Wer schön sein will, hat manchmal ausgefallene Ideen

Am letzten Samstag gab es an dieser Stelle ein Fotorätsel. Das ganze Foto sieht so aus:

Fingernagelverlängerungspäckchen

Und hier eine neue Aufgabe, um Ihr Gehirn ein bisschen auf Trapp zu bringen- welche Wörter werden gesucht?

-Das Land, in dem Farfalle zu Hause sind, hat meine Form

-Die meisten mögen mich entweder weich oder hart

-Manchmal drückt mich was. Die meisten Menschen haben zehn von mir.

-In den 50erJahren wurde ich hauptsächlich aus Holz gefertigt, dann gab es mich aus  Plastik und die Hüften der Frauen fanden es wunderbar

Plauschfreudiger Weihnachtsmarkt

Am Samstag bot ich am Stand der AWO BBZ auf dem Weihnachtsmarkt des Seniorenzentrums Lene Reklat in Rheinhausen meine Papierperlenketten und Briefkarten an.

Der Markt war gut besucht und das Interesse an den Papierperlen war groß. Ich wurde fast schon ein bisschen gelöchert mit Fragen zur Herstellung oder der Wasserdichtheit. Noch mehr Interesse weckten allerdings diese Bilder von Frau Ilse Heines:

Wie macht man denn sowas? Die kann man ja drehen, wie man will, man hat immer ein neues Bild! Die besten beiden Sprüche: Platz für Kunst ist in der kleinsten Hütte und noch besser: Tiny Art for Tiny Houses….Der Stand animierte jedenfalls zum gemütlichen Plauschen.

Ich hatte aber auch Gelegenheit, unseren Nachbarstand zu beobachten, an dem u.a. Kosmetika verkauft wurde. Die Inhaberin verstand es bestens, ältere Damen davon zu überzeugen, sich ein bisschen schminken zu lassen, d.h. Augenringe, Fältchen und geplatzte Äderchen abdecken, ein bisschen Rouge auftragen und ein Hauch von Lippenstift aufzulegen. Das Ergebnis war bei fast allen Gesichtern wirklich verblüffend und besonders schön zu beobachten war es, wie sich das wohlbefinden der Geschminkten sichtbar verbesserte.

Ich bin ja keine so große Sichschminkende, aber das gab mir doch zu denken…

Im Schaufenster entdeckt

Heute habe ich mal wieder ein Fotorätsel für Sie. Was zeigt das Foto?

Und wie war das Rätsel der letzten Woche?

Hier die richtigen Lösungsworte:

abknapsen, andötschen, bedröppelt, Bömmsken, fluppen, Häppken, Kabäuschen, prötscheln, rubbeldekatz, verhohnepiepeln

Einen kuscheligen zweiten Advent wünsche ich Ihnen!

Fleischersatzprodukte

Seit ca. einem Jahr greife ich auch mal zu den sogenannten Fleischersatzprodukten. Mit wachsender Begeisterung, denn der Fleischsalat oder das Cordon Bleu von „ Rügenwalder Mühle“ (Keine bezahlte Werbung) sind einfach lecker. Jetzt entdeckte ich dieses Video auf You Tube

Das finde ich genial, denn es geht hier nicht um ethische Aspekte, sondern rein um wirtschaftliche. Und es räumt mit der Aussage auf, ( die man in den letzten Wochen leider wieder vermehrt in den Zeitungen lesen kann) dass man als einzelne Person kaum etwas gegen die Klimakrise tun kann. Jeder kann durch sein Verhalten als Verbraucher dazu beitragen, dass die Industrie etwas für die Umwelt tut, denn die Industrie will Geld verdienen!

Falls Sie dieses Thema nicht interessiert, möchte ich Sie aber trotzdem ermutigen, sich andere Videos von „Wahn & Sinn“ anzusehen. Die Filme werden von der GLS Bank produziert. (Keine bezahlte Werbung). Jeden Mittwoch erscheint einer zu einem Wirtschaftsthema. Leicht erklärt und auf den Punkt gebracht. Und dauern nicht länger als eine Kaffeepause. Hier ein anderes Beispiel:

Eine Bluse zum Wundern

Wie finden Sie meine neue Bluse? War ruckzuck genäht.

Bei dieser Art von Strickjacken ziehe ich meistens darunter ein T-Shirt an, eine passende Kette dazu, fertig. Aber im Winter ist mir das am Hals ein bisschen zu frisch. Schal herumwickeln ist mir dann in Räumen öfter zu warm oder er ist zu dick, Bluse unterziehen ist auch nicht optimal, da der Hals dann nicht richtig bedeckt ist und es unter der Jacke wurschtelig wird. Also nähte ich mir diese „Schein-Bluse“.

Sie besteht aus diesen Teilen und hat sich beim Tragen über dem T-Shirt schon sehr bewährt.

Bei Held-Stoffe in Krefeld-Bockum gibt es drei Stoffreste zum Preis von zwei Resten. (Keine bezahlte Werbung). Demnächst liegen dann noch zwei weitere „Blusen“ in der Schublade.

Ein Abend mit Meret Becker

Am Donnerstag verbrachten wir in Düsseldorf einen Abend mit Meret Becker. Sie trat mit ihrer Band Tiny Teeth im Capitol Theater auf und zeigte ihre „Le Grand Ordinaire“ Show. Auf You Tube gibt es einen Videoausschnitt der Show, der die Qualität dieses Auftritts allerdings nur unzureichend zeigt, deshalb habe ich drei Lieder ausgewählt, die die Vielfältigkeit von Merets Gesang zumindest andeuten. Ich bin restlos begeistert, denn hier macht eine Frau „Ihr Ding“, hat viel Spaß und schert sich nicht um den Mainstream.

