Mein neues Patenkind

Vor einigen Wochen sah ich im Fernsehen nach langer Zeit mal wieder eine Dokumentation über die Haltung von Milchkühen. Auch dieses Mal gingen mir die gezeigten schlimmen Bilder sehr nah und schwirren bis heute in meinem Kopf herum. Nachdem ich zum ersten Mal einen Bericht zu diesem Thema gesehen hatte, beschloss ich, keine Milch mehr zu trinken. Das war vor einigen Jahren. Auf Milchprodukte generell zu verzichten fällt mir inzwischen auch schon leichter, aber ganz konsequent bin ich da noch nicht und ich überlegte, was ich außerdem noch tun könnte. Wie der Zufall so wollte, las ich nach dem zweiten Fernsehbericht einige Tage später einen Artikel über die Initiative Lebenstiere e.V. . Diese Initiative kümmert sich hauptsächlich um Rinder, die auf Bauernhöfen schlecht behandelt werden und versucht, für sie ein neues besseres Zuhause zu finden. Man hat die Möglichkeit, Tierpatenschaften zu übernehmen und das habe ich gemacht, denn ich verliebte mich in Ilvy.

Und das ist die Geschichte von Ilvy:

Wer mehr über diese Initiative wissen möchte:

https://www.lebenskuehe.de/

Weiß jemand, ob es im Umkreis von Duisburg eine ähnliche Patenschaftmöglichkeit gibt? (Ich meine nicht Zoo- oder Tierheimpatenschaften). Ich hab im Internet nichts gefunden, weiß aber, dass es z.B. auf Höfen in anderen Städten auch Hühnerpatenschaften gibt.

Die Halde Haniel

Von dieser Halde in Bottrop gibt es auf diversen Fotoforen schon zig Fotos, denn die Stehlen und das Amphitheater sind schöne Fotomotive. Ich habe deshalb versucht, mit Bearbeitungen andere Stimmungen zu erreichen. Vielleicht ist ja für Sie die ein oder andere Anregung dabei?

Wir besuchten die Halde in der Woche morgens um 10 Uhr und waren fast alleine. Der Wind pfiff, ich fühlte mich entweder wie in einem Westernfilm
oder wie auf einer Kultstätte…

Und wenn man sich die Stehlen einmal genau ansieht, kommt so etwas Buntes heraus:

Schönes Wochenende!

Mach mal eine Pause…

… das sagt gerade mein Bauch zu mir. Ich schreibe seit einigen Wochen die Blogbeiträge nur noch zwischen Tür und Angel, da mein Leben momentan recht trubelig ist und für interessante Blogbeiträge die Zeit und Muße fehlt. Ich bin mit den Inhalten nicht mehr richtig zufrieden und lege deshalb eine Schreibpause ein. Wie lange die Pause dauern wird, das kann ich nicht voraussagen. Vielleicht nur bis nächste Woche, eventuell den ganzen Sommer? Ich weiß es noch nicht. Um diese Auszeit aber etwas abwechslungsreicher zu gestalten, werde ich Bilder für mich sprechen lassen, quasi nach dem Motto“Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“.

„Bis bald“ und halten Sie sich tapfer!

Eine Tasse Tee bitte!

Am letzten Samstag fragte ich Sie, was man auf diesem Foto sieht:

Hier das komplette Foto:

Als Einstimmung auf die nächste Blogwoche lautet die heutige Samstagaufgabe für Ihre grauen Zellen: Überlegen Sie, welche Arten von Schuhen Sie kennen, wie z.B. Sandalen, Pantoffeln usw.. Fallen Ihnen zwanzig verschiedene Arten ein?

Richtig einseifen leichtgemacht

Im Herbst letzten Jahres fragte mich via Mail eine Leserinnen, ob ich Erfahrungen mit Haarseifen hätte. Da ich bis dahin nur wusste, dass es feste Haarshampoos gab, war mein Interesse geweckt und ich beschäftigte mich in den nächsten Monaten ein bisschen mit diesem Thema.
Die erste Erkenntnis: Festes Haarshampoo und eine Haarseife sind zwei verschiedene Produkte. Ich machte mich auf mehreren Internetseiten schlau und erfuhr so, dass Haarseifen wegen ihrer Bestandteile für die Umwelt die bessere Wahl sind. Beim Waschen mit einer Haarseife wird weniger Schaum erzeugt und es wird eine Haarspülung empfohlen, weil sich das Haar nach mehrmaligem Waschen stumpf oder drahtig anfühlen kann.
In einer großen Drogeriekette fand ich im Oktober keine Haarseifen, aber zwei feste Haarshampoos, die ich beide mit nach Hause nahm. Zuerst probierte ich diese Marke aus (Festes Shampoo für normales Haar mit Granatapfel-Duft):

Das Shampoo überzeugte mich nicht, denn die Seife war nach meinem Gefühl schmierig, klumpte und ließ sich schwer aus den Haaren auswaschen.
Dieses feste Haarshampoo gefiel mir besser.

