Kleiner Ausflug nach Moers

Ob mit Rad oder dem Auto, auf der Pfefferstraße 6 in Moers gibt es ein lohnendes Ziel.

Hier befindet sich ein Blumenladen, der über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist für seine schönen Arrangements. Im hinteren Teil des Geschäfts „Stil und Blüte“ steht neben ein paar Tischen und Stühlen eine Kuchentheke mit verführerischer Auslage. Geht man weiter, kommt man in einen schönen Hof.

Wir waren an einem Montagnachmittag kurz nach der Öffnung um 15 Uhr dort und konnten uns noch einen Tisch aussuchen, eine halbe Stunde später waren alle Tische besetzt. An den anderen Tagen ist das Café auch morgens geöffnet. Wir bekamen mit, dass am Telefon mehrere Reservierungen entgegengenommen wurden, meistens für ein ausführliches Frühstück.

Ob man nur einen guten Kaffee trinkt und sich über die freundliche Bedienung freut, sich Blumen kauft oder bei den Dekostücken im Laden und im Hof schwach wird und etwas mitnimmt, ein Besuch von „Stil und Blüte“ ist eine schöne kleine Auszeit.

Keine bezahlte Werbung!

Höhenrausch in Linz (Österreichtour 2)

Am nächsten Morgen, einem Sonntag, gingen wir zuerst zum neuen Dom, in dem ein Orgelkonzert um 10 Uhr stattfinden sollte. Ein schöner Einstieg in den Tag. Ein bisschen irritierte uns die Außenwerbung am Dom, in Deutschland eher unüblich.

Der Höhepunkt unseres Besuchs in Linz war der Linzer Höhenrausch. Eine Kunstausstellung über den Dächern von Linz, wie z.B. auf dem Dach eines Parkhauses oder im Dachstuhl einer Kirche.

Diese Kunstausstellung gab es zum ersten Mal, als Linz europäische Kulturhauptstadt war. Jedes Jahr wurde der Höhenrausch unter ein anderes Motto gestellt, dieses Jahr zeigte man Kunsterwerke und Installationen zum Thema Paradies.

Angeblich soll es der letzte Höhenrausch gewesen sein. Das fände ich sehr schade, denn mit diese Kunstaktion hat Linz ein Alleinstellungsmerkmal.

Eine weitere Besonderheit in Linz ist die Straßenbahn, die zum Pöstlingberg hinauffährt. Sie ist in Europa die Straßenbahn mit der steilsten Wegstrecke. Auf dem Berg kann man eine Basilika besichtigen, die schöne Aussicht genießen und auch Hunger und Durst stillen.

Wieder im Tal, mieteten wir uns Räder am Lentosmuseum und machten eine kleine Radtour an der Donau entlang. Dank des schönen Wetters waren viele Menschen unterwegs, die Stimmung war gut und locker.

Wir kamen auch zum „Alten Hafen“, wo wir ein paar der über hundert Wandbilder bewundern konnten.

Um diese „Outdoor“ Kunstgalerie komplett zu bewundern, muss man z.Zt. noch aus Sicherheitsgründen eine Führung mit einem Boot mitmachen. Linz ist auch eine Industriestadt und auf dem Gelände ist u.a. ein große Stahlwerk. Die Plätze auf der Bootstour sind sehr begrenzt, man muss sich gfs. früh anmelden.

Zum Schluss noch zwei Tipps: Wir waren mit unserem Hotel Stadtoase Kolping sehr zufrieden. Die Atmosphäre war herzlich und an manchen Kleinigkeiten merkte man, das die Hotelleitung mitdachte.

Suchen Sie ein Restaurant für den Abend? Wir aßen in der Stadtmitte im „Los Mayas“, wo leckere Gerichte aus Yukatan angeboten werden. Das Restaurant liegt im ersten Stock (War es mal eine Wohnung?). Sehr gemütlich und originell mexikanisch eingerichtet.

Komoot Radtour Neukirchen-Vluyn

Letzten Donnerstagnachmittag machte ich diese schöne Radtour:

https://www.komoot.de/tour/388591337?ref=itd&share_token=aMtFXCSavWvzqXkvOHrCtcTerffOgesIAp7XRP9zxaodrsk52y

Sie ist auf Komoot gut beschrieben und bebildert, ich habe nur ein par Anmerkungen dazu:

Von der Streckenführung her hätte ich auf Punkt 8 und 9 verzichten können. Hier fährt man an den Obstplantagen von Gut Bloemersheim vorbei. Das ist eher im Frühjahr zur Baumblüte oder im Herbst zur Obsternte sehenswert, jetzt im Sommer fand ich es nicht so interessant. Man kommt aber zwischen den Streckenpunkten 13 und 14 am Hofladen des Gutes vorbei und kann sich dort mit Obst eindecken.

