In den Wind geflüstert

Kata fährt auf ihrem Rad  in der isländischen Kleinstadt Valeyri zur Kirche. Sie ist dort Chorleiterin und gleich beginnt die letzte Probe vor einem Konzert. Wie Kata in ihrem weißen Kleid mit blauen Punkten durch die Straßen radelt, das sehen verschiedene Bewohner, weil sie ihr entweder begegnen oder in ihrem Haus hinter den Fenstern stehen. Um diese Bewohner geht es dem Roman. Da sind z.B. ein Mann, der alles repariert und ein Messie ist, ein Dichter, der nachts ans Meer geht in der Hoffnung, dass er den Anfang eines Gedichtes findet, eine Frau, die ihr Haus nicht mehr verlässt, ein Vorzeigeehepaar, das sich schon lange nichts mehr zu sagen hat oder ein reicher Mann, der in seine Heimatstadt zurückgekehrt ist, um zu vergessen.

Das Leben in der Kleinstadt scheint monoton zu sein, doch die Innenleben seiner Bewohner sind es nicht. Alte Erinnerungen, Geheimnisse, versteckte Trauer, Hoffnungen, kleine Freuden- jeder Bewohner hat seine eigene Geschichte und die erzählt der Autor in einer ruhigen, manchmal fast etwas märchenhaften Sprache. Ein Lesegenuss.

Das Päckchen

Ernst, Bibliothekar in der Schweiz, mittleres Alter, verheiratet, will in einer öffentichen Telefonzelle telefonieren, als dort plötzlich das Telefon klingelt. Ernst nimmt ab, am anderen Ende ist eine alte Frau, die einen Ernst auffordert, zu ihr zu kommen, um ein Päckchen abzuholen. Später weiß Ernst nicht mehr, warum er zu der alten Frau geht, doch er tut es. Sie ist fast erblindet und erkennt nicht, dass es der falsche Ernst ist, dem sie das Päckchen zur Aufbewahrung gibt. Sie hat Angst, denn mehrere bedrohliche Männer waren schon bei ihr, fragten nach dem Päckchen, doch sie verriet nichts, hatte sie dies doch ihrem verstorbenen Mann versprochen.

Als Ernst wieder zuhause ist, öffnet er das Päckchen, der Inhalt ist ein sehr altes Buch, der „Abrogans“, das älteste Buch in deutscher Sprache aus dem 8. Jahrhundert, wie Ernst bald herausfindet. Wie kommt die alte Frau in den Besitz dieses Buches? Was ist mit ihrem Mann, der vor 40 Jahren von einem Skiausflug nicht zurück gekommen ist? Was soll Ernst mit diesem Buch machen? Er verstrickt sich immer mehr in Spekulationen, belügt seine Frau, muss sogar vor der Polizei fliehen.

Dies ist ein Teil des Romans.

In dem anderen Teil begleiten wir den Mönch Heimo über mehrere Jahre. Er hat den Abrogans geschrieben und wurde dann von seinem Abt beauftragt, mehrere andere Klöster aufzusuchen, um dort andere Bücher zu kopieren, während die dortigen Klosterbrüder den Abrogans abschreiben sollten. Die Verbreitung des Abrogans liegt dem Abt am Herzen, denn er ist das erste deutsch-lateinische Wörterbuch und ist für die Verbreitung der Bibeltexte unter dem einfachen Volk, das kein Lateinisch spricht, enorm wichtig.

Beide Teile sind im Roman miteinander verwoben und machen das Buch zu einem interessanten und unterhaltsamen Lesestoff. Einmal mehr enttäuschte mich ein Werk des schweizerischen Autors Franz Hohler nicht, er ist fast so eine „Bank“ wie mein schweizer Krimiautor Hansjörg Schneider.

Auch als Hörbuch empfehlenswert, gesprochen von Gert Heidenreich.

Lucien und Sophie sind mir ans Herz gewachsen ( Französischstunde Nr. 15 )

Heute möchte ich Ihnen diese französischen Lernkrimis empfehlen.

