Palast der Erinnerungen

Die junge Marina ist Museumsführerin in der Eremitage in Leningrad, als 1941 die Bombardierung der Deutschen beginnt. Nachdem die meisten Kunstschätze abtransportiert und in Sicherheit gebracht worden sind, ist sie eine der wenigen Angestellten, die in dem Museum bleibt und von dessen Dach aus nachts Wache schiebt, um Brände zu melden. Der Winter 41/42 ist extrem kalt und die Menschen leiden zunehmend unter den deutschen Angriffen, der Kälte und dem Hunger. Immer mehr Menschen sterben, auch in Marinas Umfeld. Um diesem Grauen zu entgehen, flüchtet sich Marina in ihren Palast der Erinnerungen. Zusammen mit der alten Museumswärterin Anja ist sie immer wieder durch die leeren Räume des Museums gelaufen und hat sich in Erinnerung gerufen, welches Bild an welcher Stelle hing. Sie hatte Lieblingsbilder und die Gedanken an diese sind für Marina tröstlich und lassen sie für kurze Zeit alles vergessen.

Marina überlebte den Krieg. Sie heiratete, bekam zwei Kinder und ist jetzt eine alte Frau, die Alzheimer hat. Ihr Mann kümmert sich liebevoll um sie und anfangs gelingt es beiden noch, Marinas Abschied von der realen Welt zu überspielen. Doch bei einer Hochzeit läuft Marina weg und wird auch nach einem Wochenende nicht gefunden. Sie hat sich in dem Rohbau einer Villa versteckt und dieser erinnert sie an die ausgebombten Häuser in Leningrad. Sie hat Angst, aber sie lebt auch immer mehr in ihrem Palast der Erinnerungen und entdeckt, staunend wie ein Kind, die Welt neu.

Mich hat das Buch sehr berührt, denn beim Lesen gerät man zwischen zwei Extreme: Der schreckliche Krieg in Leningrad auf der einen Seite, die Schönheit der Kunst auf der anderen. Beides geht einem nah, denn die Autorin beschränkt sich bei ihren Schilderungen, welches Leid der Krieg für die Menschen bedeutet, nur auf wenige persönliche Schicksale. Exemplarisch für die Kunst werden von Marina nur einige Gemälde ausführlich beschrieben und beim Lesen hat man im wahrsten Sinne Bilder vor Augen.
Marina als junge und als alte Frau, auch das wird gefühlvoll beschrieben. Der Autorin gelingt es, das Thema Alzheimer nicht als Krankheit darzustellen, sondern als einen neuen Lebensabschnitt, der von der Betroffenen angenommen wird, während die Angehörigen sich schwer tun.


Wann war…?

Zum Wochenende ein Rätsel mit einer kleinen Reise in die Vergangenheit: Welche Aussage passt zu welchem Jahrzehnt? Zur Auswahl stehen die 30er, die 40er, die 50er, die 60er, die 70er, die 80er und die 90er Jahre

Der durchschnittliche Preis von 1 Liter Milch betrug 38 Pfennig.
Die Musik CD kommt auf den Markt.
Die Mehrwertsteuer beträgt in Deutschland 11 %.
Der erste Film mit Margaret Rutherford als Miss Marple erscheint.
Das Empire State Building wird in New York eröffnet.
Das Porto für einen Standardbrief kostet 1 DM.
Die beliebtesten Vornamen sind u.a. Karin, Helga, Hans und Uwe.

Letzte Woche habe ich Ihnen ein Fotorätsel angeboten.

Abgebildet ist ein Teil einer Wendeltreppe, fotografiert von unten aus.

