Bauklötze-Feeling

Als kleines Mädchen gehörte ich nicht zu der Puppenwagen-Pferde-Fraktion, sondern war mehr für Bauklötze/Lego und später für Eisenbahnen. Da konnte ich mich stundenlang beschäftigen und immer wieder etwas Neues erschaffen.

Dieses Gefühl hatte ich gestern, als ich das Geschenk einer Freundin auspackte.

Sie schenkte mir Bauklötzchen- bzw. Bastelzeit, indem sie mir diverse Utensilien dafür schickte. Ich war überrascht, nahm die „Herausforderung“ aber sofort an, denn schließlich sollte ja noch etwas Weihnachtliches entstehen. Ich musste nicht lange nachdenken, denn für mich haben Kiefernnadeln immer etwas Japanisches an sich. Und so war dieses weihnachtliche Ensemble schnell auf unserem Tisch:

Und so sieht es mit Kerzen aus:

Ich fand diese Geschenkidee super, vielleicht inspiriert sie Sie fürs nächste Jahr?

Ein bisschen schmunzeln musste ich allerdings, als ich mir auf der Seite meiner Freundin ihre Kiefernnadelwerke ansah- eine ganz andere Richtung…

https://ilse-heines.de/2019/12/19/kiefernnadeln-engelsleiter/

Ich habe auch noch eine nichtweihnachtliche Idee für die Nadeln, mal sehen, ob ich in den nächsten Tagen dazu komme.

Plauschfreudiger Weihnachtsmarkt

Am Samstag bot ich am Stand der AWO BBZ auf dem Weihnachtsmarkt des Seniorenzentrums Lene Reklat in Rheinhausen meine Papierperlenketten und Briefkarten an.

Der Markt war gut besucht und das Interesse an den Papierperlen war groß. Ich wurde fast schon ein bisschen gelöchert mit Fragen zur Herstellung oder der Wasserdichtheit. Noch mehr Interesse weckten allerdings diese Bilder von Frau Ilse Heines:

Wie macht man denn sowas? Die kann man ja drehen, wie man will, man hat immer ein neues Bild! Die besten beiden Sprüche: Platz für Kunst ist in der kleinsten Hütte und noch besser: Tiny Art for Tiny Houses….Der Stand animierte jedenfalls zum gemütlichen Plauschen.

Ich hatte aber auch Gelegenheit, unseren Nachbarstand zu beobachten, an dem u.a. Kosmetika verkauft wurde. Die Inhaberin verstand es bestens, ältere Damen davon zu überzeugen, sich ein bisschen schminken zu lassen, d.h. Augenringe, Fältchen und geplatzte Äderchen abdecken, ein bisschen Rouge auftragen und ein Hauch von Lippenstift aufzulegen. Das Ergebnis war bei fast allen Gesichtern wirklich verblüffend und besonders schön zu beobachten war es, wie sich das wohlbefinden der Geschminkten sichtbar verbesserte.

Ich bin ja keine so große Sichschminkende, aber das gab mir doch zu denken…

Wieder auf einem Weihnachtsmarkt

Wie schon im letzten Jahr, biete ich meine Unikat-Karten auf einem Weihnachtsmarkt an. Allerdings jetzt bei meinem neuen Arbeitsplatz:

Hinzu kommt dieses Mal noch meine Ketten mit Papierperlen. Da bin ich z.Zt. fleißig am Auffädeln.

Freue mich schon sehr darauf. Wenn Sie vielleicht auch da sind, sagen Sie doch einfach mal Hallo am BBZ-Stand.

Weiterverschenken?

Haben Sie Genusskörbe (Früher sagte man Fresskörbe) geschenkt bekommen, in denen sich Ess-oder Trinkbares fand, das Sie nicht mögen? Wenn Sie niemanden haben, an den Sie es weiterverschenken können, Sie es nicht einfach wegwerfen wollen, dann könnten Sie es hier hinbringen und spenden:

Die Kirchengemeinde auf der Schmiede Straße 10 in Rheinhausen/Bergheim hat dieses Häuschen vor einigen Wochen aufgestellt, um Obdachlose oder Menschen, die nur wenig Geld zum Leben haben, zu unterstützen. Das Häuschen ist 24 Stunden geöffnet, so kann man auch abends bei Dunkelheit etwas bringen oder wegnehmen, wenn es einem peinlich ist.

