Zum ersten Mal beim Klavier-Festival Ruhr mit dabei

Im Rahmen des Klavier-Festivals Ruhr tritt am 15.3. Daniel Barenboim in der Wuppertaler Stadthalle auf. Ich wollte mich mit diesem Buch ein bisschen auf den Menschen Barenboim vorbereiten.

Um es vorweg zu sagen: Ich habe in diesem Buch nicht alles verstanden. Im ersten Teil geht Barenboim auf sein Verständnis von Musik und Musikinterpretation ein. Hier vertritt er eine sehr strikte Meinung und ich wünschte mir beim Lesen, dass er mit der Autorin dieses Buches mal ein Streitgespräch führt. 

Das Buch bespreche ich demnächst noch ausführlich

Der mittlere Teil des Buches ist seinen politischen Ansichten gewidmet. Dieser Teil hat mich sehr stark beeindruckt. Er erinnert u.a. an Willy Brandt und dessen Fähigkeiten, die man heute bei Politikern so schmerzlich vermisst. Barenboim ist ein Streiter für Toleranz. Er ist der Enkel jüdisch-russischer Großeltern und hat die ersten Jahre seines Lebens in Argentinien gelebt. Barenboim erzählt von seinen ersten Berührungen mit der Musik, die gleichzeitig stattfanden mit dem „Erlernen“ der Greueltaten des Holocaust. Das heutige Auftreten Israels stellt er kritisch in Frage und fordert ein Entgegenkommen gegenüber den Palästinensern.

Im dritten Teil sind einige Interviews abgedruckt, die er in der katholischen Universität Mailand gegeben hat. Hier geht es wieder um Musik, besonders um Opern und deren Aufführungen und um Verdi und dessen Stellung in der Musikwelt. Zu diesem Teil konnte ich mir keine komplette Meinung bilden, da mir Musikwissen fehlte. 

Eigentlich trenne ich mich nach dem Lesen von den meisten Büchern, aber nicht von diesem! Ich werde es abschnittsweise immer mal wieder lesen, sei es, um mal wieder über Musik nachzudenken oder Hoffnung zu schöpfen, wenn die Toleranz im Alltag mal wieder mit Füßen getreten wird.

Duisburger Limericks

Dieses Buch fand ich vor ein paar Tagen in einem Antiquariat. Ich liebe englische Limericks und bin über meinen Kauf ganz beglückt. Die Limericks sind in englischer Sprache und der Inhalt wird jeweils nur kurz in deutscher Sprache erklärt. Der Untertitel des Buches lautet „mit dem nötigen Kommentar für Nicht-Engländer“. Das Buch von Jürgen Dahl gibt also auch eine theoretische Einführung zu diesem Thema (in deutscher Sprache) und weist u.a. darauf hin, dass unsere Sprache nicht so gut geeignet ist, weil wir z.B. zu wenig kurze Wörter haben. 

Nach der Lektüre des Buches rumorte es aber in meinem Kopf, es brauten sich, ob ich wollte oder nicht, Limericks zusammen. Und das machte dann doch viel Spaß. Hier sind sie, ganz vorschriftsmäßig gereimt a-a-b-b-a:

Pia aus Duisburg wünschte sich eine Kanne
zum Geburtstag von ihrer Freundin Marianne.
Sie bekam Geschenke, es waren vier:
einen Ring, einen Schal, ein Glas für Bier
und eine Pfanne anstatt der Kanne – welch eine Panne!

Tom wollte sich endlich mal wieder verlieben,
so ging er in Duisburger Discos, an der Zahl sieben.
Dort tanzte er und sprach auch Mädchen an,
doch keine zog er in seinen Bann.
Waren die gelben Plateauschuhe übertrieben?

Gitty Pih gehörte zu den Duisburger Mücken,
die oben wohnte auf einer der vielen Brücken.
Tagaus tagein beobachtete sie die Leute
nur die wenigsten waren eine satt machende Beute.
Ausnahme: Der Duisburg Marathon mit schweißnassen Rücken.

