Eine Kette für den Sommer

Gestern konnte ich mir zwei Stunden frei schaufeln, um endlich mal wieder etwas Kreatives zu machen. Zwei Stunden sind nicht viel und es sollte deshalb in den Vorbereitungen nicht zu aufwendig sein. Schon länger wollte ich einmal Perlen aus Papier herstellen und das war für diese Gelegenheit genau das Richtige.

Meiner Mutter luchste ich ein Geschenkpapier ab, in das ich mich beim ersten Hinsehen schon direkt verliebt hatte. Zum Wiederverwenden war es zu geknickt, aber für Perlen schien es mir die optimale Wahl.

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Man braucht zusätzlich eine Schere, einen Prittstift, einen Zahnstocher oder einen längeren dünnen Bratenholzspieß, ein Lineal und einen Bleistift. Für den Anfang entschied ich mich für die einfachste Perlenform und malte auf der Rückseite des Papiers Streifen. ( 2 cm breit) und schnitt diese aus. Danach rollte ich einen Streifen auf dem Spieß auf (Zahnstocher war mir zu kurz und zu dünn) und klebte das Ende mit dem Prittstift fest.

 

Das war dann nach ca. einer halben Stunde meine erste Perlenausbeute.

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Auf YouTube gibt es zig Anleitungen, wie man Perlen aus Papier macht. (Als Suchbegriff z.B. Evigami Papierperlen eingeben). Um noch eine andere Form auszuprobieren, schnitt ich eine alte Buchseite in solche Streifen:

 

Das Ergebnis sind dann solche länglichen Perlen.

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Mir gefallen diese auch gut, doch zu den andern Perlen passten sie nicht. Ich habe aus Ketten, die irgendwann mal kaputt gegangen sind, noch einen kleinen Perlenvorrat. Auch findet man auf Trödelmärkten manchmal Ketten mit schönen Perlen, die man dann günstig erstehen und neu verwenden kann. So ist dies das vorläufige Endprodukt:

Papierperlenkette

Ich schreibe vorläufig, weil ich die Perlen jetzt mit Acryllack oder wasserverdünnten Holzlein bepinseln muss, um das Papier zu versiegeln. Danach kommen dann noch 3-5 Tauchbäder in einem Lack, damit die Perlen wasserresistent, hart und glänzend werden. Aber das hat Zeit, denn diese Kette ist für mich eine „Sommerkette“ wegen der Motive und den Farben der Perlen, den Muschelperlen, die ich u.a. noch hinzugefügt habe und auch wegen der Leichtigkeit der Kette.

Schnell jetzt mein Ideenheft holen und die nächsten Ideen für Perlenunikate notieren…

 

 

Minimalistische Herbstdeko

Ich habe es zuhause nicht so mit dem Dekorieren. Deshalb bin ich jetzt ganz stolz, dass unser Briefkasten herbstlich „geschmückt“ ist ???

Herbstdeko

 

Wer übrigens Kastanien um Basteln sucht: Heute habe ich ganz viele auf der Werthauser Str. auf einem Parkplatz gesehen. (Gegenüber von Hausnummer 28).

Spannende Monate stehen bevor, wenn…

… es um Stunden geht, die ich hoffentlich in meiner „Werkstatt“ verbringen werde. Gartenthemen sind im Winter ja nicht so üppig gesät und was die Ausflüge angeht, so muss ich erst einmal abwarten, wie der Winter sich so entwickelt.

Schon länger beschäftige ich mit Encaustic. Darunter vesteht man hauptsächlich „Malen mit Wachs“, aber auch Wachsversiegelung oder Wachsbearbeitung von Bildern.

Hier ein paar Beispiele:

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Dies macht mir sehr viel Spaß und vielleicht hat ja noch jemand daran Freude? Ich werde demnächst einmal den Prozess beschreiben, wie man zu so einem Wachsbild kommt.

Ja und was für andere „Kreativitätsattacken“ in den nächsten Monaten noch auf mich zukommen, lassen Sie sich überraschen, ich bin auch gespannt…

In der Warteschlange am Telefon

Und es werde Licht!
Und es werde Licht!

Nicht darüber ärgern, wenn man am Telefon warten muss! Dieses Thema hatte ich vor einiger Zeit schon einmal. Hier noch eine Möglichkeit, sich die Zeit sinnvoll zu vertreiben:

Ich habe auf der Arbeit einen Notizblock liegen mit dem Motto „Alles was wir lieben“. Auf jedem Zettel steht ein besonderer Moment und wenn man diesen liest, läuft im Kopf ein kleiner Film ab. Das ist oftmals sehr witzig oder schön. Oder man nimmt dann diesen Moment zum Anlass, ein bisschen herum zu kritzeln. Da freut sich dann die Kreativitätsschublade oben im Gehirn.

