Meine heutige Wochenendaufgabe für Sie: Finden Sie einen passenden Titel zu diesem Bild! Ich freue mich auf Ihre Ideen und bin auf Ihre Untertitel gespannt. (Aber bitte die Untertitel so gestalten, dass sie dem Jugendschutzgesetz genüge tun ?).
Unter allen Teilnehmern verlose ich drei Tuben wohltuende Sixtus Beinsalbe von Artus. Der Rechtsweg ist bei der Verlosung ausgeschlossen. Bitte mailen Sie Ihre Idee für einen passenden Untertitel bis morgen, dem 18.6.2017, 18.18 Uhr an folgende Adresse: linda.broszeit@gmx.de. Indem Sie Ihren Untertitel mir mailen, erklären Sie sich damit einverstanden, dass ich ihn auch veröffentlichen darf. Wünschen Sie keine dazu gehörige Namensnennung, so weisen Sie bitte in Ihrem Mail darauf hin.
Diesen Schnappschuss habe ich letzte Woche in Dangast gemacht, einem Seekurbad am Jadebusen. Der Ort zeichnet sich u.a. durch diverse künstlerische Aktivitäten aus und man findet noch weitere Skulpturen im Ort und im Meer.
In einem nicht konkret benannten muslimischen Land: Bilqiss soll gesteinigt werden. Sie wird angeklagt, anstatt des Muezzin, der zuhause betrunken unter dem Tisch lag, zum Morgengebet aufgerufen zu haben. Dabei tat sie dann auch gleichzeitig einige Ihrer Meinungen kunt, z.B. dass Allah diejenigen nicht bestraft, die nicht zum Gebet kommen, wenn sie arbeiten und dem Allgemeinwohl dienen. Dieser Anklagepunkt ist aber nur einer von vielen, Bilqiss schminkt sich, besitzt Spitzen-BHs und Stofftiere.
Bei der Gerichtsverhandlung brodelt die Seele der Gläubigen, sie hassen Bilqiss, die dem Richter mit besten Korankenntnissen dessen Auslegungen widerlegt und keine Angst zeigt. Merkwürdigerweise zieht der Richter die Verurteilung in die Länge, lässt Bilqiss „nur“ zwischendurch auspeitschen und besucht sie im Gefängnis mit Heilsalbe und gutem Essen. Zwischen den beiden besteht eine außergewöhnloiche Beziehung, die dann auch zu einem unerwarteten Ende der Geschichte führt.
Der Roman besteht aus Erzählungen von Bilqiss, dem Richter und einer amerikanischen Journalistin, die anfänglich mit dem Berichten über Bilqiss für sich eine Möglichkeit sieht, in New York in Zeitungskreisen zu glänzen, dann aber emotional immer mehr in die Geschichte hineingezogen wird.
Die marokkanische Autorin bedankt sich im Nachwort bei ihrem Vater für seine aufgeklärte, weitgefächerte Erziehung. Dies merkt man dem Buch an, es ist für mich mal wieder ein Buch, das sich in meinen Bucherinnerungen einen festen Platz erobert hat. Ich werde die beiden anderen Romane von Saphia Azzeddine ebenfalls noch lesen.
…, aber es war trotzdem ein schöner Tag! In der Vergangenheit habe ich in Zeitungen oder Büchern immer wieder von einer Flamingo-Kolonie im Münsterland gelesen und war neugierig geworden. So nah wilde Flamingos beobachten zu können, welchˋ ein Erlebnis, welche Fotomotive!
Am Pfingstsonntag fuhren wir nach Zwillbrock an der niederländischen Grenze (Fahrzeit ca. 1 1/2 Stunden), denn von dort aus sollte eine Führung ins Zwillbrocker Venn beginnen, hier leben die Flamingos von März bis ca. September. Als Teilnehmer der Führung sollte man an Stellen geführt werden, bei denen man die Flamingos besonders gut sehen kann.
Dies war das beste Foto… (Fotografiert mit einem 200er Nikon-Tele)
Ich finde es nicht in Ordnung, dass in allem Geschriebenen der Eindruck vermittelt wurde, dass man die Flamingos „hautnah“ erleben kann. Sie leben auf einer Insel, zusammen mit 6000 Lachmöwen-Paaren. Bei der Führung ( knapp 2 Stunden) erzählte uns jemand von der Biologischen Station Zwillbrock viel Interessantes über das Venn und Naturschutz im Allgemeinen (Siehe auch mein Eintrag zum Thema Torf). Das Wissenswerte über die Flamingos hatte ich schon vorher im Internet gelesen. Die besondere Aussichtsstelle war nicht soo toll und für 26 Leute auch fast zu klein.
Blick von dem besonderen Aussichtspunkt aus. Um Details fotografieren oder sehen zu können, bräuchte man mindestens ein 500er Tele bzw. ein sehr gutes Fernglas.
Nach der Führung machten wir noch die Rundwanderung im Venn, die man ganzjährig unternehmen kann. Auch hier kommt man an verschiedenen Aussichtspunkten vorbei, aber man lernt auch das Moor und die Heide kennen. (Viele Infotafeln). Dieser Spaziergang (ca. 6 km) lohnt sich auf jeden Fall und wir waren versöhnt, wenngleich es recht voll war und Spaziergänger und Radfahrer sich die Wege teilen mussten, was nicht immer optimal funktionierte.
