Besuch bei Vögeln (2)- Eulen und Greifvögel

Während zweier Urlaube besuchten wir in der Vergangenheit bereits zwei Flugschauen in der Eifel und Österreich. Neben den Vorführungen bekam man nur ein bisschen Hintergrundinformation über die Vögel, in der Falknerei von Ralph Grieblinger war dies anders.
Es gab keine Flugschau, sondern einen Spaziergang mit der Schleiereule Vaiana und dem Wüstenbussard Sky.

Die Falknerei liegt in einem Waldgelände nahe Voerde. Nach einem kleinen Rundgang zu den einzelnen Käfigen und einer Einführung, wie man sich gegenüber dem Vogel auf dem Arm verhalten soll, gingen wir mit unseren beiden gefiederten Freunden eine Stunde lang unter Begleitung von Herrn Grieblinger spazieren. Dabei erzählte er uns viel Wissenswertes über die Falknerei und über seinen eigenen Werdegang als Falkner. In Deutschlang gibt es im Gegensatz zu anderen Staaten strenge Gesetze, so dass eine Ausbildung zum Falkner Voraussetzung ist, um Eulen und Greifvögel halten zu dürfen. Abgesehen von verletzten Tieren, die in eine Falknerei wieder aufgepeppelt werden, kommen die Vögel aus Züchtungen. Wer seine Aufgaben als Falkner ernst nimmt, hat eine 7 Tage Woche. Fütterung, Flugtraining, Säuberung der Behausungen sind nur drei Aufgaben von vielen.
Bei dem Spaziergang ging es rauf und runter, auch kamen uns einzelne oder mehrere Spaziergänger mit Hunden entgegen. Während Vaiana sich dies ungerührt auf meinem Arm ansah, war Sky etwas nervöser. Auch wollte er als junger Vogel im Halbstarkenalter mehr Action und mein Mann musste viel Fingerspitzengefühl beweisen, um es Ari auf dem Arm angenehm zu machen.

Herr Grieblinger bietet nicht nur Spaziergänge an, sondern hat noch eine Reihe andere Ideen, wie man sich den Vögeln nähern kann. Hier geht es zu seiner Website:http://www.falknerei-grieblinger.de/aktuelle-veranstaltungen/

Ein Kempener Klosterkonzert

Vorletzte Woche waren wir in Kempen und besuchten im Rahmen der Kempener Klosterkonzerte ein Klavierkonzert mit dem jungen französischen Pianisten Lorenzo Soulès, der in diesem Jahr schon mehrere Preise gewonnen hat. Das Konzert fand in der zum Franziskanerkloster gehörenden Paterskirche statt.

Soulès begann mit zwei Stücken von Domenico Scarlatti. Diese passten wunderbar zum Ort des Konzerts. Auch die Musik des nächsten Komponisten, Isaac Albéniz, gefiel mir gut. Wir hörten musikalischen Impressionen über drei Städte seines Heimatlandes Spanien. Hier ein Beispiel:

Da das Konzert nicht ausverkauft war, setzten wir uns nach der Pause in eine der letzten Reihen. Bei unseren Plätzen vorne saß hinter uns jemand, dem es nicht möglich war, still zu sitzen und damit permanente Raschelgeräusche von sich gab. Dieser Platzwechsel sollte sich als Glücksfall erweisen.
Zuerst präsentierte der Pianist „Zehn leichte Stücke für Soloklavier“ von George Benjamin. Es fing mit „Spell“ (Zauberspruch) an. Ein noch „harmloses“ Stück, bei dem ich aber erfreut feststellte, dass der Klang des Klaviers in der hinteren Reihe besser war als vorne. Spätestens ab dem dritten Stück „In the Mirror“ (Im Spiegel), war es für unsere Ohren gesünder, hinten zu sitzen- es wurde laut. Die zehn Stücke dauern insgesamt ca. 13 Minuten, lassen Sie sich auf eine interessante Hörerfahrung ein?