Das Seefoto habe ich gegenüber vom Gasthof Samannshof gemacht. Er öffnet z.Zt. erst um 17 Uhr, so dass ich den See für mich alleine hatte. Ein bisschen kam ich mir wie im Amazonasgebiet vor.

Auch steht hier z.Zt dieses Kunstobjekt. Fotografiert man es aus mehreren Perspektiven, kann man daraus neue interessante Motive gestalten.

Da der Samannshof geschlossen war, fuhr ich bei Streckenpunkt 12 weiter nach Schaephuysen und fand dort eine Möglichkeit, eine Eispause einzulegen.


Auf dem Rückweg kam ich noch an diesem Turm vorbei.

Das Fotografieren auf dem Gelände der Zeche erinnerte mich an die ersten Fototouren im Duisburger Landschaftspark. Hat noch ein bisschen „Lost Places“ Ambiente.“

Zum Ende der Tour fährt man durch Neukirchen und Vluyn. Hier gibt es mehrere Einkehrmöglichkeiten, um seinen Durst und/oder Hunger zu stillen.

Radfahrer-Blumenwiese-Tasse Kaffee

Nach vielen Monaten ist es mal wieder soweit: Ich erzähle Ihnen von besonderen Momenten.

Nr. 1 : Nur ein kurzer Moment, bei dem sie bitte Ihr Vorstellungsvermögen aktivieren: Ein schöner sonniger Tag. Ich gehe zwischen zwei goldenen Weizenfeldern spazieren, als es plötzlich hinter mir wild zu klingeln beginnt. Schnell mache ich Platz und es überholt mich ein kleiner Junge, wild strampelnd auf seinem Kinderfahrrad. Er ist so zwischen sechs und acht Jahre alt. Gehetzt ruft er ein „Danke!“. Das war schon etwas Besonderes, aber ich war von diesem Moment verzaubert, weil dieser kleine Junge einen Judoanzug mit einem roten Gürtel trug und wohl eiligst zu seiner Trainingsstunde musste…Einfach nur sehr niedlich!

Auf einer Erft-Radtour, über die ich noch berichten werde, kam ich u.a. auch durch Grefrath. Ein öder Stadtteil von Frechen, doch beim näheren Hinsehen entdeckte ich Details mit Kopfschüttel- und Schmunzelpotential.

Ah, ein Blumenparadies für Hummeln & Co, wie zu lesen ist:

Direkt gegenüber ein Haus mit Trockenwiese davor- Welten begegnen sich….nicht.

So ein Beethoven-Statement über einer kleinen Eingangstür zeugt von einer wahren Leidenschaft.

Direkt daneben dieser Garten:

Was für Bilduntertitel fallen Ihnen ein? Auf die Schnelle: Ich habe das Abstandsgebot so satt. Etwas differenzierter: Nur weil sein Fenster einen Rollladen hat, hält er sich wohl für etwas Besseres! Oder: Typisch, der dicke Weiße muss sich auf dem Foto mal wieder vordrängeln!

Und für das Heimeliggefühl in Grefrath sorgt:

Schnell bin ich weitergefahren und habe Grefrath verlassen.

Nach Frechen radelte ich, um mir das Museum „Keramion“ anzusehen. Ich war ziemlich ausgelaugt, da ich bis dahin keine Pause gemacht hatte, mein Wunsch nach einem schnuckeligen Café erfüllte sich auf dem Weg nicht. So war die Sehnsucht nach einer Tasse Kaffee dementsprechend groß. In dem Museum gab es weder ein Café, noch einen Kaffeeautomaten. Meine Stimmung sank weiter, doch dann hörte ich von der Dame an der Museumskasse:“ Ich sehe mal nach, ob ich Ihnen einen Kaffee aufbrühen kann.“ Es war die beste Tasse Kaffee seit langer Zeit, zumal das Museum sich als eine Museumsperle präsentierte, die ich für mich ganz alleine hatte. Was für ein Moment!

Rund um IKEA

Vorgestern machte ich eine kleine Radtour rund um das Duisburger Ikea-Gelände. (Spaziergänger sollten auch weiterlesen!) Wenn man an Ikea denkt, liegt gedanklich der Landschaftspark nicht weit. Aber diesen ließ ich wissentlich links liegen, denn ich wollte mal kreuz und quer über die diversen Radwege fahren, die sich durch Hamborn, Beeck und Bruckhausen ziehen. Ohne Karte, orientierte ich mich nur an Kirchtürmen und Hochöfen.