In Zwillbrock gibt es zwei Restaurants, in denen man auch draußen sitzen kann und man kann auch noch eine Barockkirche besichtigen, die zu einem ehemaligen Kloster gehört.
Wir fuhren zurück und machten Halt beim Wasserschloss Anholt, um Kaffee zu trinken. Hier bieten sich eine Schlossbesichtigung und ein Parkrundgang an.
Ein Alternative ist auch ein Stopp in Breedevort, der niederländischen Bücherstadt. Lohnt sich auch für deutsche Leser, denn einige der ca. 25 Buchhandlungen bieten auch deutsche Titel an und es gibt auch noch einige schöne Geschenkeläden und Cafés.
Ja, Macarons sind schon mal mit im Weltall gewesen, nämlich zusammen mit dem französischen Astronauten Thomas Pesquet, der letzte Woche nach 6 1/2 Monaten wieder auf der Erde gelandet ist.
Ja, der Franzose Franky Zapata hat eine Art Segway für die Lüfte erfunden und nennt es „Flyboard Air“. Nur darf er damit momentan nicht fliegen, denn er hat keinen offiziellen Flugführerschein…
Ja, in der Bretagne leben ca. 20 Pinguine der seltenen Tordalk Art.
Wie ich letzte Woche geschrieben habe, lese ich die Zeitung „Écoute“ und in ihr findet man immer mal wieder verblüffende Themen und Nachrichten.
Gesehen im botanischen Garten von Aarhus. Die Vorstellung, dass so etwas in Duisburg klappen könnte, ist natürlich fast schon ein Witz, aber man darf ja mal träumen…
Am frühen Nachmittag gingen wir in das Freilichtmuseum „Den Gamle By“ von Aarhus, das mitten in der Stadt liegt.
Das Museum wurde in der Form einer mittelalterlichen Kleinstadt entlang der Au errichtet. Durch dieses Konzept hat der Besucher den Eindruck, dass er sich wirklich in einer alten Stadt befindet. Den Mittelpunkt bildet der Marktplatz, an dem vor wenigen Jahren die Alte Münze (Møntmestergården) aus Kopenhagen (17. Jahrhundert) wieder aufgebaut wurde. Dieses Gebäude stand ursprünglich dort in der Borgergade, wurde bei Sanierungsarbeiten um 1940 abgebaut und über 50 Jahre zwischengelagert. Heute befinden sich im Museum nicht weniger als 75 historische Gebäude des 17. bis 19. Jahrhunderts aus vielen Städten Dänemarks, aber es werden auch die Zeiten um 1920 und 1970 dargestellt, z.B. mit Einblicken in unterschiedliche Wohnungen.
Direkt am Anfang des Rundgangs wurden wir sehr freundlich begrüßt
Viele der Häuser haben besondere Funktionen, und fast alle stehen offen. Dabei wird nicht nur historische Wohnkultur gezeigt. Es finden sich auch Ausstellungen über alte Uhren, Trachten, Textilien, Silberschmiedewaren, Spielzeug und Fayencen. Auch altes Handwerk und frühere Wirtschaftsformen werden gezeigt, zum Beispiel das Brauen von Bier. Hostorische Institutionen wurden eingerichtet, so etwa ein Postkontor des 19. Jahrhunderts in einem Kaufmannshaus aus Apenrade.
Mit Kaffeepause waren wir vier Stunden in dem Museum und haben noch Lücken. Diese Sehenswürdigkeit ist für Fotografen ein Paradies und ich danke meinem Mann an dieser Stelle für seine Geduld…
Der Tag war vorbei und mit wirklich letzter Kraft schleppten wir uns noch in das „Latin Quarter“, ein Viertel, dessen Name nicht allein an das Pariser Quartier Latin erinnert. Viele Kneipen, kleine Geschäfte, hier kann man bestens bummeln und entdecken.
Nachwort: Da ich momentan nicht so viel Zeit habe, klaute ich die Texte zum Museum teilweise von Wikipedia. Vom Grund meiner knappen Zeit erzähle ich Ihnen nächste Woche, „Schuld“ ist ein 30-Tage-Abonnement. Ich habe momentan quasi noch einen Koffer in Berlin…
Alle, die jetzt im Sommer oder Herbst im hohen Norden Deutschlands oder in Dänemark Urlaub machen, sollten der diesjährigen europäischen Kulturhauptstadt Aarhus einen Besuch abstatten. Aarhus bietet viel. Wir waren nur einen Tag da, aber ein langes Wochenende wäre besser gewesen.
Unser erstes Ziel: Das spektakuläre ARoS Museum für moderne Kunst. Hier ein paar Bilder:
Im Museum gab es vier Ausstellungen zu bewundern, auch hier möchte ich Bilder sprechen lassen. Ein paar Beispiele für die Ausstellung zur modernen Kunst:
Nach dem Mittagessen gingen wir in ein anderes Viertel, in dem der botanische Garten und das Freilichtmuseum „Den Gamle By“auf uns warteten.
Das Gewächshaus des botanischen Gartens..-die grünen Männchen haben sich vorne auf der Wiese verstecktBei 35 Grad und 95% Luftfeuchtigkeit….Die Schmetterlinge flogen frei herum und setzten sich auf Schultern und Köpfe
Der botanische Garten ist schön angelegt und wir machten noch einen kleinen Spaziergang. Aus den eingeplanten zwei Stunden im Freilichtmuseum wurden allerdings vier und deshalb erzähle ich darüber erst morgen.
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