Dieses Mal etwas peppiger…

…ist mein musikalischer Weihnachtsgruß für Sie.

Mögen Ihre Festtage so werden, wie Sie es sich in Ihren kühnsten Träumen vorstellen! Ich mag es sehr ruhig und auch sehr faul, deshalb melde ich mich erst am Donnerstag wieder. (Vielleicht auch schon Mittwoch, kommt auf mein Faulseinbedarf an). 

Spät, aber nicht zu spät

Mir war die ganze Zeit nicht danach, Plätzchen zu backen. Aber jetzt bekam ich doch noch eine Anwandlung, allerdings für unsere Gartenbewohner.

Das wollte ich immer schon einmal ausprobieren und es ist wirklich nicht schwer. Man nimmt

und lässt es in einem Topf schmelzen. Am besten beim Topf direkt stehen bleiben, denn das Schmelzen geht fix. Das Fett soll nicht kochen, also direkt vom Herd nehmen, wenn es flüssig ist. Ich habe pro Packung zwei Handvoll einer Mischung aus Körnern, Haferflocken und Rosinen hineingetan und dann alles gut umgerührt. Dazu kommt noch ein Schuss Speiseöl, damit sich die Paste nachher besser aus den Förmchen drücken lässt. Die Mischung lässt man dann abkühlen. (Draußen auf der Terrasse dauerte es ca. eine Stunde). Wenn die Mischung dickflüssig geworden ist, füllt man sie mit einem Löffel in die Förmchen und steckt oben einen Zahnstocher hinein, um später ein Band anbringen zu können.

Danach alles wieder auf die Terrasse bringen und weiter abkühlen lassen. Ist die Mischung hart geworden, kann man sie aus den Förmchen herausnehemen. (Dazu einmal das Förmchen jeweils umdrehen und an dessen Rändern zuerst drücken). Band durchziehen und fertig sind die Weihnachtsleckerli für die Piepmätze im Garten. Ob sie ihnen auch schmecken, das wird sich in den nächsten Tagen noch zeigen. Fortsetzung folgt.

Ich leite jetzt schon einmal langsam die internetfreie Weihnachtszeit ein. Melde mich am Montag wieder. 

Bestseller seit über 25 Jahren-Weitere Geschenktipps

Im Buchhandel gelten Romane, die seit einem Jahr auf dem Markt sind, als alt. Zumeist werden sie dann verramscht und vergessen. Umso erstaunlicher fand ich es, Bücher aus diesen beiden Katalogen zu finden, die noch normal lieferbar sind:

Die beiden Kataloge habe ich beim Kelleraufräumen gefunden. Sie bieten ? Buchenpfehlungen an und diese Bücher kann man heute noch normal bestellen. Das sagt doch etwas über ihre Qualität aus…

Und hier die passenden Buchbesprechungen aus den Katalogen:

Ich habe ein Dingsda

Gestern berichtete ich bereits von meinen ersten Kellerfunden, heute stelle ich Ihnen einen weiteren vor, bei dem ich absolut nicht weiß, wie man ihn benutzen kann. Hat jemand eine Idee? Die „Beine“ sind selbst starr, aber oben an der türkisen „Platte“ beweglich. Man kann sie aber nicht einrasten lassen, daraus einen Minitisch mit improvisierter Platte lässt sich also nicht daraus bauen. Als Ständer für Fotos oder Kamerastativ ist es auch ungeeignet.

Morgen zeige ich Ihnen zwei Kataloge aus den 90er Jahren und stelle Ihnen daraus noch ein paar Geschenktipps vor.

Kellerfunde

Wenn es momentan so früh dunkel wird, dann ist die Zeit für Buch+Tee+Sofa optimal, aber nach ein paar Tagen bekomme ich dann doch das Gefühl, mich aus der Genusszone etwas herausbewegen zu müssen. So steige ich jetzt ab und zu auch in die Dunkelzone des Hauses, sprich Keller, und erwecke staubige Aufbewahrungskisten aus ihrem Dornröschenschlaf. Gleich die erste Kiste hielt für mich schöne Erinnerungen bereit:

LTU- Eine Fluglinie, mit der ich in den 80er Jahren ein paar Mal in den Urlaub geflogen bin. Hier zu sehen ein Täschchen mit Stoff-Schläppchen für lange Flugreisen. 

