Eine Bekannte von mir kennt sich dort gut aus und meinte, dass wir uns zur Kirschblütenzeit dort treffen sollten. Sie hatte ja so recht:
Die Raketenstation war bis 1990 im Dienste der Nato, dann wurde sie aufgegeben. 1994 kaufte sie der Gründer der Insel Hombroich und beschloss dort ein Areal für Künstler und Wissenschaftler zu gestalten und dabei alte Anlagen mit zu integrieren. So werden auf dem Gelände viele Gebäude privat genutzt, aber man kann dort spazieren gehen und staunen.
Wir fingen beim Museum an, der Langen Foundation, wo u.a. immer wieder Stücke der Sammlung des Ehepaars Langen gezeigt werden. Dieses hat sich auf alte japanische Kunst spezialisiert und so werden momentan in dem Museum über zwei Etagen hinweg alte Schriftrollen und Paravants aus den 16. bis 19. Jahrhundert gezeigt. Das passte wunderbar zu dem Kirschbäumen vor dem Museum! Hier ein paar Eindrücke:
Leider war das Café auf dem Gelände wegen Krankheit geschlossen, so machten wir direkt mit dem Spaziergang auf dem Gelände weiter. Immer wieder faszinierten mich dabei architektonische Durchblicke, futuristische Entwürfe, Schattenspiele und auch die Weitblicke. Da die Raketenstation auf einem Hügel liegt und das angrenzende Gelände unverbaut ist, hatte man ein „Gefühl des Durchatmens“, wenn man am Horizont ganz klein den Düsseldorfer Fernsehturm erkennen konnte.
Von der Raketenstation kann man zur Insel Hombroich laufen und kommt an einem Skulpturenmuseum (bis Ende April geschlossen) und weiteren Gebäuden vorbei.
Ich gebe zu, dieses Bild ist bearbeitet, aber es drückt für mich die etwas unwirkliche Stimmung des Geländes aus.
Es war ein sehr schöner Vormittag und mein Interesse an der Kultur des alten Japans wurde neu belebt. Deshalb gibt es morgen erst einmal wieder ein paar Haikus und übermorgen werde ich dann ein paar Worte über die Insel Hombroich verlieren, aber mehr Fotos zeigen- für alle, die noch nicht da waren, als Appetitmacher und für diejenigen, die sie schon kennen als Anregung, der Insel doch mal wieder einen Besuch abzustatten.
Anfang März erwähnte ich dieses Buch bereits in einem anderen Artikel und kündigte eine Besprechung an. Über diese „Betriebsanleitung“ schreibe ich heute und morgen berichte ich über zwei sehr unterschiedliche Konzerte, bei denen das Gelesene z.T. direkt umgesetzt wurde.
Es wird gejammert, dass immer weniger jüngere Leute Konzerte mit klassischer Musik oder Jazz besuchen. Christiane Tewinkel versucht mit ihrem Buch, Spaß an solchen Konzerten zu wecken und sie schafft es! Voraussetzung allerdings ist, dass man im Leben offen für Neues ist und z.B. E-Musik-Konzerte nicht direkt in die Schubläden „Nur was für alte Leute“ oder „Kenn ich mich nicht aus-schwer verständlich“ ablegt.
Ich erspare mir eine ausführliche Besprechung und lasse dafür einen Teil der Inhaltsangabe sprechen:
Insgesamt gibt es 24 Kapitel (auf 271 Seiten), die man auch querbeet lesen kann, ganz nach Lust und Laune. Es wird kein Aspekt ausgelassen und am Ende des Buches erzählt die Autorin von eigenen Musikerfahrungen, die anregen, neue Musikstücke kennen zu lernen. Der Schreibstil ist dabei locker und Cartoons vom dem bekannten Zeichner Rattelschneck unterstützen die unkonventionelle Herangehensweise an dieses „ernste“ Thema.
Einige Tage, nachdem ich das Buch zuende gelesen hatte, besuchten mein Mann und ich ein Konzert von Daniel Barenboim in der historischen Stadthalle von Wuppertal. Dieses Konzert würde etwas Besonderes sein: Den weltberühmten Pianisten Barenboim einmal live zu erleben und dann in diesem Gebäude! Ende letzten Jahres wurde die Stadthalle von der „Welt“ zu der Konzerthalle mit der weltbesten (!) Akustik gewählt. Wir beide freuten uns riesig auf den Abend, doch es kam etwas anders als erwartet. Davon morgen mehr.