Das Buch gibt es übrigens im Internet gebraucht noch für kleines Geld.

Wenn Sie auch in Limerickreinlaune kommen, würde ich mich sehr über Ihre Zuschriften freuen!

 

 

 

 

Ein Hausboot auf der Themse

Penelope Fitzgerald begann mit dem Schreiben erst mit fünfzig Jahren und gewann für dieses Buch den renommierten Man Booker Preis. Die Entscheidung wurde damals sehr in Frage gestellt und auch ihre weiteren Werke fanden viele Anhänger, aber auch immer scharfe Kritiker.

Worum geht es? Beim Lesen taucht man in den Mikrokosmos einer Gruppe ganz unterschiedlicher Menschen ein, die alle in Hausbooten auf der Themse wohnen. Am Anfang fällt dieses Eintauchen nicht ganz leicht, denn die Personen werden einmal mit ihren Namen, dann wiederum mit den Namen ihrer Schiffe angeredet. Doch man lernt schnell und bekommt immer mehr Sympathien für diese kleine Gemeinschaft. Da sind z.B. Nenna mit ihren beiden Töchtern, von denen Tilda eine zweite Pippi abgeben könnte. Nenna hofft, dass ihr Mann zurück kommt und mit seiner Familie auf dem Hausboot lebt. Willis ist ein verarmter Maler, dessen Boot zu sinken droht, Richard hat zwar keine Geldsorgen, aber Ehesorgen, denn seine Frau hasst das Leben auf dem Boot. Und dann ist da noch Maurice, ein Sonnenschein, der aber übel ausgenutzt wird. Als Leser(in) hofft und zittert man mit der Truppe und ist am Buchende ein bisschen traurig, dass man sie verlassen muss.

„Nett“ darf man heutzutage ja eigentlich nichts mehr nennen, denn bei dem Wort schwingt immer etwas Negatives mit. Ich bezeichne den Roman aber trotzdem so und meine es sehr positiv. Verstehen kann ich allerdings diejenigen, die sich nicht damit anfreunden konnten, dass die Autorin mit diesem Buch in einen so hohen Literaturhimmel gehoben wurde. Am Ende des Buches findet sich eine kleine Einführung zum Leben und Werk von Fitzgerald. Liest man diese, kommen einen die vielen Interpretationsvarianten doch etwas übertrieben vor.

 

 

 

Was ist ein gutes Gedicht?

 Leider hat während meiner Schulzeit kein Deutschlehrer dieses Thema behandelt oder zumindest versucht, uns Schülern Gedichte etwas schmackhaft zu machen. Dies empfand ich als Erwachsene immer als Mangel, denn Gedichte sind für mich ein Stück Kultur. Ich unternahm immer wieder Versuche, mich mit Gedichten anzufreunden, aber außer bei Haikus funkte es nur selten. So war ich sehr beglückt, als ich letztes Jahr dieses Buch entdeckte. Sehr hoffnungsvoll fing ich es letzte Woche zu lesen an.

Mein Resumee: Das Buch ist für Personen wie mich z.T. keine leichte Kost, denn der Autor wirft in einigen Kapiteln, in denen er die verschiedenen Möglichkeiten beim Aufbau eines Gedichtes erklärt, mit diversen literaturwissenschaftlichen Begriffen um sich und erklärt sie nur teilweise. So muss man googeln, um alles zu verstehen.

In den meisten Kapiteln geht er aber auf bestimmte Lyriker ein oder erklärt die unterschiedlich Motivationen, warum Gedichte geschrieben wurden (und werden). Auch hier waren drei Kapitel keine einfache Bettlektüre.