Internationaler Führerschein, ausgestellt 1980. Rechnen Sie mir bitte hoch an, dass ich Ihnen so ein Foto von mir zeige. Aber es soll ja auch lustig auf meiner Homepage zugehen.

“Die Wunderblume“- mein Lieblingsmärchenbuch. Mein Lieblingsroman war lange „ Das Geheimnis der 13 Häuser“. Kennt es noch jemand?

Die Single: Wir wohnten in den 60er Jahren in einem Haus, in dem im Erdgeschoss u.a. ein Schallplattenproduzent sein Büro hatte. Diese Probesingels bekam ich von ihm immer geschenkt.

Das Büchlein mit den Kinderzeichnungen wurde vom Rheinhauser Krupp-Gymnasium anlässlich der Krupp-Schließung herausgegeben. Kinder malten, was sie sich für die Zukunft wünschen.

So machen Kellernachmittage Spaß. Morgen zeige ich Ihnen ein Fund, bei dem ich nicht weiß, was es ist. Kann mir jemand einen Tipp geben? (Ist kein Wochenenderätsel!)

 

Von Babylon Berlin zur Raumpatrouille-Geschenktipp Nr.4

Mein Mann und ich sahen in den letzten Wochen die Folgen der Serie „Babylon Berlin“. Haben Sie sie auch gesehen? Es wurde ja viel über diese Serie geschrieben, u.a. wegen der Produktionkosten, den drei Regisseuren und auch wegen der Handlung. Das schreckte uns erst ab, aber dann…Kennen Sie die Serie? Wenn ja, hier noch einmal der Titelsong zum Erinnern. Wenn Sie die Serie nicht gesehen haben, hören Sie trotzdem mal rein. Ist man in der richtigen Stimmung, kann er durchaus ein bisschen Gänsehaut verursachen.

 

Wie komme ich nun zur „Raumpatrouille“? Einer der Hauptfiguren in der Serie ist der Schauspieler Matthias Brandt. Als ich ihn sah, klingelte es bei mir- da war doch was? Eine Freundin hatte mir vor einigen Monaten von seinem Buch „Raumpatroullie“ vorgeschwärmt und ich wollte es damals schon lesen. Habe ich dann wieder vergessen. Jetzt lieh ich es mir als Hörbuch aus und es wird mein 4.Geschenktipp.

Matthias Brandt, der jüngste Sohn von Willy Brandt, erzählt in 15 Kurzgeschichten von seiner Kindheit. Das Hörbuch liest er selbst, etwas leise, etwas vorsichtig, fast so, als würde ein kleiner Junge seine Gedanken jemandem heimlich anvertrauen. Ich könnte nicht sagen, welche Geschichte mir am besten gefallen hat. Sie sind anrührend, feinsinnig, auch mal erheiternd und geben neben der Gefühlswelt des Jungen, der so anders aufgewachsen ist als Kinder in seinem Alter, auch Einiges über seinen Vater Willy und seine Mutter Rut Brandt preis. Wer zur Babyboomer-Generation gehört, der bekommt dazu noch viele Erinnerungsschnipsel präsentiert, z.B. das geliebte Bonanza-Fahrrad, eben das „Raumpatrouille“-Thema oder den TriTop-Fruchtsaftsirup.

Ich habe mir das Hörbuch inzwischen gekauft. Muss es um mich haben, damit ich bei Bedarf Herrn Brandt wieder zuhören kann.

Ab morgen erzähle ich Ihnen von Kellerfunden, brauche Ihre Hilfe und gebe Tipps für Bücher, die auf keiner Bestsellerliste stehen, die sich aber seit 25 Jahren trotzdem immer noch gut verkaufen und vor allen Dingen lesen lassen.

