Das Jever Schloss-Die Mischung machts!

Beim dritten Besuch in Jever schafften wir es endlich, das Jever Schloss zu besuchen.

Es hält mehrere Überraschungen für uns bereit, von wegen nur Schlossinventar…

In der oberen Etage empfängt uns eine Ausstellung, die uns eine Zeitreise in die 70er und 80er Jahre beschert. Ausgestellt sind ca. 60 Originalplakate von zumeist deutschen oder niederländischen Musikgruppen, die in der Diskothek „Charts“ in Harkebrügge aufgetreten sind.

Dank QR Codes kann man musikalische Entdeckungen machen.

Auf der selben Etage gibt es eine zweite Zeitreise zurück in die Kindertage. Altes Spielzeug wird in Vitrinen gezeigt und erklärt, aber es besteht auch die Möglichkeit, dass Kinder heute in einem alten Kaufmannsladen spielen.

Das Schloß bietet auch aktuelle Ausstellungen und noch bis zum 4. September heißt es „Entzeitstimmung- Die Duckomenta“. Klingelt da etwas bei Ihnen? Wenn ja, dann gehören Sie zu den sehr treuen Lesern und Leserinnen meines Blogs. Vor knapp sechs Jahren berichtete ich von einem Ausstellungsbesuch im Neanderthal-Museum bei Düsseldorf, wo es ebenfalls eine Duckomenta gab.

Seit 1986 wird diese Ausstellung europaweit gezeigt. Die Künstlergruppe „interDuck“ ist für die Exponate verantwortlich und ein Künstler aus der Gruppe ist Ommo Wille, der in Jever aufgewachsen ist.
Im Gegensatz zu der Neanderthal-Ausstellung sieht man in Jever aber nicht nur Bilder, sondern man kann in Vitrinen auch andere interDuck Fundstücke entdecken, wie z.B. Münzen aus der Römerzeit oder die Welt als Ei. Das hat viel Spaß gemacht.

Und nun zum eigentlichen Schloß! Dank sorgfältig ausgewählter Ausstellungsstücke bekommt man einen guten Überblick, wie das Leben in Ostfriesland vor einigen hundert Jahren aussah.

Ein Teil einer kleinen Wunderkammer mit z.T. ausgefallenen Alltagsgegenständen

Bei der Ausstattung der Räume sind besonders die Holzdecken, Ledertapeten und das Treppenhaus zu erwähnen.

Unser Besuch bekam einen schönen Abschluss durch den Besuch des Schlosscafé, das vor einigen Jahren als eins der besten Cafés Deutschlands ausgezeichnet wurde.
Zum Schloss gehört auch noch ein Park, den wir allerdings nicht besuchten. Es war schon später Nachmittag und ich wollte unbedingt noch einen Blick in die alte Blaudruckerei werfen.

Links unten ein paar der Druckstempel

Mittwochs gibt es eine offizielle Führung und man kann dabei zusehen, wie diese faszinierenden Blaustoffe entstehen.
Jever eignet sich für Entdeckungen. Zweigen Sie immer wieder von der Haupteinkaufsstraße ab und entdecken Sie kleine z.T. malerische Gassen mit schönen Geschäften.

Fotografieren im Wald

Am Sonntag war ich zum ersten Mal in meinem Leben in der Leucht. Wir suchten uns für den Osterspaziergang den Weg A6 aus (6,3 km). Das schöne Wetter und die Tatsache, dass ich schon lange nicht mehr in einem Wald war, schärften wohl meine Sinne und ich fand viele Fotomotive.

Diese Fotos machte ich auf dem ersten Teil des Rundwegs.

Auf dem zweiten Teil des Spaziergangs ging es nur schnurstracks geradeaus, doch auch hier gab es viel zu sehen.

Zwei Naturdenkmäler: Rotbuchen, die ca. 250 Jahre als sind.
Das frische Grün der Buchenblätter flirrte in der Sonne, Schattenspiele gab es viele.
Kleine Überraschungen am Weg: Tannenbaum mit Ostereiern, Waldbesucher, Wünschelrutenbaum

Die Farbe Orange

Anflug von guter Laune

Die Wirkung und Bedeutung der Farbe Orange wird auf der Seite www. farbtonkarte.de wie folgt beschrieben:

  • Die Farbe Orange strahlt Wärme und Frohsinn aus und verbindet die Energie von Rot mit der Heiterkeit von Gelb.
  • Orange bezieht sich auf unser Bauchgefühl, im Gegensatz zur physischen Wirkung von Rot oder der geistigen Stimulation von Gelb.
  • Orange bietet emotionale Stärke in schwierigen Zeiten. Es hilft uns, uns von Enttäuschungen und Hoffnungslosigkeit zu befreien und uns von Trauer zu erholen. 
  • Die Farbwirkung von Orange ist optimistisch und erfrischt unseren Geist. 
  • Orange beflügelt die Spontaneität und eine positive Lebenseinstellung.
  • Mit ihrer Begeisterung für das pure Leben steht die Farbe Orange für Abenteuer und Risikobereitschaft und inspiriert zu mehr Selbstvertrauen und Unabhängigkeit.

Bild 78 von 365

Oberhausensonntag

Am Sonntagmorgen empfahl ich Ihnen eine Sendung über den Kunstmäzen Karl Ernst Osthaus, dessen bedeutende Gemäldesammlung u.a. im Essener Folkwangmuseum zu sehen ist. Wie der Zufall es will, besuchten wir mit Freunden am selben Sonntag in Oberhausen das „Rheinische Industriemuseum“. In der Sendung und beim Museumsbesuch tauchte jeweils der Name Peter Behrens auf.

Diese Ausstellung sahen wir uns an:

Wir machten eine Führung mit, die Meinungen zu der Ausstellung waren bei uns vier Personen unterschiedlich. Da ich sehr gerne fotografiere, fand ich die Erläuterungen, wie unser heutiges Sehen und künstlerisches Fotografie-Empfinden von den Umwälzungen in der Fotografie z.Zt. der Weimarer Republik noch beeinflusst werden, sehr interessant. Die Qualität der gezeigten Fotos und ihre Aussagekraft sind beeindruckend. Mein Mann und unsere Freunde hatten wohl eher eine Führung über die Geschichte der Weimarer Republik erwartet. Was uns alle vier wunderte: Die über 300 Bilder wurden in diesem großen Gebäude leider nur auf engem Raum präsentiert, so dass bei der Führung ein unbeschwertes Ansehen der Fotos kaum möglich war. Hätte man da nicht etwas großzügiger mit dem Platz sein können?

Wenn Sie mehr über die Ausstellung wissen und ein paar Fotos sehen möchten:
https://industriemuseum.lvr.de/de/die_museen/peter_behrens_bau/ausstellungen_7/sonderausstellung/inhaltsseite_73.html

Der Zufall: Von Peter Behrens, der einen Teil des Folkwangmuseums entworfen hat, stammt auch das Gebäude in Oberhausen und in der 5. Etage gibt es eine permanente Ausstellung über das Lebenswerk von Behrens. Er war ein äußerst umtriebiger Architekt und ein bedeutender Botschafter des Jugendstils und der späteren Bauhaus-Periode. Viele Fotos zeugen von der Schönheit der Inneneinrichtungen der Gebäude. Einige kann man heute noch bewundern, wie beispielsweise in Darmstadt.

Nach den beider Ausstellungen stärkten wir uns im liebevoll eingerichteten und gemütlichen „Geli‘s Café“ in Oberhausen Osterfeld.

Da das Café nicht sehr groß ist, sollte man einen Tisch vorab reservieren.

Trotz des üblen Wetters konnten wir über diesen Sonntagnachmittag nicht meckern.

Spiegel, Spiegel an der Wand, was gibt es Neues in unserem Land?

Im letzten Monat bekam ich diese Spiegelausgabe von 1959 geschenkt.

Ich habe ihn mit großem Vergnügen gelesen, zeigte er mir doch mehrfach, dass früher nicht alles besser war. Aber der Reihe nach.

Direkt am Anfang hatte ich bei den Leserbriefen zwei Déjà-vu Erlebnisse. Auch damals gab es schon unflätige Schreiberlinge:

Medizinische Notstände führten zu solchen Beiträgen:

Auch durch Anzeigen bekommt man einen Eindruck vom Alltag Ende der 50er Jahre:

Themen der Zeitungsartikel waren z.B. der Kalte Krieg (Überschrift: Wenn die rote Uhr tickt, wird Moskau vernichtet), Verstrickungen im Ufa Konzern, Korruption oder Wertverlust des Geldes. Nichts, was das Leben fröhlicher macht. Schon damals gab es aber auch schon die Rubrik „Personalien“ und den „Hohlspiegel“. Unter diesen Überbegriffen wurden wie heute Launiges über Menschen berichtet, bzw. witzige Textstellen aus Anzeigen, Zeitungsartikeln und anderem Geschriebenen wiedergegeben.
Den „Heimatknüller“ fand ich in einem Artikel unter der Überschrift „Dackel aus Gergweis“. Bei einem Preisausschreiben hatte die Zeitschrift „Revue“ 1000 Dackel als Preise verlost. Die Gewinner bekamen einen Gutschein über einen Dackel und konnten den Gutschein bei einer Züchterin in Gergweis einlösen. Der Skandal: Laut des Deutschen Teckelklubs e.V. in Duisburg lieferte die Frau die Dackel ohne anerkannten Stammbaum aus. Nur die „stolzen Stammbäume“ vom Teckelklub wären im In-und Ausland bei Ausstellungen und Prüfungen anerkannt. Die Duisburger leiteten deshalb rechtliche Schritte gegen die bayerische Züchterin ein. Welch ein Glück, dass es die Duisburger damals gab, denn so konnte eine internationaler Zwischenfall vermieden werden. Prinz Charles und Prinzessin Anne sollten jeweils mit Dackeln beschenkt werden, die ursprünglich aus Gergweis kamen. In letzter Sekunde konnte der Duisburger Teckelklub dies verhindern- man stelle sich die Peinlichkeit vor, wenn die Engländer herausbekommen hätten, dass die Dackel nur einen Pseudostammbaum besaßen! (Den Inhalt dieses Artikels habe ich nur sehr verkürzt wiedergegeben, es gab noch andere dramatische Details).

Wie ich auf der Homepage des Duisburger Teckelklubs lesen konnte
https://www.duisburgerteckelklub.de/index.php/historie ,erreichte die Mitgliederzahl 1960 den absoluten Höchststand von 148 Teckelfreunden und Dackelfreundinnen- 2020 waren es 65.

1960 wurde in Gergweis der „Internationale Dackelclub Gergweis e.V.gegründet. Sehen Sie sich spaßeshalber auch einmal diese Homepage an, zwischen beide Internetseiten „liegen Welten“. https://www.irjgv-baden.de/Hauptverband/IDG/idg.html

Mafé, Wirsingsuppe und Loco Moco

Haben Sie auch ein oder mehrere Gerichte, die für Sie nicht nur lecker sind und Sie satt machen, sondern bei denen Sie das Gefühl haben, dass das Essen Ihrem Gesamtbefinden gut tut? Mein „Seelengericht Nr. 1“ waren (und sind) bisher Spaghetti, Tomatensauce, Parmesankäse und ein Stück Butter. Als ich vier war, aß ich dieses Gericht am Gardasee drei Wochen lang an jedem Abend. Das hat mich wohl geprägt.
Nun habe ich aber in den letzten Wochen direkt drei Gerichte kennengelernt, nach deren Mahl ich rundum zufrieden war und mein Gesicht selig lächelte. Alle Gerichte sind einfach und schnell zuzubereiten.

Nr. 1: Mafè aus Senegal: Kartoffeln, Kohlrabi, Möhren und eine Sauce mit einem Hauch von Erdnussbutter. Ich war erst sehr skeptisch, denn Erdnussbutter mag ich eigentlich nicht. Aber jeder Bissen schmeckte nach Urlaub und tat so gut. Hier geht es zum Rezept (vegetarische Variante) auf Chefkoch.de https://www.chefkoch.de/rezepte/2418781381833932/Vegetarisches-Mafe.html#eyJvYmplY3RJZCI6IjI0MTg3ODEzODE4MzM5MzIiLCJxdWVyeUlkIjoiZGUyZTUyOTVhNjE4Y2E3YTJkMDI5NmM5ZTNhY2M2MWQiLCJzZWFyY2hPcmlnaW4iOiJyc2VsX3JlbGV2YW5jZSIsInRpbWVzdGFtcCI6MTYzOTE1MjYwNzM1MiwidHlwZSI6InNlYXJjaC10cmFja2luZyJ9

Man kann es mit Hühnchen -Stücken oder vegetarischen Filetstreifen anreichen.

Nr. 2: Besonders geeignet für kalte Tage: Ein Wirsingeintopf.

