Mach mal eine Pause…

… das sagt gerade mein Bauch zu mir. Ich schreibe seit einigen Wochen die Blogbeiträge nur noch zwischen Tür und Angel, da mein Leben momentan recht trubelig ist und für interessante Blogbeiträge die Zeit und Muße fehlt. Ich bin mit den Inhalten nicht mehr richtig zufrieden und lege deshalb eine Schreibpause ein. Wie lange die Pause dauern wird, das kann ich nicht voraussagen. Vielleicht nur bis nächste Woche, eventuell den ganzen Sommer? Ich weiß es noch nicht. Um diese Auszeit aber etwas abwechslungsreicher zu gestalten, werde ich Bilder für mich sprechen lassen, quasi nach dem Motto“Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“.

„Bis bald“ und halten Sie sich tapfer!

Eine Tasse Tee bitte!

Am letzten Samstag fragte ich Sie, was man auf diesem Foto sieht:

Hier das komplette Foto:

Als Einstimmung auf die nächste Blogwoche lautet die heutige Samstagaufgabe für Ihre grauen Zellen: Überlegen Sie, welche Arten von Schuhen Sie kennen, wie z.B. Sandalen, Pantoffeln usw.. Fallen Ihnen zwanzig verschiedene Arten ein?

Richtig einseifen leichtgemacht

Im Herbst letzten Jahres fragte mich via Mail eine Leserinnen, ob ich Erfahrungen mit Haarseifen hätte. Da ich bis dahin nur wusste, dass es feste Haarshampoos gab, war mein Interesse geweckt und ich beschäftigte mich in den nächsten Monaten ein bisschen mit diesem Thema.
Die erste Erkenntnis: Festes Haarshampoo und eine Haarseife sind zwei verschiedene Produkte. Ich machte mich auf mehreren Internetseiten schlau und erfuhr so, dass Haarseifen wegen ihrer Bestandteile für die Umwelt die bessere Wahl sind. Beim Waschen mit einer Haarseife wird weniger Schaum erzeugt und es wird eine Haarspülung empfohlen, weil sich das Haar nach mehrmaligem Waschen stumpf oder drahtig anfühlen kann.
In einer großen Drogeriekette fand ich im Oktober keine Haarseifen, aber zwei feste Haarshampoos, die ich beide mit nach Hause nahm. Zuerst probierte ich diese Marke aus (Festes Shampoo für normales Haar mit Granatapfel-Duft):

Das Shampoo überzeugte mich nicht, denn die Seife war nach meinem Gefühl schmierig, klumpte und ließ sich schwer aus den Haaren auswaschen.
Dieses feste Haarshampoo gefiel mir besser.

Es verteilt sich gut im Haar, der Schaum fühlt sich gut an, es lässt sich schell auswaschen und es gibt keinen Schmierfilm auf dem Bodenbecken der Dusche. Darüber hinaus sind die Inhaltsstoffe so umweltfreundlich, dass dieses Shampoo fast an eine Haarseife heranreicht.

Letzte Woche wollte ich mir nun eine neues Shampoostück im Drogeriemarkt kaufen. Überraschung: Inzwischen werden von weiteren Firmen feste Shampoos angeboten. Auch diese zwei etablierten Firmen sind darunter:

Nur wenn das Verbraucherverhalten sich ändert, schreiben Firmen wie Guhl oder Garnier sich plötzlich Umweltbewusstsein auf die Fahnen. Allerdings zu einem höheren Preis als andere Anbieter.

Im Durchschnitt verbraucht der Bundesbürger im Jahr drei bis sechs Plastikflaschen mit Haarshampoo (Je nach Länge der Haare und nach Häufigkeit des Waschens). Dieser Plastikverbrauch kann durch Verwendung von festem Shampoo vermieden werden.
3 bis 6 Flaschen im Jahr sind nicht viel?
Da fällt mir das afrikanische Zitat ein, das ich letzte Woche veröffentlichte:

„Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, können das Gesicht dieser Welt verändern.” – Sprichwort der Xhosa (Tansania, Südafrika, Botswana und Lesotho)

Bei 83.000.000 Einwohnern in Deutschland….