 

Der Trick

Dieses Buch nahm ich mit nach Prag, weil die Handlung teilweise dort im jüdischen Viertel spielt.

Aber ich fange in Los Angeles an: Die Eltern vom zehnjährigen Max wollen sich scheiden lassen. Max leidet darunter, weil er glaubt, die Schuld daran zu tragen. So ist er wie elektrisiert, als er in einem Umzugskarton seines Vaters eine LP mit Zaubersprüchen des großen Zauberers Zabbatinis findet. Max spielt die LP ab, doch ausgerechnet beim Liebes-Zauberspruch, der seine Eltern bestimmt wieder zusammenbringen würde, springt die Platte…Max läuft weg, um den Zauberer zu finden. Dabei hat er viel Glück, denn er findet Zabbatini bald in einem nahegelegenen Alterheim. Doch Zabbatini ist nicht gerade ein netter alter Herr, das Gegenteil ist der Fall.

Prag: Mosche Goldenhirsch hat es nicht leicht. Sein Vater ist Rabbiner in der jüdischen Gemeinde und er erzieht Mosche sehr streng. Als die Mutter stirbt, verschlechtert sich das Verhältnis zwischen Vater und Sohn und obwohl vom Vater verboten, besucht Mosche heimlich eine Zirkusvorstellung. Dort sieht er den „Halbmondmann“, einen Zauberer, der anscheinend in die Zukunft sehen kann. Um Mosche ist es geschehen und er  läuft von zuhause weg, um mit dem Zirkus durchs Land zu ziehen. Er wird der berühmte Zabbatini sein, bis er unter dem Regime Hitlers nicht mehr auftreten darf und nach Theresienstadt geschickt wird.

Ist Zabbatini noch der große Zauberer, der Max helfen kann? Und tut er es überhaupt?

Ein liebenswürdiger Roman fürs Gemüt.

Morgen präsentiere ich Ihnen mal wieder ein paar VIPs.

 

Prag im Winter-Teil 3

Tipp Nr. 5: Für Architektur-Liebhaber ist Prag ein Paradies. Von Gebäuden aus der Zeit der Gotik und Renaissance, über Barockbauten bis hin zu Jugendstilschönheiten, Kubismus-oder Brutalismushäusern, fast alles erstrahlt in neuem Glanz und das natürlich meistens da, wo auch viele andere Touristen sind.

Deshalb sollten Sie immer mal wieder in Seitenstraßen abbiegen (z.B. beim Wenzelsplatz). Wir entdeckten dabei das Hauptpostamt

oder solche Details. 

Hier gehört Prag noch den Pragern und bei uns kamen Erinnerungen auf von unseren Aufenthalten in den 70er und Ende 90er Jahren. Es ist eine Stadt aus dem Ostblock, nicht mehr so schön, aber wenigstens mit Ecken und Kanten und für Fotoentdeckungen immer gut.

Tipp Nr.6: Das Abbiegen gilt auch für Cafés und Restaurants. Besonders an der Grenze von Altstadt zur Neustadt ist das Preisgefälle bei Speisen nicht zu übersehen. Es gibt eine deftige tschechische Hausmannskost (Vegetarier kommen aber nicht zu kurz) und auch eine Kaffeehaustradition.

Stärkung hat man sich dann aber auch verdient, wenn man lange zu Fuß unterwegs war, wie beispielsweise auf der Kampa. Und damit komme ich zu meinem vorletzten Tipp.

Tipp Nr.7: Prag hat kleine Parks, aber auch einige Inseln in der Moldau, auf denen man schön spazieren gehen kann. Die Kampa-Halbinsel nennt man auch Kleinvenedig.

Von hier aus hat man schöne Ausblicke+tolles Museum+nette Aufwärmstationen.(Bei uns waren minus 6 Grad, nur um mal eine Hausnummer zu nennen).