Lucien ist Angestellter einer Versicherung und muss detektivische Arbeit leisten, bevor die Versicherung bei einem Schadensfall zahlt. Seine Freundin Sophie, die Kriminologin ist, hilft ihm dabei. Ein Traumpaar: Lucien ist smart, sieht gut aus und mutiert bei Bedarf auch schon mal zum Einbrecher. Sophie, ebenfalls eine Augenweide, verfügt über gesunden Humor, der dann ab und zu auch mal Luciens Machoallüren in die Schranken weist.

Die Kriminalfälle sind dabei sehr pfiffig und die Lösungen überraschend. Es gibt allerdings einen Wermutstropfen: Die Bücher wurden irgendwann einmal von einem Tandem-Verlag für die Ramschtische von Aldi & Co produziert. Wieviele Bände es aus der Reihe gibt, weiß ich nicht,  die Homepage vom Verlag ist nicht aufrufbar, es stehen keine Erscheinungsdaten in den Büchern, ist alles ein bisschen befremdlich.  Man kann die Titel nicht in einer Buchhandlung bestellen, sondern muss im Internet gucken, ob man sie da antiquarisch ergattert. Aber es lohnt sich. Das Sprachniveau der Lektüren schätze ich auf B2.

 

Das Pariser Bistro

Heute ist der „Welttag des Buches“. Ich finde, dass da eine Buchbesprechung zu diesem Buch prima passt, denn das Bistro ist doch einer der Orte, wo das Lesen was ganz Feines ist.

 

Lesen im Bistro ist natürlich dem Autor im Buch eine große Erwähnung wert. Aber er hat noch viele andere Aspekte zum Thema Bistro zu bieten, wie z.B. die Geschichte des Wortes „Bistro“ oder die Beschreibung Pariser Bistros, in denen sich berühmte Maler und Literaten in der Vergangenheit getroffen haben.

Der Autor lebt schon lange in Paris, ist zwischendurch immer wieder in ein anderes Arrondissement umgezogen, so dass er auch neue „Stamm-Bistros“  hatte.  Für ihn ist sein Bistro morgens und abends eine Schleuse, ein Zwischenraum, zwischen seinem Zuhause mit seiner Privatheit und dem Berufsalltag. Er trinkt seinen Espresso und wechselt mit Inhaber und Kellner oder den Stammgästen am Tresen ein paar Worte. Nichts Privates, nichts Politisches. Das Debattieren oder vertrauliche Gespräche sind eher den Tischgästen vorbehalten. Sich in einem Bistro zu treffen ist etwas Anders als in einem Restaurant oder in einer Bar. Unverfänglicher.

Allerdings ändern sich für Bistros auch die Zeiten. Es wird z.B. zum Arbeitsplatz, wenn Gäste sich mit ihren Laptops oder Handys niederlassen. Damit abends die Kasse stimmt, nimmt man immer mehr Rücksicht auf Touristen, für den Autor wird die Atmosphäre im Bistro unpersönlicher. Aber trotzdem ist es immer noch ein Ort, an dem man stundenlang alleine sitzen kann und seinen Gedanken oder Träumen nachhängen oder sich Geschichten zu den anderen Gästen ausdenken kann. (Macht der Autor sehr gerne).

Beim Lesen fühlte ich mich direkt wieder nach Paris versetzt und freute mich schon auf den nächsten Besuch, bei dem ich dann auch mal in den Mikrokosmos „Bistro“ tiefer eintauchen werde.

 

Heile Gartenwelt

15 Jahre lang sind mein Mann und ich 2-3/Jahr nach England gefahren, Menschen, Landschaft, Gärten, alles stimmte für uns. So war dieses Buch für mich in den letzten Tagen quasi ein Ersatzurlaub, der mich allerdings auch etwas nachdenklich machte.

Die Autorin kehrt nach mehreren Jahren Aufenthalt in München nach England zurück. Sie bezieht mit ihrer Familie eine altes, heruntergekommenes Cottage, das früher eine kleine Milchfarm war. In den ersten Kapiteln des Buches bangen und leiden wir mit ihr, wie sie Haus, aber besonders natürlich Hof, bzw. Garten wieder auf Vordermann bringt und sich mit vielen tierischen Nachbarn ( von Kühen, über Dachse bis hin zu frechen Eichhörnchen) arrangieren muss. 