Der Name des nächsten Komponisten war mir durch die Lobpreisungen des Dirigenten Ken Nagano (Buchbesprechung siehe unten rechts) geläufig. Auch hatte ich mir von Olivier Messiaen auch schon den „Catalogue d’Oiseaux“ angehört, der mir gefiel.
An diesem Abend sollten es nun vier Stücke aus dem Zyklus „Vingt regards sur L‘Enfant-Jésus“ sein -Auszug Wikipedea: Der französische Titel bedeutet übersetzt etwa „Zwanzig Blicke auf das Jesuskind“. Der Werkzyklus wird als eine der wichtigsten Kompositionen des 20. Jahrhunderts für Klavier angesehen und wurde zwischen dem 23. März und 8. September 1944 in Paris komponiert. Die Pianistin Yvonne Loriod spielte die Uraufführung am 26. März 1945 in Paris.

Wie stellen Sie sich die Musik vor, die sich mit des Leben des Jesuskindes befasst? So?

Dieses Stück trägt den Titel „Weihnachten“

Die Musik zerrte an meinen Nerven und ich fühlte mich zunehmend unwohl. Mein Kopf revoltierte: Diese Musik passt nicht in die Umgebung und auch nicht zum Thema.
Die beiden Zugaben des Pianisten versöhnten wieder ein bisschen, aber mich beschäftigte diese Musik in den nächsten Tagen sehr und ich hörte sie mir noch einmal an. Und noch einmal und noch einmal…Stand der Dinge heute: Ich war besonders durch die Umgebung der Kirche, aber auch durch die Titel der Musikstücke voreingenommen. Meine Erwartungen wurden torpediert.
Inzwischen finde ich die Musik an vielen Stellen spannend und entdecke immer wieder neue Varianten. Einen Dank an Herrn Soulès!

Teilnahme an einer Brotverkostung

Keine bezahlte Werbung!

Im September verbrachten wir einen Abend bei der Bäckerei Büsch in Kamp-Lintfort. Hier steht das Mutterhaus der Firma mit ca. 600 der 2000 Mitarbeitern und von hier aus werden die über 200 Büsch Filialen von Kleve bis nach Hamm und Köln beliefert. Wir nahmen an einer Brotverkostung teil und wurden anschließend durch die „Backstube“ geführt.

Herr und Frau Büsch begrüßten die ca. 20 Teilnehmer herzlich und vor der Verkostung erzählte Herr Büsch ein bisschen über seinen Werdegang. Bei der Verkostung wurden 6 Brote vorgestellt, dazu gab es zu jedem Brot unterschiedlichen Käse, bzw, Schinken und gut ausgewählte Weine eines ansässigen Weinhändlers.

Dieses Kartoffelbrot schmeckte mir am besten. Dazu gab es einen milden französischen Tortenbrie und einen feinherben Riesling, Spätlese, von der Mosel-Köstlich!

Das Ehepaar bewirtete uns überaus großzügig und Herr Büsch wusste zu jedem Brot eine Geschichte zu erzählen und die Besonderheiten herauszustellen. Kein Wunder, denn er ist einer der ca. 130 stattlich geprüften Brotsommeliere in Deutschland. Die Verkostung dauerte ca. 1 1/2 Stunden, die folgende Besichtigung des Werks ca. eine Stunde. Die Logistik des Backens und die Organisation der Auslieferung an die vielen Filialen waren beeindruckend. Für 39 Euro verbrachten wir einen besonderen kulinarischen Abend und wir verließen die Veranstaltung mit dem Vorsatz, häufiger mal die Brotsorte zu wechseln.
Beeindruckt hat mich aber auch der Unternehmer Norbert Büsch.
Er kaufte nach einigen Lehr-und Wanderjahren 1987 eine kleine Bäckerei, in der er und zwei Auszubildende arbeiteten. Seine Einstellung „Machen und ausprobieren“, sein Ideenreichtum und seine Risikobereitschaft ebneten ihm den Weg, ein erfolgreicher Unternehmer zu werden. Man merkte bei seinem Vortrag, dass dabei sein Idealismus nicht auf der Strecke geblieben ist. Sehr wichtig ist ihm die Ausbildung von Jugendlichen und dass er regional mit Zulieferern agiert und man sich gemeinsam auf altes Bäckerwissen besinnt.

