Vergangenheit und Zukunft in Duisburg

Ich habe mir ein neues Fotobearbeitungsprogramm heruntergeladen und da musste ich gleich erst einmal ein bisschen experimentieren.

Die Geister der Vergangenheit wird man nicht mehr los.
Die Erderwärmung kommt auch nach Duisburg
Duisburger im Jahr 2436?

Morgen lege ich eine Pause ein (damit ich noch mehr „herumspielen“ kann), am Freitag gibt es eine Buchbesprechung.

Woche der Müllvermeidung

Europaweit ist diese Woche der Müllvermeidung gewidmet. Meine persönlichen „roten Mülltücher“ sind ja die Kapseln für Kaffeemaschinen (Seitdem Herr Clooney dafür Werbung gemacht hat, ist er bei mir fast unten durch) und Flüssigseife in Plastikflaschen anstatt normaler Seife. Aber das nur am Rande.

Vor einiger Zeit entmüllten viele Duisburger an einem Wochenende die Rheinufer. Fand ich toll und hätte gerne mitgemacht, war aber leider verhindert. So machte ich mich danach alleine auf, um ein Mini-mini-mini-Scherflein dazu beizutragen. Damit weniger in den Bäuchen von Rheinfischen landet. Ich suchte kleinteiligen Müll für meine Kartenunikate, um diese mit einzuarbeiten. Lange suchen musste ich nicht und es stellte sich heraus, dass das eine prima Idee war. Die verschiedenen Formen von Plastik, Glas, Metall usw. sind anregend für neue Bilder.

Ausbeute von einem Spaziergang am Rhein

Hier ein paar Beispiele:

Wenn ich ein Ziel für einen Spaziergang brauche, mache ich mich jetzt immer zum Rhein auf. Mal sehen, ob man Teile nicht auch als Schmuckteile verwenden kann.

Morgen ist frei, am Samstag geht es weiter.

 

Wenn sich im Kopf Perlen und Käse treffen

Nach längere Zeit hatte ich mal wieder Muße, Papierperlen zu drehen. Eigentlich tauche ich diese ja in Lack, um sie wasserfest und härter zu machen, aber eine Freundin gab mir den Tipp, es doch mal mit farblosen Nagellack zu versuchen. Machte ich und hatte dann bald dieses Gebilde vor meiner Nase stehen:

Die Überschrift deutet ja schon an, an was ich plötzlich dachte : Den Käseigel, den es früher obligatorisch neben den Schinken-Spargelröllchen auf jeder Familienfeier gab. Käse mit Träubchen oder Mandarinenstückchen aufgespießt. Wann hatte ich zum letzten Mal so einen Käseigel gesehen? Ist er heute noch modern? Spaßeshalber sah ich mal im Internet nach und bekam einerseits bestätigt, dass der Käseigel in den 60er und 70er Jahren angesagt war, dann aber verschwand.  Heutzutage  allerdings erfährt er  eine zumindest kleine Renaissance. (Käseigel und Renaissance, das hat was). 

Kommen wir zu den Perlen zurück…

Das mit Nagellack einpinseln überzeugte mich nicht so ganz, aber mit ein paar neue Perlenkreationen war ich ganz zufrieden:

Links „Konfettiperlen“, Mitte „Punk(te) Perlen, rechts „Nachthimmelperlen“

 

Die ersten „Perlen-an-Perlen“ Entwürfe

Morgen lege ich eine kleine Pause ein, am Donnerstag geht es mit Salonlöwinnen weiter.

Paris für Sammler (Paris im August Nr.5)

Dieses Buch kaufte ich mir bei meinem letzten Paris-Aufenthalt. Es ist ein kleiner Bildband. Der Autor und Fotograf hat Motive ausgewählt und gesammelt, die für Paris ganz typisch sind. Da kann man z.B. die unterschiedlichen Metroschilder bewundern, phantasievolle Türklopfer, verschiedene Bankdesigns. Ich fand das sehr inspirierend und hatte mir in den Kopf gesetzt, auch Motive zu sammeln, die in dem Buch noch nicht abgebildet sind. Hier meine Sammlungen:

Vor Pariser Fenstern befinden sich sehr oft kleine Gitter.

