Dieses Mal etwas peppiger…

…ist mein musikalischer Weihnachtsgruß für Sie.

Mögen Ihre Festtage so werden, wie Sie es sich in Ihren kühnsten Träumen vorstellen! Ich mag es sehr ruhig und auch sehr faul, deshalb melde ich mich erst am Donnerstag wieder. (Vielleicht auch schon Mittwoch, kommt auf mein Faulseinbedarf an). 

Noilly Prat-Roussillon-Reise Nr. 4 (Keine bezahlte Werbung)

Herr Noilly und Herr Prat taten sich im 19.Jahrhundert zusammen und brauten den ersten trockenen Wermut in Frankreich. Als beide tot waren, übernahm die Witwe von Herrn Noilly junior die Leitung und brachte die Firma richtig auf Trapp, sprich, es wurde in andere Länder exportiert und man expandierte. Inzwischen ist die Firma nicht mehr in Familienbesitz, sondern gehört zur Barcadi-Gruppe.

In Marseille nahm alles seinen Anfang, die Firma zog dann nach Marseillan in die Nähe von Sète.

Auf dem Firmengelände kann man bei einer ca. einstündigen Führung die einzelnen Produktionsschritte kennenlernen, viel zur Firmengeschichte erfahren und Noilly Prat probieren. Ich habe die Infos abfotografiert, die wir bekamen, als wir bei einer Führung in französischer Sprache teilnahmen. (Es gibt auch deutsche Führungen, muss man vorher erfragen, wann diese stattfinden).

Schmeckt gut, rechts ein bisschen wie Martini, Mitte und links fast wie ein Sherry.

Am Wochenende gönne ich Ihnen eine Blog-Atempause. Den Montag fange ich mal nicht beschwingt an, sondern lass Dampf ab- muss auch mal sein und passt ja auch zum blauen Montag.

Schon mal gespielt?

 

Gestern fragte ich, wo ich dieses Brett fotografiert habe und welchen Nutzen es hat. Nun ich war in Frankreich und diese Herren benutzten es beim Boulespielen,  um den Spielstand festzuhalten.

Morgen und in den nächsten Tagen erzähle ich Ihnen ein bisschen von diesem Frankreichurlaub. Zwischendurch kommen aber auch Nicht-Frankreich-Themen zum Zuge.

Momente, die durch den Magen gehen können

Heute habe ich für Sie ein paar Momente gesammelt, die mit Essen und Trinken zu tun haben. Am Ende finden Sie eine Buchbesprechung über eine Roman, in dem ein alter Mann für eine junge verzweifelte Frau kocht und sie damit aus der Lebenskrise holt.

Es gibt einen kulinarischen Moment, wenn

man im Jahr erstmalig wieder frische Pfifferlinge genießen kann

man in der Bäckerei in einer Schlange wartet und gezwungen ist, sich mit den Brotauslagen hinter der Theke zu beschäftigen. 17 verschiedene Brote und plötzlich kommt die Lust auf ein „Brot-Tasting“.

vier erfahrene Hobbyköche heftig darüber diskutieren, wie man den „wahren“ Kartoffelsalat zubereitet

man nach Jahren mal wieder grüne Sauce mit gekochten Eiern und Salzkartoffeln isst, dazu einen Appelwoi trinkt und kurz bedauert, nicht in Hessen zu wohnen

man eine volle Pralinenschachtel erstmalig öffnet und die Qual der Wahl hat, welche Praline man zuerst essen soll

man für eine kurze Zeit bestätigt bekommt, dass ein Buch, das in Schottland spielt, mit dem Genuss eines Glases Whisky gut zusammenpasst

Und hier die Buchbesprechung:

New York: Valerie bittet ihre Freundin Isabel, mit ihrem 90jährigen Vater Edward essen zu gehen. Er hat kürzlich seine Frau Paula verloren und Valerie kann sich nicht um ihn kümmern, da sie in Kanada lebt. Isabel besucht Edward und sie essen gemeinsam zu Abend. Isabel genießt das Treffen sehr, denn Edward hat sehr gut gekocht und sie beide sind sich auf Anhieb sympathisch. Bei den weiteren wöchentlichen Besuchen in den nächsten drei Jahren lernen sich die beiden näher kennen.Edward gewinnt dabei wieder seinen Lebensmut zurück und hilft Isabel mit seiner weisen Lebenserfahrung, aus deren Ehekrise herauszukommen und mehr Selbstvertrauen zu gewinnen. Beide finden ein neues Glück, doch wird dies nicht ewig anhalten.

