Der Holländer

Aron, Peter und Klaus sind Extremwattwanderer. Sie halten über ihre Abenteuer Vorträge, ein Buch ist erschienen und die Drei haben eine gewisse Berühmtheit erlangt.
Nur eine Wattüberquerung fehlt ihnen noch, doch jetzt ist der langersehnte Tag da: die Wetter und Gezeitenbedingungen lassen einen Wanderung von Manslagt nach Borkum zu. Doch Aron kommt nicht mit. Er macht in England Urlaub und muss sich dort um seine kranke Frau Marie kümmern. So ziehen Peter und Klaus alleine los und scheitern. Klaus kommt dabei um und Peter kann sich nur mit letzter Kraft an Land retten. Als man ihn dort empfängt, ist er verwirrt. Er spricht von seiner Frau Helen, die von einem Segeltörn nie zurückgekehrt ist.
Klaus findet man auf einer Sandbank, er hat ein Hämatom am Kopf, war es ein Unfall oder Mord?
Liewe Cupido arbeitet bei der deutschen Bundespolizei, aber alle nennen ihn wegen seiner Kindheit in den Niederlanden den „Holländer“. Peters anhaltende Verwirrtheit ist für ihn nur ein Mosaikstein, dass hinter dem Tod von Klaus mehr steckt. Während man offiziell davon ausgeht, dass es ein Unglück war, ermittelt Liewe zusammen mit seinem jungen Kollegen Xander weiter- zu Recht.

Ich habe diesen Krimi mit Begeisterung gelesen. Er war spannend, das ruhige Ermittlerpaar hatte bei mir viel Sympathien und die Welt der Extremwattwanderer war für mich etwas ganz Neues. Spuren im Watt bekommen noch einmal eine ganz andere Bedeutung!

Spiekeroog

Minimalistische Krimihörspiele

Im Sommer 2020 begann der Radiosender Bremen Zwei einen neuen Podcast mit Krimihörspielen unter dem Titel „Kein Mucks“.
Der Schauspieler Bastian Pastewka moderiert jede Sendung und erzählt auch ein bisschen zu den Hintergründen der Hörspiele. Diese stammen aus den 50er bis 80er Jahren und dauern ca. zwischen 30 und 60 Minuten. Zeichnen sich die heutigen Hörspiele durch eine Hightech-Geräuschkulisse aus, die jede einzelne Szene untermalt, mussten früher die Schauspieler mit ihren Stimmen dafür sorgen, dass die Spannung steigt. Mal ein bisschen Musik, vielleicht mal quietschende Reifen eines Fluchtautos, aber das ist dann auch schon alles. Die Sprecher und Sprecherinnen der Krimis gehörten damals zur Crème de la Crème, einige waren auch bekannte Schauspieler. Man begegnet z.B. Günther Neutze, Evelyn Hamann, Günther Strack oder Judy Winter.
Die Inhalte der Krimihörspiele sind nicht blutrünstig, es wird dezent gemordet und manche Geschichten kommen ganz ohne Mord aus, sind deshalb aber nicht weniger spannend.
Heute in einer Woche geht die 3. Staffel der Krimihörspielreihe zuende, danach soll Schluss sein. Aber man kann natürlich weiterhin alle bisherigen Sendungen abrufen. Mir machen diese Krimihörspiele viel Spaß, denn sie sind nicht nur spannend, sondern teilweise auch politisch inkorrekt. Ich mache beim Zuhören eine Zeitreise, die mich amüsiert oder auch manchmal den Kopf staunend schütteln lässt.
Möchten Sie mal reinhören? https://www.bremenzwei.de/sendungen/kein-mucks-104.html

Ein Krimiabend mit Dominique Manotti (Französischstunde Nr. 31)

Letzte Woche war auf Einladung der Duisburger deutsch-französischen Gesellschaft und der Duisburger VHS die französische Krimiautorin Dominique Manotti im Café Museum im Kantpark zu Gast. Ich hatte letztes Jahr auf ARTE einen Bericht über die Stadt Marseille gesehen und dort trat u.a. auch Frau Manotti auf. Da ich sie sehr sympathisch fand, besuchte ich jetzt ihre Lesung.