Hier ist der Pfiff die Verwendung von Schmelzkäse. Wer mag, kann noch Wiener Würstchen hineinschnibbeln. Am zweiten Tag schmeckte die Suppe noch besser, weil sie schön durchgezogen war. Also gut geeignet, wenn man etwas vorab zubereiten möchte.

https://www.chefkoch.de/rezepte/2891901441482023/Herbstlicher-Wirsingeintopf.html#eyJvYmplY3RJZCI6IjI4OTE5MDE0NDE0ODIwMjMiLCJxdWVyeUlkIjoiNTM0YWFiMjdlNGFmZDQ4NzUzZDAzNjc3ZTEwNjZkOGIiLCJzZWFyY2hPcmlnaW4iOiJyc2VsX3JlbGV2YW5jZSIsInRpbWVzdGFtcCI6MTYzOTE1MzE1NzcxNiwidHlwZSI6InNlYXJjaC10cmFja2luZyJ9

Nr. 3: Nein, das Hawaiitoast mit Schinken, Scheiblettenkäse und Cocktailkirsche ist nicht die Lieblingsspeise der Bewohner Hawaiis, das lernten wir in einer Fernsehsendung. Dafür wird aber auf Hawaii sehr gerne „Loco Moco“ gegessen, das irgendwann aus Speiseresten im Kühlschrank erfunden wurde.

Zutaten

  • 2,0 L Wasser für Reis
  • 2 Tüten Kochbeutelreis
  • 0,5 L Wasser für Soße
  • 2 Pckg. Bratensoße
  • Hamburger (TK-Patties, gibt es auch für Vegetarier)
  • Etwas Worcestersauce
  • 2 TL Salz
  • Eier 

Zubereitung

  • Die 2 TL Salz zu den 2 Liter Wasser geben und zum Kochen bringen. Dann die Reisbeutel in den Topf legen und bei geringer Hitze weiterkochen. Der Reis ist gar, wenn die Reisbeutel zur Wasseroberfläche aufsteigen (nach ca. 20 Minuten). Die Beutel im Seiher abtropfen lassen.
  • Den halben Liter Wasser in einen kleinen Topf geben und ebenfalls zum Kochen bringen. Wenn das Wasser siedet, die beiden Päckchen Bratensoße einrühren und nach 1 Minute auf niedrige Hitze schalten. Bei Bedarf mit Worcestersauce abschmecken.
  • Die 4 Hamburger-Patties in einer Pfanne durchbraten.
  • Aus den vier Eiern wird jeweils ein Spiegelei gebraten.
  • Auf dem Teller erst den Reis anrichten, darauf kommen der Hamburger und oben ein Spiegelei. Guten Appetit!

Wir haben statt Hamburger eine Zwiebelsauce auf den Reis getan. Hier das Rezept für die Sauce:https://www.chefkoch.de/rezepte/2886041440851531/Zwiebelsauce.html#eyJvYmplY3RJZCI6IjI4ODYwNDE0NDA4NTE1MzEiLCJxdWVyeUlkIjoiOGI1M2Y2YmI2ZGNjYmE4MzRmNThmODJjYWRjODliN2IiLCJzZWFyY2hPcmlnaW4iOiJyc2VsX3JlbGV2YW5jZSIsInRpbWVzdGFtcCI6MTYzOTMyODA0MTI0OCwidHlwZSI6InNlYXJjaC10cmFja2luZyJ9

Zweimal Andreas Altmann

Der Autor Andreas Altmann ist für mich eine Neuentdeckung. Er wurde für seine Reisereportagen schon mehrfach ausgezeichnet und das zurecht.

Sein Palästina Buch ist für mich bisher das beste, das ich zum Thema „Israel und der Rest der Welt“ gelesen habe. Endlich habe ich ansatzweise die Hintergründe verstanden, warum in dieser Region bis heute kein Frieden einkehrt. Altmann hat einen lockeren, aber nicht flapsigen Schreibstil, der immer wieder mit schönen Bildern oder poetischen Vergleichen überrascht. Er ist ein Freund Israels, doch als wahrer Freund hält er seine Kritik nicht zurück. Über mehrere Monate hat er die Region bereist und sich mit vielen Menschen jeglicher religiöser und politischer Couleur unterhalten. Aber nicht nur das. Er begibt sich auch in Lebensgefahr, als er an einer Demonstration der Palästinenser gegen die israelische Siedlungspolitik teilnimmt und mitleidet.
Das Buch erschien 2013. Damals prognostizierten israelische Gesprächspartner, dass Israel sich selbst von innen heraus zerstören wird. Ultrareligiöse konservative Gruppen gewinnen in dem Land zunehmend an Einfluss und verdrängen liberal denkende und friedliebende Israelis, die immer häufiger das Land verlassen. Daran hat sich 2021 nichts geändert, im Gegenteil. Frieden? Nicht in Sicht.

