Komoot Radtour Neukirchen-Vluyn

Letzten Donnerstagnachmittag machte ich diese schöne Radtour:

https://www.komoot.de/tour/388591337?ref=itd&share_token=aMtFXCSavWvzqXkvOHrCtcTerffOgesIAp7XRP9zxaodrsk52y

Sie ist auf Komoot gut beschrieben und bebildert, ich habe nur ein par Anmerkungen dazu:

Von der Streckenführung her hätte ich auf Punkt 8 und 9 verzichten können. Hier fährt man an den Obstplantagen von Gut Bloemersheim vorbei. Das ist eher im Frühjahr zur Baumblüte oder im Herbst zur Obsternte sehenswert, jetzt im Sommer fand ich es nicht so interessant. Man kommt aber zwischen den Streckenpunkten 13 und 14 am Hofladen des Gutes vorbei und kann sich dort mit Obst eindecken.

Das Seefoto habe ich gegenüber vom Gasthof Samannshof gemacht. Er öffnet z.Zt. erst um 17 Uhr, so dass ich den See für mich alleine hatte. Ein bisschen kam ich mir wie im Amazonasgebiet vor.

Auch steht hier z.Zt dieses Kunstobjekt. Fotografiert man es aus mehreren Perspektiven, kann man daraus neue interessante Motive gestalten.

Da der Samannshof geschlossen war, fuhr ich bei Streckenpunkt 12 weiter nach Schaephuysen und fand dort eine Möglichkeit, eine Eispause einzulegen.


Auf dem Rückweg kam ich noch an diesem Turm vorbei.

Das Fotografieren auf dem Gelände der Zeche erinnerte mich an die ersten Fototouren im Duisburger Landschaftspark. Hat noch ein bisschen „Lost Places“ Ambiente.“

Zum Ende der Tour fährt man durch Neukirchen und Vluyn. Hier gibt es mehrere Einkehrmöglichkeiten, um seinen Durst und/oder Hunger zu stillen.

…hier lässt’s sich leben

Korschenbroich wirbt mit diesem Slogan und das habe ich am Mittwoch mal „überprüft“. Meine Bewertung bezieht sich dabei nur auf das merkantile Angebot in der Ortsmitte.

Der Ortskern von Korschenbroich ist übersichtlich. Sofort ins Auge fallen diverse Häuser, die unter Denkmalschutz stehen,

sowie die Kirche Sankt Andreas, die mir mit ihren modernen Fenstern und ihrer Schlichtheit gut gefiel. Sie besitzt die zweitgrößte Orgel im Bistum Aachen und alle zwei Jahre findet ein Orgelfestival statt.

Auf den zweiten Blick, und jetzt wird der Slogan „unterfüttert“, fallen diverse inhabergeführte Läden mit ausgefallenen Sortimenten auf. Ich kam an einem „Feinkosthimmel“ vorbei, in der Nähe lagen ein Käseladen, ein Fischgeschäft und auch eine „Schnapsidee“ war nicht fern. Ergänzt wurde dieses Angebot von mehreren Restaurants und Kneipen, sowie der Eisdiele „Cipriani“, deren sahniges Eis ich empfehlen kann. Geht es nicht um das Hunger-und Durststillen, wartet Korschenbroich mit weiteren schönen Geschäften auf. Für mich die Nummer Eins:

Wer ein Faible für schöne Glückwunschkarten, Kalligraphie und geschmackvoller Dekoration hat, ist hier genau richtig.
Der andere Dekorationsladen „Dördelmann“ war leider geschlossen, die Schaufenster waren aber auch ansprechend.
Natürlich fehlen in Korschenbroich weder Buchhandlung, noch Bekleidungs-oder Schuhgeschäfte, so dass man bei einem Ausflug auch auf diesem Gebiet Anregungen bekommt.

Ein Besuch in Korschenbroich lohnt sich und wem das Beschriebene noch zu wenig ist, der ergänzt seinen Ausflug mit einem Abstecher nach Liedberg und/oder Schloss Dyck, beides liegt in der Nähe.

Dieser Artikel enthält keine bezahlte Werbung!

Erst gucken, dann buddeln

Seit Anfang des Monats sind wieder einige private Gärten am Niederrhein geöffnet.

https://www.kleve-tourismus.de/reisefuehrer/natur-in-kleve/offene-gaerten-im-kleverland

Ich habe am Sonntag eine gärtnerische Wissenslücke geschlossen und mir u.a. die über die Niederrheingrenzen bekannten Gärten von Herrn Lucenz und Herrn Bender und von Mutter und Tochter Imig angesehen. Einfach mal wieder über den eigenen gärtnerischen Tellerrand schauen, Ideen sammeln und neue Pflanzen kennenlernen. Vielleicht bringe ich Sie ja auf den Geschmack?