Waltraud Schleser und  Wolfgang Schwarzer von der deutsch-französischen Gesellschaft führten durch den Abend und machten dies sehr gut. Da Frau Manotti kein Deutsch spricht, übersetzten die beiden abwechselnd Frau Manottis Ausführungen, so dass man selbst bei geringen Französischkenntnissen einen unterhaltsamen Abend verbrachte.
Zuerst erzählte Frau Manotti ein bisschen über ihr Leben, das in den 60er und 70er Jahren geprägt war durch politisches Engagement und Arbeit für die Gewerkschaft. Die Machtübernahme Mitterands bedeutete für sie einen großen Einschnitt, denn nach ihrer Meinung hat Mitterand die politischen Ideen der Linken verraten. Ihr Leben bekam eine neue Richtung und sie begann im Alter von 50 Jahren, Kriminalromane zu schreiben. Ausschlaggebend war die Lektüre eines Buches des amerikanischen Autors Ellroy. Ihr wurde klar, dass man mit Kriminalromanen Menschen erreichen und aufklären kann.
Manotti wurde schnell erfolgreich, denn in ihren „Crime noir“ verarbeitet sie tatsächlich stattgefundene  Skandale in Frankreich.

In ihrem neusten Buch, aus dem sie zwei Passagen vorlas,

geht es um Rassismus in Frankreich. Die Quelle vieler Übel dieser Art ist der Algerienkrieg in den 60er Jahren und in ihrem Krimi erzählt Manotti von mehreren Morden an algerischen Mitbürgern in Marseille. Diese Straftaten werden von der Polizei und noch höheren Behörden kleingeredet oder noch lieber unter den Teppich gekehrt. Aber es gibt glücklicherweise eine Handvoll Polizisten und Anwälte, die dagegen angehen. 
Am Anfang fand ich den Krimi (knapp 400 Seiten) etwas schwierig zu lesen, da viele Organisationen pro/ contra Einwanderer, Arbeiter, Franzosenalgerier in der Geschichte involviert sind und ich erst lernen musste, die Gruppierungen auseinander zu halten.  Aber insgesamt ist es ein sehr lesenswertes Buch, da es, wenngleich es in den 70ern spielt, an Aktualität nichts verloren hat.

Auf den Geschmack gekommen, wurde Manottis ersten Krimi, der 1995 erschien, meine nächste Lektüre.

1980, Paris. Im Stadtteil Sentier waren damals wie noch heute viele Schneidereien und Läden angesiedelt, die von den bekannten Modehäusern Aufträge bekamen. (Siehe auch Beitrag „Frischlufttherapie“). Damals arbeiteten hauptsächlich nur Männer in diesem Metier, viele kamen aus der Türkei. Die meisten von ihnen besaßen keine Arbeitsgenehmigung und wurden ausgebeutet.

Das führte irgendwann dazu, dass sich die Arbeiter organisierten und auflehnten. Inspektor Daquin, den ich aus dem Marseiller Krimi bereits kannte, versucht mit seinen Kollegen einen Drogenhandel aufzudecken und gerät dabei in die Arbeitskämpfe.
Manotti hat für die Gewerkschaft lange in dem Viertel Sentier gearbeitet, so verwundert es nicht, dass sie ihren ersten Krimi hier ansiedelt. Ich fand diesen Krimi härter, aber man ist schneller Thema drin.