Der WDR besprach das Buch hymnisch und ich ließ mich von der Begeisterung anstecken. Meine Lesefreude war etwas gedämpft. Warum? Alle, die gerne und auch anspruchsvoller kochen, erfreuen sich im Buch pro Kapitel an einem Menuvorschlag. Die Finessen von Edwards Kochkünsten werden verraten und drumherum bekommt man noch Lebenshilfe und vier Liebesgeschichten serviert. Da ich mich lieben bekochen lasse, lag mein Lesefokus auf der Drumherum-Geschichte, und diese fand ich teilweise recht sprunghaft geschrieben und mager, was Edwards Altersweisheit angeht. (Vielleicht hatte ich noch zu sehr das Buch „Ein Gentleman in Moskau“ im Kopf, ach war das schön! s.u.). Also gibt es deshalb nur 3 von 5 Löffeln.

Am Wochenende sammle ich neue Themen und am Montag geht es weiter. Erholen Sie sich gut!

 

Aufgaben für den Winter

Beim Auflösen der Wohnung meiner Mutter fand ich in ihrem Bücherschrank u.a. aich einige Garten-und Naturbücher. Nun besitze ich ein paar Gartenbücherstapel.

Diverse Bücher behandeln gleiche Themen. So wird es mir im Winter eine Freude sein, alle in Ruhe durchzublättern, Pläne fürs neue Gartenjahr zu machen und einige Bücher danach auszusortieren.

Dazu noch ein passendes Lied.

Winteraufgabe Nr. 2:

Ich hatte eine Kiste mit kleinen Perlen, fein sortiert nach Farben. Diese Kiste rutschte mir aus der Hand und fiel auf den Teppichboden. Es gibt Momente…

Winteraufgabe Nr.3

Dieses Buch steht schon startbereit auf meinem Schreibtisch.

Als Kind hab ich gerne mit mehreren Bällen an der Wand  gespielt. Ob sich das beim Erlernen vom Jonglieren 50 Jahre später auswirkt? Klar- Linda Du schaffst das!

Morgen mache ich eine Pause, aber am Samstag gibt es wieder ein Rätsel. Schauen Sie mir in die Seele und raten Sie, wie ich ticke…

 

Musik für kreative Stunden

Heute stelle ich Ihnen eine Sängerin vor, deren Musik ich gerne höre, wenn ich in meinem Hobbyraum werkele. Dies ist eine Art von Musik, an anderen Tagen wähle ich auch ganz andere Musik aus. Je nach Tagesform. Diese stelle ich Ihnen auch noch vor.

Dieses Video benutzt u.a. Szenen aus den ersten mit Farbe colorierten Filmen. Vielleicht kommt Ihnen eine Szene bekannt vor? (Siehe unten Beitrag über Filmmuseum in Lyon).

 

 

 

Ausflug zum Kreativgarten

Vor einiger Zeit berichtete ich jeweils über meine Ausflüge nach Viersen und dem Viersener Stadtteil Dülken  (siehe unten). Mir gefielen beide Ziele und ich empfahl eine Besichtigung.

Am Sonntag, dem 19.8., können Sie nun einen Ausflug nach Viersen/Dülken mit dem Besuch des Kreativgartens verbinden.

