Gartenkribbeln in den Fingern

Das schöne Wetter führt mich sehr in Versuchung, schon im Garten zu buddeln oder zu schnippeln. Da ich aber weiß, dass es noch zu früh ist, versuche ich mich abzulenken.

Gartenarbeit fängt bei mir in der Küche an. Höchstwahrscheinlich werden sich demnächst wieder Schnecken ein fröhliches Stelldichein im Garten geben und deshalb fange ich jetzt schon an, Eierschalen zu sammeln. Diese habe ich letztes Jahr um gefährdete Pflanzen verteilt und die scharfen Kanten der Schalen hielten Schnecken fern. Außerdem sind Eierschalen noch ein guter Dünger

Ich probiere den Garten- z.B. mit dieser Schokolade. Hatte ich eigentlich als Geschenk gedacht, bin aber schwach geworden- Köstlich!

Diese Bücher liegen z.Zt in Reichweite. Es wäre doch zu schön, ein paar Insekten oder Bienen demnächst ohne Buch bestimmen zu können.

Ich habe letztes Jahr irgendwo diese Karte mitgenommen. Auf ihr sind über Gärten verzeichnet. Viele kenne ich, aber einige eben noch nicht und da eignet sich die jetzige Zeit wunderbar, Besuchspläne zu schmieden und den Kalender monatlich mit Ausflugsideen zu füllen.

Und dann ist da noch mein altes Gartentagebuch. Vor acht Jahren habe ich angefangen, mir Notizen zu machen, was ich alles gut oder auch schlecht im Garten gemacht habe und was ich im neuen Jahr ausprobieren kann.

Außen vielleicht ein bisschen pfui, aber innen dafür ganz schön hui.

Wenn man das Buch durchblättert, kommen schöne Gartenerinnerungen von ganz alleine und die Vorfreude auf kommende Gartentage

wird noch größer.

Gut geschätzt oder gewusst?

Letzte Woche gab ich als Rätsel mehrere Jahreszahlen vor und diese Zahlen sollten bekannten Persönlichkeiten als Geburtsjahre zugeordnet werden. Hier sind die Jahreszahlen mit den passenden Namen:

1822 H.Schliemann / 1829 K.Duden / 1870 E. Barlach / 1886 W. Furtwängler / 1926 M. Schell / 1938 A. Celentano / 1943 E.Heidenreich / 1956 F.-W. Steinmeier / 1964 H.Maske / 1969 M. Schumacher

An diesem Samstag möchte ich wissen, in welchen Bundesländern folgende Städte liegen: Emden, Koblenz, Siegen, Cottbus, Heilbronn, Osnabrück, Ingolstadt, Zwickau, Dessau und Kassel

Viel Spaß bei der Deutschlandreise und ein schönes Wochenende!

Mikado Spielchen mit Kiefernnadeln

Während der Weihnachtsfeiertage zeigte ich Ihnen das Bastelgeschenk meiner Freundin. Es beinhaltete u.a. Kiefernnadeln. Ich kündigte damals schon an, dass ich mir auch noch etwas Nichtweihnachtliches ausdenken würde und das möchte ich Ihnen jetzt gerne vorstellen.

Der Blätterfänger

Ich nahm ein bisschen Knetmasse und steckte die Kiefernnadeln hinein. Danach legte und steckte ich die Blätter zwischen die Nadeln ohne sie festzukleben (links). Da das Gebilde sehr leicht und fragil ist, bewegt es sich bei jedem kleinen Luftzug und die Schatten an der Decke ändern sich dabei. Manchmal fällt ein Blatt ab, dann muss ich beweisen, dass ich noch eine ruhige Hand habe, um es wieder einzufügen.

Ein bisschen „Landsart“ im Garten

Auch für Ikebana sind Kiefernnadeln tolles Arbeitsmaterial. Hier werde ich noch mehr ausprobieren, wenn der Garten wieder blüht.

Und dann kam ich wieder ans Tüfteln. Zuerst machte ich „Rheinblau“.

Das Pendant zur „Rheinorange“ in Duisburg. Fundstücke vom Rheinufer+Kiefernnadel+feines Stroh+Knetmasse

Auch andere Fundstücke verarbeitete ich noch weiter.

Oben: Schattenschmetterling – Mitte: Der falsche Schlüssel – Unten – Federschwer
Konstellationen

Mein neues kreatives Thema? Demnächst erwecke ich meinen Kasten mit Aquarellfarben aus dem Dornröschenschlaf.

