam schon ein kleines Gefühl von Sprachlandschaften, denn die Aufkleber in den Duisburger Stadtteilen Rumeln-Kaldenhausen, Rheinhausen und Duisburg-Mitte unterschieden sich. Nach R-K „schwappten“ schon Aufkleber von Vereinen aus dem benachbarten Krefeld, in R. fand ich die meisten türkischen Aufkleber, in Mitte stieß ich auf eine Reihe politischer Aussagen oder auf Aufkleber aus anderen Städten.

Fotocollage

Gemeinsam hatten alle Stadtteile MSV Fußball-Aufkleber, die es in diversen Ausführungen gibt und die mir leider immer wieder negativ auffielen, weil sie andere Schilder überklebten. Muss das sein?

Fotocollage mit MSV Aufklebern

In dem Projekt wurden bisher weltweit gut 140000 Fotos eingepflegt. Auf einer interaktiven Karte kann man sehen, wo wie viele Schilder bisher dokumentiert sind und nach weiteren Klicks werden diese abgebildet. Oder man gibt auf einer Seite von Lingscape ( https://lingscape.app/de/ ) als Suchbegriff eine Stadt oder ein Land ein, um sich die Schilder anzeigen zu lassen. So sieht dies z.Zt. für Duisburg aus:

https://lingscape-app.uni.lu/pin/list/?search=Duisburg&projects_set=&o=-id

Möchte man sich beispielsweise als Schule, Verein o.a. eine eigene Datenbank für Schilder aufbauen, muss man einmalig einen Nutzernamen eintragen, nach dem man auch suchen kann. Im Urlaub Schilder sammeln- eine neue Art von Souvenirs?

Diese Schilder sind nicht nur Sprachgeschichte, sondern auch ein Stück Alltagsgeschichte und zeigen, wie die Welt heute ist. Mir gefällt der Gedanke, ein bisschen dazu beizutragen, dass diese Geschichten in der Zukunft gezeigt werden können und nicht in Vergessenheit geraten.

Schil mit einem Hinweis, dass an dieser Stelle am 14.10.1779 nichts passiert ist

mit:forschen! Flexibles Ehrenamt gesucht?

Dieser Hinweis stand unter einem Artikel in der Zeitung „Chrismon“. In dem Artikel ging es um Porträts von Bürgern, die ehrenamtlich Universitäten, Vereine oder Interessengruppen bei ihren Forschungen unterstützen. Meine Neugierde war geweckt und ich besuchte die Homepage :

Screenshot

https://www.mitforschen.org

Das hatte ich nicht erwartet! Es gibt hier zig Angebote, bei denen man mitmachen kann, bzw. es werden auch abgeschlossenen Projekte angezeigt, um einen Eindruck zu bekommen, wo Bürger in der Vergangenheit mitgeholfen haben.

Man kann die Angebote nach folgenden Themen filtern:

Screenshot

Die Projekte werden genau beschrieben, d.h. wer Hilfe bei seinen Forschungen braucht, welche Ziele verfolgt werden und ob das Mitmachen auch für Kinder geeignet ist. Bei manchen Projekten bleibt man zuhause und hilft am PC mit, bei anderen geht man raus und zählt, beobachtet oder fotografiert.
Ein paar Beispiele:

Man dokumentiert, wie sich Landschaften, Natur und Dinge durch den Klimawandel ändern: https://www.changing-natures.org/de/

Recherchen zu der Geschichte der Verschickungsheime: https://verschickungsheime.de/

Man zählt nicht nur zweimal im Jahr, welche Vögel im eigenen Umfeld zu sehen sind: http://www.mitforschen.org/projekt/mitmachen-beim-monitoring-der-vogelwelt-nrw

Die Geschichte von der Firma Krupp aufarbeiten:http://www.mitforschen.org/projekt/auf-den-spuren-der-eigenen-familie-karteikarten-zu-arbeiterinnen-und-angestellten-der-firma

In alten Familienalben Landschaftsfotos abfotografieren und einsenden. Es wird erforscht, wie sich Landschaften im Laufe der Zeit verändern: https://landschaftsfotoportal.senckenberg.de/gallery