Diese beiden Löcher gehören zu einem Brunnen, der auf der Brunnenmeile in Duisburg steht. Der Titel des Brunnens ist „Schiffsmasken“ und er ist von Thomas Virnich gestaltet worden.
Ich fotografiere Skulpturen sehr gerne, im Laufe der nächsten Woche gebe ich deshalb auch einen Ausflugtipp zu „fotografischen Leckerbissen“ dieser Art.
Sie hat sie aus Verbandsschläuche selbst gemacht und ich finde die Kissen für den Balkonstuhl oder die Gartenbank- oder Liege sehr pfiffig. Sie sind schön weich und man kann die Schläuche in seine Lieblingsfarben einfärben.
Am 14. September letzten Jahres berichtete ich Ihnen unter dem Motto „Ein bisschen Toskana gleich um die Ecke“ von der Gärtnerei Janke in Hilden. Ich war damals hin und weg und nahm mir vor, diese Gärtnerei mindestens 1x /Jahreszeit zu besuchen. Vorletzte Woche war es soweit und ich machte mich zusammen mit einer Bekannten auf nach Hilden. Da wir zu früh ankamen (Keine Staus… -Öffnungszeit 10 Uhr), fuhren wir noch ein bisschen in der Gegend herum und entdeckten dabei 500 m weiter auf der Straße eine zweite Gärtnerei (Gärtnerei Wächter). Sie hatte schon geöffnet, so sahen wir uns um und stießen beglückt auf ein umfangreiches Angebot an Kräutern. Sehr gute Qualität, vernünftige Preise und es waren ganz außergewöhnliche Pflanzen dabei, deren Namen wie beide noch nie gehört hatten. Auch das andere Pflanzenangebot war umfang-und abwechslungsreich, so dass wir einen Teil unseres Blumenbudgets hier schon unerwartet ausgaben.
Doch jetzt erst einmal ein paar Fotos von der zweiten Gärtnerei. Die Gärtnerei zeichnet sich u.a. dadurch aus, dass ihr ein Park angeschlossen ist. So sieht er z.Zt. aus:
Man findet an den Wegen zig verschiedene Arten von Christrosen, Narzissen und anderen Frühblühern. Besonders fielen uns auch die stehengebliebenen Samenstände auf, die durch ihre Strukturen fast wie Skulpturen aussahen. In der Sonne dort spazieren zu gehen und danach noch einen Kaffee zu trinken war erneut wie ein paar Stunden Urlaub. Natürlich kauften wir auch hier noch ein paar Pflanzen, man findet besondere Stauden, aber auch ausgefallene Schnittblumen (z.B. seltene Tulpenschönheiten). Und das i-Tüpfelchen sind dann noch die selbst produzierten Marmeladen mit dicken Fruchtstücken und wenig Zucker (vergleicht man sie mit anderen Marmelade-Produkten). Soooo lecker!
Ich werde wohl im Mai/Juni wieder nach Hilden fahren, um mir dann z.B. die mit Clematis umrankten Pappeln anzusehen und… Marmelade zu kaufen. Der Park wird dann schon ein bisschen mehr so aussehen:
Und weil ich dann schon mal da bin, besuche ich die Gärtnerei Wächter natürlich auch. Zwei auf einen Streich…
Der Autor erzählt von zwei Reisen nach Berlin. Beim ersten Mal nimmt er eine Einladung vom sehr reichen, sehr undurchsichtigen Immobilienmakler Sussmann an, weil er beim Verfassen seines Romans eine Schreibblokade hat und sich durch die Reise neue Anregungen für seine eigene Geschichte erhofft. Sein Roman handelt von einem Mann, der eine allumfassende Bibliothek für jüdische Literatur einrichten will, um jüdisches Wissen und jüdische Literatur vor dem Aussterben zu bewahren. Sussmann hat Be´ er als bekannten Autor aus Israel eingeladen, weil er zu Ehren seiner verstorbenen Tochter Miri jährlich eine Konferenz einberuft, auf der Wissenschaftler und jüdische Gelehrte über ein Thema aus der jüdischen Religion, Geschichte oder Mysrik diskutieren. So trifft Be´ er in Berlin dann auch auf den alten Antiquar Salomon Rappoport, der seltene oder als verschollen geltende Bücher jüdischer Autoren auftreibt, auf Professor Bilker-Bolker, der ebenfalls eine ganz besondere Beziehung zu Büchern hat und auf Veronika, die deutsche Sekretärin von Sussmann. Die vier Tage in Berlin enden für den Autor aber nicht so, wie er es sich vorgestellt hat und frustriert fliegt er nach Tel Aviv zurück. Erst nach 1 1/2 Jahren kehrt er noch einmal nach Berlin zurück und bekommt Klarheit darüber, was dieses erste Treffen für ihn und die andern Beteidigten wirklich bedeutete. Und er fängt diesen Roman, den ich Ihnen heute vorstelle, zu schreiben an.