Die Herstellung läuft bei Büsch mit äußerster Sorgfalt ab und ist nicht auf Schnelligkeit ausgelegt. Sein Herzblut hängt an der Güte und Vielfalt von deutschem Brot und er engagiert sich für mehr Wertschätzung des Bäckerhandwerks.
Am Anfang des Abends hatte ich mich gewundert, dass der Kopf eines so großen Unternehmens sich abends für eine Verkostung und Besichtigung drei Stunden Zeit nimmt. Am Ende verstand ich sein authentisches Engagement.

Von Schlafhäfen, Wildpferden und der Waal

Am vorletzten Samstag fuhren mein Mann und ich mit dem Schiff auf dem Rhein von Rees nach Nimwegen. Ein toller Urlaubstag!

Wir hatten Aprilwetter und konnten die Rheinlandschaft auf der Hinfahrt bei Sonnenschein in Ruhe genießen. Der Reiseleiter hielt sich mit Erklärungen zurück.

Oben das malerische Dorf Grieth, darunter ein altes Boot der Rheinfischer.
Bauernhof hinter dem Deich, darunter Ansicht von Emmerich

Ein Höhepunkt waren mehrere Sichtungen von Konik Wildpferden und Gallowayrindern im Naturreservat de Klompenwaard.

Manchmal erinnerte mich das Rheinufer an Südseeinseln.

In Nimwegen verließ uns das Wetterglück. Aber die Stadt hat diverse Einkaufsstraßen mit sehr abwechslungsreichen Läden und unzähligen Cafés und Restaurants. Wir hatten 2 1/2 Stunden Aufenthalt und gingen zuerst zum „Grote Markt“, wo samstags ein Markt stattfindet. Dort sahen wir uns die Stevenskirk an.

In diesem Buch fanden wir weitere Tipps und wurden u.a. neugierig auf „leder z‘n Vak“ auf der „Lange Hezelstraat“.

Ein großes Ladenlokal, in dem Regale stehen, die an unterschiedliche Anbieter für Ausgefallenes vermietet werden. Genau richtig für eine Regenphase.

Auf der Rückfahrt unterhielt uns der Reiseleiter mit vielen Informationen. Arbeiten am und auf dem Rhein, da konnte er schon viel erzählen.

Oben eine Werft, auf der gerade ein neues Passagierschiff innen ausgestattet wird.
Am Samstag war sehr reger Schiffverkehr und die Schiffe waren wieder voll beladen.
Bild 3 zeigt eine Raps-und Sonnenblumenölfabrik.
Darunter eine Art Tankstation für Schiffe.

Wir bekamen einen kleinen Vortrag über die unglaubliche Geschichte des Freizeitparks in Kalkar zu hören. Darüber hinaus lernten wir noch das Fort Pannerden kennen, in dem sich heute ein Heimatmuseum befindet. Direkt daneben beginnt der Pannerden Kanal, auf dem man bis nach Arnheim fahren kann. Wir kamen an einem alten Schlafhafen vorbei und an einer riesigen Baustelle für einen neuen Schlafhafen, in dem ab 2023 dreißig Rheinschiffe „übernachten“ können.

Nicht weit davon entfernt liegt das Schiffswrack Elisabeth, das man im Sommer bei Niedrigwasser noch komplett sehen konnte. Jetzt ragten nur noch ein paar Teile des Schiffsmasts aus dem Wasser.
Zum Schluss noch eine wichtige Stelle im Fluss: Rechts von der Markierung sehen Sie den Rhein, links davon die Waal, wir sind also an der deutsch-niederländischen Grenze.

Ich hatte mir für die Schiffsfahrt ein Buch mitgenommen, weil ich dachte, dass die 2 (Hinfahrt) bzw. 3 (Rückfahrt) Stunden etwas monoton werden könnten. Ich brauchte es nicht. Es gibt auf dieser Fahrt immer etwas zu sehen und zu entdecken oder man lässt seine Gedanken einfach mal schweifen.