Diese kleine Allee empfing mich direkt bei Ikea. Das war ein schöner Einstieg. Ich schlug mich dann weiter zum Botanischen Garten in Hamborn durch. Hier war ich zum letzten Mal vor mehr als zwanzig Jahren. Mich erstaunte jetzt, dass das Gewächshaus fast nur noch eine Abstellkammer für Pflanzen ist. Hier hatte ich noch „Dschungel“ in Erinnerung. Aber der Duft war innen purer Spanienurlaub, denn die Orangenbäume in Terrakottatöpfen fingen zu blühen an. Auch sah ich, dass am Rand Pittisorum gepflanzt ist, ebenfalls eine Mittelmeerpflanze, die wunderbar in den nächsten Monaten duften wird. Ein bisschen Exotik brachten dann die Aquarien des Vereins der Aquarienfreunde.

Um das Gewächshaus herum ist es momentan wunderschön:

Hinter Ikea befinden sich Freiflächen, wo die Natur fast in Ruhe gelassen wird. Ich hätte gerne mein Pflanzen-Bestimmungsbuch dabei gehabt, um mich ein bisschen schlauer zu machen. Auch hier bietet sich ein Spaziergang an.

Ich fuhr weiter Richtung Beeck. Faszinierend fand ich es, wie viele Brücken es gibt, unter die man hindurchfährt oder überquert, um die andere Seite von Eisenbahnschienen oder der Autobahn zu erreichen. Omnipräsent sind die Schallschutzmauern.

Vorbei an der Köpi-Brauerei streifte ich dann Bruckhausen, um langsam wieder Richtung Alt-Hamborn zu kommen. Dabei immer Kirchen oder andere Türme im Blick.

Manchmal kam ich mir wie in einem grünen Labyrinth vor mit sehr verborgenen Ecken. Toll!

Hier war ich in der chinesischen Ecke

Zum Schluss gab es dann noch eine Belohnung…

Mein nächster Radausflug wird in Bruckhausen anfangen, mal sehen, ob ich bis nach Vierlinden komme.

Übermorgen geht es weiter mit dieser Buchbesprechung:

Angerbogen-Tour

Vor einigen Wochen erzählte ich Ihnen von meinem Besuch des Biegerhofparks und der Renaturierung der Anger. Heute kommt die Fortsetzung oder anders ausgedrückt: Kennen Sie den Angerbogen im Duisburger Süden und sind dort schon einmal spazieren gegangen oder haben eine Radtour gemacht? Wenn nicht: Nehmen Sie es sich vor! Ich bin vorletzte Woche mit dem Fahrrad dort 2 Stunden lang kreuz und quer gefahren bis zur Grenze nach Wittlaer. Wer gerne Natur oder Architektur fotografiert, kommt hier auf seine Kosten, auch eignet sich dieses Gebiet sehr schön für ausgedehnte Spaziergänge mit dem Hund.

Vielleicht können ja ein paar Fotos überzeugen. Ausgangspunkt war für mich die Straße „ Am Heidberg“ in Ungelsheim. Hier kann man rechts oder links am Angerbach entlang gehen/fahren, ich entschied mich für rechts.

Am Ende dieses Weges (= Süden des Angerbogens) richtet man sich nach der Kirche St. Peter und Paul, fährt bei dieser rechts vorbei, weiter geradeaus, passiert das St. Anna Krankenhaus und biegt am Ende der Staße rechts ab. Einmal links noch fahren, dann befindet man sich auf der Nordseite des Angerbogens.

Folgt man der Anger, kann man weitere alte und neue Bauwerke fotografieren. Das bekannteste Bauwerk ist wohl das Landhaus Milser (unten rechts).

Weiter ging es dann Richtung Wittlaer. Gerne wäre ich hier noch länger gefahren, aber man soll sich ja auch noch etwas Schönes aufheben. So kehrte ich nach Ungelsheim zurück. 

Ein geschenkter Tag Nr. 1

Vorletzte Woche fiel ein Termin bei mir aus und plötzlich hatte ich einen ganzen freien Tag. Einen geschenkten Tag. Ich beschloss, nach Dortmund zu fahren, um mir dort den Phoenixsee anzusehen, von dem ich schon so viel gehört hatte. Nach einer Stunde Fahrzeit (jetzt in den Sommerferien ist der Ruhrschnellweg erträglich) war ich da und es war wie im Urlaub. Diverse Déjavus gingen mir durch den Kopf. Ein bisschen Mallorca, ein bisschen Ostsee, ein bisschen…Das Auto parkte ich in der Hörder Hafenstraße, dann fuhr ich mit dem Rad am Südufer entlang. Hier ein paar Eindrücke:

Sehr angenehm: Fußgänger und Radfahrer haben getrennte Wege, wenngleich das nicht immer so ganz ernst genommen wird.