Der Gebrauch des festen Haarshampoos erinnert mich immer wieder an meine Kindheit, als ausschließlich Seife für die Körperreinigung genommen wurde. Wann hat es eigentlich angefangen, dass Duschgel die Seife verdrängte? Was spricht dagegen, sich heute wieder „nur“ mit Seife zu waschen? Was die Vermeidung von Plastikmüll und umweltschädlichen Stoffen angeht, wäre das auch noch ein weites Feld…

Info: Wer Vorbehalte gegen das Waschen mit Seife hat, hier ein paar Fakten zu der Verwendung von Seife:

https://www.gesundheitstrends.com/a/beauty/feste-seife-hygiene-70890

Unbezahlte Werbung!

Ein bisschen „Blogalltag“: Das Heimwegtelefon

In letzter Zeit bekomme ich zunehmend Mails von meinen Leserinnen und Lesern, in denen sie mir Tipps geben, über was ich schreiben könnte. Darüber freue ich mich immer sehr, denn es bedeutet, dass mein Blog mit Interesse gelesen wird. Manche Tipps stoßen mich an, mich mit einem Thema zu befassen, das bisher noch nicht „auf meinem Bildschirm“ war. Allerdings kann das schon etwas dauern, denn ich muss Lust dazu haben oder es nimmt Zeit in Anspruch, bis aus einem Tipp einen Blogbeitrag wird. Dazu heute und am Donnerstag ein Beispiel.

Da ich nicht weiß, ob die Tippgeberinnen namentlich genannt werden möchten, lasse ich die Namen weg.


Tipp Nr. 1: Das Heimwegtelefon

Wenn man im Dunkeln alleine zu Fuß unterwegs ist und dabei ein mulmiges Gefühl bekommt, kann man deutschlandweit diese Telefonnummer anrufen

030/ 12074182

und wird auf seinem Weg begleitet. Dieses Video klärt auf:


Tipp Nr. 2 hat das Motto: Seifen Sie sich mal richtig ein! Bis übermorgen…

Sieht das ekelig aus!

Das war die Reaktion, als ich das Foto bei einem familiären Onlinequiz zeigte. Aber es ist absolut nichts Ekeliges, sondern….Das ist das heutige Samstagsrätsel.

Letzte Woche wurden diverse Wörter gesucht, die mit dem Buchstaben F anfangen sollten. Habe Sie alle gefunden?

1.    Jeder Mensch hat 10 davon- Finger

2.    Dazu braucht man ein Feld, einen Ball und zwei Tore – Fußball

3.    Machen wir alle, aber nicht alle lernen daraus – Fehler

4.    Bringt uns von einem Ufer zum anderen – Fährmann

5.    Die fünfte Jahreszeit in Deutschland – Fasching

6.    Sind Erdkunde, Geschichte oder Biologie in der Schule – Fächer

7.    Ist ein Loch in der Wand mit einer Glasscheibe davor – Fenster

8.    Wird leider äußerst selten zu einem Prinzen – Frosch

9.    Ist rot, schlau und wohnt normalerweise im Wald- Fuchs

10.  Schreibt schöner als ein Kugelschreiber – Füller

Die Toilette bleibt weiß

Vorletzte Woche besprach ich das Hörbuch „Für Eile fehlt mir die Zeit“ von Horst Evers, hier nun die zweite Rezension zu einem Hörbuch, das ebenfalls von einem Berliner Autor gelesen wird und in der Sparte „Humor und Satire“ anzusiedeln ist.

Ich hatte hohe Erwartungen, denn das Buch von Max Goldt „Für Nächte am offenen Fenster„ gefiel mir vor zwei Jahren gut.
Dieses Hörbuch (bestehend aus 2 CDs) bietet eine Sammlung von Texten und Liveauftritten aus den Jahren 1988 bis 2020. Wie Evers legt auch Goldt den Alltag unter das Mikroskop und findet auf den ersten Blick unbedeutende Momente, die er dann süffisant kommentiert oder neu interpretiert. Seine Spracheleganz ist dabei besonders erwähnenswert und beim Lesen des Buches hat sie mich immer wieder entzückt. Aber beim Hörbuch…Lieber Herr Goldt, warum lesen Sie so manieriert vor? Das haben Ihre Texte nicht nötig! Mit Ihrem gedeeeeeeeeehhhhhhhnten Vortragsstil konnte ich mich nicht anfreunden, zumal es zwischendurch kurze Passagen gibt, in dem Sie ganz „normal“ sprechen. Ich habe bewusst und interessiert zugehört, auch manchmal gelächelt, aber vom Inhalt des Hörbuchs weiß ich heute kaum noch etwas. Das könnte besorgniserregend sein, aber die Inhalte der Evers CDs sind mir noch präsent, also schließe ich daraus, dass die Vortragsart dem Text nicht optimal zuträglich war.