Für die Ahnenforschung hat ein Verein angefangen, Bilder von alten Grabsteinen in einer Datenbank zu sammeln: http://www.mitforschen.org/projekt/digitale-dokumentation-von-grabsteinen

Sich einen Baum aussuchen und dessen Zustand über das Jahr hin dokumentieren: http://www.mitforschen.org/projekt/mein-baum

Dokumentation des Verhaltens und der Persönlichkeit des eigenen Hundes: https://www.wau-app.com/

Ich habe mir nicht jedes Angebot angesehen, doch gewann ich den Eindruck, dass man sein ehrenamtliches Engagement sehr individuell einrichten kann bezüglich Verpflichtung und Zeitaufwand.
Während der Feiertage habe ich angefangen, mich an einem Projekt zu beteiligen, das mich ein bisschen an eine Schnitzeljagd erinnert. Ich gehe seitdem regelmäßiger spazieren, mein Handy zum Fotografieren immer parat. Mehr verrate ich Ihnen in meinem nächsten Beitrag.



Mit Labdoo fängt es an

Voller Schwung nehmen sich viele Menschen am Jahresanfang etwas vor. Mehr Sport, öfter Freunde anrufen oder vielleicht auch etwas Gutes tun?
Hier ein Tipp für die dritte Kategorie. Folgenden Zeitungsartikel entdeckte ich letzte Woche in der Rheinischen Post

Was machen Sie mit Ihren alten Laptops oder Tablets?

Recycling statt Wegwerfen – der Trend zur Wiederverwertung ist ungebrochen. Ein besonders gutes Beispiel dafür ist die Arbeit des gemeinnützigen Vereins „Labdoo“. Wie die Idee umgesetzt wird.

Übergabe der Morsbags an Labdoo: Jede Menge der bunten Taschen sind jetzt im Umlauf. Fotos (2): Nikolay Dimitrov

Die Aktion sorgt dafür, dass Laptops länger laufen und nicht so schnell im Elektroschrott landen.Foto: Fabian Sommer

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VON MIKE MICHEL

Die Taschen wurden im Rahmen einer Aktion im Stadtfenster produziert.

DUISBURG Nachhaltigkeit ist ein schönes Schlagwort – noch schöner ist es, wenn es mit Leben gefüllt wird. Und zahlreiche Repair Cafés in Duisburg zeigen, wie dieser Gedanke dank privatem Engagements ein Erfolg werden kann. Noch einen Schritt weiter gehen die Wirtschaftsbetriebe Duisburg (WBD) zusammen mit dem gemeinnützigen Verein „Labdoo“: Was für viele nur noch Elektroschrott ist, wird für andere zum Schlüssel für Bildung und Zukunft. Das ist der Grundgedanke, der hier bereits durchaus professionell umgesetzt wird – allein die Zahlen können sich sehen lassen (siehe Box).

In Duisburg werden an den vier Recyclinghöfen und im H2O-Gebäude der Wirtschaftsbetriebe Duisburg ausgediente Laptops und Tablets gesammelt, aufbereitet und weltweit an Schulen weitergegeben – und das schon seit vielen Jahren. Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen können sogar an insgesamt sieben Annahmestellen im Stadtgebiet nicht mehr genutzte Laptops und Tablets abgeben.

Möglich macht dies die erfolgreiche Zusammenarbeit der Wirtschaftsbetriebe mit dem gemeinnützigen Verein Labdoo.org, die ihr Engagement für digitale Bildung und nachhaltiges Handeln fortsetzen. Die gespendeten Geräte werden technisch a

Jede IT-Spende trage so zur digitalen Chancengleichheit bei und schone gleichzeitig wertvolle Ressourcen, so die Macher des Projekts. Die Projekte zeigten, wie lokales Engagement, Ehrenamt und nachhaltige Ideen gemeinsam dazu beitragen könnten, Bildungschancen zu verbessern und Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft zu übernehmen.

Die Annahmestellen sind Teil des internationalen Labdoo-Netzwerks. Ehrenamtlich Engagierte kümmern sich dort um die Annahme, Registrierung und Vorbereitung der Geräte für ihren späteren Einsatz in Bildungsprojekten.