Kunst und Musik im niederrheinischen Bunker

In Güdderath (Stadtteil von Mönchengladbach) steht ein Bunker. Er wurde von dem Künstlerpaar Zdzislawa Worozanska-Sacher und Bernhard Petz vor einigen Jahr gekauft. Nach sieben Jahren Umbauzeit fingen die beiden vor vier Jahren an, ihre Räume der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Sie laden im August/September zu Konzerten unter dem Motto „Die Herbstzeitlose“ ein

https://deinmg.de/class/herbstzeitlose-2022/

und am Tag der offenen Tür konnte man im August den Konzertsaal, die Museumsräume und den Garten auf dem Bunker besichtigen.

Links der Bunker von außen, rechts oben der Konzertsaal mit Plätzen für ca. 80 Personen. In der Mitte einer der Ausstellungsräume, unten der Garten auf dem Bunker, im Hintergrund das Wohnhaus.

Neben den Werken des Künstlers Hardin Plischki, konnte man auch Skulpturen und Installationen der Bunkereigentümer besichtigen.

Rechts oben ein Beispiel eines Krawattenkunstwerks, eine Spezialität von Frau Worozanska-Sacher , Herr Petz ist Musiker und Bildhauer.

Ab nächstes Jahr soll es offizielle Führungen geben, bei denen das Künstlerpaar dann auch Stellung zu seinen Kunstwerken nimmt. Im Bunker herrscht die konstante Temperatur von 19 Grad. Ein kühler Ort im Sommer 2023…

Schloss Dyck in Jüchen

Wie oft bin ich schon an diesem Schloss vorbeigefahren und habe es nicht geschafft, es mir anzusehen! Aber jetzt habe ich diese Wissenslücke mit einem Besuch über vier Stunden schon ein bisschen geschlossen.
Geht man durch den Eingang der Anlage werden die Besucher zuerst von einem Gemüsebeet, einen Kräutergarten und schönen Blumenrabatten empfangen.

Auf der gegenüberliegenden Seite des Hauptweges trifft man auf verschiedene Themengärten, wie z.B. einen asiatischen Garten oder eine Dahliensammlung.
In den Themengärten fand ich Anregungen für Topf-und Schalenbepflanzungen.

Studentenblümchen mit Ringelblumen kombiniert- für mich ein Hingucker, um gute Laune zu bekommen.
Verschiedene Mangoldpflanzen waren mit Lavendel eingefasst- ebenfalls eine schöne Farbkombination.
Erst hat der Storchenschnabel seinen Auftritt, dann das Sedumgewächs- warum bin ich da nicht drauf gekommen?
Erst Katzenminze, dann peu à peu zum Herbst hin Gräser- finde ich auch genial.

Nach diesem Blumenspaziergang stärkten wir uns im Café, das im Schlosshof liegt. Es war recht voll und wir bekamen keinen Sitzplatz. Das stellte sich aber letztendlich als Glücksfall heraus, denn neben dem Café kann man sich auch Getränke und Kuchen „auf die Hand“ mitnehmen und sich dann irgendwo auf einer der vielen Bänke oder in diesen einladenden Liegen, die man auf dem oberen Bild sieht, niederlassen.

Das Schloss ist zu besichtigen, daneben gibt es noch drei Ausstellungen, zwei permanente und eine aktuelle. Letztere ist eine Fotoausstellung mit herausragenden Gartenfotos etablierter Fotografen.

Nach der Pause machten wir uns auf, den englischen Landschaftsgarten zu erkunden. Er ist sehr weitläufig und wir sahen nur einen Teil von ihm. Außergewöhnliche Sichtachsen mit seltenen Bäumen machen den Spaziergang zu etwas Besonderem.

Das Schild oben ist ein Beispiel für diverse Infotafeln, Interessantes im Park beschreiben.
Unten links die Blätter einer Federbuche, in der Mitte ein amerikanischer Amberbaum, rechts ein Pimpernussbaum.