Im Duisburger Binnenschifffahrtsmuseum

Dazu noch ein Ausschnitt aus einem WAZ Zeitungsartikel von Dezember 2017:

In diesem Jahr ist das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt um eine Attraktion reicher geworden. Die Sammlung von Schiffspostkarten, die Dorothée Bouchard dem Museum geschenkt hatte, wurde nach eingehender Vorbereitung am 2. April in einem Kabinett des Museums offiziell eröffnet. 1978 radierte die Düsseldorfer Künstlerin für den Düsseldorfer Kunstverein eine Jahresgabe, die einen Briefkasten darstellte. Der Radierung beigefügt war eine Schiffspostkarte mit der Bitte, eine andere Schiffspostkarte zurückzuschicken. Die Resonanz war überraschend groß. Das Ergebnis ist eine Schiffspostkartensammlung von Einsendern und Künstlern aus aller Welt, die in die Tausende geht. Ozeanriesen, Segelschiffe, Ruderboote, Eisbrecher, Kriegsschiffe, Flöße, Dschunken, Jollen, Wracks und Untergänge, eine Entdeckungsreise durch die Schifffahrtsgeschichte. Aus den Einsendungen entstand das Musée maritime de Balsièges in einer alten Mühle im französischen Zentralmassiv, die Dorothée Bouchard nach Duisburg gegeben hat.

Moerser Schlosstheater bietet Frischzellenkur fürs Gehirn

Unter dieser Überschrift stand am Samstag in der Rheinischen Post folgender Artikel:

Mit „21 Lovesongs“ streamt das Schlosstheater erstmals eine Premiere live aus dem Schloss in die Wohnzimmer der Zuschauer. Das Stück ist eine musikalische Antwort auf die Pandemie. Das Ensemble liefert eine großartige Leistung ab.VON ANJA KATZKE 

Mein Mann und ich waren neugierig geworden und da am Samstagabend eine Aufführung stattfand, lösten wir ein virtuelles Ticket. Uns stand eine außergewöhnliche Erfahrung bevor:
Nach einer Viertelstunde wollte ich aufgeben und meinem Mann vorschlagen, uns lieber einen Krimi im Fernsehen anzusehen. Was ich sah und hörte war schrill, laut und chaotisch. Ich war genervt. Da mein Mann aber anscheinend anders empfand oder größeres Stehvermögen hatte, sagte ich nichts und von Minute zu Minute fand ich Details im Bühnenbild, die mir gefielen, die Lieder wurden besser und den Leistungen der Schauspieler musste ich meinen Respekt zollen. Am Ende des Stücks hatte ich nach 100 Minuten den Eindruck, dass mein Gehirn eine Frischzellenkur hinter sich hatte und mir schwirrten zig Ideen für Fotos im Kopf herum. Wie gerne würde ich im Bühnenbild einmal fotografieren…Dieses Theaterstück ist eine pure Kunst-und Kulturerfahrung und anscheinend musste ich mich nach so langer Abstinenz in den ersten Minuten erst einmal wieder daran gewöhnen, mich mit Kunst und Kultur auseinanderzusetzen.

Worum geht es in dem Stück? Hier der Rest des Zeitungsartikels:

MOERS | In der Krise, sagt man, zeigt sich, was in den Menschen steckt. Das Ensemble des Moerser Schlosstheaters hat die Krise zu Höchstleistungen angespornt. Mit der neuen Inszenierung „21 Lovesongs“ legt das Theater eine zweifache Premiere hin: Regisseur Ulrich Greb und seine Schauspieler präsentieren nicht nur ein neu erarbeitetes Bühnenstück, den Lieblingsliederabend, sondern meistern bravourös erstmals den Livestream zum Publikum, in der Spitze sitzen am Premierenabend bis zu 120 Zuschauer vor dem heimischen PC und Laptop, eingeloggt auf der auf der Plattform „Dringeblieben“. „Moers-Landung“ kommentiert jemand im parallel zur Aufführung laufenden Chat in Anlehnung an die Mars-Landung von „Rover Perseverance“. Stimmt.

Auch das Schlosstheater erforscht das Leben – aber nicht auf einem fernen Planeten, sondern hier auf der Erde – das das Coronavirus fast zum Stillstand bringt. In der atmosphärisch verdichteten Inszenierung sezieren Ulrich Geb und die fünf Schauspieler das, was Isolation, Vereinsamung, Frust, Wut, aber auch die Sehnsucht nach Zusammensein und Liebe aus uns und unserer Gesellschaft machen. Die Bühne steht im Moerser Schloss. Bühnenbildnerin Birgit Angele hat das „Pest“-Zelt aus der Camus-Inszenierung in transparente Zellen umgebaut, damit die Schauspieler sich darin einrichten und ihre Charaktere entwickeln, so einsam wie Jona im Bauch des Wals. Da gibt es den Leser, der seine Enzyklopädien auf dem Boden neu ordnet, den Videospieler, der virtuell die Tour de France abstrampelt, oder die junge Frau, die nur beim Sex ihre Ängste vergisst. Gemeinsam arbeiten sie sich an ihrem Phobien ab, beklagen die dem Untergang geweihte Kohlmeise und sinnieren darüber, wie man den Bildschirm zu küssen lernt.