Trotz dieser „Ja, aber“ möchte ich das Buch empfehlen, denn es hat meine Lust auf die Werke einiger Lyriker geweckt und dafür bin ich sehr dankbar. Außerdem erfährt man vom Autor, wie die Auswahlen in verschiedenen Gedichtsammlungen, die es z.Zt. auf dem deutschen Buchmarkt gibt, zustande kamen. (Kritisch beschreibt er, ich staunte, den Lyrik-Kanon von Marcel Reich-Ranicki). Jede Auswahl bietet „die besten“ Gedichte, merkwürdig, dass es nicht so viele Überschneidungen bei den Büchern gibt…

Was ist ein gutes Gedicht? Wenn es mir gefällt, weil es ein Thema behandelt, zu dem ich einen Draht habe, wenn es mich überrascht, wenn es mich zum Nachdenken bringt, ich am Ende lächeln muss oder es einfach nach dem Lesen ein schönes Gefühl hinterlässt.

 

Tadunos Lied

Heute erscheint das Buch „Tadunos Lied“ von dem nigerianischen Autor Odafe Atogun.

Tadunos Lied

Ich hatte das Vergnügen, es vorher lesen zu dürfen, und seine Geschichte hat mich beeindruckt.

Taduno ist ein Liedermacher, der im Exil lebt. Das Volk von Nigeria liebte ihn wegen seiner Stimme und weil er es wagte, mit seinen Liedtexten die Diktatur in seinem Heimatland zu kritisieren. Er wird jedoch festgenommen und gefoltert, weil er sich weigert, Lobeshymnen auf den Diktator zu singen. Eines Tages erhält er im Exil von seiner Geliebten Lela auf mysteriösem Weg einen Brief und erfährt, dass man Lela ins Gefängnis geworfen hat. Taduno beschließt, umgehend in die Hauptstadt Lagos zurück zu kehren und sich zu stellen. Lela ist das neue Druckmittel der Regierung, um Taduno in die Knie zu zwingen. Allerdings erwartet ihn zuhause eine Überraschung: Niemand erkennt ihn mehr. Seine Stimme kann er als Beweis nicht mehr einsetzen, da er diese durch die Folter fast verloren hat und so beginnt er verzweifelt, auf seiner Gitarre Lieder zu spielen, um die Herzen der Menschen erneut zu gewinnen. Auch diese Lieder sind so gefühlvoll wie früher seine Stimme, so dass ihm schon bald immer mehr Menschen zuhören und ihn wie den alten Taduno verehren. Die Maschinerie der Diktatur mit ihren Greultaten beginnt von vorne und Taduno muss sich entscheiden, ob er ein Loblied auf die Tyrannei singt und damit Lela rettet oder sich erneut weigert, zum Verräter am Volk zu werden.

Die Figur des Taduro lehnt sich an das Leben des nigerianischen Musikers Fela Kuti an, der in den 70er und 80er Jahren ebenfalls mit seinen Liedern für ein freies und gerechteres Nigeria gekämpft hat. Der Inhalt des Buches bestürzt, zeigt aber auch, was Zivilcourge, der Kampf um die Freiheit und die Macht der Musik im Leben eines jeden Einzelnen bedeuten kann. Der Erzählstil erinnert manchmal an ein Märchen und so strahlt dieses Buch etwas Magisches aus, dem ich mich kaum entziehen konnte.

 

 

Expérience positive -Französischstunde Nr. 4

Voilà- am Wochenende habe ich es geschafft, das erste Buch aus dieser Reihe zuende zu lesen.

Französischlektüre Diese Reihe aus dem Compact Verlag kann ich sehr zum Französischlernen empfehlen. Es gibt knapp 20 Titel in verschiedenen Schwierigkeitsstufen (Von A1 bis C1). Zumeist sind es Krimis, jedes Buch kostet z.Zt. 7,99 Euro. Neben den Geschichten bieten die Bücher auch Übungen, Übersetzungshilfen und Vokabellisten.

Der Compact Verlag bietet neben den gängigen Fremdsprachen auch noch andere an, z.B. Niederländisch oder Schwedisch.