Diese haben sehr unterschiedliche Muster:

Viele Läden haben, wenn sie geschlossen sind, Rolläden vor den Schaufenstern. Oft sind die Rolläden Freiflächen für Graffiti, aber es gibt auch welche, die bewusst gestaltet wurden.

In dem Buch gibt es jeweils eine Auswahl an alten Briefkästen und Lampen. Mir fielen diese gelben Briefkästen auf:

Meine Lampensammlung ist eine wilde Mischung, aber jede erinnert mich an einen bestimmten Ort in Paris.

Und zu guter Letzt noch ein bisschen Grün: Es gibt in Paris unzählige kleine Parks. Wir haben uns einige dieses Mal bewusst angesehen, es sind wirklich kleine Oasen.

Nun gibt es eine kleine Paris-Pause, nächsten Montag geht es weiter. Schönes Wochenende!

 

Basteln mit Rasierschaum

Das war die Überschrift von einem Pinterest-Beitrag. Machte mich neugierig und ich las den Artikel. Es ging darum, wie man mit Hilfe von Rasierschaum Papier marmorieren kann. Da ich das Marmorieren immer schon einmal ausprobieren wollte, stattete ich mich aus und legte an einem heißen Nachmittag los. (Der Schaum kühlt!)

Kartenkarton (es geht auch normales Zeichenpapier),, Holzstäbchen, um Muster zu malen, Farbe (Ich hatte noch Airbrushfarbe übrig, es gehen aber auch Lebensmittelfarben oder Acrylfarbe), Handschuhe, Rasierschaum, Auflaufform für den Schaum, alternativ ein Backblech. Auf dem Foto fehlen Lineal und Küchentücher

Ich beschreibe Ihnen jetzt nicht die einzelnen Schritte, da es zu diesem Thema einige Demo-Videos auf YouTube gibt wie z.B. dieses:

Hier ein paar Ergebnisse:

Man muss dabei nicht viel nachdenken, aber ein bisschen Erfahrungen muss man sammeln. Die Schaumschicht sollte nicht zu dünn, aber auch nicht zu dick sein und auch schön glatt. (Mit Holzlöffel glatt gestrichen, fehlt auch noch auf dem ersten Foto).

Wenn man die Farbe verteilt, sollte man sich beim Mischen zurückhalten, ansonsten wird es eine Einheitsmatschfarbe.

Wichtig ist das vorsichtige Abstreifen des Schaums vom Papier. Bei mir ging es von links nach rechts besser als von oben nach unten. Vorsichtig deshalb, weil bei zu hohem Druck die Muster vermischen.

Man kann diese Papiere natürlich für meine Karten, individuelle Geschenktüten oder Papierperlen nehmen. Mal sehen, wann ich wieder ein „kreatives Schaumbad“ nehme.

Morgen bin ich etwas grummelig. 

Musik für kreative Stunden

Heute stelle ich Ihnen eine Sängerin vor, deren Musik ich gerne höre, wenn ich in meinem Hobbyraum werkele. Dies ist eine Art von Musik, an anderen Tagen wähle ich auch ganz andere Musik aus. Je nach Tagesform. Diese stelle ich Ihnen auch noch vor.

Dieses Video benutzt u.a. Szenen aus den ersten mit Farbe colorierten Filmen. Vielleicht kommt Ihnen eine Szene bekannt vor? (Siehe unten Beitrag über Filmmuseum in Lyon).

 

 

 

Ausflug zum Kreativgarten

Vor einiger Zeit berichtete ich jeweils über meine Ausflüge nach Viersen und dem Viersener Stadtteil Dülken  (siehe unten). Mir gefielen beide Ziele und ich empfahl eine Besichtigung.

Am Sonntag, dem 19.8., können Sie nun einen Ausflug nach Viersen/Dülken mit dem Besuch des Kreativgartens verbinden.

Frau Ilse Heines, deren künstlerischen Tätigkeiten ich auch schon mehrmals hier besprach, lädt zusammen mit ihrem Kreativteam in ihrem Garten dazu ein, etwas Neues auszuprobieren. Dies kostet keinen Eintritt, die Materialien werden gestellt. Wie lange Sie im Garten bleiben, was Sie ausprobieren, das liegt alles bei Ihnen. Weitere Infos finden Sie unter www.ilse-heines.de. Sehen wir uns? Ich zeige Ihnen gerne, wie man aus Papier federleichte und individuelle Perlen dreht.