Ergänzend zur IT-Spendenaktion ist auch die Initiative „Morsbags“ in Duisburg aktiv. Nach dem zweiten Nähmarathon in der „machbar“ der Stadtbibliothek im Stadtfenster an der Steinschen Gasse in der Stadtmitte wurden insgesamt 100 wiederverwendbare Stofftaschen gefertigt und an Labdoo übergeben. Sie dienen dem sicheren Transport der gespendeten Laptops und verbinden Umweltbewusstsein mit sozialem Engagement. Und dabei sehen die farbigen Behältnisse auch noch ausgesprochen gut aus.

Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen sind weiterhin eingeladen, nicht mehr genutzte, funktionsfähige Laptops und Tablets an den sieben Annahmestellen im Stadtgebiet abzugeben und so aktiv zur Förderung digitaler Bildung beizutragen. Informationen zu Standorten, Annahmezeiten und zum Projekt finden sich unter www.wb-duisburg.de sowie www.labdoo.org.

INFO

Fast 2500 Geräte für die Weiterverwertung

Bilanz Seit 2012 wurden insgesamt 2495 IT-Geräte in Duisburg gespendet, registriert oder verarbeitet. Rund 1000 dieser Geräte gingen an 47 Schulen und Bildungsprojekte in Duisburg oder mit direktem Bezug zur Stadt.

Funktion Sie unterstützen dort unmittelbar den Unterricht und den Erwerb digitaler Kompetenzen.

Händeloper in Duisburg

Am Sonntag besuchte ich die Premiere der Oper „Guilo Cesare in Egitto“ von Friedrich Händel im Duisburger Stadttheater. Diese Oper wurde zum ersten Mal 1724 aufgeführt und wurde seitdem in Deutschland und in viele anderen Staaten zigfach gezeigt.

Ich hatte zuvor das Libretto gelesen, um mich ganz auf die Musik konzentrieren zu können, da die Oper für ihre schönen Arien bekannt ist.
Der Vorhang ging auf und es präsentierte sich ein Bühnenbild aus Stahlkonstruktionen mit Blümchen, an einem Rohr hing das Schild „Nil“, wohl, damit auch wirklich alle verstanden, dass man sich in Ägypten befand. Mich erinnerte die Szenerie an ein Ferienresort mit Tennisplatz, Golfanlage oder Bar. In dieser Umgebung erklang nun barocke Musik und das passte für mich nicht zusammen.

Screenshot

Die Oper wurde von der jungen Michaela Dicu inszeniert und sie hatte die Idee, dass Cäsar dieses Mal von einer Frau dargestellt werden sollte, Cleopatra hingegen war ein Mann mit einer Sopranstimme. Der böse Bruder Cleopatras, Tolomeo, war omnisexuell und war permanent bereit, jede Person zu vernaschen, der ihm zu nahe kam.
Ich versuchte, mich auf dieses Experiment einzulassen und merkte, wie schwer es mir mit meinen eigenen Gedankenmustern fiel, da alle Protagonisten durch ihre Bewegungen, Handlungen, Gesänge und Kostüme immer wieder widersprüchliche Signale aussandten. Irgendwann gab ich auf, mir ein klares Bild von den einzelnen Rollen machen zu wollen und sah „nur noch“ Menschen, die wunderbar sangen,
Was ich mir gewünscht hätte, wäre eine z.T. bessere schauspielerische Leistung. Der Cornelia konnte ich ihre Trauer über ihren verstorbenen Mann nicht abnehmen und auch Curios Liebe zu ihr hätte etwas klarer dargestellt werden können. Da freute ich mich dann, wenn Maximiliano Danta als Sesto oder Tobias Hechler als Tolomeo auftraten, die nicht nur mit Herzblut sangen, sondern ihre Rollen auch spielten.

Diese Operninszenierung hat mich von allen bisher besuchten Opern am meisten herausgefordert und das sehe rechne ich ihr positiv an. Die musikalischen Darbietungen waren ein Genuss. Nichtsdestotrotz bin ich eine Anhängerin der Idee, dass alte Lieder (oder Theaterstücke) Botschaften über die Zeit hinweg in die Zukunft tragen- warum muss man diese Botschaften verändern?

Wer sich einen kurzen Trailer zu dieser Aufführung ansehen möchte: https://youtu.be/i7Vs-Do7o1M?si=j3KpcAo5x5hY7Op_