2020- achtsam morden

Dies sind vier von achtunddreißig Ratschlägen, die der Anwalt Björn Diemel von seinem Coach bekommt, nachzulesen in diesem Buch:

Der beruflich stark beanspruchte Anwalt geht zu einem Coach, weil seine Frau sich sonst scheiden lässt. Diemel verinnerlicht die Sprüche so sehr, dass er seine Ehe rettet, er sich beruflich aber auch einiger Widrigkeiten entledigt und zum Mörder und Chef zweier Banden wird. Völlig stressfrei und ganz den Regeln der Achtsamkeit folgend.

Ich möchte Sie natürlich nicht ermutigen, 2020 einen ähnlichen Weg wie Björn Diemel einzuschlagen, aber diese 38 Regeln der Achtsamkeit, die die einzelnen Kapitel des Krimis einleiten, sind nicht ohne und eignen sich durchaus für gute Vorsätze im neuen Jahr.

Der Krimi hat mich als Hörbuch bestens unterhalten, denn es wird vom Schauspieler Matthias Matschke gelesen. Wie seine Rollen im Fernsehen und Theater sehr unterschiedlich sind, so ist auch seine Stimme sehr facettenreich. Herrlich, wie er Unterweltbosse oder Hipster-Väter in einem Kindergarten reden lässt. Und natürlich seine samtweiche Stimme beim Vorlesen der Achtsamkeitsregeln nicht zu vergessen.

Wünsche Ihnen ein gesundes und achtsamkeitgesteigertes 2020!

Tödliche Sonate

Den Abschluss meiner musikalischen Blogbeiträge bildet die Besprechung eines Krimi-Hörbuches. (Gibt es auch als Buch).

Das Hörbuch hat drei Sprecher, denn der Krimi spielt zum einen im heutigen Rom, wo ein Mord passiert, zum anderen bekommt man zwischendurch Einblick in die Gedanken des Mörders. Der dritte Sprecher widmet sich der Geschichte zweier Stradivari Geigen. Sie beginnt mit der Entstehung der Geigen und erzählt dann vom Schicksal dieser beiden Musikinstrumente bis in die heutige Zeit.

Commissario Di Bernado muss den Mord an der alten Musikagentin Cornelia Giordano aufklären. Das Musikgeschäft gleicht einer Schlangengrube und mordlüsternde Musiker, die sich von der Agentin betrogen fühlten oder die von ihr in ihrem Ego verletzt wurden, gibt es viele. Aber auch ihre beiden Söhne und eine protegierte Nichte hätten Gründe, Cornelia zu töten. Di Bernado tappt lange im Dunklen, doch dann scheint er eine Spur zu haben, die ihn zu zwei Stradivari Geigen führt, deren Wert auf viele Millionen Euro beziffert wird.

Das Hörbuch hat mir gut gefallen, an den drei Sprechern gibt es nichts zu mäkeln. Die Geschichte an sich hätte etwas zügiger ablaufen können. Was mich für den Krimi einnimmt ist die Tatsache, dass die Autorin selber eine internationale bekannte Violinsolistin ist und damit das Musikgeschäft sicherlich wahrheitsgetreu beschreibt.

Der Mörder war unschuldig- oder doch nicht?

Vor einigen Wochen erzählte ich von einem Aufenthalt in Wien. Dies war eins der Bücher, die mich begleiteten.

Ein Mann gesteht auf seinem Sterbebett, dass er einen Dreifachmord begannen hat, für den ein anderer seit fünf Jahren unschuldig im Gefängnis sitzt. Hofrat Halb und sein Team sind allerdings skeptisch, was das Geständnis angeht und müssen den Fall neu aufrollen, damit der verurteilte Mörder nicht aus dem Gefängnis entlassen wird. Das ist kompliziert, aber jedes Teammitglied hat seine besonderen Fähigkeiten und gemeinsam kommen sie einem Komplott auf die Spur.

Wiener Schmäh und Humor, wie er in alten Heinz Erhard Filmen versprüht wird, sind die tragenden Säulen der eher schwächeren Geschichte. Aber als Reisebegleitung war das Buch ok.