Schwarzweisse Entspannung

Zentangle

Vor zwei Jahren beschäftigte ich mich schon einmal intensiv mit Zentangle und bemalte jeden Tag über mehrere Monate hinweg ein Quadrat. Ich fand es sehr entspannend und bei schwierigen Mustern merkte ich auch,dass meine grauen Zellen ordentlich zu tun bekamen. Leider verlor ich dann irgendwann den Faden, doch jetzt im Urlaub habe ich wieder angefangen. Hier nun eine Variante, die insofern Spaß macht, als dass man sich den Gegebenheiten des Steinen anpassen muss. Rhein ich komme, spül mal ein paar schöne Steine ans Ufer…

Zentanglesteine

 

1000 Unikate

Kartentapetentisch 2012-07-18 16.56.03

Mir war es zu kalt, um Pfingsten meine obligatorische Radtour zu unternehmen. So holte ich meinen Tapeziertisch heraus, um mal wieder einen Schwung Karten zu gestalten. Ich habe 2013 mit einem Projekt angefangen, 1000 Unikat-Postkarten zu bemalen, zu bestempeln, zu bekleben, zu beschreiben usw. Momentan bin ich bei Nr. 633. Manchmal fluppt es und an einem Tag fliegen die Ideen so zu, dann ist wieder lange Sendepause. Die Karten habe ich danach entweder verschenkt oder für einen guten Zweck verkauft. Jede Idee hielt ich vorher aber in einem Buch fest.

Unikatbuch

Gestern schwang ich den Pinsel, den Roller oder den Schwamm. Ich nehme immer nur drei Farben und versuche diese dann zu kombinieren oder mit einem Detail zu ergänzen. Die Ausbeute war nicht so toll an diesem Montag, deshalb ein Foto aus einer früheren „Kartensession“.

Kartenunikate

Noch ein paar andere Beispiele:

Nach Weihnachten ist vor Weihnachten...
Nach Weihnachten ist vor Weihnachten…

Man müsste sich trennen können…

Aufbewahren oder wegwerfen?
Aufbewahren oder wegwerfen?

Gestern Abend habe ich versucht, bei meinen Hobbysachen etwas aufzuräumen, bzw. auszumisten. Immer wieder habe ich Bilder in jeglicher Form (s.o.), die nach dem Bauchgefühl noch nicht fertig sind oder wo etwas fehlt. Oder ich denke, dass man da noch einmal etwas anderes mit machen könnte. Also hebe ich auf. Nach Monaten immer noch keine neuen Ideen zu den alten Sachen. Wegwerfen? Oder noch länger aufbewahren? Haben Sie ähnliche „Probleme“ und wie gehen Sie damit um? Vielleicht wäre es ja mal eine Idee, man packt alles ( auch Materialien, die man nicht mehr braucht) in eine Kiste, trifft sich zum Kaffee und tauscht einfach mal. Ein ander Blickwinkel hilft u.U.

Ein goldener Abend

Gestern Abend habe ich mit unechtem Blattgold ein bisschen experimentiert. Es ist ganz einfach: Man bemalt die Fläche, auf der man das Blattgold auftragen möchte mit sogenannter Anlegemilch. Diese muss ca. 20 Minuten trocknen, dann kann man die Goldflakes auflegen und glattstreichen.  Tipp: Nicht irgendwo im Durchzug sitzen, sei das Windchen auch noch so leicht, das Blattgold fliegt weg. Besser ist es, bei Tageslicht zu arbeiten, da man dann leichter die kleinen Stellen erkennt, an denen noch kein Blattgold klebt.

Was man so alles vergolden kann
Was man so alles vergolden kann

Hier auf dem Bild sieht man ( im Uhrzeigersinn) oben zwei Wachsbilder, dann drei bemalte Steine, ein vergoldetes Blatt, ein Bild auf Packpapier, links davon einen verrosteten Flaschendeckel neben einem verrosteten Boden einer Katzenfutterdose und auf 10 Uhr Stellung ein kleines Glasobjekt und einen Ring (versilbert). In der Mitte ist das Material Holz. Ich habe für diese Teile ca. 2 Stunden gebraucht, da das Auftragen des Blattgoldes manchmal ziemlich fisselig ist, wie man hier so schön sagt. Mit einem Schutzlack habe ich die Teile nicht überzogen, kann man aber machen.

Der Ring im Detail
Der Ring im Detail
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Glasobjekt im Detail

Stempel- wohin mit ihnen?

Neue Stempelordnung
Neue Stempelordnung

Ich habe heute noch meine Stempel neu sortiert. Sie lagerten bisher in Schubläden und nahmen viel Platz weg. Ich habe sie jetzt auf schmale, längliche Blumenkastenuntersetzern gelegt- sehr praktisch, denn diese Untersetzer kann ich unter Schränke schieben, wo sonst nichts drunter passt.