Als echte englische Gärtnerin ist sie aber natürlich auch an anderen Gärten interessiert und nimmt Leser und Leserinnen mit auf diverse Besichtigungstouren. Ganz oben steht dabei eine Fahrt zum Anwesen von Prinz Charles oder eine Besichtigung der Gärten vom Buckingham Palace. Zum gärtnerischen Pflichtprogramm gehören darüberhinaus  auch noch Besuche zu diversen Pflanzenmärkten oder dörfliche Gartenwettbewerbe, nicht zu vergessen die Tage der offenen privaten Gärten. Tee spielt bei allen Besuchen eine große Rolle, ist quasi eins der Lebenselexiere eines Vollblutgärtners und in einem Kapitel werden wir in die Geheimnisse eines guten Afternoon Teas eingeweiht.

Das Buch ist vor zehn Jahren geschrieben worden, also ist es noch nicht so alt. Aber sie kam mir manchmal fast etwas surreal vor, diese heile Welt, von der die Autorin erzählt und die ich während meiner Urlaube als gegeben angesehen habe. Fünf Jahre waren wir nicht mehr auf der Insel, der Abstand  zu England hat sich in dieser Zeit bei mir vergrößert, die rosarote Brille ist verblasst. Will ich das? Nein, das Rosa muss unbedingt mal wieder aufgefrischt werden!

 

Zwei Buchbesprechungen für ein Buch

Heute biete ich Ihnen für dieses Buch

eine vernunftsgesteuerte und eine gefühlsbetonte Buchbesprechung an. Das sagt die Vernunft:

Auf 154 Seiten findet man in diesem Buch 27 kurze Geschichten. Der schweizer Autor gibt Alltagsbeobachtungen wieder, macht sich Gedanken über Phänomene der Zeit oder widmet sich der Sprache, besonders gerne Wörtern, die in Vergessenheit geraten sind. Sein Schreibstil ist in der Einfachheit elegant, er bietet sprachliche Bilder, die verblüffen und dabei sehr treffend sind. Kurzgeschichten sind in Deutschland leider nicht sehr beliebt, dieses Buch ist ein Grund mehr, sein Leserepertoire um Kurzgeschichtensammlungen zu erweitern.

Und nun die gefühlsbetonte Buchbesprechung:

Vor einigen Jahren bekam ich eine Pralinenschachtel geschenkt mit von Hand geformten Pralinen-Unikaten. Am ersten Tag aß ich zwei Pralinen, sie waren eine Schokoladen-Erleuchtung. In den Tagen darauf umkreiste ich die Schachtel immer wieder. Zwar wollte ich gerne wieder eine Praline genießen, doch dann wäre es ja direkt auch eine weniger und eigentlich wollte ich für immer und ewig so einen Vorrat an himmlischen Süßigkeiten  haben. Natürlich wurde ich dann doch schwach und irgendwann war das Vergnügen zuende.

An diese Pralinenschachtel musste ich denken, als ich die ersten Kurzgeschichten gelesen hatte. Hier war ein Mensch, der meine Gedanken  ausdrückte, ja, der wohl in diversen Momenten mein Seelenverwandter wäre, eben fast ein Freund. Und so schlich ich auch um dieses Buch herum, denn die Kurzgeschichten taten mir gut, waren kostbar und ich wollte nicht ans Ende des Buches gelangen.

Auch hier konnte ich letztendlich nicht widerstehen und habe das Buch ausgelesen. Es bekommt nun einen Platz neben meinen anderen Buchlieblingen.  Viel Staub wird sich im Schnitt nicht ansammeln, ab und zu werde ich mich mit einem Freund via Kurzgeschichte treffen.