Ein neuer Stern an meinem Krimihimmel

Als Einstimmung für einen Wienaufenthalt las ich drei Wienkrimis, zwei geschrieben von Heinrich Steinfest. (Siehe auch meine Besprechung seines Buches „Die Büglerin). Was soll ich sagen? Ich weiß jetzt, dass ich den nächsten Winter mit seinen Krimis verbringen werde und freue mich schon darauf. Angetan war ich schon vom ersten Buch.

Ein Mann wird auf der Dachterrasse eines Wiener Hochhauses in einem Swimmingpool tot aufgefunden. Das ist noch nicht so außergewöhnlich, aber die Todesursache verursacht der Wiener Mordkommission mit Chefinspektor Lukastik doch arge Kopfschmerzen. Der Mann wurde von einem Hai tot gebissen. Nicht von einem Nullachtfünfzehnhai, sondern von einer seltenen Spezies. Indizien sprechen dafür, dass die Tötung des Mannes im Swimmingpool oder in unmittelbarer Nähe stattgefunden haben muss. Der Wiener Zoo oder Transport vom Meer aufs Dach fallen deshalb weg.

Lukastik ist grantelnder Einzelgänger. Seine Kollegen lieben und hassen ihn. Lieben, weil er sehr erfolgreich ist, hassen, weil er sich nur mit ihnen abgibt, wenn es sein muss und dann nimmt er keine Rücksicht auf persönliche Befindlichkeiten. So ist es auch bei diesem Fall. Wer für den Tod des Mannes verantwortlich ist, das findet Lukastik recht schnell alleine heraus, doch wie der Mörder es mit dem Hai gemacht hat, das bleibt das große Rätsel, da sich der Mörder erschießt. Aber Lukastik gibt nicht auf und gerät dabei in nasse Todesgefahr.

Ein Krimi mit „Typen“ und einer skurrilen Geschichte, eben wienerisch, so wie ich es mag.

Und dann bekam ich durch Zufall den neusten Steinfest Krimi in die Hände. Völlig anders, aber noch besser.

Markus Cheng ist ein Detektiv, dessen Eltern wegen des Wiener Walzers vor Jahren aus China ausgewandert sind. Seit über 50 Jahren lebt er nun in Wien und schlägt sich schon tapfer als Detektiv durch. Bei seinem neuen Auftrag soll er die Unschuld eines deutschen Synchronsprechers beweisen, der wegen Mordes an einem sehr bekannten englischen Schauspieler, dem er bisher immer seine deutsche Stimme geliehen hat, verurteilt wurde. Die Beweise sind erdrückend, doch Cheng findet zwei Ungereimtheiten und muss deshalb nach London, um das Hotelzimmer, in dem der Mord geschehen ist, zu untersuchen. Seine Anwesenheit beunruhigt mehrere Menschen und im Laufe der weiteren Ermittlungen reist Cheng noch nach Island, Schottland und Grönland. Am Ende steht fest, dass der Angeklagte in diesem Fall unschuldig ist, aber eine alte andere Schuld muss er begleichen.

Ich weiß, diese Inhaltsangabe ist ein bisschen larifari, aber die Geschichte ist komplex. Nur so viel: Beim Lesen kam mir plötzlich der Gedanke, dass dieser Krimi genial durchkomponiert ist. Ja er ist eine Komposition mit Zutaten wie z.B. eine tödliche chinesische Kampfsportart, die weiße Tulpe eines MI5-Agenten als Erkennungszeichen, ein Pilzkochbuch als Science Fiction Roman, eine Sekretärin, die den Detektivposten von Cheng übernimmt oder ein verstorbener Hund, der immer wieder als Geist auftaucht. Dazu Gedankenaperçus und die Erschaffung von Bildern, die einzigartig sind. Grandios!

Morgen komme ich nun konkret zur Stadt Wien, in der ich 2 Tage bummeln durfte.