Dabei spielen Matthias Heße, Patrick Dollas, Roman Mucha, Emiliy Klinge und Elsia Reining auf der Klaviatur der Emotionen, phasenweise sehr melancholisch – und schaffen so ein Spiegelbild unserer Gesellschaft, das viel weiter reicht als die Corona-Pandemie. Denn die Vereinzelung gab es schon vorher, und sie wird wohl auch danach bleiben.

Die Inszenierung von Ulrich Greb schafft es, das Publikum vergessen zu machen, dass es nicht im Theater sitzt. Das liegt an der wohldurchdachten und klugen Kameraführung: Der Kameramann geht nah an die Schauspieler heran, um dann alle gleichzeitig wie in einer Zoom-Konferenz auf den Bildschirm zu bringen. Dazu filmen sich Dollas, Heße und Co. live mit ihren Smartphones und blicken ihre Zuschauer unvermittelt und direkt an, winken ihnen sogar manchmal zu. Dass der Stream einmal wegen einer technischen Störung offline geht, nimmt das Publikum dem Theater nicht krumm. Den Mehrwert des Abends bietet sowieso die Musik, die vielen Lieblingslieder. Mit Unterstützung von Jan Lammert (Piano), der die musikalische Leitung innehat, und Jens Lammert (Gitarre und Bass) rocken, röhren, headbangen, singen und chansonnieren sich die Schauspieler querbeet durch die Musikgenres, die immer die passgenaue Stimmung vermitteln.

Sie lassen mit „Ton, Steine Scherben“ den Turm einstürzen, singen Miley Cyrus’ „Bad Karma“, träumen mit Rio Reiser. Songs von Billie Eilish, Hans Eisler, Richard Strauss, Max Raabe, Savages, Georg Kreisler und Bell Book & Candle komplettieren das Arrangement.

Das Publikum ist hellauf begeistert von den fünf Gesangstalenten und kommentiert virtuell mit zahllosen roten Herzen, fliegenden Hüten und klatschenden Händen. Das Schlosstheater hat den Stoff zu bieten, der zwar nicht vor Corona schützt, aber anderthalb Stunden lang Trost spendet: „21 Lovesongs“ als musikalische Antwort auf die Pandemie. „Danke für das wunderbare Stück Kultur in diesen kulturlosen Zeiten“, schreibt ein anderer Zuschauer im Chat. Es ist der Dank für einen großartigen Theaterabend.

Matthias Heße im Bühnenbild der neuen Schlosstheater-Premiere. Wegen der Corona-Pandemie findet sie zurzeit nur im Livestream statt. Das Foto stammt von Jakob Studnar.

Weitere Aufführungen: Das Schlosstheater überträgt die Inszenierung im Livestream am 27. Februar, jeweils 19.30 Uhr, am 7. März, 18 Uhr, sowie am 13., 21. und 27. März, jeweils 19.30 Uhr.

Tickets Eintrittskarten ab fünf Euro gibt es über die Streamingplattform „dringeblieben.de“.

Link https://dringeblieben.de/schlosstheater-moers/videos

www.schlosstheater-moers.de

Vier unmögliche Buchbesprechungen

Diese Bücher habe ich u.a. in den letzten Monaten gelesen:

Mit allen vier Titeln habe ich eine grundlegende Schwierigkeit: Ich kann für sie keine Buchbesprechungen schreiben. Für mich besteht eine gute Besprechung darin, dass sie den Inhalt möglichst kurz zusammenfasst und eine kurze Wertung abgibt. Die Betonung liegt auf „kurz“, denn von Buchbesprechungen, die in die epische Breite gehen, halte ich nicht viel. Ich möchte beim Lesen des Buches noch überrascht werden.
Wenn ich plane, eine Buchbesprechung zu schreiben, lege ich Lesezeichen in einzelne Seiten, die mir wichtig erscheinen. Bei allen vier Büchern sahen die Buchschnitte so aus.

Sehen Sie vorne die ersten Seiten des Buches, die keine Lesezeichen haben? Hier hatte ich begonnen, eine Inhaltsangabe zu schreiben. Sie fing so an:

Haben Sie schon einmal vergeblich versucht, sich eine gute Gewohnheit anzueignen oder eine schlechte abzugewöhnen? Falls Sie bejahend nicken, lesen Sie ruhig weiter.
Wir setzen uns meistens ein Ziel, um etwas zu erreichen, doch hier erklärt uns der Autor direkt am Anfang des Buches, dass dieses Vorgehen falsch ist. Ein erreichtes Ziel kann u.U. nur temporär etwas verändern ( z.B. 20 Kilo abnehmen und dann wieder zunehmen) und das Ziel grenzt darüber hinaus die Möglichkeit von noch größerem Erfolg ein. Der richtige Weg lautet: Man muss das System ändern. Was bedeutet das? Fragen Sie sich in aller Ruhe , was Sie für ein Mensch sein möchten. Die beste Motivation ist, wenn eine Gewohnheit ein Teil der Identität wird. Je stolzer Sie auf einen Teil Ihrer Identität sind, desto leichter ist es, die dazugehörende Gewohnheit sich anzueignen und dann auch beizubehalten. Indem Sie bestimmte Gewohnheiten pflegen, gestalten Sie Ihr eigenes Ich.
Wie entstehen Gewohnheiten? Unser Gehirn ist der Schauplatz und dies läuft in ihm ab: 1. Auslösereiz-2. Verlangen-3. Reaktion-4. Belohnung

Ich merkte beim Schreiben, dass die Besprechung ellenlang würde und das wollte ich nicht und hörte auf. Lesen Sie „ Die 1% Methode“ lieber selbst und entdecken Sie, wie man den Alltag und letztendlich sein ganzes Leben mit guten Gewohnheiten erleichtert und auch bereichert.

Bei den anderen drei Büchern ging es mir auch so. Sie sind toll und bieten viel Stoff zum Nachdenken.
Das Hormonbuch (2. Buch von links) habe ich zuerst gehört. Teilweise sehr kurzweilig, da sich die Hormone miteinander unterhalten, was der Mensch, in dem sie sich befinden, mal wieder alles falsch macht. Auch haben die Hormone menschliche Züge, sind traurig, euphorisch, zickig. Den ernsten Inhalt konnte ich beim Hören nicht so schnell behalten und so las ich danach das Buch in Ruhe. Die wichtigste Kernaussage für mich: Die Hormone meinen es gut mit mir, der kritische Satz: „ Ach das sind bestimmt mal wieder die Hormone!“ kommt mir nicht mehr über die Lippen, denn das ist ungerecht gegenüber unseren Helfern, den Körper am Laufen zu halten. Kein Eingreifen in den Hormonhaushalt, um bei Leistungen noch ein Schüppchen drauflegen zu können= Kernaussage Nr. 2. Darüber hinaus lernt man auch viel darüber, wie Hormone unsere Gesellschaft prägen können und weiß man das, wird man selbst ein ganzes Stück abgeklärter.

Buch 3 und 4: Beide beschäftigen sich mit Dingen, die unseren Alltag prägen. In „Das verschachtelte Ich -Individualräume des Eigentums“ wird gezeigt, wie Dinge uns als Mensch bestimmen. Sie waren z.Zt. der Römer und im Mittelalter oft die einzige Möglichkeit, seine Individualität und individuelle Freiheit auszudrücken. Oftmals waren es Fundstücke, heute würden wir Souvenirs sagen oder selbstgefertigte Dinge durch die ein Mensch sich von anderen absetzte. Ab Beginn der Industrialisierung änderte sich das zunehmend und heute kaufen wir bewusst Gegenstände und häufen sie an, um unsere Individualität zu demonstrieren. Aber in Zeiten der Massenproduktion ist das mit der Individualität nur noch Wunschdenken. Unser Konsumverhalten wird in dem Buch kritisch unter die Lupe genommen und man hinterfragt beim Lesen seine eigene Einstellung dazu. Das Buch hat nur 159 Seiten, ist leicht zu lesen und bringt es auf den Punkt.

Buch Nr. 4: Für „Lebhafte Materie“ brauchte ich acht Monate. Immer wieder musste ich Pausen einlegen, um den Inhalt zu „verdauen“ und weiter zu recherchieren. Die Autorin bezieht sich bei ihren Ausführungen auf diverse Philosophen (u.a. Latour, Deleuze, Bergson und Driesch) und macht die Aussage, dass in jedem nichtmenschlichen Objekt eine Kraft steckt, etwas Neues zu erschaffen. Sie spricht von der „Handlungsmacht der Gefüge“, wenn mehrere Dinge miteinander agieren. Humbug? Mitnichten. Sie gibt viele Beispiele und Sommer 2020 erschien zu diesem Thema auch ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung. (Das Buch erschien 2010).



Was bedeutet das für uns Menschen? Die Handlungsmacht liegt nicht bei uns allein und wir können absolut nicht absehen, wie und wann die Vitalität der Materie sicht-und fühlbar wird und welche Konsequenzen dies für Menschen hat. Wünschenswert wäre es, wenn sich unser zukünftiges Handeln an dieser Erkenntnis orientiert und wir etwas demütiger würden.

Ich finde es sehr schade, dass die Autorin nicht für interessierte Laien geschrieben hat. Ihre Texte baden in Fremdwörtern und dies grenzt den Lesekreis damit doch erheblich ein. Auch die Tatsache, dass sie einmal in der Ich-Form schreibt, dann wiederum von sich in der dritten Person, irritiert. Nichtsdestotrotz lege ich Ihnen das Buch ans Herz, denn es kann Ihr Weltbild verändern. Eine Rezension im Deutschlandfunk (übrigens die einzige nicht kommerzielle Besprechung, die ich gefunden habe), machte mich auf das Buch neugierig. Falls Sie gerne eine zweite Meinung lesen möchten:

https://www.deutschlandfunkkultur.de/jane-bennett-lebhafte-materie-eine-politische-oekologie-der.1270.de.html?dram:article_id=479186


Genau hinsehen!

Haben Sie alle „J“-Wörter beim letzten Samstagsrätsel gefunden? Diese Wörter wurden gesucht:
– Ist blau und hat zwei Beine- Jeans
– In seinen Räumen ist es goldig- Juwelier
– Gibt es in rot, schwarz und weiss- Johannisbeeren
– Nicht früher und auch nicht später- jetzt
– Eine besondere Art zu singen- jodeln
– Eine „Nicht Fisch, nicht Fleisch“ Antwort- jein
– Eine Person, die man nicht kennt- jemand
– Bewegt sich auf- und abwärts- Jojo
– Hat vier Beine und vier Räder- Jaguar
– Steht am Anfang einer Ehe- Jawort

Heute habe ich mal wieder ein Fotorätsel im Angebot. Was sehen Sie auf diesem Bild?

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

Bollywoodstunde

Eine Freundin liebt Musik aus Bollywood-Filmen und schickte mir vor einiger Zeit eine Liste mit ihren Lieblingsliedern. Als ich gerade dabei war, ein paar neue Postkarten zu produzieren, kam mir die Idee, dabei diese Musik zu hören. Das blieb nicht ohne Auswirkungen, denn die nächsten Postkarten bekamen plötzlich einen „indischen Touch“.

Damit Sie sich einen Eindruck verschaffen können, welche Art von Musik mich inspirierte, habe ich ein Stück herausgesucht:

Bin ich eine Wetterschamanin?

Obwohl mich am Wochenende diverse freundliche Eisgesichter bei meinen Spaziergängen angelacht haben

konnte ich mich dieses Mal nicht mit dem Schnee und der Kälte anfreunden. So versuchte ich mir und anderen Menschen zu Fuß, denen ähnlich unbehaglich war, mit meinen Frühlingsboten Mut zuzusprechen und platzierte auf einem Rundgang diese bunten Papiervögel an diversen Sträuchern. Auf der Rückseite deines Vogels stand immer: „Der Frühling kommt!“

Heute sollen es im Laufe des Tages 13 Grad Celsius werden und auch am nächsten Wochenende zeigt das Thermometer angeblich frühlingshafte Temperaturen an. Also frage ich mich…Siehe Beitragstitel.😉

Da ich dem Schnee nicht so positiv gegenüber stand, fotografierte ich hauptsächlich Schneematsch und experimentierte ein bisschen. Hier ein kleiner Teil der „Ausbeute“:

Unterwegs in der Arktis
Zivilisation
Amseln Kiefer Schnee

Lieber was Buntes?

Verzauntes Gelände
Grillschnee
Unterbrochene Autowäsche

J wie….

Letzte Woche lautete das Rätsel:

Die Größen welcher Länder würden zusammenaddiert fast der Größe des afrikanischen Kontinents entsprechen? Hier eine Länderauswahl:Portugal, Spanien, Frankreich,Deutschland,Schweiz,Belgien, Niederlande, Italien, Großbritannien, Polen, Republik Moldau, Bundesstaat Russland, Slowenien, Tschechische Republik, Ungarn, Ukraine, Weißrussland, Indien, China, USA

Lösung: Alle genannten Länder passen auf den afrikanischen Kontinent! Wer jetzt auch erstaunt ist wie ich es war, hat dank der Weltkarten, deren erste Entwürfe von Herrn Mercator kamen und die bei uns zumeist benutzt werden, ein völlig falsches Bild von der Größe Afrikas. Die „Gall-Peters-Projektion“ zeigt die richtigen Maßstäbe:

Das heutige Rätsel besteht darin, die passenden Begriffe zu den Beschreibungen zu finden. Alle zehn gesuchten Wörter beginnen mit J.
– Ist blau und hat zwei Beine
– In seinen Räumen ist es goldig
– Gibt es in rot, schwarz und weiss
– Nicht früher und auch nicht später
– Eine besondere Art zu singen
– Eine „Nicht Fisch, nicht Fleisch“ Antwort
– Eine Person, die man nicht kennt
– Bewegt sich auf- und abwärts
– Hat vier Beine und vier Räder
– Steht am Anfang einer Ehe

Wissen Sie, was die UPD ist und kennen Sie Ihre Patientenrechte?

In dieser Woche bekamen wir auf meiner Arbeitsstelle Informationen über die UPD. Ich wusste bisher nicht, dass es eine „Unabhängige Patientenberatung Deutschland“ gibt und falls es Ihnen auch so geht, sind diese Informationen vielleicht interessant für Sie oder für Ihre Angehörigen und Freunde. Hier eine Kurzfassung der Aufgabenfelder (ein Textauszug):

Im gesetzlichen Auftrag beraten wir Patientinnen und Patienten zu gesundheitlichen und gesundheitsrechtlichen Fragestellungen. Wir unterstützen Ratsuchende dabei, sich im deutschen Gesundheitssystem besser zurechtzufinden und Entscheidungen im Hinblick auf medizinische oder gesundheitsrechtliche Fragen informiert, selbstbestimmt und eigenverantwortlich zu treffen. Unsere Beratung ist professionell, fachlich qualifiziert, verständlich und kostenfrei – egal, ob die Ratsuchenden gesetzlich, privat oder nicht krankenversichert sind.
Die geschulten Berater stehen per Telefon, über eine Online-Plattform und per Post zur Verfügung. Die Beratung in den bundesweit 30 regionalen Beratungsstellen statt. Eine unserer Vor-Ort-Beratungsstellen befindet sich in der Bismarckstraße 142, 47057 Duisburg
Phone:    +49162 4082149
E-Mail: Tina.deBoer@patientenberatung.de

Bundesweites Beratungstelefon: 0800 011 77 22 (auch tageweise in türkischer, russischer uns ägyptische Sprache!)

Alle Details finden Sie unter: https://www.patientenberatung.de/de