In den Berliner Bebelplatz ist ein Mahnmal zur Bücherverbrennung eingelassen. Dieses Mahnmal, die Wannseekonferenz und die Vertreibung der Juden aus Galizien, Juden im Nationalsozialismus, sind Themen dieses Romans. Aber auch um Fragen wie: Macht eine Erinnerungsbibliothek Sinn, wenn es den Staat Israel nicht mehr gibt? (Und davon gehen die Gelehrten teilweise aus.) Alte jüdische Geschichten, welchen Wert haben sie für junge Menschen in Israel? Und wie soll ein Autor schreiben, der der alten jüdischen Sprache verbunden ist, wenn es immer weniger Menschen gibt, die die Anspielung auf alte Quellen verstehen?
Ein Roman, der meinen Kopf noch lange beschäftigen wird, denn nun möchte ich noch mehr über jüdische Geschichte und jüdische Literatur wissen. Besonders hervorheben möchte ich dabei auch noch das Nachwort, in dem den Lesern von den Schwierigkeiten berichtet wird, dieses Buch aus dem Hebräischen ins Deutsche zu übersetzen. Auch hier bekommt man noch einmal einen tiefen Eindruck von der alten jüdischen Sprache.
Ein bisschen weniger Übertreibung wäre auch ok gewesen…Hundert und mehr Vokabeln in einer Stunde zu lernen, das hört sich natürlich toll an. Und am Anfang des Buches steigt man dann direkt auch in die Methode ein: Eselsbrücken bauen, oder wie der Autor es nennt, „Wortbilder“ ausdenken für Vokabeln. Je verrückter, desto besser. Ich habe mich auf das Experiment eingelassen, ob ich 100 Vokabeln in einer Stunde schaffe, denn ich hatte vorher schon ohne Buch versucht, Eselsbrücken zu finden. 100 Wörter habe ich nicht geschafft, es waren 74, was ich auch schon gut fand. Allerdings kam das Erwachen dann zwei Tage später, als ich die Vokabeln wiederholte. Da waren es dann nur noch 42, bei den restlichen waren die Wortbilder weg und damit die Vokabeln auch.
Ein schlechtes Buch? Nein, keinesfalls. In dem Buch werden diverse Methoden beschrieben, wie man zu einem eigenen Wortbild gelangt und ein Wortbild, das man sich selbst ausgedacht hat, behält man besser. Wenn einem mal zu einer Vokabel nichts einfällt, dann kann man im Buch nachsehen, ob es ein Wortbild bietet, denn auf ca. 90 Seiten werden zahlreiche Vorschläge zu Alltagsvokabeln gemacht.
100 Vokabeln in einer Stunde? Ich habe mir ein kleines Ziel gesetzt: 5 Vokabeln/ Tag. Das wären dann ca. 1900 Vokabeln im Jahr und damit kann man ca. 85% eines Textes verstehen. Nach einem Jahr finde ich das nicht schlecht.
Ich lerne konsequent seit ca. 2 Wochen nach dieser Methode und die Eselsbrücken fallen mir immer schneller ein. Manchmal ist es spannend und auch lustig zu beobachten, was z.T. das Unterbewusstsein bei manchen Wörter so anbietet…
Haben Sie eine schöne Lösung für das Drudelrätsel gefunden? Hier zwei Vorschläge:
1. Vier Elefanten beschnüffeln einen Pingpong-Ball
2. Toter Moment im Billardsaal
???
Einen guten Start in die Woche!
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