Hier die Liste, was gebraucht wird:

 

Vielleicht haben Sie ja auch zu Weihnachten zuviel eingekauft und Überhänge stehen im Weg herum? Oder Sie haben eine supergünstige 10erPackung eines Artikels gekauft, brauchen auf längere Sicht aber eigentlich nur fünf davon?

Vom Häuschen aus ist es nicht sehr weit zum Toeppersee, man könnte Nützliches und einen schönen Spaziergang miteinander verbinden.

Dieses Mal etwas peppiger…

…ist mein musikalischer Weihnachtsgruß für Sie.

Mögen Ihre Festtage so werden, wie Sie es sich in Ihren kühnsten Träumen vorstellen! Ich mag es sehr ruhig und auch sehr faul, deshalb melde ich mich erst am Donnerstag wieder. (Vielleicht auch schon Mittwoch, kommt auf mein Faulseinbedarf an). 

Spät, aber nicht zu spät

Mir war die ganze Zeit nicht danach, Plätzchen zu backen. Aber jetzt bekam ich doch noch eine Anwandlung, allerdings für unsere Gartenbewohner.

Das wollte ich immer schon einmal ausprobieren und es ist wirklich nicht schwer. Man nimmt

und lässt es in einem Topf schmelzen. Am besten beim Topf direkt stehen bleiben, denn das Schmelzen geht fix. Das Fett soll nicht kochen, also direkt vom Herd nehmen, wenn es flüssig ist. Ich habe pro Packung zwei Handvoll einer Mischung aus Körnern, Haferflocken und Rosinen hineingetan und dann alles gut umgerührt. Dazu kommt noch ein Schuss Speiseöl, damit sich die Paste nachher besser aus den Förmchen drücken lässt. Die Mischung lässt man dann abkühlen. (Draußen auf der Terrasse dauerte es ca. eine Stunde). Wenn die Mischung dickflüssig geworden ist, füllt man sie mit einem Löffel in die Förmchen und steckt oben einen Zahnstocher hinein, um später ein Band anbringen zu können.

Danach alles wieder auf die Terrasse bringen und weiter abkühlen lassen. Ist die Mischung hart geworden, kann man sie aus den Förmchen herausnehemen. (Dazu einmal das Förmchen jeweils umdrehen und an dessen Rändern zuerst drücken). Band durchziehen und fertig sind die Weihnachtsleckerli für die Piepmätze im Garten. Ob sie ihnen auch schmecken, das wird sich in den nächsten Tagen noch zeigen. Fortsetzung folgt.

Ich leite jetzt schon einmal langsam die internetfreie Weihnachtszeit ein. Melde mich am Montag wieder. 

Ich schalte den Gang etwas herunter

In den nächsten Wochen bis Weihnachten wird es bei mir betriebsam. Seit Anfang des Monats helfe ich in einer Duisburger Buchhandlung aus und bin der Buchwelt wieder mehr verbunden. Neben den Arbeitsstunden kommen jetzt natürlich auch noch mehr Lesestunden dazu, denn man hat ja so seinen Ehrgeiz, was die Beratung der Kunden angeht.

Viel Zeit widme ich momentan auch meinen neuen Weihnachtskarten, denn  ich werde sie auf dem Weihnachtsmarkt im Moerser Tierheim verkaufen.

 

Der Erlös aus dem Verkauf der Karten kommt zu 100% dem Tierheim zugute und da muss ich natürlich „reinkloppen“, um möglichst viele Karten-Unikate anbieten zu können.

Ich schreibe dies, weil es aus o.g. Gründen evtl. zu einer etwas geringeren Zahl von Blogeinträgen kommen kann. Bitte um Verständnis.

Morgen stelle ich Ihnen eine CD vor. Besonders interessant für alle, die das Meer lieben.