Am Ende des Sees trifft man auf die Emscher, die hier schon fast komplett renaturiert wurde. Entlang der Emscher führt der Emscherweg für Fußgänger und Radfahrer und ich kam aus dem Staunen nicht heraus, wie schön der Emscherverlauf war. Viele Wildblumen und Vögel, mein Herz ging auf!

Ich fuhr auf dem Weg bis nach Aplerbeck zum barocken Wasserschloss Haus Roderberg. Hier gibt es ein griechisches Restaurant und Café, alles umgeben von einem kleinen Park mit ein paar witzige Skulpturen. Aplerbeck hat auch einen netten Marktplatz, wo man ebenfalls draußen etwas trinken und essen kann.

Hier entdeckte ich zu meinem Glück einen Bücherschrank. Ich wollte am See noch ein bisschen Picknick machen und hatte vergessen, mir etwas zu lesen mitzunehmen. Welches Buch fand ich?

Von Aplerbeck fuhr ich wieder zurück, allerdings nicht an der Emscher entlang sondern über diverse Hügelchen mit schönen Weitblicken. Da hatte ich mir das Picknick dann auch verdient, am Nordufer gibt es viel Wiesefläche und dies war mein Blick vom Picknickplatz aus:

Nach der Pause war ich wieder voller Tatendrang und dachte mir: “Wenn ich schon mal in Dortmund bin…”. 10 Minuten Fahrzeit vom Phoenixsee zum Westfalenpark. Diesen hatte ich bisher zweimal besucht und mir fehlten noch Ecken, die ich nicht kannte. Also verbrachte ich dort noch 2 Stunden mit meinem Fotoapparat. Besonders bekannt ist der Park wegen seines großen Rosariums. Um die ganze Rosenpracht zu erleben, war ich allerdings zu spät dran, aber dafür empfingen mich jetzt die Dahlien und die Seerosen. Welche Farben!

 

Der Park hat noch andere Themenbereiche und dieses Mal entdeckte ich den ostasiatischen Teil, die Anlage für Amphibien und die Plätze, die sich mit “Naturgärten” beschäftigten.

Ich verabschiedete mich vom Park bis zum nächsten Mal, da ich immer noch nicht alles gesehen habe. Als Eintritt in den Park werden 3,50 Euro erhoben, dieser Preis ist mehr als fair.

Mein geschenkter Tag…Was die Protagonisten im gleichnamigen Buch erlebt haben, das erzähle ich Ihnen morgen.

 

 

 

Welttag des Fahrrads

…ist eigentlich der 3. Juni, aber ich habe gestern eine so schöne Radtour gemacht, deshalb ernenne ich den heutigen Tag zum Blogtag des Fahrrads.

Geisterradfahrer

 

Ich biete eine Buchbesprechung, ein Musikvideo, einen kurzen Rückblick auf meine Radtour und einen Minifilm über eine Raderfindung.

Zur Einstimmung das Musikvideo:

 

Lob des Fahrrads

Bei diesem Büchlein ( 104 Seiten) habe ich die ersten 40 Seiten gegrummelt, denn mir wurde zu sehr auf die Tour de France und den Niedergang der Fahrradkultur in Frankreich eingegangen. Da konnte ich wenig Lob erkennen. Doch dann kamen Passagen, in denen Vorzüge des Radfahrens beschrieben wurden und hätte ich gerade einen Stift zur Hand gehabt, hätte ich überall große Häkchen dran gemacht. Sehr gut geschrieben! Aber die letzten Seiten lassen dann schließlich jeden Veloiasten (=Fahrradliebhaber, das Fremdwort habe ich mir gerade ausgedacht, weil ich nichts Adäquates gefunden habe) seelig lächeln, denn es geht um die Zukunft des Radfahrens. Eine wunderbare Utopie wird angeboten, ach ja, das Fahrradleben könnte sooooo schön sein….Sehr passend und sehr charmant sind in dem Buch die Illustrationen von Philip Waechter, sie verstärken noch den seligen Gesichtsausdruck. Selbst lesen und verschenken (Weihnachten klopft an…).