Was mich bei den besuchten Gärten besonders faszinierte, das waren die Ausblicke auf die niederrheinische Landschaft. Neben den beiden oben erwähnten Gärten sah ich mir noch den „gARTen Atelier Peters“ und „Viller the Garden“ an.
Pflanzen, mit denen ich für meinen Garten liebäugele. Rechts unten z.B. ein Paradiesbaum (Elaeagnus „Quecksilber“), der wunderbar duftet und auch in Töpfen gepflanzt werden kann. Zur Bestimmung der Pflanzen eignet sich sehr gut die kostenlose App „PlantNet“.
Besonders im Garten der Imigs bekommt man schöne Präsentationsideen.

Alle Gärten liegen im nahen Umkreis von Bedburg-Hau. Um sich zwischendurch zu kräftigen, eignet sich beispielsweise der Landgasthof Westrich. Er hat eine großzügige Terrasse, von der man ebenfalls „puren Niederrhein“ und leckeres Essen genießen kann.

Keine bezahlte Werbung!

Und zum Kaffeetrinken? Decke mitnehmen, ein Kaffeetrinkenpicknick machen und weiter die Seele baumeln lassen oder Buddelpläne für den eigenen Garten schmieden.

Neersen: Kinder-Kunst-Kanäle-Kleingartenverein

Neersen, ein Stadtteil von Willich, bietet ein wunderbares Ausflugsziel: Schloss Neersen und dessen Umland. Das Schloss hat eine bewegte Vergangenheit hinter sich

https://www.stadt-willich.de/de/willichundich/schloss-neersen/

und heute ist dort u.a. das Rathaus von Neersen untergebracht oder es finden im Sommer auch Festspiele statt.


Zu dem Schloss gehört ein schöner Park, in dem Kinder und Kunstliebhaber besonders auf ihre Kosten kommen. Neben einem schönen Spielplatz gibt es ein Labyrinth, eine besondere Schaukelanlage und einen Pfad der Sinne.

In dem Park sind knapp dreißig Skulpturen installiert und es macht Spaß, sie zwischen den z.T. sehr alten Bäumen zu entdecken.

Dabei kommt man dann auch noch an einem Rosarium vorbei

Die Rosen waren noch nicht so weit, aber trotzdem blühte es in Hülle und Fülle.

und in Nichtcoronazeiten hat man die Möglichkeit, an zwei Plätzen einzukehren.

Auf der Internettplattform „Komoot“ fand ich einen schönen Spaziergang, der vom Schloss aus in das Umland der Anlage führte.

Auf Komoot heißt der Spaziergang „Schloss Neersen-Aussichtsplattform am Nierssee Runde“. Er ist knapp 6km lang und wird als „mittelschwer“ angegeben. Wir fanden ihn leicht, die Bewertung „mittelschwer“ basiert auf der Tatsache, dass nicht alle Wege befestigt sind.

Wir kamen vorbei an Kanälen, der Niers und dem Nierssee. Hier ein paar Eindrücke:

Nach langer Zeit mal wieder ein Lieblingsbank-Foto.
Seit 2019 gibt es diesen Zugang zum Nierssee.


Dieser Spaziergang bot viele Fotomotive, dank der Skulpturen,

der alten Naturzeugen

und dank des vielen Wassers, in dem man schöne Spiegelungen entdecken konnte.

So oder….
so…?

Fast am Ende des Spaziergangs hielt der Neersener Kleingartenverein eine Überraschung für uns bereit. Eigentlich sehen wir uns Kleingärten gerne an, aber hier verzichteten wir darauf. Selbst vom Außenzaun der Anlage sah man, dass mehrere Gärten bereits in ach so praktische Schotterwüsten umgewandelt waren. Der Geist eines Kleingartenvereins ad absurdum geführt…


Wir verbrachten eine halben Tag in Neersen und tankten dabei unsere Batterien wieder auf. Man kann sich auf den Niederrhein verlassen!

Ich sehe den Niederrhein schwarz-weiß (Fleuthkuhlen2)

Während der Radtour im Fleuthkuhlengebiet kam ich auch an typischen Niederrheinmotiven vorbei, die ich schon so oft fotografiert habe. Aber ich kann einfach nicht anders und muss dann wieder auf den Auslöser drücken. Diese Fotos habe ich jetzt mal in schwarz-weiß Bilder umgewandelt, was ich auch sehr reizvoll finde.

Auch die Fleuthkuhlen „haben was“ in schwarzweiß.

In Aengenesch gibt es eine kleine Kirche. Sie war geschlossen, doch vom seitlich gelegenen offenen Gebetsraum kann man auch in das Innere sehen. Schöne Fenster und ein für die kleine Kirche imposanter Holzaltar sind zu entdecken.

Ganz in der Nähe steht die Turmruine von Haus Langendonk, sie ist eine meiner niederrheinischen Lieblingsmotive, weil sie zu jeder Jahreszeit anders wirkt und mich auch ein bisschen an Schottland erinnert.

Aber kommen wir zu Farbbildern zurück. Die Lösung meines Vogelquiz steht ja noch aus.