Jazz- gehört und gelesen

Wenn Sie sich musikalisch auf meine folgende Buchbesprechung einstimmen möchten, hier ein passendes Lied:

Chicagojazz Chicago in der zwanziger Jahren,

die Geschichte zweier Familien:

Benny Lehmann hat Musik im Blut. Eigentlich soll er die Firma seines Vaters übernehmen, doch schon als Jugendlicher treibt es sich in den Jazzclubs Chicagos herum, um die Klaviermusik der schwarzen Musiker aufzusaugen. Er ist der einzige Weiße und zuerst begegnet man ihm mit Misstrauen, doch sein Können überzeugt die Profimusiker. Benny hilft seinem verschuldeten Vater in der Fabrik, doch sein Lebensunterhalt verdient er als Pianist.

Pearl gehört zu einer Familie, über die ein großes Unglück gekommen ist. Bei einem Schiffsunglück sind drei Brüder gestorben, seitdem muss Pearl sich um die Geschwister kümmern, da die Mutter sich von dem Unglück nicht mehr erholt. Es ergibt sich, dass sie als junge Erwachsene einen Jazzclub eröffnet. Eines Tages taucht Benny dort auf. Beide sehen sich an, woher kennen sie sich?

Wer sich für Jazzmusik und die Zeit der goldenen Zwanziger interessiert, der wird den Roman gerne lesen. Suchen Sie eine schöne Familiengeschichte, gibt es bessere. 

Die Dirigentin- in der Musik und in der Politik

Dirigentin

Stein leckt sich noch seine Wunden, nachdem Bundeskanzlerin Christina Böckler ihn seines Ministerpostens enthoben hat. Um sich abzulenken, besucht er häufig Opern und dort entdeckt er eines Tages die Dirigentin Maria Patricia Bresson und ist „hin und weg“. Er reist ihr zu den Auftritten in verschiedenen Städten nach und nähert sich ihr auch langsam. Zuerst findet MP, wie Freunde sie nennen dürfen, das noch amüsant, zumal sie in Berlin „Rheingold“ dirigieren wird und sich Hoffnung macht, nach dieser Aufführung an der Lindenoper permanent dirigieren zu dürfen. Für solche Pläne, bei denen noch Fäden gezogen werden müssen, ist es nicht verkehrt, einen Minister, und wenn es auch nur ein „Ex“ ist, in der Hinterhand zu haben. Steins Verhalten wird in Berlin allerdings immer mehr zum Stalking und MP distanziert sich vehement. Dies kann Stein natürlich nicht akzeptieren und als er schließlich auf einer Party MP und Christina Böckler beobachtet, wie beide, ganz seelenverwandt, in einem Zimmer Händchen halten, nimmt das Unglück seinen Lauf.

Die besten Textstellen sind die über die Kunst des Dirigierens und den Klüngel im Kulturbetrieb, die zweitbesten, über denen ein Hauch von Insiderwissen weht. Der Autor Wolfgang Herles war und ist als Journalist durch seine Tätigkeiten bei verschiedenen Fernsehsendern in den Sparten Kultur und Politik sicherlich mit dem Treiben hinter den Kulissen vertraut.

Der Inhalt der Geschichte driftet im letzten Drittel allerdings reichlich ab und ich lobte mich innerlich, dass ich trotzdem bis zum Ende des Buches durchgehalten habe.    

 

Leben? Oder Theater?

Dies ist der Titel eines Werkzyklus mit 1325 Bildern der Berliner Künstlerin Charlotte Salomon, einer Künstlerin, die in Vergessenheit gerät. David Foenkinos will mit seinem Roman gegensteuern.

