Bin ich eine Wetterschamanin?

Obwohl mich am Wochenende diverse freundliche Eisgesichter bei meinen Spaziergängen angelacht haben

konnte ich mich dieses Mal nicht mit dem Schnee und der Kälte anfreunden. So versuchte ich mir und anderen Menschen zu Fuß, denen ähnlich unbehaglich war, mit meinen Frühlingsboten Mut zuzusprechen und platzierte auf einem Rundgang diese bunten Papiervögel an diversen Sträuchern. Auf der Rückseite eines Vogels stand immer: „Der Frühling kommt!“

Heute sollen es im Laufe des Tages 13 Grad Celsius werden und auch am nächsten Wochenende zeigt das Thermometer angeblich frühlingshafte Temperaturen an. Also frage ich mich…Siehe Beitragstitel.😉

Da ich dem Schnee nicht so positiv gegenüber stand, fotografierte ich hauptsächlich Schneematsch und experimentierte ein bisschen. Hier ein kleiner Teil der „Ausbeute“:

Unterwegs in der Arktis
Zivilisation
Amseln Kiefer Schnee

Lieber was Buntes?

Verzauntes Gelände
Grillschnee
Unterbrochene Autowäsche

Ein Gartenexperiment

In diesem Frühling hatte mein Sommerflieder überdurchschnittlich viele Blattläuse. Ich suchte meinen Garten nach Marienkäfern ab, um sie umzusetzen, fand aber keine. So bestellte ich Marienkäferlarven, die laut einer Gartenzeitung auch sehr wirksam sind.

Die Lieferung kam schnell:

In der Box krabbelten die Larven munter zwischen Papierschnipseln herum.

In beigelegten Tüten sollte man die Papierschnipsel hineinlegen und danach die Tüten an den von Blattläusen befallenen Teilen aufhängen. Nach ein paar Tagen wären die Blattläuse Geschichte, so der Beipackzettel, wenn…das Wetter stimmt! Es sollte möglichst nicht regnen und Wind sei auch nicht gut. Am Aufhängtag war das Wetter optimal, am nächsten Tag stürmte es, danach fing es dann noch zu regen an.

Ich hatte einige Papierschnipsel noch in eine durchsichtige Zellophantüte getan, um die Larven beobachten zu können. Das war nicht so gut, denn in der Tüte sammelte sich schnell Feuchtigkeit. Also kamen diese Papierschnipsel schnell zurück in die weißen Tüten.

Nach ca. einer Woche waren zwei der drei Tütenäste nicht mehr so blattlausschwarz, also schienen zumindest ein paar Larven das Wetter überstanden zu haben.

Diese Wetterabhängigkeit stand nicht auf der Internetseite der Firma, sonst hätte ich vor dem Bestellen den Wetterbericht befragt. Die Dose mit den Larven sollte man möglichst sofort nach Ankunft öffnen und die Larven in die Tüten packen, langes Aufbewahren geht nicht.

Ich hatte gehofft, dass ich mit den 30 Larven eine Marienkäferminifarm im Garten eröffnen könnte, doch es sieht schlecht aus. Die Larven fressen 2 Wochen, danach verpuppen sie sich und nach ca. 10 Tagen schlüpfen dann kleine Marienkäfer aus der Raupe. Aber bei diesem Wetter…

Nächstes Jahr werde ich es noch einmal probieren, aber nur dann, wenn mein Garten in einem konstanten Hochdruckgebiet liegt.

Am Donnerstag geht es weiter!

Gartenmomente im Februar

Ich sah in einem Garten eine Bank stehen, darüber hing eine Gitarre in einem Baum. Hier wohnen romantische Leute, dachte ich mir. Einen Moment später sah ich, dass die Gitarre lebhaft als Vogelhäuschen frequentiert wurde. Leider hatte ich keinen Fotoapparat dabei.

Und dann habe ich noch ein paar Haikus:



Im Herbst schrieb ich von meinem geplanten „blauen Bändchen“- siehe unten. Hier die ersten „Bändchen-Elemente“:

Über unsere Gärten ziehen jetzt auch wieder die ersten Vogelschwärme. Damit beschäftigt sich mein Rätsel am Samstag.

Davon müssen wir noch ein bisschen zehren

Waren Sie gestern auch spazieren? War das nicht toll? Ich habe ein paar Fotos gemacht für die grauen Tage, die uns in den nächsten Wochen sicherlich noch weiter begleiten werden. Wenn Sie also mal eine kleine sonnige Aufmunterung brauchen, klicken Sie diesen Beitrag an…

Dieses Blau ist nicht getürkt!
Der wei(s)se Weg…


Und dann noch der tolle Duft der Lonicera am Hauseingang

Den geplanten Gedicht-Beitrag habe ich auf Dienstag verschoben.

