Für kunst-und fotoliebende Kastaniensammlerinnen ( und Sammler)

Nach vielen Jahren besuchten wir gestern mal wieder den Duisburger Kantpark. Momentan findet man hier viele Kastanien, verstreut zwischen den berühmten Skulpturen, die immer wieder neue Fotomotive bieten. Vielleicht ein Tipp für ein Ausflug am Wochenende? Hier ein paar Schnappschüsse:

Prophet und Prophetin
(Das Kunstwerk heißt „Der Prophet“ und wurde 1961 v0n Kenneth Armitage erschaffen)
Hier, wie auch an diversen anderen Skulpturen, fanden wir leider keine Erklärungstafeln.

Spaß machte es auch, Spiegelungen in den Fenstern des Museums zu fotografieren:

Und dann waren da noch …

Nase voll I
Nase voll II

Berlintag (Havellandurlaub 6)

Wenn man so kurz vor Berlin Urlaub macht, dann ist ein Tagesausflug nach Berlin fast Pflicht. Wir wollten dieses Mal die Gegend um den Gendarmenmarkt entdecken und uns u.a. den französischem und deutschen Dom und ein bisschen weiter das Humboldtforum ansehen. Davon klappte nichts, da man sich überall hätte vorher anmelden müssen. So trabten wir einfach los Richtung Alex. Schon die erste Straße in diese Richtung bot eine Überraschung. In der Jägerstraße war die berühmte Mendelssohn Familie beheimatet und mehrere Schautafeln geben Auskunft über diese weit verzweigte musische Bankfamilie.
Kurz hinter der Jägerstraße entdeckten wir die Friedrichswerdersche Kirche, von der wir noch nie gehört hatten. Sie ist inzwischen in ein Museum umgewandelt worden und schenkte uns kostenlos zwei sehr interessante Stunden (ohne Anmeldung).

In der Kirche werden Skulpturen von Schinkel und dessen Zeitgenossen gezeigt. Darüber hinaus widmet sich die Ausstellung dem Leben Schinkels und wir waren sehr beeindruckt, da wir bisher nicht viel über ihn wussten.

Nach dieser Besichtigung stärkten wir uns im nahen Berliner Dom Café. Hier sitzt man relativ ruhig direkt an der Havel und kann den Schiffen zusehen.
Auch zur Besichtigung des Doms hätten wir uns anmelden müssen, doch konnten wir es in diesem Fall kurzfristig nachholen und besichtigten die Kirche. Viel Prachtvolles zu entdecken…

Auf dem Weg ins Nikolaiviertel kamen wir beim Roten Rathaus und dem Amtsgericht Mitte vorbei. Ich hatte gelesen, dass beide Gebäude sich durch eine beeindruckende Innenarchitektur auszeichnen. Leider war das Rathaus an diesem Tag geschlossen, aber im Amtsgericht durfte ich fotografieren.

Das alte Nikolaiviertel kam mir dieses Mal mehr denn je als eine Ruheoase mitten in Berlin vor, denn auch nach Fertigstellung des Humboldtforums wird in dieser Gegend noch immer sehr viel gebaut.
Wir besuchten erstmalig die Nikolaikirche (ebenfalls ein Museum, in diesem Fall wird über die Geschichte der Kirche und des Viertel informiert) und ließen uns durch die Hinterhöfe treiben.


Da das Wetter schlecht wurde, beendeten wir hier unseren Berlintag und fuhren wieder zurück nach Oberkrämer, wo unser Feriendomizil auf uns wartete. Aber wir kamen noch einmal nach Berlin zurück, deshalb: Fortsetzung folgt!

Abwechslungsreiche Museen im Hunsrück (Urlaub Nr. 3)

Waren Sie schon einmal in einem Motorsägemuseum oder wollten Sie immer schon einmal ein Telefonmuseum besuchen? Gibt es im Hunsrück! Die Museumslandschaft ist hier vielfältig und drei Sammlungen möchte ich Ihnen heute kurz vorstellen. Sie sind auf Initiative einzelner Bürger entstanden, meine ersten „Beweise“ für unseren Eindruck, dass im Hunsrück öfter gesagt wird:“Geht nicht, gibts nicht!“

Pfiffig fand ich die Idee, ein Restaurant mit einer Art Oldtimerausstellung zu kombinieren. (Wer speist und trinkt darf kostenlos sehen und staunen).

Diese Kombination finden Sie in Grolsheim.“ClassicX“ ist ein amerikanischer Diner (Foto oben links) . Dieser Diner befindet sich in den Räumen von „Classicbid“, einer Auktionsfirma für Oldtimer. Hier können Sie sich ca. 150 Oldtimer ansehen und die meisten von ihnen auch spontan kaufen, wenn das Kleingeldbudget stimmt und Sie Lust auf einen Zweitwagen verspüren. Die Modelle sind mit technischen Angaben und Preisen versehen. Oder Sie warten, bis die nächste Auktion für Oldtimer durchgeführt wird.

In Windesheim, neben dem Gebäude der Orgelbaufirma Oberlinger, wurde 2001 ein Orgel-und Klaviermuseum, genannt „OAM-Orgel Art Museum, eröffnet.

2017 wurden Orgelmusik und Orgelbau als immaterielles Kulturerbe von der UNESCO bestätigt. Erfindungsgeist und handwerkliche Meisterschaft kann man in diesem Museum bewundern. Historische Orgeln und Klaviere stehen neben Instrumenten, die erst vor einigen Jahren von der Firma Oberlinger gebaut wurden. Wir lernten diverse Orgelarten kennen, von denen wir bis dahin noch nie gehört hatten, z.B. ein „Nonnenpositiv“, ein „Regal“ oder ein „Claviorganum“. Sie suchen eine Orgel fürs Wohnzimmer? Kein Problem, auch für kleinere Raummaße gibt es „vollen Orgelsound“.
Mir juckte es regelrecht in den Fingern, mal eine Tastatur anzuschlagen. Für alle Museumsbesucher mit ähnlich kribbelnden Fingern wäre es schön gewesen, wenn man bei einem Instrument etwas hätte spielen dürfen. Auch Orgelmusik als leise Hintergrundmusik würde das Museum noch etwas stimmungsvoller machen.
Hier ein bisschen passende Musik zu meinem Beitrag:

Noch eine positive Anmerkung: In den Räumen finden auch wechselnde Kunstausstellungen statt. An den Wänden kann man z.Zt. von zwei Künstlern Bilder betrachten, die sich alle dem Thema Musik widmeten.

Diese Skulptur gehört zu dem Skulpturenpark in Bad Kreuznach. Zusammen mit einem Museumsgebäude ist die Anlage in der Welt einzigartig, da ausschließlich Skulpturen aus Stein gezeigt werden. Eröffnet wurde sie 2010 von dem Künstlerpaar Kubach-Wilmsen, das vor Ort auch seine Werkstätten hat. Wenn man zwischen den einzelnen Skulpturen lustwandelt (ca. 65 sind es momentan, weitere Kunstwerke sollen noch dazukommen), wird man von einer ganz besonderen Atmosphäre gefangen genommen.

Diese Ausstellung ist auch ein Fest der Haptik. Augen schließen und fühlen… Die Kühle der Steine, das Glatte, das Raue, Kurven, Wellen, Spitzen…Dazu kommen die Farbspiele der Steine, das Glitzernde, das Matte- einfach grandios!

Wer schon einmal in Neuss bei der ehemaligen Raketenstation war und das Museum der Foundation Langen besucht hat (siehe auch Hinweis am Ende) wird vielleicht an seinen dortigen Besuch erinnert, denn beide Museumsgebäude wurden von dem japanischen Architekten Tadao Ando entworfen.

Leider hatte im Museum schon die Winterpause begonnen, so dass wir nur einen kleinen Eindruck von dem Innenhof des Museums bekamen.

Übermorgen zeige ich Ihnen noch weitere Bilder von diesem Urlaubshighlight und kombiniere die Fotos mit der Besprechung meiner Urlaubslektüre.

Düsseldorfer Nordfriedhof

Dieses Buch stand schon lange ungelesen in meinem Buchregal.

Am vorletzten Wochenende führte es uns nun erstmals zum 70 Hektar großen Düsseldorfer Nordfriedhof. Nur wenige Besucher waren dort und diese kamen sich dank der breiten Wege nicht in die Quere.

Der Friedhof wurde 1884 eingeweiht und es finden sich dort ca. 50000 Gräber. Diese Karte kann man sich im Internet herunterladen. Sie erleichtert es, bestimmte Gräber zu finden, die durch ihre Geschichte oder auch durch die Gestaltung bekannt geworden sind.

Besonders die Felder Nr. 61 bis 64 sind berühmt und werden auch „Millionenhügel“ genannt. Hier sieht man die größten und prächtigsten Gräber großer Industriefamilien wie z.B. von Henkel, Haniel, Grillo oder Zapp. Aber auch in den anderen Feldern findet man sehenswerte Erinnerungsstätten. Die Gräber prominenter Düsseldorfer wurden und werden auch noch heute von bekannten Künstlern gestaltet, der Einfluss der Düsseldorfer Kunstakademie ist nicht zu übersehen.

Wenn Sie sich den Friedhof ansehen möchten, bringen Sie viel Zeit mit oder besuchen Sie ihn in dem Bewusstsein, nicht jedes Kunstdenkmal zu sehen. In dem Buch werden zwei Spaziergänge von 2 oder 3 Stunden (auf der Karte von mir grün eingezeichnet) vorgeschlagen und die Bedeutung der auf den Wegen liegenden Gräber erörtert. Folgen Sie diesen Wegbeschreibungen, werden Sie zusätzlich außergewöhnliche Gräber entdecken, die das Buch nicht erwähnt, so dass aus den 2-3 Stunden auch schnell 4-5 Stunden werden können.

Oder Sie vergessen alle Hinweise und Beschreibungen und entdecken selbst. (Bitte klicken Sie die Bilder an, dann vergrößern sie sich).

Mikado Spielchen mit Kiefernnadeln

Während der Weihnachtsfeiertage zeigte ich Ihnen das Bastelgeschenk meiner Freundin. Es beinhaltete u.a. Kiefernnadeln. Ich kündigte damals schon an, dass ich mir auch noch etwas Nichtweihnachtliches ausdenken würde und das möchte ich Ihnen jetzt gerne vorstellen.

Der Blätterfänger

Ich nahm ein bisschen Knetmasse und steckte die Kiefernnadeln hinein. Danach legte und steckte ich die Blätter zwischen die Nadeln ohne sie festzukleben (links). Da das Gebilde sehr leicht und fragil ist, bewegt es sich bei jedem kleinen Luftzug und die Schatten an der Decke ändern sich dabei. Manchmal fällt ein Blatt ab, dann muss ich beweisen, dass ich noch eine ruhige Hand habe, um es wieder einzufügen.

Ein bisschen „Landsart“ im Garten

Auch für Ikebana sind Kiefernnadeln tolles Arbeitsmaterial. Hier werde ich noch mehr ausprobieren, wenn der Garten wieder blüht.

Und dann kam ich wieder ans Tüfteln. Zuerst machte ich „Rheinblau“.

Das Pendant zur „Rheinorange“ in Duisburg. Fundstücke vom Rheinufer+Kiefernnadel+feines Stroh+Knetmasse

Auch andere Fundstücke verarbeitete ich noch weiter.

Oben: Schattenschmetterling – Mitte: Der falsche Schlüssel – Unten – Federschwer
Konstellationen

Mein neues kreatives Thema? Demnächst erwecke ich meinen Kasten mit Aquarellfarben aus dem Dornröschenschlaf.

Litauen-Lettland-Reise Nr. 4

Nach Vilnius war unser nächstes Ziel Trakai:

Die Schlossanlage ist sehr beeindruckend. Innen kann man ein Geschichtsmuseum besuchen, wir entschieden uns allerdings für einen ausgiebigen Spaziergang rund um die Anlage, weiter am See entlang bis in den Ort hinein, wo wir an vielen schmucken Holzhäusern vorbeikamen. Das Angebot der Gebührenparkplätze gab einen Hinweis, welche Touristenströme im Sommer durchziehen, Anfang Mai waren wir noch ein ziemlich exklusiver „Touri-Club“. Wer mehr Zeit hat, kann den um das Schloss liegenden Naturpark mit vielen Wander,-Rad und Kanumöglichkeiten noch genießen- eine der vielen sehr schönen Ecken von Litauen.

Wir fuhren weiter nach Kaunas, einer quirligen Drehpunkt-Städte des Landes.

Auch hier ist die schöne Altstadt ziemlich abgetrennt von den Neubauten alter Ostblockzeiten oder man versucht, historisches Gemäuer mit neuer Architektur zu kombinieren. (Links unten). Auffällig waren viele Wandbemalungen, manchmal brachten sie ein bisschen Farbe in ansonsten trübe Straßen. Wir machten hier unsere Mittagspause und genossen am Marktplatz vorzügliche Crêpes.

Klaipeda liegt an der Ostsee und hier übernachteten wir zweimal. Von hier aus geht die Fähre zur Kurischen Nehrung und dort wollten wir auf jeden Fall hin. Aber uns sprach auch diese Beschreibung unseres Reiseführers an:

An dieser Stelle ein Hinweis: Kaufen Sie sich ggf. einen anderen Reiseführer

Ich hatte aus der Bücherei eine Ausgabe von 1996 ausgeliehen und bekam dann die aktuelle Ausgabe von 1996 geschenkt. In beiden Büchern derselbe Text. Wir waren von der Altstadt ziemlich enttäuscht. Die Wiesen und blühenden Bäume waren höchstens am Rand noch ein bisschen vorhanden, in den Straßen einige Versuche, mit kleinen Geschäften die Altstadt zu beleben. Machte aber nicht den Eindruck, dass es funktionierte. ( Bild rechts oben)

Im Aufbruch befindet sich das Hafengelände und hier kann man bei den Fähren schon nett essen ( z.B. armenisch oder georgianisch) oder Kaffee trinken. Was der Reiseführer nur kurz beschrieb, war der Skulpturenpark- für uns das Highlight von Klaipeda. Seit den 70er Jahren gibt es jedes Jahr ein Skulpturenfestival und in dem Park stehen über 100 Werke baltischer Künstler.

Klaipeda ist wie Kaunas auch eine aufsteigende Stadt, in der man aber auf Schritt und Tritt noch mit kommunistischer Vergangenheit konfrontiert wird. Meine Reiselektüre „Und Marx stand still in Darwins Garten“ passte schon zu Vilnius perfekt und nun auch zu Klaipeda und deshalb stelle ich diese Buch morgen erst einmal vor, bevor wir übermorgen die Kurische Nehrung besuchen.

1200 km Autofahrt- na und? Roussillon-Urlaub Nr.7

Von Duisburg muss man ca. 1200 km fahren, um ins Roussillon zu kommen. Man kann natürlich durchfahren, aber das ist eigentlich zu schade, denn auf dem Weg dorthin liegen sehr attraktive Orte, um eine längere Pause einzulegen. Da wäre auf dem Hinweg z.B. Lyon. Da wir letztes Jahr dort waren, schreibe ich darüber jetzt nichts, tippen Sie einfach unten auf den Lyon-Link.

Bei der Rückfahrt sind wir mitten durch das Landesinnere von Frankreich gezöckelt und kamen u.a. an Bourges vorbei. Wir wollten nur unsere „Kathedralensammlung“ vervollständigen und hatten uns ansonsten mit dieser Stadt nicht befasst. Umso erstaunter und erfreuter waren wir über nette Altstadtwinkel und eindrucksvollen Gebäude.

Die zweite Station war Orléans. Hier übernachteten wir. (Ibis am Bahnhof- sehr freundliches Personal, pfiffig eingerichtet, gutes Frühstück). Orléans ist für mich eine Mischung aus Paris und München und hätte es öfter verdient, für einen ganzen Wochenendtrip ausgesucht zu werden. (Im Hotel beklagte man sich uns gegenüber, dass Orléans immer nur Durchgangsstation sei). Sehr schön an der Loire gelegen, bietet es viel Kultur, wunderbare Läden und beste Restaurants. (z.B. ein Restaurant, in dem man nur diverse Käsesorten verkosten kann). Wir waren sehr angetan.

Da wir schon mal in dieser Ecke waren, bot es sich an, auch nach Nogent-sur-Seine zu fahren, um das Thema Rodin/ Camille Claudel zu vertiefen. In Nogent-sur-Seine wurde im  April 2017 ein Camille Claudel Museum eröffnet. Neben etlichen Werken dieser Künstlerin findet man auch  viele Skulpturen ihres ersten Lehrers Alfred Boucher und erkennt seinen Einfluss auf Claudel.  Aber das Museum bietet noch mehr und zwar einen guten Einblick, wie Skulpturen aus unterschiedlichen Materialien entstehen (Gips,Ton,Bronze) und es präsentiert darüberhinaus eine kurze Geschichte der Bildhauerei.

Die Fahrt mitten durch Frankreich ist auf einer langen Strecke „leer“. Man kann es langweilig nennen, aber wer gerne fotografiert, kann auch hier  abseits der großen Straßen Motive à la Route 66 entdecken. 

Morgen verabschiede ich mich aus Frankreich mit ein paar gesammelten Eindrücken.

Kunst und Wissenschaft (Paris im August Nr. 8)

Für jede der beiden Gehirnhälften biete ich Ihnen heute eine Museumsempfehlung.

Sehr gut gefallen hat uns das Pariser Rodin-Museum, das in den alten Atelierräumen des Künstlers untergebracht ist. Es hat einen schönen Park, in dem man von Skulptur zu Skulptur laufen und sich in einem Café stärken kann.

Die einst umstrittende Figur von Balzac, die Rodin nach viel Kritik nur noch in seinem eigenen Garten aufstellte.

Zwei Denker…

Das Gebäude

hat viele Räume, besonders gefielen mir die leicht blinden großen Spiegel, in denen sich weitere Büsten und Gestalten geheimnisvoll spiegelten.

 

Ein kleiner Raum ist Gemälden von van Gogh vorbehalten, ein anderer den Figuren von Camille Claudel, Rodins Schülerin, Geliebte und spätere Feindin. (Tipp: „Camille Claudel“- Ca. 3 Stunden langer Film).

Ich gehe nicht weiter auf die Skulpturen von Rodin und Claudel ein, da ich mich der uneingeschränkten Begeisterung vieler Kunstliebhaber nicht vorbehaltlos anschließen kann.

Deshalb fand ich, was die Ausstellungsstücke angeht, das Museum „Arts et Métiers“ fast besser. Hier kann man alte technische Instrumente aus allen wissenschaftlichen Gebieten bewundern.

Da hängt das Foucausche Pendel, mit dem Monsieur F. geübt hat, hier steht das Modell,  nach dem letztendlich die amerikanische Freiheitsstatue gegossen wurde.

Und schließlich trifft man auch auf die roboterartigen Puppen, die ich gestern im Rahmen einer Buchbesprechung erwähnte.

Selbst, wenn einem das technische Verständnis fehlt, was bei mir oft der Fall war, konnte mich die Schönheit und der Erfindungsreichtum der Geräte begeistern.

Ein Teil des Museums ist in einer alten Abtei untergebracht. Ein besonderer Rahmen für ein besonderes Museum, dem man viel Zeit widmen kann.

Der morgige Beitrag wird schön bunt…

Reine Kopfsache

Ich begegnete ihnen in den letzten Jahren in London, Den Haag und Paris und immer wieder war ich beeindruckt: Riesige Köpfe, die an römische Skulpturen erinnern, Masken mit leeren Augen. Ob ihrer Größe sind sie manchmal etwas unheimlich, manchmal haben sie für mich auch etwas von einem Nachlass Außerirdischer, die die Erde vor langer Zeit besucht haben. Jetzt entdeckte ich einen Kopf in Bamberg 

 und las endlich im Internet nach. Der Bildhauer ist aus Polen und heißt Igor Mitoraj. Wer neugierig geworden ist oder auch schon mal über einen Kopf “stolperte”, dies ist der Werdegang des Künstlers:

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Igor_Mitoraj