 

Der Ruhrorter Kunst-und Kulturmarkt

 Ja, Sie sehen richtig! Ich habe mir auf dem Trödelmarkt eine Barbiepuppe gekauft. Weil ich meine alte nicht mehr finde. Was habe ich in meiner Kindheit Stunden verbracht, dieser Puppe Kleider zu nähen oder Möbel für ihr imaginäres Haus zu bauen. Pralinenschachteln wurden zu Sofas umfunktioniert, aus Legosteinen baute ich Tische und Stühle, aus gedrehten Luftschlangen wurden kleine Blumentöpfe fabriziert. Und dann die unzählbaren Frisuren, die ich erfand!

Keine Sorge, ich sattele jetzt nicht auf Innenarchitektin um, aber was das Nähen angeht, da habe ich so meine Ideen…

Der Tanzpartner von Barbie (mir geht der Titel für das Foto „20.Jahrhundert trifft auf 21.Jahrhundert“ nicht aus dem Kopf, erinnert mich doch die Holzgliederpuppe an einen Roboter) ist auch ein Trödelmarktfund- mit 1 Euro war ich dabei.

 In diese Zeichnung der Essener Künstlerin Ilse  Straeter verliebte ich mich sofort. Sie tanzt wie eine Feder- künstlerisch umgesetzt. Das ist mein Andenken an den Kunstmarkt neben diversen Flyern und Visitenkarten von den ausstellenden Künstlern und Händlern. Was mich im Nachhinein sehr verwundert, ist die Tatsache, dass von neun Künstlern, an deren Ständen ich mir jeweils eine Erinnerungsvisitenkarte mitgenommen habe, sich nur zwei auf einer eigenen Homepage präsentieren und auch sonst kaum im Internet präsent sind. Ist eine Entscheidung, aber bitte dann nicht meckern, wenn man mit seinen Kunstwerken nicht groß wahrgenommen wird.

Ich bleibe morgen bei einem kreativen Thema und legen Ihnen einen Ausflug zum Kreativgarten ans Herz.

Küchenmusik

Ich warte schon darauf, dass mein Mann seine alten Pfannen und Kochtöpfe mal ausrangiert, dann mache ich auch eine „Session“. ( Am besten mit den Nachbarn zusammen, sonst könnte es Geräuschpegelärger geben). Alte Farbeimer haben wir noch vom Tapezieren im Juli.

Morgen zeige ich Ihnen, mit welchem Krimi ich mir einen schönen Gartenabend gemacht habe.

Immer für eine Überraschung gut

Gestern zeigte ich Ihnen die grobe Aufteilung meines neuen Hobbyraums, heute mache ich einen kleinen „Detail“-Rundgang. 

Im Zimmer gibt es an drei Stellen Pinnwände, für Fotos oder ein bisschen Schnickschnack, Zettel mit Ideen oder zum Präsentieren meiner neusten Karten und Papierperlenketten.

Die Möbel sind neu gekauft (alles IKEA), aber ich versuche auch alte Dinge wieder einzusetzen, wie z.B. alte Blumenübertöpfe, Vasen oder alte Holzschachteln.

Darüberhinaus gibt es auch einen alten Stuhl,einen alten Papierkorb oder eine alte Lampe, die meiner Mutter gehört haben.

Als Strand-und Ufersammlerin habe ich eine ganze Kiste voller Fundstücke, die ich gerne neu arrangiere oder dekoriere.

Fischscherbe
Seeglas- Sammlung

Gerne picke ich im Herbst auch schöne Blätter auf oder presse lieber Blüten bevor ich sie wegwerfe.

Frühling trifft Herbst, liegt bei mir gerade an meiner Pausenbank

Natürlich habe ich auch meinen ganz persönlichen Narr…

 Er könnte mein Coach für unkonventionelle Ideen sein 😉

Mein Hobbyraum soll kein Schneckenhaus werden, in dem ich mich verkrieche. Ich hoffe auf viel Besuch, der sich mit mir zusammen bei einem Tässchen Kaffee über Hobbyideen austauscht oder vielleicht auch mal etwas ausprobieren möchte. Ich habe da ein Vorbild, aber darüber nächste Woche mehr.

Es gibt jetzt eine kleine Blogpause, am Montag bin ich wieder da. Schönes Wochenende!