 

 

Die Lieferantin

Ellie mischt den Londoner Drogenmarkt auf. Im Gegensatz zu den „konservativen“ Drogendealern vertreibt sie ihre Ware nur im Darknet, lässt sich ausschließlich in Bitcoins bezahlen und liefert die Drogen innerhalb kürzester Zeit per Drohne aus. Den alten Drogendealern ist sie schon länger ein Dorn im Auge, doch wissen sie nicht, wer Ellie ist. Als jedoch einer von ihnen plötzlich spurlos verschwindet und ein zweiter sich als Polizeispitzel entpuppt, wird es zur obersten Priorität, Ellie auszuschalten und die Jagd nach ihr beginnt.

Ein äußerst ungünstiger Zeitpunkt für „die Lieferantin“.  Ellie, die ihren Bruder wegen Drogenproblemen verloren hat und sich deswegen Vorwürfe macht, braucht viel Geld, um ihre Freundin zu unterstützen.  Diese fordert eine Legalisierung  leichter Drogen und bekämpft die anstehende Abstimmung für schärfere Drogengesetze mit Gegenkampagnen. Um nicht entdeckt zu werden, setzt Ellie ihren Handel aus und entschließt sich, auf anderen Weg das Geld zu beschaffen. Die Drohnen machen Fotos bei der Übergabe der Drogen an die Kunden und so gibt es z. B. auch Bilder vom Gesundheitsminister, der für die Verschärfung der Drogengesetze eintritt. Er und alle anderen sind damit erpressbar…

Mehr verrate ich nicht, aber ich kann Ihnen versprechen, dass die Geschichte rasant weitergeht und London für einige Tage ins  Chaos gestürzt wird. 

Ein ungewöhnlicher Krimi, dessen Hörbuch die Zeit verfliegen lässt.

 

Das Glück des Zauberers

Pahroc ist 106 Jahre alt, als er 2012 beschließt, seiner Enkelin Mathilda, zu der Zeit 3 Monate alt, Briefe zu schreiben, in denen er sein Leben schildert und dabei die wichtigsten Erkenntnisse zum Thema Zauberei an sie weitergibt. Wenn sie 18 Jahre ist, soll sie die Briefe überreicht bekommen.

Schon bald stellte sich nach der Geburt von Pahroc heraus, dass dieser ein Zauberer würde. Er hat in den folgenden Jahren gute Lehrmeister, übt seine Kunst aber in der Öffentlichkeit nur verborgen aus. Obwohl er z.B. aus Steinen Geld erschaffen kann, geht er normalen Berufe, wie Radiotechniker oder Erfinder nach und bleibt zusammen mit seiner Frau und den Kindern bescheiden. Im zweiten Weltkrieg kommt ihm seine Zauberkunst häufiger gelegen, denn er kann durch Wände gehen oder sich auch in einen Vogel verwandeln und über Grenzen hinwegfliegen. Allerdings verfolgt ihn viele Jahre Schneidebein, ein anderer Zauberer, der einen hohen Posten im Naziregime hat. Ihm ist der weltoffene und tolerante Pahroc, der damit all das verkörpert, was er selbst nicht ist, ein Stachel im Fleisch und er will ihn vernichten. Aber Pahroc hat auch einen Beschützer und so überlebt er den Krieg und als Leser begleitet man ihn bis ins Jahr 2017. Er kommentiert deutsche Geschichte und Weltgeschehen mit den Blicken eines weisen alten Mannes und automatisch geht man beim Lesen auf eigene Erinnerungsreise.

Lebens- und Geschichtsschreibung kombiniert mit fantastischen Zauberkünsten, eine nicht alltägliche Mischung für einen Roman. Mir hat er gut gefallen. Ich habe auch das Hörbuch begonnen, allerdings fand ich dieses weniger gelungen. Der Sprecher Otto Mellies liest mit einer sehr bedächtigen Stimme, die wohl einem über Hundertjährigen angemessen sein soll. Aber dies ist fast einschläfernd und die Geschichte plätschert dahin, was sie im Buch nicht tut.

