Religiöses, tierisches und musikalisches Leipzig (Halle Nr. 5)

Da mein Mann und ich früher schon in Leipzig waren, ließen wir dieses Mal einige Sehenswürdigkeiten links liegen.

Oben links eine der schönen Einkaufspassagen von Leipzig, daneben der Marktplatz. Links unten das historische Café Riquet, daneben die barocke Handelsbörse

Unsere erste Anlaufstelle war die Nikolaikirche, die wir noch nicht kannten.

In einem Nebenraum der Kirche gibt es eine Ausstellung, die die Bedeutung dieser Kirche für die Wiedervereinigung Deutschlands spielte. Viele Fotos und erklärende Texte brachten uns das Jahr 1989 noch einmal näher und ich war dankbar, diesen Ort einmal in natura sehen zu dürfen.

Ebenso erging es mir bei der Thomaskirche, der Wirkungsstätte von Johann Sebastian Bach. Auch hier hatte ich das Gefühl, Deutschland und seine Wurzeln nun etwas besser verstehen zu können. (Hört sich vielleicht hochtrabend an, aber ich kann es nicht besser beschreiben).

Spontan hatten wir uns Karten für das Leipziger Gewandhaus für eine Nachmittagsvorstellung gekauft, um dieses Konzerthaus auch einmal erleben zu können. Gespielt wurde die 9. Sinfonie von Beethoven und vier Sänger und Sängerin, das Orchester und ein fast 50 menschenstarker Chor schenkten uns mehrmals Gänsehaut. Wunderbar!

Ja und dann wollten wir noch „Elefant, Tiger & Co“ live sehen. Ich gebe zu, dass wir öfter beim Zappen im Fernsehen an dieser Tier-Doku-Soapserie hängen bleiben. In bereits über 100o Beiträgen wird von der Arbeit im Leipziger Zoo berichtet, einem Zoo, der zu den besten in Europa zählt.
Eigentlich sind wir keine Zoogänger, aber hier überwog die Neugierde. Wir wurden nicht enttäuscht. In großzügigen Anlagen werden den Besuchern Tiere aus verschieden Erdteilen näher gebracht. Man lernt viel über einzelne Tierarten und deren Gefährdung, auszusterben. Meine eher kritische Meinung zu Zoos habe ich nach dem fast sechsstündigen Besuch etwas revidiert.

Oben der Haupteingang, unten drei Bilder aus dem Gondwanaland, in dem man Leben im Dschungel bestaunen kann.

Ich fühlte mich manchmal wie im Urlaub, bzw. dachte häufiger, dass man eigentlich gar nicht irgendwo hinfliegen muss, um ein „Exkursionsfeeling“ zu bekommen. Hier ein paar weitere Eindrücke:

Auf der Fahrt nach Finsterwalde

Letzten Montag fuhren wir für ein paar Tage quer durch Deutschland Richtung Osten. Unsere erste Übernachtung war im brandenburgischen Finsterwalde. Hier ein paar Beobachtungen, die ich als Beifahrerin auf dem Weg gemacht habe. Los geht es in Dortmund:

9.30Uhr
„Ich bin voller Ideen“- steht auf dem Dortmunder Ruhrschnellweg am oberen Rand eines Tunnels
Ein geflügeltes schwarz-gelbes Nashorn mit BVB Emblem im Vorgarten eines Hauses
Ein Mann putzt bei strömendem Regen an einem Hochhaus ein Fenster
Am Straßenrand ein Sandhügel, der oben bewachsen ist. Sieht aus wie die Haarpracht eines Elefantenjungen