Oben links sehen Sie einen Mäusebussard, daneben einen Star, darunter ein Kleiber.. Unten links geht es mit einem Fink weiter, in der Mitte sieht Sie keck ein Zaunkönig an und rechts sitzt eine Feldlerche. Ihr Gesang gehört für mich auch zum Niederrhein:

Und hier ein neues Rätsel, bei denen ich aber Ihren Rat brauche. Ich bin an diesem Baum vorbei gefahren- gibt es Bunkerbäume?

Wer weiß mehr darüber?

Bis Samstag!

„Expedition“ zu den Fleuthkuhlen

Am letzten Donnerstag nutzte ich das schöne Wetter, um meine erste Radtour in diesem Jahr zu machen. Auf meiner „To go“- Liste standen schon länger die Fleuthkuhlen zwischen Issum und Geldern. Ich parkte meinen Wagen in Aengenesch, von dort ist es nicht weit zum Radwegknotenpunkt 82, der am Rand der Fleuthkuhlen liegt.

Was sind die Fleuthkuhlen?

Ich fuhr mit meinem Rad zuerst ein Stück auf dem R 82 entlang. Außer zwei Spaziergängern kam mir niemand entgegen.

Doch schöne Ausblicke in Seitenwegen rechts und links ließen mich den R 82 bald verlassen. Auf der Internetseite von Komoot sah ich nach, wo Wege ans Wasser führten und so mäanderte ich durch das Naturschutzgebiet.

Solche Eindrücke ließen mich das Wort „Expedition“ in der Überschrift wählen. Manchmal fühlte ich mich wie in den Swamps von Louisiana, es war märchenhaft, auch mal ein bisschen unheimlich.

Aber die Zivilisation ist nicht weit. Man kommt am Haus Beerenbrouk vorbei,

Der Hof wird erstmals 1331 in Aufzeichnungen erwähnt.

auch Schloss Haag liegt in der Nähe. (Habe vergessen, ein Foto zu machen…).

Man fährt natürlich auch durch Felder oder kleine Haine und da wurde es dann schon ganz schön blumig.

Für die Blüte der gelben Sumpf-Schwertlilie in den Fleuthkuhlen war es leider noch ca. 2 Wochen zu früh, wie mir eine nette Spaziergängerin mitteilte. Das muss dann auch traumhaft aussehen.

In diesem Jahr habe ich mir vorgenommen, mein Wissen über die heimische Vogelwelt zu erweitern und da sind die Fleuthkuhlen auch ein geeignetes Gebiet, sich als „Birdy“ zu versuchen. (Birdy= englische Bezeichnung für engagierte Vogelliebhaber mit liebenswerten Macken.) Ich besitze keine Tarnkleidung und habe auch kein 1000er Teleskop, aber meine Ohren waren die ganze Zeit gespitzt und schließlich konnte ich neben den üblichen Verdächtigen wie Meisen, Spatzen, Krähen, Spechte, Tauben und Elstern auch ein paar andere Vogelarten bestimmen und z.T. auch sehen.

Die Fotos kommen von Pixabay

Welche Vögel erkennen Sie? Am Mittwoch geht es mit „Fleuthkuhlen 2“ weiter.

Unauffällige Hingucker-Uerdingen II

Hier nun weitere Fototrouvaillen aus Uerdingen:

Pia und Sascha
Mitfahrzentrale
Früher lagen die Deutschlandfähnchen von den Autos auf der Straße…
Kein Kontaktverbot
Rheinfarbig
Es war eine helle Nacht. Endlich kehrte der Ritter zurück zu seiner Burg. Hier würde er…..Denken Sie sich selber etwas aus….

Jeder Funke Schönheit-Uerdingen I

Diesen Aufkleber entdeckte ich auf der gestern schon erwähnten Radtour am Ortseingang von Uerdingen an einer Brücke.

Ich nahm mir die Aussage zu Herzen und suchte nach Schönheiten. Nicht ganz so einfach, denn ich hatte das Gefühl, in der Vergangenheit jeden Meter in Uerdingen schon fotografiert zu haben.

Beispielsweise solche baulichen Hingucker. Von ihnen gibt es in Uerdingen eine ganze Reihe.

Auch mit Naturschönheiten kann Uerdingen dienen. Dank eines stattlichen Blauglockenbaumes duftet es am Eingang der Fußgängerzone wunderbar nach Vanille.

Bunt, bunter, am buntesten ist es in manchen Ecken:

Aber auch Kleinigkeiten sind „eine revolutionäre Tat“:

Und moderne Kunst wird auch im öffentlichen Raum geboten:

Uerdingen ist immer eine Fotoreise wert. Morgen gibt es weitere Fotofundstücke.

Wie alles zusammenhängt

Artikel aus der heutigen Tageszeitung:

Und plötzlich waren diese Worte da:

Wer das Gefühl hat, etwas gegen das Handeln des Brasilianischen Präsidenten tun zu müssen, kann bei einer europäischen Initiative unterschreiben:

https://aktion.campact.de/mercosur/amazonas/teilnehmen?utm_campaign=%2Fmercosur%2F&utm_medium=recommendation&utm_source=rec-lc&utm_term=inside_flow