Es verteilt sich gut im Haar, der Schaum fühlt sich gut an, es lässt sich schell auswaschen und es gibt keinen Schmierfilm auf dem Bodenbecken der Dusche. Darüber hinaus sind die Inhaltsstoffe so umweltfreundlich, dass dieses Shampoo fast an eine Haarseife heranreicht.

Letzte Woche wollte ich mir nun eine neues Shampoostück im Drogeriemarkt kaufen. Überraschung: Inzwischen werden von weiteren Firmen feste Shampoos angeboten. Auch diese zwei etablierten Firmen sind darunter:

Nur wenn das Verbraucherverhalten sich ändert, schreiben Firmen wie Guhl oder Garnier sich plötzlich Umweltbewusstsein auf die Fahnen. Allerdings zu einem höheren Preis als andere Anbieter.

Im Durchschnitt verbraucht der Bundesbürger im Jahr drei bis sechs Plastikflaschen mit Haarshampoo (Je nach Länge der Haare und nach Häufigkeit des Waschens). Dieser Plastikverbrauch kann durch Verwendung von festem Shampoo vermieden werden.
3 bis 6 Flaschen im Jahr sind nicht viel?
Da fällt mir das afrikanische Zitat ein, das ich letzte Woche veröffentlichte:

„Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, können das Gesicht dieser Welt verändern.” – Sprichwort der Xhosa (Tansania, Südafrika, Botswana und Lesotho)

Bei 83.000.000 Einwohnern in Deutschland….

Der Gebrauch des festen Haarshampoos erinnert mich immer wieder an meine Kindheit, als ausschließlich Seife für die Körperreinigung genommen wurde. Wann hat es eigentlich angefangen, dass Duschgel die Seife verdrängte? Was spricht dagegen, sich heute wieder „nur“ mit Seife zu waschen? Was die Vermeidung von Plastikmüll und umweltschädlichen Stoffen angeht, wäre das auch noch ein weites Feld…

Info: Wer Vorbehalte gegen das Waschen mit Seife hat, hier ein paar Fakten zu der Verwendung von Seife:

https://www.gesundheitstrends.com/a/beauty/feste-seife-hygiene-70890

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Ein bisschen „Blogalltag“: Das Heimwegtelefon

In letzter Zeit bekomme ich zunehmend Mails von meinen Leserinnen und Lesern, in denen sie mir Tipps geben, über was ich schreiben könnte. Darüber freue ich mich immer sehr, denn es bedeutet, dass mein Blog mit Interesse gelesen wird. Manche Tipps stoßen mich an, mich mit einem Thema zu befassen, das bisher noch nicht „auf meinem Bildschirm“ war. Allerdings kann das schon etwas dauern, denn ich muss Lust dazu haben oder es nimmt Zeit in Anspruch, bis aus einem Tipp einen Blogbeitrag wird. Dazu heute und am Donnerstag ein Beispiel.

Da ich nicht weiß, ob die Tippgeberinnen namentlich genannt werden möchten, lasse ich die Namen weg.


Tipp Nr. 1: Das Heimwegtelefon

Wenn man im Dunkeln alleine zu Fuß unterwegs ist und dabei ein mulmiges Gefühl bekommt, kann man deutschlandweit diese Telefonnummer anrufen

030/ 12074182

und wird auf seinem Weg begleitet. Dieses Video klärt auf:


Tipp Nr. 2 hat das Motto: Seifen Sie sich mal richtig ein! Bis übermorgen…

Sieht das ekelig aus!

Das war die Reaktion, als ich das Foto bei einem familiären Onlinequiz zeigte. Aber es ist absolut nichts Ekeliges, sondern….Das ist das heutige Samstagsrätsel.

Letzte Woche wurden diverse Wörter gesucht, die mit dem Buchstaben F anfangen sollten. Habe Sie alle gefunden?

1.    Jeder Mensch hat 10 davon- Finger

2.    Dazu braucht man ein Feld, einen Ball und zwei Tore – Fußball

3.    Machen wir alle, aber nicht alle lernen daraus – Fehler

4.    Bringt uns von einem Ufer zum anderen – Fährmann

5.    Die fünfte Jahreszeit in Deutschland – Fasching

6.    Sind Erdkunde, Geschichte oder Biologie in der Schule – Fächer

7.    Ist ein Loch in der Wand mit einer Glasscheibe davor – Fenster

8.    Wird leider äußerst selten zu einem Prinzen – Frosch

9.    Ist rot, schlau und wohnt normalerweise im Wald- Fuchs

10.  Schreibt schöner als ein Kugelschreiber – Füller

Die Toilette bleibt weiß

Vorletzte Woche besprach ich das Hörbuch „Für Eile fehlt mir die Zeit“ von Horst Evers, hier nun die zweite Rezension zu einem Hörbuch, das ebenfalls von einem Berliner Autor gelesen wird und in der Sparte „Humor und Satire“ anzusiedeln ist.

Ich hatte hohe Erwartungen, denn das Buch von Max Goldt „Für Nächte am offenen Fenster„ gefiel mir vor zwei Jahren gut.
Dieses Hörbuch (bestehend aus 2 CDs) bietet eine Sammlung von Texten und Liveauftritten aus den Jahren 1988 bis 2020. Wie Evers legt auch Goldt den Alltag unter das Mikroskop und findet auf den ersten Blick unbedeutende Momente, die er dann süffisant kommentiert oder neu interpretiert. Seine Spracheleganz ist dabei besonders erwähnenswert und beim Lesen des Buches hat sie mich immer wieder entzückt. Aber beim Hörbuch…Lieber Herr Goldt, warum lesen Sie so manieriert vor? Das haben Ihre Texte nicht nötig! Mit Ihrem gedeeeeeeeeehhhhhhhnten Vortragsstil konnte ich mich nicht anfreunden, zumal es zwischendurch kurze Passagen gibt, in dem Sie ganz „normal“ sprechen. Ich habe bewusst und interessiert zugehört, auch manchmal gelächelt, aber vom Inhalt des Hörbuchs weiß ich heute kaum noch etwas. Das könnte besorgniserregend sein, aber die Inhalte der Evers CDs sind mir noch präsent, also schließe ich daraus, dass die Vortragsart dem Text nicht optimal zuträglich war.

Deshalb meine Empfehlung: Lesen Sie lieber Bücher von Max Goldt.

Wann man in Afrika einen Baum pflanzt

Auf der Suche nach einem schönen Spruch zum 70. Geburtstag bin ich im Internet durch Zufall auf eine Seite (Wikiquote) gestoßen, die u.a. afrikanische Sprichwörter veröffentlicht. Manche gefielen mir so gut, dass ich Ihnen eine kleine Auswahl heute vorstellen möchte.

  • Der Mensch ist die beste Medizin des Menschen.” – Aus Nigeria
  • “Die Arbeit, die man sich selbst vorgenommen hat, ist nie unmöglich.” – Sprichwort der Gikuyu
  • “Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor zwanzig Jahren. Die nächstbeste Zeit ist jetzt.” – Aus Uganda
  • „Ich zeigte dir den Mond, und du sahst nichts als meinen Finger.” – Sprichwort der Sukuma
  • „Jemandem zu helfen, bedeutet nicht, sich selbst zu vernachlässigen.” – Sprichwort der Mamprussi
  • „Schöne Dinge wachsen inmitten der Dornen.” – Aus dem Kongo
  • „Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, können das Gesicht dieser Welt verändern.” – Sprichwort der Xhosa (Tansania, Südafrika, Botswana und Lesotho)

F-Wörter gesucht

Heute mal Gehirnjogging auf Zeit! Haben Sie eine Uhr zur Hand, um zu stoppen, wie schnell Sie folgende Fragen beantworten können? Es gibt schon einige Ergebnisse, die Bestzeit liegt momentan bei 70 Sekunden.

Auf die Plätze, fertig, los:

Das Lösungswort jeder Frage beginnt mit einem F !

1.    Jeder Mensch hat 10 davon

2.    Dazu braucht man ein Feld, einen Ball und zwei Tore

3.    Machen wir alle, aber nicht alle lernen daraus

4.    Bringt uns von einem Ufer zum anderen

5.    Die fünfte Jahreszeit in Deutschland

6.    Sind Erdkunde, Geschichte oder Biologie in der Schule

7.    Ist ein Loch in der Wand mit einer Glasscheibe davor

8.    Wird leider äußerst selten zu einem Prinzen

9.    Ist rot, schlau und wohnt normalerweise im Wald

10.  Schreibt schöner als ein Kugelschreiber

Und hier die Antworten zum Osterquiz am letzten Samstag:

Frage 1:
An welchem Datum ist frühestens der Ostersonntag?
b) 22. März

Frage 2:
Was wird Karfreitag traditionsgemäß gegessen?
b) Fisch

Frage 3:
Was haben die Osterinseln mit Ostern zu tun?
c) 1772 entdeckte der Seefahrer Jakob Roggeven am Ostersonntag diese Inseln und gab ihnen deshalb den Namen.

Frage 4:
Was weiß der Hase?
a) Nichts (Nach dem Lied von Chris Roberts „Mein Name ist Hase, ich weiß von nichts….“)

Frage 5: In welchem Land besteigen die Einwohner zu Ostern die Osterschaukeln, damit sie im Sommer vor Mücken geschützt sind und das Vieh und das Getreide besser gedeihen?
b) In Lettland 

Schönes Wochenende!