Blaues Bändchen

Zum Wochenanfang erst einmal einen kleinen Blumengruß aus meinem Garten

Dann schon mal ein bisschen Lesefutterempfehlung für die kommenden Wintermonate:

Ein noch sehr junger Aushilfsgärtner muss in einem englischen Herrenhaus den erfahrenen Obergärtner ersetzen. Das macht er ganz wundervoll und beschert seiner Herrin ganz neue Gartenerfahrungen

Ein alter, vergessener Garten mitten in der Stadt. Zwei Kinder entdecken ihn. Sie haben keinen Respekt vor dem Garten, doch der Garten weiß sich zu wehren. Ein Märchen mit einem adäquaten Schreibstil.

Und was ist das mit dem blauen Bändchen?

Wer zur Blütezeit der Krokusse schon einmal in Düsseldorf war, der bekommt jetzt vielleicht eine Ahnung. Millionen von blauen und lila Krokussen blühen am Rhein und Krokusbänder meandern zwischen den Bäumen entlang und man spricht vom „blauen Band“am Rhein. Ich liebe diesen Anblick!

Nun habe ich im Garten eine Stelle, da liegt nicht viel Erde über Baumwurzeln, so dass ich dort keine Pflanzen mit großen Ballen einsetzen kann. Hier habe ich nun Krokuszwiebeln gepflanzt.

Diese Stelle sähe wie ein kleiner Bachlauf aus, würde ich dort Steine hinlegen. Aber ich versuche es erst einmal mit bienenfreundlichen Krokussen, vielleicht habe ich dann im nächsten Frühjahr ein blaues Bändchen im Garten.

 

Freud und Leid von Gartentieren

Letztes Jahr ernannte ich die Astilbe zu meiner „Gartenpflanze des Jahres“, 2018 bekommt die Knautia diese Auszeichnung.

Sie blüht ununterbrochen seit März, vertrug die Hitze gut und begnügt sich mit mittelmäßigem Boden. Schnecken mögen sie nicht, aber dafür wird sie von Bienen geliebt. Ich habe bisher nur eine Pflanze im Garten, aber nächstes Jahr werde ich noch einige neue dazukaufen.

Die Bienen haben Freude, nicht so die Igel. Haben Sie einen Roboterrasenmäher in Ihrem Garten? Wenn ja, wissen Sie, was er mit den Igeln in Ihrem Garten macht? Ach, Sie haben keine Igel mehr in Ihrem Garten? Ich vermeide es, in meinem Blog schlimme Fotos zu zeigen, man bekommt sie auf anderen Plattformen zur Genüge zu sehen. Wenn Sie sich die Auswirkungen von Rasenmäherroboter auf Igel ansehen möchten, dann geben Sie bei Google einfach nur diese beiden Begriffe ein. Würde mich freuen, wenn Sie den Roboter zum Betriebshof bringen und verschrotten lassen.

P.S. Was ich über  Mähroboter geschrieben habe, das gilt übrigens auch für Fadenmäher.

Aufgaben für den Winter

Beim Auflösen der Wohnung meiner Mutter fand ich in ihrem Bücherschrank u.a. auch einige Garten-und Naturbücher. Nun besitze ich ein paar Gartenbücherstapel.

Diverse Bücher behandeln gleiche Themen. So wird es mir im Winter eine Freude sein, alle in Ruhe durchzublättern, Pläne fürs neue Gartenjahr zu machen und einige Bücher danach auszusortieren.

Dazu noch ein passendes Lied.

Winteraufgabe Nr. 2:

Ich hatte eine Kiste mit kleinen Perlen, fein sortiert nach Farben. Diese Kiste rutschte mir aus der Hand und fiel auf den Teppichboden. Es gibt Momente…

Winteraufgabe Nr.3

Dieses Buch steht schon startbereit auf meinem Schreibtisch.

Als Kind hab ich gerne mit mehreren Bällen an der Wand  gespielt. Ob sich das beim Erlernen vom Jonglieren 50 Jahre später auswirkt? Klar- Linda Du schaffst das!

Morgen mache ich eine Pause, aber am Samstag gibt es wieder ein Rätsel. Schauen Sie mir in die Seele und raten Sie, wie ich ticke…