Frau Ilse Heines, deren künstlerischen Tätigkeiten ich auch schon mehrmals hier besprach, lädt zusammen mit ihrem Kreativteam in ihrem Garten dazu ein, etwas Neues auszuprobieren. Dies kostet keinen Eintritt, die Materialien werden gestellt. Wie lange Sie im Garten bleiben, was Sie ausprobieren, das liegt alles bei Ihnen. Weitere Infos finden Sie unter www.ilse-heines.de. Sehen wir uns? Ich zeige Ihnen gerne, wie man aus Papier federleichte und individuelle Perlen dreht.

 

Küchenmusik

Ich warte schon darauf, dass mein Mann seine alten Pfannen und Kochtöpfe mal ausrangiert, dann mache ich auch eine „Session“. ( Am besten mit den Nachbarn zusammen, sonst könnte es Geräuschpegelärger geben). Alte Farbeimer haben wir noch vom Tapezieren im Juli.

Morgen zeige ich Ihnen, mit welchem Krimi ich mir einen schönen Gartenabend gemacht habe.

Immer für eine Überraschung gut

Gestern zeigte ich Ihnen die grobe Aufteilung meines neuen Hobbyraums, heute mache ich einen kleinen „Detail“-Rundgang. 

Im Zimmer gibt es an drei Stellen Pinnwände, für Fotos oder ein bisschen Schnickschnack, Zettel mit Ideen oder zum Präsentieren meiner neusten Karten und Papierperlenketten.

Die Möbel sind neu gekauft (alles IKEA), aber ich versuche auch alte Dinge wieder einzusetzen, wie z.B. alte Blumenübertöpfe, Vasen oder alte Holzschachteln.

Darüberhinaus gibt es auch einen alten Stuhl,einen alten Papierkorb oder eine alte Lampe, die meiner Mutter gehört haben.

Als Strand-und Ufersammlerin habe ich eine ganze Kiste voller Fundstücke, die ich gerne neu arrangiere oder dekoriere.

Fischscherbe
Seeglas- Sammlung

Gerne picke ich im Herbst auch schöne Blätter auf oder presse lieber Blüten bevor ich sie wegwerfe.

Frühling trifft Herbst, liegt bei mir gerade an meiner Pausenbank

Natürlich habe ich auch meinen ganz persönlichen Narr…

 Er könnte mein Coach für unkonventionelle Ideen sein 😉

Mein Hobbyraum soll kein Schneckenhaus werden, in dem ich mich verkrieche. Ich hoffe auf viel Besuch, der sich mit mir zusammen bei einem Tässchen Kaffee über Hobbyideen austauscht oder vielleicht auch mal etwas ausprobieren möchte. Ich habe da ein Vorbild, aber darüber nächste Woche mehr.

Es gibt jetzt eine kleine Blogpause, am Montag bin ich wieder da. Schönes Wochenende!

 

 

 

Linda tobt sich aus

Wie gestern angekündigt, hier nun ein paar Fotos, die einen Einblick in meinen neuen Hobbyraum geben. Meine „Assistenten“ sind dort Tweety und Julchen, die auf jede meiner Fragen eine Antwort, bzw. ein Geschilpe haben.

 An diesem Tisch soll genäht und getöpfert werden. Links unten schließt sich ein weiterer Tisch an, den man wegrollen kann. Wenn man dies tut, kommt mein Klavier zum Vorschein.

Links davon steht ein weiterer Tisch zum Herumbusseln. Sehen Sie die sechs Bretter in der Mitte des Schrankes?

Das sind Tabletts, auf denen ich werkele. Wenn mir zu einem Thema nichts mehr einfällt oder ich für den Tag fertig bin, nehme ich das Tablett und stelle es in den Schrank zurück. So habe ich am nächsten Tag immer freie Tische und kann mit einer neuen Idee beginnen ohne erst groß wegräumen zu müssen. Das schätze ich sehr.

Pausen sind natürlich auch eingeplant, hier meine Sitzbank mit eingebauten Schubläden.

Es sieht z.T. noch ein bisschen nackt aus, aber morgen gehe ich noch ein bisschen mehr in die Details und dann kann man schon Einiges entdecken.