Am Ende unseres Aufenthalts besuchten wir noch den Bauernhofladen und den Geschenkeladen und nahmen uns als Souvenir leckere Marmelade mit.

Hier ein Überblick über das Garten-und Schlossangebot:

Die letzten beiden Punkte rechts unten sind besonders für Kinder gedacht.

Was wir nicht geschafft haben: Zwischen dem Schloss und dem anliegenden Nikolauskloster (auch zu besichtigen) gibt es noch das Dyker Feld. Hier wurde anlässlich der Landesgartenschau 2002 ein moderner Landschaftsgarten gestaltet, der Altes ( Allee mit 200 Jahre alten Maronenbäumen) mit Neuem (Chinaschilfanlage, Feldorangerien und Skulpturengruppe) verbindet.
Aber man muss sich ja immer etwas für das nächste Mal aufheben…

Der Eintritt zu Schloss und Park kostet derzeit 10 Euro für Erwachsene und 2 Euro für Kinder. Die Anlage gehört zu einer Stiftung, die den Unterhalt von Gebäuden und Grünflächen selbst finanzieren muss. Da ist der Eintritt gut angelegtes Geld!




Politiker und das Prestige- ein Beispiel aus Krefeld

Ein Surfpark soll in Krefeld am Elfrather See entstehen. Das finde ich verwunderlich, denn ich hatte bisher den Eindruck, dass die Krefelder Stadtoberen das Thema Umweltschutz ernst nehmen. Doch bei dem Surfpark scheint der Wunsch nach einem Prestigeobjekt jegliche Vernunft ausradiert zu haben.

Diese Parklandschaft (85000qm) würde dann verschwinden und versiegelt werden. Und das neben einer Müllverbrennungsanlage, bei der man über jeden Baum froh sein sollte, der zur Luftverbesserung beiträgt.

Kritische Stimmen gegen dieses Projekt nehmen zu. Ich habe mich dieser Ablehnung angeschlossen und eine Petition unterschrieben, die den Bau verhindern soll. Es gibt diverse Argumente, die gegen diese Surfanlage sprechen. Hier drei „kleine“ Beispiele:

Rechts: Der Spielplatz verschwindet, ebenso der Fußballplatz links oben. Bisher kostenlose Parkplätze, links unten, werden dann gebührenpflichtig

Weitere Themen sind u.a.: Zu wenig Infrastruktur, um den Verkehr reibungslos zu regeln, fragliche Liquidität des Investors, der weltgrößte Surfpark entsteht z.Zt. im Osten des Ruhrgebiets- kommen dann Surfer überhaupt noch zu der Anlage am Elfrather See?
Wer sich ebenfalls informieren und seine Meinung kundtun möchte, hier geht es zur Seite einer Bürgerinitiative.

https://chng.it/b8LNsTRYMK

Kleiner Ausflug nach Moers

Ob mit Rad oder dem Auto, auf der Pfefferstraße 6 in Moers gibt es ein lohnendes Ziel.

Hier befindet sich ein Blumenladen, der über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist für seine schönen Arrangements. Im hinteren Teil des Geschäfts „Stil und Blüte“ steht neben ein paar Tischen und Stühlen eine Kuchentheke mit verführerischer Auslage. Geht man weiter, kommt man in einen schönen Hof.

Wir waren an einem Montagnachmittag kurz nach der Öffnung um 15 Uhr dort und konnten uns noch einen Tisch aussuchen, eine halbe Stunde später waren alle Tische besetzt. An den anderen Tagen ist das Café auch morgens geöffnet. Wir bekamen mit, dass am Telefon mehrere Reservierungen entgegengenommen wurden, meistens für ein ausführliches Frühstück.

Ob man nur einen guten Kaffee trinkt und sich über die freundliche Bedienung freut, sich Blumen kauft oder bei den Dekostücken im Laden und im Hof schwach wird und etwas mitnimmt, ein Besuch von „Stil und Blüte“ ist eine schöne kleine Auszeit.

Keine bezahlte Werbung!