An einer Halle steht „Stiftung Kinderglück“, gegenüber eine mit Goldstreifen veredelte Lärmschutzwand
Wellige Felderlandschaft mit einer ausgedünnten Allee in der Ferne, einem Hochstand und einem Hasen, der von links nach rechts Richtung abgedeckter Strohballen hoppelt
Vertrocknete und verschrumpelte Sonnenblumen als Vergangenheitsboten
Zwischen sich gemächlich drehenden Windrädern steht eine kleine alte Scheune mit rotem Dach, ein Stück weiter ein verlorener Baum zwischen einem Sonnenkollektorenfeld. Schafe grasen dort und suchen Schutz unter den Solarmodulen.
Auf einer Brücke über die Autobahn zwei walkende Frauen in pink und gelb-zwei willkommene Farbtupfer
Die Autobahn als Windradallee
Abgestorbene Fichten neben einer Aufforstung mit kleinen Tannen
Landschaft mit zwei Vulkankegeln, der graue Regenhimmel dahinter etwas heller
Die Sababurg- wohnt dort noch Dornröschen?
Rot-weiße Windfahne warnt vor: Heftiger Windstoß auf der Talbrücke Breuna
Verlassener Wohnwagen an einem Feldweg

11 Uhr
„Keine Bauern-kein Bier“ Verpackte Heuballen dienen als Schreibunterlage
Hinter Kassel eine Villa mit blauem Satteldach und weißer Aufschrift- Besitzer mit einem Fußballherz hat Gelsenkirchener Wurzeln
Schlapper Glitzerluftballon, der in einem Baum hängt. Ein Smileyauge mit passendem Mundwinkel grüßt verknittert die Autofahrer
Sonnenstrahlen wärmen meine rechte Schulter, Blauerhimmelkleks im Grau
Schild „Friedland- Tor zur Freiheit“, links auf einem Berg die Spitzen einer Skulptur, versteckt hinter Bäumen
„Willkommen in Thüringen“ – wirklich?
Wachturmruinen
Leere Autobahn Richtung Halle- Tummelplatz für freie Fahrer –
BER-TA 429 is the Winner
Das dickmachende M-für uns nur ein WC Zeichen

Roterdige Abraumhalde mit leichtem Birkenbewuchs
Eine Damwildgruppe unter Bäumen mit Mispelballen
Willkommen in Sachsen-Anhalt #moderndenken
Erneut Abraumhallen, deutsche Pyramiden

Viiiieeeel Platz!
Keine Menschen, weder Bauern, noch Spaziergänger oder Jäger auf den Feldern, dafür eine Gruppe Schwäne
Und weiße Fahrräder am Straßenrand, die sich mit kleinen mit Plastikblumen geschmückten Kreuzen abwechseln-Alex-Sina-Elmo-Petra

13.50Uhr
Willkommen in Sachsen!
Wandbild „Stolz auf meine Heimatstadt“
Tattoostudio „La Tortura“ und ein Friseursalon „Der Haardieb“
Geduldiges Hinterherzöckeln 

Gruppen mit gewittergeschädigten Bäumen auf Feldern, zerfallene Häuser mittendrin.
Pause in Torgau. Stille Stadt mit imposantem Schloss.

Oben links: Teilansicht vom Marktplatz, rechts daneben und unten links Eindrücke vom Schloss Hartenfels aus dem 16. Jahrhundert. Unten rechts das „Denkmal der Begegnung“, ein Friedensmahnmal zu Ehren amerikanischer und russischer Soldaten, die sich am 25.April 1945 hier getroffen haben.
Die freitragende Treppe im großen Wendelstein an der Hoffront im Schloss hat es mir besonders angetan.

Willkommen in Brandenburg!
Lausitzer Landschaftsleere mit Greifvögeln am Himmel
Fahrt durch versprengte Dörfer a) mit Farbanstrich, b) ohne Farbanstrich oder c) ein rotes Haus zwischen grauen Maushäusern. Ich habe im Ohr, wie Dorfbewohner sich die Mäuler über dieses rote Haus zerreißen.


Kleiner Fuchs auf der Straße, überfahren
Vorbei an einem großen Pferdegestüt, Erinnerung an Gräfin von Döhnhoff
Alte Bockwindmühle, Milchkühe herumdrapiert
Von 1-5: Es gilt die Gefahrenstufe 3 eines Waldbrandes, so zeigen es verschiedene Schilder an.
Tag der offenen Tür auf dem Straußenhof am nächsten Sonntag
Endlich in Finsterwalde! Ein betriebsames Städtchen mit schönen Ecken.

Seit letzter Woche gehört die Sängertradition von Finsterwalde zu dem immateriellen Kulturgütern der UNESCO.