Warum ist Prag zu dieser Jahreszeit so voll? Die Vermieterin meinte, dass es an den sechs Weihnachtsmärkten liegt, die von Ende November bis spätestens zum ersten Advent eröffnet werden. Immer mehr Leute „sammeln“ Weihnachtsmärkte als Reiseziel.  

Die beste Jahreszeit für einen Besuch wäre das Ende des Winters, also Ende Februar, Anfang März. Dann würde Prag durchatmen. Wenn Sie es ausprobieren wollen, suchen Sie sich eine gemütliche Unterkunft, in der Sie gerne auch mal etwas länger verweilen. Wir hatten eine kleine Maisonettewohnung unterm Dach, zentral gelegen, das war optimal.

Morgen schließe ich das Thema Prag mit einem Lesetipp ab.

Prag im Winter Teil 2- Geschenktipp Nr. 2

Weiter geht es mit Tipps für einen Aufenthalt in einem überfüllten Prag.

Tipp Nr.3: Wenn Sie zum ersten Mal in Prag sind und vielleicht gerne eine Rundfahrt mit einem Bus machen würden, so rate ich Ihnen davon ab, denn wenn Sie keinen Fensterplatz ergattern, sehen Sie nicht viel. Prag bietet eine stilvolle Alternative, die zwar etwas teurer ist, bei der Sie aber alleine durch die Stadt gefahren werden, Wünsche bei der Route ansprechen können und man auch extra Fotostopps vereinbaren kann. 

Dies sind zwei von diversen Möglichkeiten, mit einem Oldtimer Prag zu erkunden.

 

Tipp Nr.4 Eine schöne Beschäftigung am späten Nachmittag oder abends ist das Besuch eines Konzerts. Dank Karl IV hat Prag noch sehr viele Kirchen (es waren einmal 80…) und in einigen werden tägliche Konzerte mit Orgel, Streichquartetten, Gesang oder Gitarrenbegleitung angeboten. Man bekommt leicht Karten, denn klassische Musik ist nicht jedermanns Geschmack, selbst wenn die „Gassenhauer“ der Klassik gespielt werden. 

Wir besuchten dieses Konzert und es war sehr stimmungsvoll.

Was wir vorher nicht wussten: In dieser Kirche wurden Ausschnitte aus dem bekannten Mozartfilm „Amadeus“ gedreht, so dass die Kirche recht bekannt wurde und man heute zu ihrer Erhaltung wohl ein bisschen mehr tut als bei anderen Gotteshäusern. Wir suchten uns dieses Konzert wegen der Orgel aus, weil wir unbedingt ein Orgelkonzert in einer Kirche hören wollten. Und damit komme ich zu Geschenktipp Nr.2.

Im Sommer fuhren wir an einem Sonntagmorgen zu einer Orgelführung in der Essener Philharmonie. Der Orgelkustos Wolfgang Kläsener erklärte sein Instrument mit so viel Begeisterung und für Laien sehr verständlich, dass die 1 1/2 Stunden der Führung viel zu schnell vergingen. Das Besondere war auch dabei, dass wir ihm beim Spielen diverser Musikstücke quasi über die Schulter gucken konnten, da das Spielpult ein externes war und nicht oben an der Orgel stand, sondern direkt vor unserer Nase. Mit zwei Händen und zwei Füßen gleichzeitig spielen…Staunen erlaubt!

Nach der Führung aßen wir noch in dem nahe gelegenen türkischen Restaurant „Tablo“ auf der Huyssenallee sehr gut zu Mittag, so dass dieser Sonntagmorgen zu einer runden Sache wurde. Vielleicht verschenken Sie einen Gutschein zu Weihnachten?

An diesen Terminen finden die nächsten Führungen in der Essener Philharmonie statt.

Sa, 19.01.2019, 16:00 Uhr » mehr
Sa, 02.03.2019, 16:00 Uhr » mehr
So, 26.05.2019, 11:00 Uhr » mehr
So, 16.06.2019, 11:00 Uhr » mehr

Morgen kommt ein dritter Prag- Tipp-Tag.