Charlotte Salomon

Charlotte wird 1917 geboren. Ihr Leben ist von Anfang an überschattet, denn in der Familie mütterlicherseits gab es viele Selbstmorde und auch ihre eigene Mutter nimmt sich das Leben, als Charlotte neun Jahre alt ist. Glücklicherweise versteht sie sich mit ihrer Stiefmutter, einer bekannten Sängerin, anfänglich gut, doch als die Pubertät beginnt, ändert sich dies und Charlotte hat erste depressive Schübe. Zusätzlich verschlimmert sich die Situation durch den Beginn des Krieges. Als Jüdin hat sie es in der Schule sehr schwer und sie verlässt die Schule ein Jahr vor dem Abitur. Zwei Jahre später wird sie als große Ausnahme an der Kunstakademie angenommen, doch als sie den ersten Preis bei einem Wettbewerb gewinnt, ihn aber als Jüdin nicht annehmen darf, verlässt sie die Akademie. Wieder zwei Jahre später flüchtet sie alleine nach Frankreich, wo sie zusammen mit ihren Großeltern in Villefranche-sur-Mer lebt. Auch hier kämpft sie mit Schrecklichem: In Berlin musste sie ihren Geliebten verlassen und darunter leidet sie sehr, ihre Großmutter nimmt sich das Leben und 1940 besetzen die Deutschen auch den Süden Frankreichs. Um nicht verrückt zu werden, beginnt sie wieder zu malen und malt in 800 Blättern ihr Leben, erweitert durch passende Musik und Theateranweisungen. Sie heiratet einen österreichischen Flüchtling und wird etwas später schwanger. Doch dann verrät man das Ehepaar und beide kommen im Konzentrationslager Ausschwitz ums Leben.

Das Herz wird schwer, wenn man das Buch liest. Aber es lohnt sich! Wer mehr über Charlotte Salomon wissen möchte: In Amsterdam gibt es das Joods Historisch Museum, hier ist das Werk von der Künstlerin ab und zu zu sehen.http://jck.nl/nl/locatie/joods-historisch-museum

Zur Erinnerung: Heute vor 75 Jahren fand die Wannseekonferenz statt, auf der fünfzehn Mitglieder des Naziregimes die Ausrottung der Juden beschlossen  und die Abwicklung ausarbeiteten.

Wenn ein Komapatient einen Mord beobachtet

Autismuskrimi

Sam hatte einen schweren Autounfall und ist seitdem Komapatient im Krankenhaus. Er nimmt dort seine Umgebung war, jedoch kann er sich anfänglich gegenüber den Ärzten und seiner Frau in keiner Weise bemerkbar machen. Dies bringt Sam fast um den Verstand, denn er hat gesehen, wie ein Arzt seinen Bettnachbar umgebracht hat, in dem er das Beatmungsgerät kurzfristig abgeschaltet hat. Allerdings ändert sich nach einigen Monaten Sams Zustand langsam, er lernt, sich mit einem besonderen Gerät, verständlich zu machen.

Schnitt

Patrick hat das Asberger-Syndrom und kann ähnlich wie bei Autisten, nur sehr schwer mit Mitmenschen kommunizieren, geschweige denn, Gefühle zeigen. Nachdem sein Vater bei einem Autounfall umgekommen ist, den Sam verschuldet haben soll, lebt er mit seiner Mutter Sarah alleine zusammen. Sarah erträgt ihren Sohn nur schwer und ist froh, als er an einem College, das die Rate für Behinderte erreichen muss, als Student mit hoher Begabung für Biologie, das Anatomiestudium beginnen darf. Seine erste Aufgabe besteht darin, zusammen mit drei anderen Studenten eine Leiche über mehrere Wochen hinweg zu sezieren und herauszufinden, welche Todesursache vorliegt. Vor Patrick liegt auf dem Tisch Sam, der laut Akten, die Patrick heimlich liest, an Herzversagen gestorben ist. Doch Patrick vermutet, dass Sam ermordet wurde, denn was macht eine Erdnuss im Hals der Leiche, wenn diese nur per Sonde ernährt wurde?

Dieser Krimi ist wirklich in vielerlei Hinsicht speziell. Er fängt etwas langsam an, doch dann las ich die knapp 350 Seiten an einem Tag zu Ende.  Wer etwas empfindlich ist, was anatomische Arbeiten angeht, sollte auf ihn vielleicht verzichten, ansonsten vergebe ich 9 von 10 Sternchen.