Provenzialische Verwicklungen

 

Pierre Durand ist Dorfpolizist. Er hat sich aus Paris versetzen lassen, um dortigen politischen Ränkespielen seines ungeliebten Chefs zu entgehen. Hätte seine Freundin ihn nicht gerade verlassen, würde Durand ein zufriedenes Leben führen. Ein sehr markabrer Mord bringt ihn dann aber auf andere Gedanken. Man hat eine männliche verschnürte Leiche in einem Weinfass gefunden und um deren Hals hängt ein Kräutersträußchen, an der Außenwand des Weinfasses ist dazu ein Rezept für „ Coq au Vin“ angebracht. Der Ermordete war ein Frauenherzenbrecher und einige gehörnte Ehemänner stehen unter Verdacht. Dann passiert ein zweiter ähnlicher Mord an einer jungen Frau, wieder gibt es ein passendes Rezept, und eine Reihe anderer Tatverdächtige kommen hinzu. Da ist z.B. die sympathische Kochlehrerin, von der die Rezepte stammen oder Durands bester Freund. Der Polizist hat es nicht leicht, zumal der alte Chef im fernen Paris seine Verbindungen spielen lässt, um Durand eins auszuwischen und seine Ermittlungen zu stören. Aber es gibt Happy Ends…

Man merkt, dass die Autorin die Provence liebt, denn es ist alles stimmig, vielleicht etwas zu perfekt. Ihr gelingt es, mehrere Spuren auszulegen und das Kaninchen, das manche Autoren für die Lösung am Ende eines Krimis aus dem Hut ziehen und das mich immer sehr ärgert, taucht hier nicht auf. Was mich gestört hat, ist das übertriebene Fluchen von Durand. Hier benutzt die deutsche Autorin die französischen Ausdrücke und das wirkt aufgesetzt. Nette Lesekost, aber wirklich nur dann, wenn man in der Provence Urlaub macht oder Erinnerungen auffrischen möchte.

In den unendlichen Weiten des Internets verloren und was daraus werden kann- darüber schreibe ich morgen.

Dreimal schwarzer Kater-Im Roussillon Nr. 5

Gilles Sebag, Inspecteur in Perpignon, muss zusammen mit seinen Kollegen eine Entführung aufklären. Da es sich bei der vermissten Person um eine niederländische Staatsbürgerin handelt, wird Gilles und seinem Team Kommissar Lefèvre aus Paris zur Seite gestellt, ein dynamischer verkappter Kevin Koster, der am Anfang, typisch Pariser, Vieles besser weiß und damit Gilles gehörig auf die Nerven geht. Hat die Entführung mit dem Tod einer anderen Holländerin in einem kleinen Urlaubsort am Meer zu tun? Was ist mit dem nächtlichen Überfall auf eine weitere niederländische Touristin, der glücklicherweise glimpflich verlief? Die Zeitungen sprechen bereits von einem Serientäter. Endlich meldet sich der Entführer, aber er stellt so wahnwitzige Forderungen, dass Gilles an ganz andere Zusammenhänge glaubt und seiner eigenen Wege geht. 

Man muss keinen Urlaub im Rouissillon machen, um diesen Krimi zu mögen. Die Spannung hält sich bis zum Schluss, nicht nur wegen der Fälle, sondern weil es im Privatleben von Gilles auch noch eine ungelöste Frage gibt. Die so verschiedenen Charaktere der Polizisten tragen zur Unterhaltung bei, ohne dass es in Slapstick abdriftet.

Perpignan im heißen Sommer, vielleicht erwärmt der Krimi Sie, wenn es bei uns nun draußen frischer wird?

Und weil Barry White in diesem Krimi eine gewisse Rolle spielt, hier ein bisschen Phillysound:

Morgen kehre ich in meinen Garten zurück und mache mir Gedanken über die zukünftige Bepflanzung bei heißen Sommern.