Sie beflügelte mich an dem Abend so sehr, dass ich auf der Rückfahrt nach Hause vom Beifahrersitz aus Regenfotos machte. Und dann kam mir noch die Idee, diese als Doppelbelichtung mit anderen Motiven zusammenzufügen. Das kam dabei heraus:

Dieses Lied passt zu Regentropfen
Man sieht sich! Oder liest sich?

Wat soll dat denn?

Das Rätsel zum Wochenende. Kleiner Tipp: In diesem Buch fand ich die gesuchten Wörter!

Und hier die Auflösungen vom letzten Rätsel:

Es wurden Wörter gesucht, die mit BRO anfangen. Als da wären z.B.: Brot, Brokat, Brokkoli, Brosamen, Bronchien,Brosche,Bromelie, Brocken, Broschüre, Bronze, brodeln, Broker

Beim zweiten Rätsel wurden die Wörter bitten, unterschreiben und brennen gesucht.

Rätsel Nr. 3: Die fehlenden Worte heißen: wenn, schwedischen, ins Rollen, Pfeife und Bank.

Wünsche einen schönen ersten Advent!

Made with Repix (http://repix.it)

Wieder auf einem Weihnachtsmarkt

Wie schon im letzten Jahr, biete ich meine Unikat-Karten auf einem Weihnachtsmarkt an. Allerdings jetzt bei meinem neuen Arbeitsplatz:

Hinzu kommt dieses Mal noch meine Ketten mit Papierperlen. Da bin ich z.Zt. fleißig am Auffädeln.

Freue mich schon sehr darauf. Wenn Sie vielleicht auch da sind, sagen Sie doch einfach mal Hallo am BBZ-Stand.

Der schönste „Vogelgesang“ von Gomera

Ich bleibe noch ein bisschen bei dem Thema Vögel und stelle Ihnen heute den „Silbo Gomera“ vor. Aber vielleicht will ich Sie auch nur ein bisschen auf den Arm nehmen?

Hier ein Link zu dem Thema Silbo Gomera, wenn Sie vielleicht neugierig geworden sind:

https://de.wikipedia.org/wiki/El_Silbo

Federlesen im Winter

Bücher mit passendem Equipment im Winter zu lesen ist eine feine Sache, aber ich wollte meinen Horizont erweitern, was das Lesen angeht und wählte dazu dieses Buch aus.

Die Autorin ist gebürtige Duisburgerin und erzählt, wie sie zusammen mit ihren Eltern im Meidericher Stadtpark und am linken Niederrhein die ersten Vögel kennengelernt hat. Ihre Eltern wanderten sehr gerne, das Töchterchen nicht, also mussten sie sich etwas ausdenken, dass die Tochter ablenkt. Bald war das Buch „Was fliegt denn da?“ ihr Lieblingsbuch und begleitete sie auf ihrem Lebensweg.

Johanna Romberg ist inzwischen eine Vogelexpertin, doch sie ist nicht wie viele andere ausschließlich auf der Jagd nach seltenen Vogelarten, sondern hat sich nach über 50 Jahren ihre kindliche Freude erhalten, morgens in ihrem Garten „normale“ Vögel begrüßen zu dürfen. So schreibt sie sehr sympathisch z.B. über ihre eher unübliche Liebe zu Tauben, ihren Favoriten, den Goldhähnchen oder Heckenbraunellen. Nebenbei vermittelt sie viel Wissenswertes über die Möglichkeiten, Vogelarten zu bestimmen. Es gibt aber auch Kapitel in diesem Buch, die einem aufs Gemüt gehen können, nämlich dann, wenn sie aufzeigt, wie gefährdet die einheimische Vogelwelt ist, sei es durch die Agrarwirtschaft, Windräder oder auch Versiegelungen von Häusern oder monotonen Gärten.

Ich finde es oft schade, dass ich meine Begeisterung für ein Buch nicht in die Worte fassen kann, die den Funken auf Leser überspringen lässt. Natürlich kann ich „toll“, „einzigartig“ oder „ein Muss“ schreiben, aber das ist alles so abgegriffen. Ein Versuch: Bei diesem Buch merkte ich, wie mir für meine verbleibende Lebenszeit eine Tür aufgestoßen wurde für eine Tätigkeit, die inneren Frieden und Freude bringt und mich immer wieder anstößt, mich mit geschärften „Vogelsinnen“ auf den Weg zu machen. Das hört sich jetzt vielleicht pathetisch an, aber es ist so.

Um mit dem Vögelbeobachten anzufangen, ist der Winter eine gute Zeit, denn das Verdecken durch Blätter fällt weg und wer qualitativ gutes Vogelfutter anbietet, wird mit häufigen Besuchen belohnt.

Letztes Jahr wurden meine Meisenknödel nur widerwillig angenommen. Vielleicht war das bei Ihnen auch so? Deshalb dieser Tipp: Ich habe letzte Woche anscheinend sehr leckere Meisenknödel gekauft ( vom Futterhof aus Linz -keine bezahlte Werbung). Die beiden Knödelhalter sind immer umkämpft, aber nicht nur von Blau-und Kohlmeisen. Eine „Gang“ Schwanzmeisen findet sich zweimal am Tag ein, Sperlinge sind sehr interessiert und auch zwei Buntspechte lassen es sich bekommen…

Als ich am Donnerstag diesen Beitrag schrieb, erschien in der Zeitung ein Artikel, dessen letzte Sätze wunderbar passten:

Ich habe noch ein Vogelthema, aber der Beitrag wird zu lang. Also dann bis morgen!