Wie Mr. Rosenblum in England sein Glück fand

Die jüdische Familie Rosenblum flüchtet aus dem Nazideutschland nach England. Jack Rosenblum ist von der ersten Sekunde an sehr darauf bedacht, ein typischer Engländer zu werden. Sein Hobby ist eine Liste, auf der er täglich neue Punkte notiert, die zu seiner Perfektion beitragen. Seine Frau Sarah allerdings weigert sich, ihre Haare blau gefärbt zu tragen und ist auch sonst wenig begeistert von den Ambitionen ihres Ehemannes. Sie trauert sehr um ihre verlorene Heimat und das Fehlen der jüdischen Traditionen.

Die Jahre vergehen, Jack wird ein sehr erfolgreicher Geschäftsmann, dem allerdings zu seinem Glück noch ein Stein fehlt: Er muss Mitglied in einem Golfclub sein. Als er merkt, dass er als „Kraut“ keine Chance hat, in einem Club aufgenommen zu werden, beschließt er, in Dorset Land zu kaufen einen eigenen Golfplatz zu bauen und seinen eigenen Club zu gründen. Am Tag der Krönung Elisabeth II soll der Platz eröffnet werden. Jack ist ein sehr großer Optimist, voller Tatendrang, doch hat er auch Feinde: missgünstige Dorfbewohner, ein riesiges Wollschwein, einen Lord, das Wetter und letztendlich auch teilweise seine eigene Frau. Die Zeit läuft…

Am Anfang des Romans dominiert die Figur des Jacks, der wirklich alles rosarot sieht und sich nie unterkriegen lässt. Doch nach und nach bekommt Sarah auch eine Stimme mit ihrer großen Traurigkeit und ihrer ablehnenden Haltung gegenüber England. Das Ehepaar driftet immer mehr auseinander. Doch schließlich gibt es ein gutes Ende in diesem humorvollen und anrührenden Buch.

 

 

 

 

Zwei Krimi-Kurzbesprechungen

Letztlich habe ich mir mal wieder ein Hansjörg Schneider Krimi gegönnt. Den vierten, sechs habe ich noch in petto. Diese Krimis sind für mich wie ein paar Lieblingsschuhe: reinschlüpfen, bzw. reinlesen und sich sofort wohl fühlen.

In diesem Buch wird eine Ärztin, Anfang sechzig, mit einem Messer ermordet. Verdächtige gibt es viele: ihr Kollege in der Praxis und die Angestellten, Drogenabhängige, die sie mit Methanon versorgt hat, Bewohner eines Altenheims, die gegen die Hilfe für Drogenabhängige sind, ein undurchsichtiger Sohn, ein ehemaliger Liebhaber, Angehörige von Verstorbenen, bei denen die  Ärztin falsch diagnostiziert hat. Kommissar  Hunkeler lässt seine Kollegen in viele Richtungen ermitteln, er selbst geht im Rhein schwimmen, beobachtet, hört zu und wartet auf den richtigen Moment. Und dieser Moment kommt.

Wer noch keinen Schneider-Krimi gelesen hat, aber evtl. die Fernsehserie „München Mord“ kennt, kann sich von Kommissar Hunkeler ein Bild machen. Er erinnert mich an Kommissar Ludwig Schaller. Der 5. Band steht im Regal schon bereit…

Guido Guerrieri  ist erfolgreicher Anwalt in Bari. Er ist der einzige Anwalt , der einer Bitte der Staatsanwältin entspricht und als Nebenkläger in einem Stalking-Fall auftritt. Der Beklagte ist der Sohn des obersten Richters von Bari und Guerrieris  Aussichten, den Fall für seine Mandantin zu gewinnen, sind nicht gut. Es kommt zur Gerichtsverhandlung, aber damit ist der Krimi noch nicht zuende.

Um Guerrieri  zu charakterisieren, kommt jetzt ein Musikvideo. Er hört dieses Lied, ja die ganze CD sehr gerne.

Dieser Buchtitel  gehört ebenfalls zu den „leisen“ der Krimis, spannend, ein bisschen zynisch mit einer sympathischen Hauptperson. Auch hier gibt es mehrere Bände.