Monde und Jahre vergehen, aber…

…ein schöner Moment leuchtet das Leben hindurch. (Zitat von Franz Grillparzer).

Und deshalb nach längerer Zeit mal wieder drei besondere Momente:

…wenn man Muskelkater vom Lachen bekommt

…wenn man ein verknotetes Mobile entwirrt und es plötzlich wieder anfängt, sich in der Luft zu drehen

…wenn man von einer fremden Person plötzlich aus Dankbarkeit umarmt wird

 

 

 

 

 

Bitte besonders nett sein!

Heute ist der „Welt-Nettigkeitstag“. Wo wurde er erfunden? In Japan- wen wundert es. Und was mache ich dann heute an einem Sonntag, wo ich eigentlich schon viel Couch-Lesezeit eingeplant hatte?

Schreibe mal zwei Briefe an alte Kolleginnen, anstatt mich mit Mails zu melden. Und grüße auf meinem Spaziergang fremde Menschen besonders freundlich- aber vielleicht irritiere ich sie nur dadurch??

Bitte ein Lachen

Lachende

Zum Wochenanfang möchte ich Ihnen ein Lachen schenken. Entdeckt habe ich die Skulptur in einem Museum in Schleswig. Sie ist 1936 von Ernst Barlach geschaffen worden und heißt „Die lachende Alte“. Ist das Lachen nicht ansteckend?

Es gibt zu dieser Skulptur übrigens noch ein Pendant mit dem Titel „Die frierende Alte“. Auf diese Figur werde ich wohl im Winter noch einmal zurück kommen…

Verhohnepiepeln

Dieses Wort hat mich vorgestern altern lassen. In der Buchhandlung war ein junger Vertreter für Briefkarten. Meine Frage, wie viele Exemplare ich pro Motiv abnehmen müsse, beantwortete er mit „30“. Üblich sind 5-10 Ex.,worauf ich dann fragte, ob er mich verhohnepiepeln wolle. Ich sah in ratlose Augen und wusste, dass er das Wort nicht kannte. Soo jung und soo alt…

Aber ich machte das Beste daraus und schlug abends dann einmal nach, woher dieses ulkige Wort eigentlich kommt und fand im Internet diese Erklärung:
Grundlage ist der frühneuhochdeutsche Ausdruck hole Hip ‚hohle Waffel‘.[1] Die von Haus zu Haus ziehenden Verkäufer solcher Waffeln wurden Hohlhipper genannt.[1] Dieses Wort wurde ab dem 16. Jahrhundert ein Synonym von Lästerer – wohl weil Käufer und Verkäufer sich gegenseitig mit Spott bedachten.[1] In der Folge kam es zu Bildungen wie den frühneuhochdeutschen Verben hohlhippeln oder hohlhippen ‚schmähen, beleidigen‘[2], die unter volksetymologischer Anlehnung der nicht mehr verstandenen Worte an Hohn im thüringisch-sächsischen Sprachraum zu hohniepeln und (ver)hohnepi(e)peln ‚hänseln, lächerlich machen‘ führten.[1][3].

Ich glaube, ich benutze das Wort jetzt öfter, denke ich doch dann immer an leckere Waffeln ???

Schlagfertigkeit-Fahrtwind-Noppenfolie

Dies sind drei Stichwörter zu besonderen Momenten, die mir Frau Mila Rohde geschickt hat. Für sie sind besondere Momente:

– Wenn mir mal so eine richtig schöne schlagfertige Antwort einfällt
– Ich es wagen kann, aus einem fahrenden Wagen die Beine aus dem Wagenfenster baumeln zu lassen und dabei den Fahrtwind zu spüren
– In einem Paket mit Noppenfolienverpackung die Noppen ploppen

Folie