Meine Radtour war eine, die immer wieder gerne mache. Ausgangspunkt ist Kaldenhausen. Am Elfrather See vorbei, fahre ich durch Felder nach Traar. Hinter Traar macht die Bundesstraße eine Linkskurve und dort geht links ein Weg ab, der Hermann-Kresse-Weg. Diesen Weg liebe ich sehr, denn erstens hat man hier verschiedene außergewöhnliche Baumarten gepflanzt und man kann auf Schildern über sie etwas lesen und zweitens liegt der Weg an Niepkuhlen und dort stehen Bänke-Niederrhein pur!

Nieper KuhlenWenn man den Weg ganz bis zu Ende fährt kommt man zu einer Brücke, die den Europaring überquert und hinter der Brücke fängt der Krefelder Stadtwald an. Hier schlage ich mich links durch, komme an der Trapprennbahn vorbei und fahre dann weiter links durch eine Häusersiedlung Richtung Rhein. Man folgt den Schildern “Burg Linn” und ist dann auch schon bald da. Hier sind dann eine Kaffeepause und ein kleiner Bummel angesagt, denn ich finde hier immer neue Fotomotive. Zurück fahre ich über Uerdingen.

Und zum Schluss: Bei diesem Filmchen kann man sich die Augen reiben:

https://instagram.com/p/BG6AJPNr2or/

Ein bisschen heile Welt…

…ist für mich die Stadt Rees. Zugegeben, ich war erst dreimal da, aber jedes Mal hatte ich das Gefühl, dass in diesem Ort noch Vieles stimmt. Also empfehle ich einen Besuch an einem schönen Sommertag, obwohl…Zum ersten Mal war ich im Februar da. Es war bitterkalt, aber die Sonne schien. Da entdeckte ich die Reeser Skulpturen. Hier zwei Beispiele von ca. 25 (geschätzt).

Reeser Skulptur

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Beim zweiten Besuch mietete ich ausnahmsweise mal ein Rad und fuhr ein bisschen in der Gegend herum. War schön, obwohl durch diverse Kiesfirmen mir mancher Weg verboten wurde.

Die grünen Niederrheinräder
Die grünen Niederrheinräder

Purer Niederrhein
Purer Niederrhein

Beim dritten Besuch erfreute ich mich an den ausgestellten Puppen von Christel Lechner. Diese 66 “Alltagsmenschen” sollen noch bis zum 24.7.16 in Rees bleiben, wer gerne fotografiert oder einfach nur Spaß an solchen Installationen hat, sollte also mit einem Besuch nicht mehr zu lange warten. Für Kinder ist es bestimmt ein Spaß, alle 66 Figuren zu finden. Das schafft man, denn Rees ist nicht so gr0ß, aber man muss manchmal schon genau hinsehen.

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Ach ja, und eine Einkaufsstraße hat Rees auch, mit z.T. sehr schönen Geschenkeläden oder Cafes.

Also, auf, auf nach Rees!

Eine Dosis Niederrhein

Ich hatte in Rheinberg zu tun und konnte nach dem Termin noch ein bisschen Zeit freischaufeln für eine kleine Radtour.(Rad fährt bei mir in dem Sommermonaten hinten im Berlingo immer mit und der Fotoapparat ist sowieso dabei).

Kurz vor den Rheinberger Solvay-Werken geht rechts die Werftstr. ab. Die fuhr ich durch, vorbei an Ossenberg, bis die Straße sich gabelte. Da ich zum Rhein wollte, fuhr ich rechts, kam aber nicht sehr weit, da das Gelände am Rhein einer Firma gehört. Also zurück nach links. Hier fährt man auf dem alten Damm entlang vorbei an einem alten Rheinarm- wunderschön! So sah ich meinen ersten Storch in diesem Jahr, meine erste Schwalbe, eine Blumenwiese, die toll duftete und viel Landschaft.

Ein kleiner Appetitmacher auf die Tour
Ein kleiner Appetitmacher auf die Tour

Zwei Bänke wurden in meine Sammlung “Lieblingsbänke” aufgenommen. Sehen vielleicht nicht so doll aus, aber die Aussichten waren schön.

Nicht das Fernglas vergessen, es gibt unzählige Vögel zu beobachten
Nicht das Fernglas vergessen, es gibt unzählige Vögel zu beobachten

 

Nichts als Gegend?
Nichts als Gegend?

Zurück fuhr ich dann über Niederwallach und Borth und gönnte mir in Rheinberg auf dem Marktplatz als Abschluss ein Eis.( Zeit mit kurzen Bankpausen, Fotografieren und Eisessen 2 Stunden).