 

Nachrichten aus dem Garten

Schon lange habe ich für diese Kategorie nichts mehr geschrieben, aber jetzt haben sich wieder so einige Gedanken angesammelt.

Thema Gartencenter: Letzte Woche bekam ich ein Weihnachtsmann-trifft-Osterhase-Gefühl: Wurde doch tatsächlich am 5.7. schon verstärkt die neue Herbstbepflanzung präsentiert mit neuen Züchtungen! Gut, wenn das Gartencenter meint, es müsste so handeln, dann soll es mir auf der anderen Seite auch recht sein. Große Stauden, die größtenteils schon abgeblüht sind, die aber durchaus auch noch eine zweite Blüte bekommen können und nächstes Jahr wiederkommen, wurden für 3 Euro/Stück verschleudert. Da musste ich mich eindecken, genau mit den Blumen, die mir die Schnecken komplett weggefressen haben. Mal sehen, ob sie diese Pflanzen auch komplett verschlingen.

Thema Schnecken: In meinem Garten wachsen verschiedene Sorten von Storchenschnäbel und diese wurden von Schnecken alle verschont. Nun habe ich Folgendes probiert:

Vor diesen Sonnenhut-Blumen und mitten in den Storchenschnäbel-Pflanzen habe ich verschiede Astern eingebuddelt.

Vielleicht werden diese jetzt vor Schnecken geschützt und haben die Chance, 80 cm hoch zu werden, um später die verblüten Sonnenhut Pflanzen zu verdecken.

Nachtrag vom 2.11.18: Die Astern haben es geschafft!

Thema Geranien: Bienenfreundlich sind sie nicht, diese Blumen. Deshalb kommen auch keine bei mir in den Blumenkasten. Bisher…Es gibt eine Geraniensorte mit Apfelduft und diese hat kleine Blüten. Da brummt es! 

Apropos Bepflanzung von Blumenkästen: Hier mein Vorschlag für Sonne/ Halbschatten mit Lavendel, Salbei, Cosmea, Verbene, Glockenblume und blauem Gänseblümchen. Wird von Bienen, Schmetterlingen und Hummeln auch gerne besucht

 

Morgen erzähle ich etwas darüber, wie ich Stempel selbst geschnitzt habe und so zum Linolschnitt gekommen bin.

Was war wahr, was falsch?

Gestern fragte ich, welche Aussagen zum Thema Weihnachten Unfug sind. Hier die Lösungen:

Griechische Kinder bekommen erst in der Nacht zum ersten Januar ihre Weihnachtsgeschenke-stimmt

Das Ehepaar McCarsson hat auf seinem Grundstück zwei Häuser stehen. Eins sieht wie eine Christbaumkugel aus, in dieses ziehen die beiden jedes Jahr im Dezember ein. QUATSCH!

Der Weihnachtsmann wird jedes Jahr im Durchschnitt 24 Millionen mal fotografiert-stimmt

56% der Amerikaner singen ihren Haustieren Weihnachtslieder vor-stimmt

Früher hingen Christbäume an der Decke-stimmt

In Ungarn gibt es einen Verein, der für die Gleichberechtigung von Osterhasen in der Weihnachtszeit kämpft und dekorierte Eier verkauft, auf denen Hasen mit Weihnachtsmützen zu sehen sind QUATSCH!

Ca. 15000 Adventskränze fangen in Deutschland Feuer-stimmt

38% der Österreicher haben bei einer Umfrage zugegeben, bei einem Adventskalender die Schokolade manchmal schon vorab zu essen QUATSCH!

Was bei uns der Frühjahrsputz ist, ist bei den Iren der Vorweihnachtsputz-stimmt

Wenn man in Norwegen Schmuck zu Weihnachten verschenken möchte, muss man diesen in Schneekugeln verpacken. Alles andere bringt Unglück QUATSCH!

Viermal richtiger Quatsch bei Ihnen?

So und jetzt wünsche ich Ihnen ganz stimmungsvolle und friedliche Feiertage. Mit diesem nicht weihnachtlichen Lied möchte ich Sie ein bisschen einstimmen.