Alle zwei Jahre treffen sich Chöre aus vielen verschiedenen Ländern in diesem Ort- ein Festival, das zeigt, wie unterschiedlich Chormusik sein kann.

In Finsterwalde besuchten wir Bekannte, unser zweites Ziel war Halle, wo wir mehrere Tage wohnten. Was wir uns dort und in der Umgebung angesehen haben, darüber erzähle ich Ihnen in weiteren Beiträgen.

Das erste Knie in Wanne 2

Mir fliegen z.Zt. „Müllthemen“ zu. Im Juni berichtete ich Ihnen von der App „Müllweg“, mit der man deutschlandweit wilde Müllkippen melden kann. (Siehe auch unter P.S. ). Vor einigen Wochen erschien dieser Krimi:

Kommissar Brenner hat seinen Dienst bei der Wiener Polizei quittiert und arbeitet als „Mistler“ auf einem Betriebshof. (In Österreich nennt man diesen „Mistplatz“). Sein beschauliches Leben ist vorbei, als ein Mitarbeiter in einer Wanne ein Knie findet, kurz danach ein zweites Knie auftaucht, ein Arm, eine Hand in der Wanne für Altpapier usw. Die Polizei trifft ein, angeführt von Kommissar Kopf, dessen Chef Brenner früher war. Das Verhältnis der beiden war nicht das beste, sie besprachen immer nur das Nötigste miteinander.
Die Fundstücke gehören zu einer männlichen Leiche. Ihre Identität wird recht schnell festgestellt und die flüchtige Ehefrau wird des Mordes verdächtigt. Die Tochter verteidigt die Mutter und macht darauf aufmerksam, dass das Herz der väterlichen Leiche fehlt. Auch wirft sie zum ersten Mal das Wort „Organhandel“ in die Runde. Doch da sind sich Kopf und Brenner ausnahmsweise einmal einig und tun das als Hirngespinst ab. Brenners Einstellung zu diesem Thema ändert sich, als der Praktikant des Betriebshofes, mit dem sich die Tochter angefreundet hat, erst verschwindet und dann bei einem Unfall am Chiemsee umkommt. Brenners Gehirn arbeitet auf Hochtouren: Seitdem die Leichenteile gefunden wurden, tauchte der Chiemsee in Nebensätzen schon mehrmals auf. Doch in welchem Zusammenhang?

Wolf Haas ist und bleibt einer meiner bevorzugten Krimiautoren. Die Geschichte wird von einer unbekannten Person erzählt. Diese sehe ich vor mir, wie sie mit mir in einer Kneipe sitzt und mir in ihrem ganz eigenen Sprachstil, etwas schwadronierend, Brenners Erlebnisse erzählt.

P.S.: Inzwischen habe ich herausbekommen, dass man die Müllweg App nicht nur zum Melden von wilden Müllkippen benutzen kann, sondern auch, um auf andere Missstände hinzuweisen.

Wie man auf diesem Screenshot sieht, klappt ein Fenster auf, geht man auf den kleinen Pfeil links neben „Wilder Müll“. Nun kann man ein anderes Thema anklicken oder unter „Sonstiges“ auf etwas hinweisen. Ich habe beispielsweise auf frisch gepflanzte Bäume am Duisburger Hauptbahnhof aufmerksam gemacht, die schon halb vertrocknet waren und die unbedingt gegossen werden mussten. Einen Tag später bekam ich von den Wirtschaftsbetrieben die Bestätigung, dass man sich darum kümmern würde. (Ich denke positiv und glaube daran…).

Mein kleiner Wahlkampf hat begonnen

Alle Eltern und Großeltern, die seelenruhig oder gleichgültig sind, wenn es um die Frage geht, wie die Zukunft ihrer Kinder/ Enkel auf dieser Erde aussieht, beneide ich sehr. Mein Seelenfrieden ist angeschlagen.
Ich habe weder Enkel noch Kinder, aber ich gehöre zu der Generation, die diese Klimaveränderungen mit verursacht hat und da ist es für mich das Mindeste, die Personen zu unterstützen, die versuchen, noch Schlimmeres zu verhindern.

Dieser Zettel klebt an der Scheibe meines Autos und an ein paar anderen Plätzen. Ob er ein Elternpaar oder Großeltern zum Nachdenken bringt?