Deshalb meine Empfehlung: Lesen Sie lieber Bücher von Max Goldt.

Wann man in Afrika einen Baum pflanzt

Auf der Suche nach einem schönen Spruch zum 70. Geburtstag bin ich im Internet durch Zufall auf eine Seite (Wikiquote) gestoßen, die u.a. afrikanische Sprichwörter veröffentlicht. Manche gefielen mir so gut, dass ich Ihnen eine kleine Auswahl heute vorstellen möchte.

  • Der Mensch ist die beste Medizin des Menschen.” – Aus Nigeria
  • “Die Arbeit, die man sich selbst vorgenommen hat, ist nie unmöglich.” – Sprichwort der Gikuyu
  • “Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor zwanzig Jahren. Die nächstbeste Zeit ist jetzt.” – Aus Uganda
  • „Ich zeigte dir den Mond, und du sahst nichts als meinen Finger.” – Sprichwort der Sukuma
  • „Jemandem zu helfen, bedeutet nicht, sich selbst zu vernachlässigen.” – Sprichwort der Mamprussi
  • „Schöne Dinge wachsen inmitten der Dornen.” – Aus dem Kongo
  • „Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, können das Gesicht dieser Welt verändern.” – Sprichwort der Xhosa (Tansania, Südafrika, Botswana und Lesotho)

F-Wörter gesucht

Heute mal Gehirnjogging auf Zeit! Haben Sie eine Uhr zur Hand, um zu stoppen, wie schnell Sie folgende Fragen beantworten können? Es gibt schon einige Ergebnisse, die Bestzeit liegt momentan bei 70 Sekunden.

Auf die Plätze, fertig, los:

Das Lösungswort jeder Frage beginnt mit einem F !

1.    Jeder Mensch hat 10 davon

2.    Dazu braucht man ein Feld, einen Ball und zwei Tore

3.    Machen wir alle, aber nicht alle lernen daraus

4.    Bringt uns von einem Ufer zum anderen

5.    Die fünfte Jahreszeit in Deutschland

6.    Sind Erdkunde, Geschichte oder Biologie in der Schule

7.    Ist ein Loch in der Wand mit einer Glasscheibe davor

8.    Wird leider äußerst selten zu einem Prinzen

9.    Ist rot, schlau und wohnt normalerweise im Wald

10.  Schreibt schöner als ein Kugelschreiber

Und hier die Antworten zum Osterquiz am letzten Samstag:

Frage 1:
An welchem Datum ist frühestens der Ostersonntag?
b) 22. März

Frage 2:
Was wird Karfreitag traditionsgemäß gegessen?
b) Fisch

Frage 3:
Was haben die Osterinseln mit Ostern zu tun?
c) 1772 entdeckte der Seefahrer Jakob Roggeven am Ostersonntag diese Inseln und gab ihnen deshalb den Namen.

Frage 4:
Was weiß der Hase?
a) Nichts (Nach dem Lied von Chris Roberts „Mein Name ist Hase, ich weiß von nichts….“)

Frage 5: In welchem Land besteigen die Einwohner zu Ostern die Osterschaukeln, damit sie im Sommer vor Mücken geschützt sind und das Vieh und das Getreide besser gedeihen?
b) In Lettland 

Schönes Wochenende!

Tagtagebuch

Ich wollte immer schon einmal ein Tag-Tagebuch als Blogbeitrag schreiben, um zu gucken, was für schöne Momente trotz grauem und kalten Wetters und der C-Endlosschleife an einem Tag möglich sind. Vorgestern war es soweit:

8.30 Uhr: Ein Dompfaffpaar im Garten! Nach so langer Abwesenheit freue ich mich sehr.

9.40 Uhr: Mit der Hand über meinen Lavendel in der Küche gewuschelt.

An der Hand riechen, Augen zu: Ich sitze auf dem Marktplatz von Biot, sehe den Boulespielern zu und trinke einen Pernod. Augen auf. Draußen hat es gerade wieder geschneit. Na und?