Zweites Buch: Seine 1863918 Schritte auf dem Weg von Paris nach Berlin bringen Altmann an seine körperlichen und psychischen Grenzen.

Keine geruhsamen Stunden mehr, am Schreibtisch sitzen, schreiben, nachdenken, anschließend in der Badewanne ein Zigarillo genießen. Sein Körper schreit auf dem Weg vor Anstrengung, Hunger und Durst. Alles muss er sich erbetteln, erlebt täglich Erniedrigungen, schaut ist das „gute Herz“ vieler Menschen, die in den Vorgärten ihrer Häuser oder in Bars sitzen und wie Scheintote darauf warten, dass etwas passiert. Doch Altmann erlebt auch immer wieder positive Überraschungen. Es gibt Menschen, die an der Geschichte Altmanns interessiert sind, die, obwohl sie selbst kaum genug zum Leben haben, ihm etwas schenken und sei es nur ihre eigene Geschichte, die fast immer traurig ist.
Gibt es Unterschiede zwischen Franzosen, Belgiern und Deutschen, wie sie einen bettelnden obdachlosen Mann behandeln? Unterschiede zwischen Frauen und Männern, zwischen jungen und alten Menschen? Ja. Glaubt man dem Autor, wenn er schreibt, dass das Leben eines obdachlosen Menschen in zivilisierten Ländern nicht nur oft ein Überlebenskampf ist, sondern fast noch schlimmer, auch ein Kampf mit seinen eigenen Gedanken und Gefühlen. Ja. Dieser Kampf raubt so viel Kraft, dass der Wille zur Verbesserung auf der Strecke bleibt und Alkohol der einzige Weg ist, tägliche Niederlagen zu ertragen. Altmann hatte auf seinem Marsch die Perspektive, dass er wieder in sein altes komfortables Leben zurückkehrt und konnte so standhaft dem Alkohol entsagen. Was wäre er für ein Mensch, gäbe es diese Rückversicherung nicht? Altmann ist sich nicht sicher.


Mach mal eine Pause…

… das sagt gerade mein Bauch zu mir. Ich schreibe seit einigen Wochen die Blogbeiträge nur noch zwischen Tür und Angel, da mein Leben momentan recht trubelig ist und für interessante Blogbeiträge die Zeit und Muße fehlt. Ich bin mit den Inhalten nicht mehr richtig zufrieden und lege deshalb eine Schreibpause ein. Wie lange die Pause dauern wird, das kann ich nicht voraussagen. Vielleicht nur bis nächste Woche, eventuell den ganzen Sommer? Ich weiß es noch nicht. Um diese Auszeit aber etwas abwechslungsreicher zu gestalten, werde ich Bilder für mich sprechen lassen, quasi nach dem Motto“Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“.

„Bis bald“ und halten Sie sich tapfer!

Ein bisschen „Blogalltag“: Das Heimwegtelefon

In letzter Zeit bekomme ich zunehmend Mails von meinen Leserinnen und Lesern, in denen sie mir Tipps geben, über was ich schreiben könnte. Darüber freue ich mich immer sehr, denn es bedeutet, dass mein Blog mit Interesse gelesen wird. Manche Tipps stoßen mich an, mich mit einem Thema zu befassen, das bisher noch nicht „auf meinem Bildschirm“ war. Allerdings kann das schon etwas dauern, denn ich muss Lust dazu haben oder es nimmt Zeit in Anspruch, bis aus einem Tipp einen Blogbeitrag wird. Dazu heute und am Donnerstag ein Beispiel.

Da ich nicht weiß, ob die Tippgeberinnen namentlich genannt werden möchten, lasse ich die Namen weg.


Tipp Nr. 1: Das Heimwegtelefon

Wenn man im Dunkeln alleine zu Fuß unterwegs ist und dabei ein mulmiges Gefühl bekommt, kann man deutschlandweit diese Telefonnummer anrufen

030/ 12074182

und wird auf seinem Weg begleitet. Dieses Video klärt auf:


Tipp Nr. 2 hat das Motto: Seifen Sie sich mal richtig ein! Bis übermorgen…