Am letzten Samstag (21.8.) erschien in der Rheinischen Post dieser „Sommerartikel“.

Der Sommer wird zur Bedrohung

ESSAY Er war die Jahreszeit, in der man nach draußen ging und das Leben leicht nahm. Das ist vorbei. Durch den Klimawandel hat sich die Natur gegen uns gewendet. Der Sommer ist nun Hochrisikogebiet. Ein Abgesang.VON PHILIPP HOLSTEIN

Dieser Sommer fühlt sich anders an. Vielleicht, weil vielen Menschen bewusst wird, dass diese Jahreszeit sich verändert hat. Dass sie womöglich nicht länger Anlass ist, sich zu freuen. Es könnte sogar sein, dass wir Abschied nehmen müssen vom Sommer, wie wir ihn kannten. Die Sonne hat sich gegen uns gewendet. „Wann kommt die Flut“ statt „Walking On Sunshine“.

Bisher war der Sommer ein Fluchtpunkt, ein Sehnsuchtsraum. Er war die Zeit der großen Ferien, in denen man frei von Verpflichtungen des Alltags an ferne Orte reiste. Im Sommer begab man sich zumeist in die Natur. Außerhalb der gewohnten Zusammenhänge bot sich die Gelegenheit, man selbst zu sein. Im Sommer fanden Hochzeiten statt, die Menschen kamen bei Sportturnieren und Kulturfestivals zusammen, sie verbrachten ganze Tage im Freibad, dufteten nach Chlor und Wassermelone. So viele Lieder, Bücher und Filme spielen in den Monaten Juli und August. „Stand By Me“ und „Call Me By Your Name“ erzählen vom Erwachsenwerden in der Sonne. „Summertime, when the livin’ is easy“, sang Billie Holiday.

Dieses Jahr zeigt uns, dass das Leben nicht mehr unbeschwert ist. Dabei sah es zunächst so aus, als würde das ein Spitzen-Sommer werden. Einen „Hot Vax Summer“ prognostizierten amerikanische Medien. Das Gros der Menschen würde geimpft sein, man könnte einander ohne Masken begegnen und den Wiedereintritt ins Leben feiern, hieß es. Renaissance in Badelatschen. Es kam anders: Hochrisikogebiet Sommer.

Die Delta-Variante sorgte dafür, dass viele Menschen Urlaubsreisen absagen mussten, weil ihr Ziel zum Virusvariantengebiet erklärt wurde. Zu Hause konnten sie nicht mehr einfach so ins Freibad gehen, sondern mussten Zeitfenster buchen. Und dann schlug das Wetter zu. 

In Deutschland, England, Belgien, China, Jemen, Indonesien und Indien gab es Starkregen und heftige Überschwemmungen. In Tschechien Tornados. In Italien, Sibirien, der Türkei, in Griechenland, Bulgarien und den USA brannte der Wald. Jeden Tag wurde der Wortschatz um einen katastrophalen Begriff erweitert: „Bootleg-Fire“, „Dixie-Brand“, „Hitzedom“. Die Folgen waren indes nicht mehr in Begriffe zu fassen. Viele Menschen starben. Viele verloren ihre Existenz. „Die deutsche Sprache kennt kaum Worte für die Verwüstung, die hier angerichtet ist“, sagte Angela Merkel im Ahrtal.

Der Jetstream, der Wetterquirl also, ist schwächer geworden. Das bedeutet, dass Hoch- und Tiefdruckgebiete länger an einem Ort bleiben und extreme Wetterlagen begünstigen. Zwischen 1952 und 2011 habe sich die Dauer des Sommers von 78 auf 95 Tage verlängert, las man. Und dass die Atmosphäre in den vergangenen 100 Jahren um ein Grad wärmer geworden sei. Ein Grad Erwärmung bedeutet einerseits eine um 20 Prozent höhere Waldbrandgefahr; anderseits sieben Prozent mehr Wasser in der Atmosphäre. Und dieses Wasser will abregnen. Überall auf der Welt waren die Folgen des Klimawandels geballt und zur gleichen Zeit zu spüren.