10.05 Uhr: Endlich mal den Trinkalarm ausprobieren. Ein Geschenk einer Bekannten, weil ich immer zu wenig trinke. Das Geschenk hatte ich zu gut weggeräumt, jetzt aber wiedergefunden…. Alle 20 Minuten leuchtet der Untersetzer, der am Laptop angeschlossen ist, blau auf und gibt Töne von sich, die erst wieder aufhören, wenn man getrunken hat. Es funktioniert.

11 Uhr bis 11.30 Uhr. Regenpause ausgenutzt und zum Briefkasten gegangen. Dabei kurzen Abstecher zum Bücherschrank, wieder ein bisschen Beute gemacht:

Das Buch links soll laut Terry Pratchett das komischste Buch seit 500000 Jahren sein, das Cover des mittleren Buches von 1958 fand ich schön und die Geschichten wollte ich immer schon einmal lesen. Beim rechten Buch machte mich der Autor neugierig. Von ihm habe ich schon zwei Bücher gelesen, er schreibt düster, aber teilweise auch witzig, man muss in Stimmung für seine Bücher sein. Aber vielleicht bin ich das ja demnächst einmal.

12.40 Uhr: Habe noch einen Rest leckerer Bärlauchsuppe im Kühlschrank, genau richtig bei dem kalten Wetter. Hier das Rezept von „Camouflage 165“ auf Chefkoch.de:

Man braucht für vier Portionen:

100 g Bärlauch, frisch
5 m.-große Kartoffel(n) 
Zwiebel(n) 
1 Liter Gemüsebrühe 
50 ml Sahne 
Salz und Pfeffer 
2 EL Butter

Die Zwiebel schälen und würfeln, die Kartoffeln schälen und in Stücke schneiden.
Die Zwiebel in einer Pfanne mit der Butter anschwitzen, bis sie goldgelb ist. Mit der Brühe aufgießen und Kartoffeln sowie Bärlauch beifügen, dabei vier Blätter Bärlauch für die Garnitur zurückbehalten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und langsam köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind. 
Dann die Suppe mit einem Pürierstab mixen und zum Schluss die Sahne unterrühren. 
Nochmals kurz aufkochen lassen und heiß, mit dem Bärlauch garniert, servieren.

14.50 Uhr: Französische Teepause mit Lieblingskeks.

15.20 bis 16.50 Uhr: Gebügelt mit amüsantem Hörbuch als Begleitung.

Besprechung folgt nächste Woche!

Ab 17.15 Uhr: Neue Postkarten geklebt. diese z. B. ist tagesaktuell:

Steigende Bildungsdefizite

22.10 Uhr: Noch ein bisschen lesen…Solche Lektüre macht mir bewusst, wie dankbar ich sein kann, ein Buchmensch zu sein.

Das war die heutige schöne Momente- Ausbeute. Ich bin zufrieden.

Ich sehe den Niederrhein schwarz-weiß (Fleuthkuhlen2)

Während der Radtour im Fleuthkuhlengebiet kam ich auch an typischen Niederrheinmotiven vorbei, die ich schon so oft fotografiert habe. Aber ich kann einfach nicht anders und muss dann wieder auf den Auslöser drücken. Diese Fotos habe ich jetzt mal in schwarz-weiß Bilder umgewandelt, was ich auch sehr reizvoll finde.

Auch die Fleuthkuhlen „haben was“ in schwarzweiß.

In Aengenesch gibt es eine kleine Kirche. Sie war geschlossen, doch vom seitlich gelegenen offenen Gebetsraum kann man auch in das Innere sehen. Schöne Fenster und ein für die kleine Kirche imposanter Holzaltar sind zu entdecken.

Ganz in der Nähe steht die Turmruine von Haus Langendonk, sie ist eine meiner niederrheinischen Lieblingsmotive, weil sie zu jeder Jahreszeit anders wirkt und mich auch ein bisschen an Schottland erinnert.

Aber kommen wir zu Farbbildern zurück. Die Lösung meines Vogelquiz steht ja noch aus.

Oben links sehen Sie einen Mäusebussard, daneben einen Star, darunter ein Kleiber.. Unten links geht es mit einem Fink weiter, in der Mitte sieht Sie keck ein Zaunkönig an und rechts sitzt eine Feldlerche. Ihr Gesang gehört für mich auch zum Niederrhein:

Und hier ein neues Rätsel, bei denen ich aber Ihren Rat brauche. Ich bin an diesem Baum vorbei gefahren- gibt es Bunkerbäume?

Wer weiß mehr darüber?

Bis Samstag!