Ein Tipp für das Klavier-Festival Ruhr

Letzte Woche wurden die Programme für das o.g. Festival verschickt. Sollten Sie auch vorhaben, das ein oder andere Konzert zu besuchen, so habe ich einen Tipp für Sie:

Es fällt schwer, ruhig sitzen zu bleiben und keine Wippbewegungen mit dem Kopf zu machen…

Und das steht über die Künstlerin im Programmheft:

Einen weiteren Tipp finden Sie unter den „Related Posts“. Einfach mal „Vorfreude auf eine Verabredung“ anklicken, dieser Künstler ist auch Gast des Festivals.

Bücherliebe

Wenn ich in der Vergangenheit über „Bücherliebe“ sprach, dachte ich immer an die Liebe zu Büchern und zum Lesen. Man kann das Wort aber auch anders interpretieren, wie mir das Weihnachtsgeschenk einer Bekannten zeigte:

Aber noch einmal zurück zu der ersten Definition. Dies sind die Bücher, die ich über die Feiertage gelesen habe. Die Nummerierung ist schon ein Hinweis auf meine Bewertung. Mir gefielen alle, aber mit Abstrichen. Deshalb gibt es für 3-6 nur Kurzbesprechungen.

Nr. 6 „Leimen“. Die Geschichte eines Mannes, der durch „Leimen“ sich ein kolossales Netzwerk erschaffen hat. Boosmans erpresst Leute und fordert für sein Schweigen, dass sie eine hohe Stückzahl seiner Zeitschrift beziehen. In dieser Zeitschrift veröffentlicht er positive Firmenportraits und lässt sich dies noch einmal extra bezahlen. Dieser „Leimer“ sucht nun einen Nachfolger und ein junger Mann erscheint passend. Doch er muss eine harte Schule absolvieren, bis er sein Leim-Handwerk versteht. 1924 erstmals erschienen, wirkt die Sprache etwas altmodisch, aber das Buch ist eine Satire, in der man heutige Machenschaften durchaus erkennen kann.

Nr. 5 „Fup“- von Harry Rowohlt übersetzt- das sagt schon die Hälfte über das Buch aus, wenn man sich an Harry Rowohlt noch erinnert. Man kann sich Rowohlt sofort als Vorleser oder sogar als Hauptfigur in dem Roman vorstellen. Jake Santee ist Spieler, war mehrmals verheiratet und bekommt eines Tages von einem alten Indianer das Rezept eines hochprozentigen Lebenselixiers. Er spricht diesem Elixier sehr gut zu und schafft es dann auch locker mit über achtzig, sich um seinen Enkel Tiny zu kümmern, dessen Mutter, Jakes Tochter, gerade verstorben ist. Tiny ist ein stilles Kind, was dem alten Eigenbrötler sehr entgegenkommt. So lässt er seinen Enkel auch gewähren, als dieser für sich das Zäunebauen entdeckt und das ganze Gelände der Farm, auf dem die beiden leben, obsessiv immer wieder neu einzäunt. Die Jahre vergehen unspektakulär bis Tiny, inzwischen schon ein junger Mann, eines Tages ein fast totes Küken findet und es mit nach Hause nimmt. Der Vogel überlebt und bekommt den Namen Fup. Damit ändert sich das Leben von Jake und Tiny unerwartet…Ein Buch mit rauher Poesie und einem traurig-fröhlichen Ende.

Nr. 4 „Das Büro der einsamen Toten“. Der erste Teil einer Krimireihe mit Pieter Posthumus als Ermittler. Dieser ist Angestellter bei der Amsterdamer Stadtverwaltung und hat zusammen mit anderen Kollegen die Aufgabe, bei anonymen Toten zu recherchieren, ob es Verwandte gibt. Ist er dabei nicht erfolgreich, führt er Haushaltsauflösungen durch und versucht, Sachen aus den Wohnungen zu verkaufen, um die anonyme Beerdigung möglichst kostenneutral zu halten. Seine Kollegen spulen ihren Job ab, Posthumus „leidet“ unter einem Bauchgefühl, das ihm Zeichen gibt, wenn etwas bei den Toten nicht stimmt. In diesem Fall sind es ein Mann unbekannter Herkunft, der in seiner Wohnung anscheinend Selbstmord begangen hat und dessen angegebener Name nicht stimmt und einem Marokkaner, der tot in einer Gracht gefunden wird. Dessen Verwandte sind schnell gefunden, aber auch hier schlägt das Bauchgefühl Alarm. Der Krimiplot war mir teilweise etwas zu verworren, was mir gefiel, waren die eingestreuten Alltagsszenen, die Amsterdam charakterisieren.

Nr.3 „Die vergessene Insel“- Noch ein Krimi, oder besser eine Erzählung, mit zunehmend spannender Handlung. Die ältere Tochter einer Familie, die auf einer italienischen Insel Urlaub macht, verschwindet spurlos. Die Auflösung ist nicht sehr überraschend, aber die Autorin schafft es hervorragend, die Urlaubsstimmungen auf Insel zu beschreiben. Die Gerüche, Farben, Töne der Landschaft an einem heißen Sommertag- ich vergaß sofort unser hiesiges usselige Wetter. Auch wie die emotionalen Spannungen zwischen den einzelnen Familienmitgliedern, deren Freunden und Nachbarn schleichend zunehmen, war gut zu lesen.

Nr. 2 und Nr. 1? Nächste Woche geht es weiter!

Besuch bei einem Papiertheater

Am Sonntag waren mein Mann und ich im St. Laurentius Museum in der Rheinhauser Eisenbahnsiedlung. Wir hatten eine Einladung zu Papirniks Papiertheater bekommen. Es sollte die Oper „Abu Hassan“ von Carl Maria von Weber aufgeführt werden. Ich war sofort Feuer und Flamme, denn in Spielzeugmuseen haben mich alte Papiertheater schon immer fasziniert.

Zuerst erzählte uns Herr Papirnik (er heißt wirklich so und seine Familie hat seit mehreren Generationen immer etwas mit Papier zu tun) über seinen Werdegang als Betreiber eines Papiertheaters, dann gab er uns einen kurzen Überblick über den Inhalt der Oper, die er auf ca. 30 Minuten gekürzt und mit ein paar Texten versehen hatte.

Sobald das Licht aus und der Vorhang hochgezogen war, befand man sich in einer Welt aus 1001er Nacht. Die nach alten Vorbildern neu gedruckten Puppen und Bühnenbilder waren zauberhaft. Die Texte der einzelnen Personen hatten zuvor Arbeitskollegen von Herrn Papirnik auf Band gesprochen. Sie hatten einen Hauch von Ruhrpottambiente und machte die an sich schon lustige Oper noch ein bisschen witziger. Die Opernarien kamen ebenfalls vom Band.

Die Aufführung war viel zu schnell vorbei, es gab viel Applaus mit mehrere Vorhängen. Nach der Vorstellung hatte man dann noch die Gelegenheit, hinter die Bühne zu gucken und Herr Papirnik beantwortete geduldig alle Fragen zur Geschichte und der Technik des Papiertheaters.

Täglich ein bisschen „vie française“- Französischstunde Nr. 24

Diesen Kalender bekam ich zu Weihnachten geschenkt.

Auf sechs Kalenderblättern pro Woche bekommt man einen kurzen französischen Dialog angeboten und dazu passende Übersetzung und Vokabular auf der Rückseite. Dazu gibt es kleine Grammatikübungen, um die Vokabeln zu vertiefen. Besonders nett fand ich diese Seite über den speziellen Kuchen für den Dreikönigstag.

Ich wollte mir im Internet das Rezept ansehen, doch es gibt nicht nur ein, sondern zig Rezepte zum Dreikönigstag. Auch aus anderen Ländern, wie z.B. aus Italien, Mexiko oder England. Schließlich fand ich auch einen Wikipedia-Eintrag.

https://de.wikipedia.org/wiki/Dreikönigskuchen

Wenn Sie heute mal Lust haben, ein bisschen oberschlau zu sein, ist der Artikel genau richtig.

Zweite Städtereise

Im letzten Rätsel ging es darum, in längeren Wörtern die Namen von Städten zu finden. Haben Sie diese Namen erkannt?

Genf-Bern-Schwerin-Rom-Minden-Essen-Tokio-Kehl-Hof-Altena

Im heutigen Quiz bleiben wir noch bei deutschen Städten. Erkennen Sie, welche Städte auf den Briefmarken abgebildet sind? Ich gebe zu, das ist vielleicht nicht so ganz einfach…

Am nächsten Samstag entferne ich auf den Marken die schwarzen Balken…