Es gab Temperaturen bis 49 Grad. In den USA durften an Orten wie Kennewick keine Schulbusse mehr fahren, weil man es Kindern nicht zumuten konnte, darin zu sitzen. Feriencamps in der Natur wurden wegen der Hitze in Turnhallen verlegt. Im Sommer draußen zu sein, ist gefährlich geworden. Könnte sein, dass Sommer künftig gleichzusetzen ist mit sozialer Isolation, wie wir sie aus den Lockdowns kennen.

Früher habe man von „historischen Wetterphänomenen“ gesprochen oder von „Hitze ungekannten Ausmaßes,“ schreibt die „L. A. Times“. Heute sei es „das neue Normal“. Die BBC prognostiziert, der Sommer werde zu heiß für die Menschen. Und die „New York Times“ betrauert den Abschied vom bisherigen Verständnis des Sommers. Die geochronologische Epoche, in der wir leben, wird Anthropozän genannt. Der Begriff bezeichnet das Zeitalter, in dem der Mensch zum wichtigsten Einflussfaktor auf die biologischen, geologischen und atmosphärischen Prozesse auf der Erde geworden ist. Nun wirkt es so, als könne der Mensch die Eingriffe in die Erde weder rückgängig machen noch mit ihren Folgen leben.

Die 24 Jahre alte Popsängerin Lorde hat soeben ein Album über den Sommer veröffentlicht. Es trägt den Namen „Solar Power“ und klingt wehmütig und trotzig zugleich. Im Interview mit dem „Spiegel“ beschreibt Lorde die Sonne als lebenspendende Kraft, die uns alle umbringen werde. Sie habe sich nostalgische Vorbilder für ihre Musik gesucht, die Eagles sowie Crosby, Stills & Nash etwa. Angesichts von Klimawandel, gesellschaftlichen Kluften und politischen Krisen falle es ihr sehr schwer, hoffnungsvoll in die Zukunft ihrer Generation zu blicken.

Aber vielleicht gibt es ja doch noch Anlass zur Hoffnung. Dann nämlich, wenn dieser Sommer auch von denen, die bisher skeptisch waren, als handfester Beweis gewertet wird, dass Klimawandel nichts Abstraktes ist. Wenn jetzt sofort und nicht vielleicht irgendwann mit größter Kraft und nicht bloß mit guter Absicht der Lebensstil verändert wird, der zu den Phänomenen führte, die nun mit Macht auftreten. Und wenn zudem schon praktisch für den Alltag der Zukunft vorgesorgt wird und etwa Städte mehr Parks bekommen, Bäche und Schatten und so weiter.

Die Verse aus dem Sommerhit von Mungo Jerry haben jedenfalls eine andere Bedeutung bekommen: „You can stretch right up and touch the sky / When the weather’s right.“

INFO49,6 Grad Celsius in British Columbia 

Prognose Bei einem sofortigen Stopp aller klimarelevanten Emissionen würde sich die Erde allein in diesem Jahrhundert um etwa 1,1 Grad erwärmen. Das zeigt eine Studie von Thorsten Mauritsen vom Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie und seinem Kollegen Robert Pincus, Wissenschaftler der University of Colorado, aus dem Jahr 2017.

Hitze 49,6 Grad Celsius zeigte das Thermometer Ende Juni in Lytton (Provinz British Columbia). Die örtliche Wetterbehörde teilte mit, der Wert sei der „Allzeit-Temperaturrekord“ für Kanada.

Hochwasser Bei der Flutkatastrophe dieses Sommers in Deutschland starben mehr als 180 Menschen. Betroffen sind Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Bayern. Das Hochwasser gilt gemessen an der Opferzahl als schwerste Naturkatastrophe in Deutschland seit der Sturmflut 1962.

Mein französischer Weihnachtstisch

Ich habe in unserer Wohnung zwei weihnachtliche Tische, mit denen ich meine Vorfreude auf die Feiertage nach und nach erhöhe. Dieser ist der kleine Tisch:

Jeden Tag esse ich eine Madeleine (ist quasi ein französischer Adventskalender) und blättere dabei ein bisschen in den Parisbüchern. Der Tintin Comic und das Reclambändchen werden u.a. meine Feiertagslektüre sein. Den Paris-Armreif schenkte mir eine liebe Freundin, das SW-Foto erinnert mich an einen weiteren schönen Parisaufenthalt. Die Dame mit dem Hündchen-Karte ist eine Wackelkarte, wenn man sie bewegt, wird Madame auch mal sehr schlank. (Vor und nach Madeleinegenuss).
Der Tisch ist meine Art, das Fernweh etwas einzudämmen.
Das Samstagrätsel hilft auch dabei. Es dreht sich um Wörter, die aus dem Französischen in die deutsche Sprache übernommen wurden. Finden Sie bei diesem Silbenrätsel die 15 Wörter? Um es etwas leichter zu machen, fangen die Silben der Wortanfänge mit großen Buchstaben an:

Kar – heur – Sou – don – Pro – pas – Ti -ge- te – Char – tier – na – Bla – gon – mee – de – Ma – ment – Par – Pen – sü – nir – ra – dant – me – Faux -ga – meur – ma – ge – Mal – ve – de – Me – rot – na – Re – to – En – ge – Jar

Jetzt kommen die Lösungen vom letzten Samstag:

„Welcher Familienname ist in welcher Stadt am häufigsten vertreten?“ Das war die Frage der letzten Woche. Wie sieht Ihre „Richtigquote“ aus?

Kiel = Petersen / Rostock = Schmidt /  Oldenburg = Janssen /  Osnabrück = Meyer Siegen = Schneider / Aachen = Schmitz /  Cottbus = Lehmann /  Frankfurt (Oder)  = Schulz / Bauzen = Richter / Regensburg = Bauer / Rosenheim = Huber

Wenn Sie auch einen weihnachtlichen Hot Spot haben, dann wünsche ich Ihnen dort einen schönen dritten Advent!.

Müller, Meyer, Schmidt

Es gibt eine Deutschlandkarte, auf der man nachsehen kann, welcher Familienname wo am meisten verbreitet ist. Natürlich steht sehr oft „Müller“ auf der Karte, doch es gibt Städte, in denen andere Namen noch häufiger sind. Hier das Samstagsrätsel: Erraten Sie, welcher Familienname in welcher Stadt auf Platz 1 steht?
Die Namen lauten: Lehmann, Schmidt, Petersen, Janssen, Meyer, Schulz, Richter, Schmitz, Huber, Bauer, Schneider
Die Städte sind: Kiel, Rostock, Oldenburg, Osnabrück, Siegen, Aachen, Cottbus, Frankfurt (Oder), Bauzen, Regensburg und Rosenheim

Hier nun meine Vorschläge für das letzte Samstagsrätsel. Gesucht wurden Wörter von A bis Z, die mit Weihnachten zu tun haben:
A= Adventskranz, B= Bethlehem, C= Christkind, D= Dekoration, E= Engel, F= Feier, G= Glocken, H= Hirten, I= Ilex (=Stechpalme), J= Josef, K= Kerzen, L= Lieder, M= Maria, N= Nikolaus, O= öffnen (z.B. Türchen vom Adventskalender), P= Päckchen, Q= Quelle der Freude, R= Rentiere, S= Strohstern, T= Tannenbaum, U= Ungeduld, V= Vorbereitungen, W= Wunschzettel, X= X-MAS (= Englisch für christmas= Weihnachten), Y= Yoga gegen Weihnachtsstress, Z=Zimtstern

Schönen 2. Advent!

Weihnachtseinstimmung auch beim Gedächtnistraining

Die heutige Aufgabe lautet: Finden Sie von A-Z Wörter oder Begriffe ( aus mehreren Wörter bestehend), die mit der Advents-und Weihnachtszeit zu tun haben. Ein Beispiel: E wie Engel. Bei manchen Buchstaben ist es nicht ganz einfach, zur Not sind auch Wörter aus einer anderen Sprache erlaubt.

Und hier nun die Auflösung des Silbenrätsels von letzter Woche: Die 11 deutschen Reiseziele lauten: Erzgebirge, Taunus, Saarland, Uckermark, Oberfranken, Spessart, Steinhuder Meer, Breisgau, Altmühltal, Mark Brandenburg und Holsteinsche Schweiz

Ich wünsche Ihnen einen schönen ersten Advent!

Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub

Irgendwann wird die Coronazeit vorbei sein und wir werden wieder in den Urlaub fahren können, da bin ich einfach mal optimistisch. Nachdem nun unser Aufenthalt im Hunsrück so gelungen war, eignet sich der Winter doch sehr gut dazu, neue Pläne zu schmieden, um Deutschland ein bisschen weiter zu entdecken.

Welche nicht so überlaufenden Urlaubsregionen gibt es? Setzen Sie die folgenden Silben richtig zusammen und Sie bekommen elf Anregungen, wo man in Deutschland Urlaub machen kann.

MARK- BIR – SCHE – MEER – HOL – MÜHL – FRAN – GE – SART – LAND – BREIS – OBER – BURG – SPES – STEIN – BRAN – GAU – NUS – ERZ – DER – ALT – STEIN – TAU – DEN – SAAR – TAL – GE – SCHWEIZ – KEN – UCKER – HU

Letzte Woche wollte ich von Ihnen die Namen dieser Bilder- und Kinderbuchfiguren wissen:

Links unten: Na klar, Pippi Langstrumpf und Herr Nilsson, daneben Karlsson vom Dach mit seinem Freund Lillebror, alle vier erdacht von Astrid Lindgren

Links oben: Katze Findus mit Freund Pettersson von Sven Nordqvist, daneben von Jujja Wieslander die coole Mama Muh mit ihrer trotzigen und motzigen Freundin, die Krähe.

Vielleicht haben Sie noch irgendwo alte Kinderbücher und fangen am Wochenende beim Entstauben mit dem Schmökern an?

Bei mir geht es weiter am Dienstag.

Ei, ei, ei

Es folgt keine Werbung für Eierlikör…

Über Pinterest habe ich auf der Seite „Gehirnsnack“ einen Text zum Thema „Mittagsschläfchen“ gefunden. Da ich dieser Freizeitbetätigung mit Begeisterung nachgehe, fand ich die „Anleitung“ passend für das Samstagsrätsel.

Wie häufig kommt die Buchstabenkombination „ei“ (groß- und kleingeschrieben) im folgenden Text vor?

Im Tagesablauf kann es zu Müdigkeit kommen. Wir sind ja schließlich keine Maschinen, die ununterbrochen und gleichmäßig im Takt arbeiten können, sondern unser Biorhythmus unterliegt Schwankungen. Kommt noch eine kurze Nachtruhe dazu, kann unsere Müdigkeit über den Tag weiter ansteigen.
Dann kann es hilfreich sein, in einer Pause am Tage auch ein kurzes Schläfchen einzulegen, um wieder munter zu werden. Das Nickerchen sollte aber nur zwischen 10 bis 60 Minuten liegen, um positive Effekte für den Tag zu erzielen. Dauert das Nickerchen zu lange, kannst Du in die Phase des Tiefschlafes kommen. Wirst Du in der Tiefschlafphase geweckt, fühlst Du Dich eher schlapp.
Durch das Nicherchen kann deine Wachsamkeit und Konzentration wieder zunehmen und deine Leistungsfähigkeit (Lern- und Reaktionsfähigkeit) wieder ansteigen.
Damit der Schlaf nicht zu lange dauert und falls kein Wecker zur Hand ist, kann auch ein Gegenstand in die Hand genommen werden (z.B. ein Schlüsselbund). Sobald der Schlüsselbund aus der Hand zu Boden fällt, wirst Du geweckt.
Weitere positive Nebeneffekte können auch weniger Hunger auf kalorien- reiche Nahrungsmittel sein und eine gute Laune.
Also, wenn noch nicht geschehen, einfach mal die Gelegenheit in der Pause ausnutzen und ein kurzes Nickerchen ausprobieren.
Sollte das Einschlafen mal nicht gelingen, können Entspannungstechniken weiter helfen, zum Beispiele die „Progressive Muskelentspannung“ oder Yoga“.
Ende des Textes.


Haben Sie beim letzten Gehirnjogging die zehn deutschen Städtenamen gefunden? Hier ist die Lösung: