Winterspaß auf Zeche Zollverein

Um Eisstockschießen einmal auszuprobieren, muss man nicht mehr bis nach Bayern fahren, auf dem ehemaligen Gelände der Kokerei der Zeche Zollverein geht es auch. Eine Stunde kostet 50 Euro und acht Personen können mitmachen.

Am Anfang wird man instruiert, sprich, man bekommt erst einmal Spikes für die Schuhe, um auf der Eisbahn unbeschwert laufen zu können. Dann werden die Regeln erklärt. Diese erinnern an die des französischen Boule. Zwei Mannschaften werden gebildet, die gegeneinander spielen. Alle Teilnehmer müssen versuchen, jeweils mit ihrem Stock so nah wie möglich an die Daube heranzukommen (beim Boule der kleine Ball). Die drei Stöcke, die am nächsten liegen, bekommen 3-2-1 Punkte. Das ist es im Groben. Man wird ausgestattet mit Klemmbrett und Zettel für die Ergebnisse und einem Maßband, damit man Abstände zwischen Daube und Stock nicht nur schätzen muss. 

In einer Stunde schafft man zwei Runden (jede Runde hat 6 Durchgänge). Uns hat das Eisstockschießen  viel Spaß gemacht, zumal mit dieser eindrucksvollen Kulisse. Es gibt neben den Bahnen noch eine große Bahn zum Eislaufen und einen Mini-Weihnachtsmarkt für heiße Getränke. 

Neugierig geworden? Hier gibt es noch mehr Informationen:https://www.zollverein.de/angebote/zollverein-eisbahn-der-wahrscheinlich-faszinierenste-ort-zum-schlittschulaufen-bundesweit

 

Kleine Auszeit für bastelnde Naturfreunde mit Sparfuchscharakter

Der Biegerhof Park im Duisburger Süden- kennen Sie ihn? Ich bin bisher an ihm immer nur vorbei gefahren, doch vor einigen Tagen machte ich mich auf, dort endlich einmal spazieren zu gehen. Ich hatte überhaupt keine Vorstellungen, was mich erwarten würde.

Keine großartigen Blumenrabatte, dafür aber der renaturierte alte Angerbach, gepaart mit ein bisschen englischem Landschaftsgartenflair, diversen Freizeitangeboten und einem Biergarten. Nicht schlecht!

Ganz in der Nähe vom Park entdeckte ich noch zwei Geschäfte, die diesen Ausflug für mich perfekt machten. Da ist zum einen auf der Angertaler Straße ein gut sortierter, inhaberinnengeführter Bastelladen, in dem man in Ruhe stöbern und auch Ausgefallenes entdecken und kaufen kann. Auf der Düsseldorfer Straße befindet sich eine Filiale der „Action“ Kette. Hier werden manchmal Bastel-Basics zu sehr günstigen Preisen angeboten. (Neben Haushaltswaren, Kleidung, Dekorationsutensilien usw.)

Wer also ein bastelnder Sparfuchs ist, der gerne spazieren geht…

P.S. Wer „Action“ schon kennt: Im Laufe des Novembers eröffnet eine Filiale in Rheinhausen.

Doppellebewesen in Rheinhausen

Vorletzte Woche nahm ich an einer Führung von der Duisburger VHS teil, deren Inhalt so spannend war, dass man gut einen Krimi schreiben könnte. Oder einen Science Fiction Roman. Oder eine Piratengeschichte. Es ging u.a um Parmelia sulcata, Xanthoria parietina oder Hypogymnia physodes und hier fing alles an:

Der Parkplatz vor dem Toepperhallenbad

Die Teilnehmer der Führung gruppierten sich in 2 Stunden um 2 Bäume und hörten Herrn Dr. Randoph Kricke zu, der über diese Doppellebewesen referierte:

Ja, es handelt sich um Flechten. Warum Doppelwesen? Außen sieht man die Flechte, einen Pilz, innen lebt eine Alge. Eine fast immer perfekte Symbiose, denn die Flechte schützt die Alge vor Angreifern wie z.B. Schnecken, dafür muss die Alge aber auch Schutzgeld in Form von Zucker an die Flechte abgeben. Manche Flechten übertreiben es allerdings mit ihren Zuckerforderungen und dann türmt die Alge, sofern genügend Stickstoff vorhanden ist.

Weltweit gibt es ca. 25000 Flechtenarten, in NRW ca. 200, im Ruhrgebiet z.Zt. ca. 50. Dies war im 19. Jahrhundert schon einmal besser (ca. 250 Arten), während der Hochzeit des Kohlebergbaus fand man im Ruhrgebiet nur noch 5 Arten.

Die Flechten sind somit ein Indikator für die Luftqualität, aber zeigen auch noch andere Qualitätsmerkmale für eine intakte Umwelt an. Außerdem schützen sie Bäume oder Steine und sollten deshalb auch im Garten nicht entfernt werden.

Alle Teilnehmer waren sich nach zwei Stunden darüber einig, dass Flechten ein sehr spannendes Thema sind und man in eine fremde Welt eintaucht, sieht man sich Flechten einmal genauer an und beschäftigt sich mit ihnen. Deshalb schreibe ich an dieser Stelle auch nicht mehr und empfehle Ihnen lieber, mal eine Führung mitzumachen. Oder falls Sie jetzt schon Interesse haben und Flechten entdecken möchten: Der archäologische Park in Xanten ist fast schon ein Eldorado, da beim Bau der verschiedenen Parkteile verschiedene Arten von Steinen benutzt wurden und sich deshalb viele verschiedene Flechten (die z.T. sogar auf der Roten Liste stehen) hier wohl fühlen.

 

Prince und Che sind mit dabei

Heute möchte ich Ihnen mal wieder ein Restaurant empfehlen. Ich war vorletzte Woche mit sieben anderen Personen dort und alle waren sehr angetan.

Erst einmal die „äußeren Umstände“: Das Restaurant befindet sich in Moers und trägt den Namen „Gerds“. Es ist klein, deshalb sollten Sie besser vorher einen Tisch reservieren. Geöffnet ist es von Mittwoch bis Samstag ab 17.30 Uhr. Wenn Sie in einem Restaurant Tischdecken erwarten, Sie als Wanddekorationen ein Bild von Che Guevara, Kinderzeichnungen und das Hammer-und Meißelsymbol stören und Sie Hintergrundmusik von Prince, Talking Heads oder Curtis Mayfield nicht mögen, dann müssen Sie jetzt nicht mehr weiterlesen. Passt dies alles zu Ihrer Lebenswelt, dann mache ich Sie jetzt mit dem Chef bekannt. Er heißt Gerd Laß und ist Inhaber, Koch, Bedienung und auch etwas Entertainer. Erwarten Sie keinen Herrn mit Kochmütze und weißer Schürze, Herr Laß erinnerte mich spontan eher an einen Privatdetektiv oder an einen Streetworker, der Jugendliche auf der Straße betreut. Die Speisekarte ist mittelgroß und fein, wobei es allerdings nur eine vegetarische Vorspeise gibt. Aber das ist kein Problem! Ich habe als Hauptspeise Linguine mit frischem grünen Spargel bekommen- köstlich. Auch die Fleisch- und Fischgerichte fanden bei meinen Freunden viel Anklang. An Biersorten gibt es „Tannenzäpfle“, spanisches und belgisches Bier, auch die Weine sind exzellent.

Mehr Infos bekommen Sie auf der Webseite vom Restaurant. Aber warum empfehle ich Ihnen nun „Gerds“? Wenn die Chemie zwischen Ihnen und Herrn Laß stimmt, dann fühlen sie sich in seinem Restaurant fast schon so, als wären Sie bei ihm zuhause. Er ist sehr aufmerksam, sehr flexibel und kümmert sich um jeden Wunsch. Sein Slogan „einfach, gut“ find ich fast zu bescheiden, „und sehr nett“ könnte da auch noch stehen.

http://www.gerds-restaurant.de/speisekarte/

 

Noch ein Rhododendron-„Nachschlag“

Wem mein gestriger Tipp für die Rhododendron-Blüte noch nicht reicht, hier noch ein zweiter Hinweis:

In Krefeld-Traar gibt es den Heilmannshof. Die meisten kennen ihn entweder wegen seines Hofladens oder wegen der Gärtnerei, aber die wenigsten wissen, dass man während der Öffnungszeiten des Ladens auch den Park besuchen darf. Mitten in diesem Park liegt eine der Nieper Kuhlen.

Nördlich davon ist der Park wilder, südlich erinnert er noch an einen alten Schlosspark. Überall blühen Rhododendron und es gibt eine schöne Blue Bell Wiese.

Aber der Park hat noch mehr zu bieten. Man hat die Chance, Eisvögel zu beobachten! Wenn Sie einen Besuch planen, bringen Sie nur Geduld mit. (Und vielleicht eine Thermoskanne Kaffee und Kuchen).

Einer der beiden Plätze, von denen man die Chance hat, den Eisvogel gut zu sehen

Außerdem ist eine Stelle im Park noch auf anderer Weise magisch.

Im Gutshof steht ein Informationsschild, auf dem die Wege im Park eingezeichnet sind. Schauen Sie sich das Bild an, denn man kann um den See nicht herum gehen.

Nach dem Parkspaziergang stattete ich dem Hofladen einen Besuch ab. Hier gibt es u.a. auch alte Apfelsorten und ich probiere immer mal wieder gerne eine neue aus.

Und die Käsetheke ist ein „Muss“. Ingwer-Pfefferkäse, den „Wilden Bernd“ oder den österlichen Möhrrübenkäse kann ich nur empfehlen. Dieser Laden würde auch gut zu einer der „Deutschen Käsestraßen“ passen…Sie kennen die „Deutschen Käsestraßen“ nicht? Um ehrlich zu sein, waren mir bisher auch nur die deutsche Weinstraße, Märchenstraße oder Straße der Alleen bekannt, aber es gibt die Käsestraßen tatsächlich. Morgen mehr darüber.

Wer mehr über den Heilmannshof wissen möchte:http://www.heilmannshof.de/

 

 

 

Zwei auf einen Streich + leckere Marmelade

Am 14. September letzten Jahres berichtete ich Ihnen unter dem Motto „Ein bisschen Toskana gleich um die Ecke“ von der Gärtnerei Janke in Hilden. Ich war damals hin und weg und nahm mir vor, diese Gärtnerei mindestens 1x /Jahreszeit zu besuchen. Vorletzte Woche war es soweit und ich machte mich zusammen mit einer Bekannten auf nach Hilden. Da wir zu früh ankamen (Keine Staus… -Öffnungszeit 10 Uhr), fuhren wir noch ein bisschen in der Gegend herum und entdeckten dabei 500 m weiter auf der Straße eine zweite Gärtnerei (Gärtnerei Wächter). Sie hatte schon geöffnet, so sahen wir uns um und stießen beglückt auf ein umfangreiches Angebot an Kräutern. Sehr gute Qualität, vernünftige Preise und es waren ganz außergewöhnliche Pflanzen dabei, deren Namen wie beide noch nie gehört hatten. Auch das andere Pflanzenangebot war umfang-und abwechslungsreich, so dass wir einen Teil unseres Blumenbudgets hier schon unerwartet ausgaben.

Doch jetzt erst einmal ein paar Fotos von der zweiten Gärtnerei. Die Gärtnerei zeichnet sich u.a. dadurch aus, dass ihr ein Park angeschlossen ist. So sieht er z.Zt. aus:

Man findet an den Wegen zig verschiedene Arten von Christrosen, Narzissen und anderen Frühblühern. Besonders fielen uns auch die stehengebliebenen Samenstände auf, die durch ihre Strukturen fast wie Skulpturen aussahen. In der Sonne dort spazieren zu gehen und danach noch einen Kaffee zu trinken war erneut wie ein paar Stunden Urlaub. Natürlich kauften wir auch hier noch ein paar Pflanzen, man findet besondere Stauden, aber auch ausgefallene Schnittblumen (z.B. seltene Tulpenschönheiten). Und das i-Tüpfelchen sind dann noch die selbst produzierten Marmeladen mit dicken Fruchtstücken und wenig Zucker (vergleicht man sie mit anderen Marmelade-Produkten). Soooo lecker!

Ich werde wohl im Mai/Juni wieder nach Hilden fahren, um mir dann z.B. die mit Clematis umrankten Pappeln anzusehen und… Marmelade zu kaufen. Der Park wird dann schon ein bisschen mehr so aussehen:

Und weil ich dann schon mal da bin, besuche ich die Gärtnerei Wächter natürlich auch. Zwei auf einen Streich…

Idee für eine Geburtstagsfeier

Letzte Woche feierte mein Mann seinen Geburtstag in der „Küferei“ in Uerdingen. Dies ist ein Restaurant, welches auf dem Gelände der alten Dujardinfabrik liegt. Der Name des Restaurants gibt schon einen Hinweis auf das Ambiente: eine alte Fabrikhalle, schön beleuchtet. Die Bedienung ist freundlich und aufmerksam, das Essen hat allen Geburtstagsgästen gut geschmeckt.(Man kann auch Sonderwünsche äußern). 

Das Besondere an diesem Geburtstagsessen war als „Einstieg“ eine private Führung in dem Museum der Weinbrennerei. Ca. eine Stunde dauerte sie und man erfuhr von einem Uerdinger Urgestein Einiges über die Geschichte Uerdingens und damit eng verbunden über das Werden und Vergehen der Firma Dujardin. 

Dieser Museumsbesuch war der Clou der Feier und unsere Freunde hatten Spaß. Vielleicht ist das auch für Sie eine Idee für eine Geburtstagsfeier? (Man kann das Museum natürlich nach Voranmeldung auch so besuchen). Hier geht es zur Homepage von Dujardin

http://www.weinbrennerei-dujardin.de/

 

Exzellente Heimatkunde

Das Wort Heimatkunde hört sich vielleicht etwas verstaubt an, aber es trifft es am besten….

Mein Lieblingsstadtteil von Duisburg ist Ruhrort. Wegen der Lage, seiner Architektur, der Kaffke-Krimis, die dort spielen und auch z.T. wegen der Menschen, die dort leben.

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Als ich letztes Jahr dort eine Führung mitmachte, im Binnenschiffahrtsmuseum war und Torten im „Café  Kurz“ probierte, nahm meine Zuneigung zu Ruhrort noch zu.

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Nachdem ich nun aber am Mittwoch dort im Rahmen einer VHS Veranstaltung das Haniel Museum besuchte, haben es die anderen Stadtteile noch schwerer.

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Hier hat Duisburg einen Schatz zu bieten! Man erfährt natürlich sehr viel über die Familie Haniel und das allein ist schon spannend, denn im 18. Jahrhundert hat z.B. eine Frau bereits die Geschäfte geführt und die Weichen für den späteren Erfolg der Firma gestellt. Wie die Familie bis heute auf wirtschaftliche Umschwünge geschickt reagiert und damit die Firma erfolgreich am Markt bestehen lässt, das ist eine Lehrstunde in Betriebswirtschaft. Darüber hinaus lernt man aber auch sehr viel über die Geschichte Ruhrorts und damit verbunden über das Werden Duisburgs und des Ruhrgebiets.

Die Führung wurde von einer bei Haniel beschäftigten Historikerin durchgeführt und hätte 1 1/2 Stunden dauern sollen. Es wurden 2 1/4 Stunden daraus und wir hätten der Dame noch länger zuhören können. Beim Erkunden der drei Stockwerke bekommt man nämlich auch noch einen sehr guten Eindruck darüber, wie eine Familie ab Biedermeier aufwärts dort gelebt und gearbeitet hat.

Ich vermute, dass nur wenige Duisburger bisher dieses Museum besucht haben, da es keine offiziellen Öffnungszeiten hat. Aber es gibt neben den VHS-Führungen auch weitere von Haniel selbst angebotene Führungen, die Termine dieser sind einfach telefonisch zu erfragen. Darüber hinaus kann man auch selbst mit einem Audioguide durch das Museum gehen, man muss sich dann vorher nur telefonisch anmelden. Hier gibt es die passenden Infos:

https://www.haniel.de/unternehmen/geschichte/haniel-museum/

In den nächsten Monaten ist das Wetter ja eher schlechter. Wenn Sie nur ein bisschen „Ruhrpottler“ sind, dann besuchen Sie dieses Museum und machen Sie bei Regen eine Zeitreise. 

 

Welttag des Fahrrads

…ist eigentlich der 3. Juni, aber ich habe gestern eine so schöne Radtour gemacht, deshalb ernenne ich den heutigen Tag zum Blogtag des Fahrrads.

Geisterradfahrer

 

Ich biete eine Buchbesprechung, ein Musikvideo und  einen kurzen Rückblick auf meine Radtour.

Zur Einstimmung das Musikvideo:

 

Lob des Fahrrads

Bei diesem Büchlein ( 104 Seiten) habe ich die ersten 40 Seiten gegrummelt, denn mir wurde zu sehr auf die Tour de France und den Niedergang der Fahrradkultur in Frankreich eingegangen. Da konnte ich wenig Lob erkennen. Doch dann kamen Passagen, in denen Vorzüge des Radfahrens beschrieben wurden und hätte ich gerade einen Stift zur Hand gehabt, hätte ich überall große Häkchen dran gemacht. Sehr gut geschrieben! Aber die letzten Seiten lassen dann schließlich jeden Veloiasten (=Fahrradliebhaber, das Fremdwort habe ich mir gerade ausgedacht, weil ich nichts Adäquates gefunden habe) seelig lächeln, denn es geht um die Zukunft des Radfahrens. Eine wunderbare Utopie wird angeboten, ach ja, das Fahrradleben könnte sooooo schön sein….Sehr passend und sehr charmant sind in dem Buch die Illustrationen von Philip Waechter, sie verstärken noch den seligen Gesichtsausdruck. Selbst lesen und verschenken (Weihnachten klopft an…).

Meine Radtour war eine, die immer wieder gerne mache. Ausgangspunkt ist Kaldenhausen. Am Elfrather See vorbei, fahre ich durch Felder nach Traar. Hinter Traar macht die Bundesstraße eine Linkskurve und dort geht links ein Weg ab, der Hermann-Kresse-Weg. Diesen Weg liebe ich sehr, denn erstens hat man hier verschiedene außergewöhnliche Baumarten gepflanzt und man kann auf Schildern über sie etwas lesen und zweitens liegt der Weg an Niepkuhlen und dort stehen Bänke-Niederrhein pur!

Nieper KuhlenWenn man den Weg ganz bis zu Ende fährt kommt man zu einer Brücke, die den Europaring überquert und hinter der Brücke fängt der Krefelder Stadtwald an. Hier schlage ich mich links durch, komme an der Trapprennbahn vorbei und fahre dann weiter links durch eine Häusersiedlung Richtung Rhein. Man folgt den Schildern „Burg Linn“ und ist dann auch schon bald da. Hier sind dann eine Kaffeepause und ein kleiner Bummel angesagt, denn ich finde hier immer neue Fotomotive. Zurück fahre ich über Uerdingen.

Konkurrenz zur Londoner Chelsea Flowershow

Die Londoner Chelsea Flowershow ist natürlich die Königin, bzw. Kaiserin der Pflanzenfestivals, aber eine „Prinzessin“ lernte ich auf meiner Duisburger VHS Gartenfahrt am 14. September kennen.

Das Pflanzenfestival auf dem Gelände des belgischen Kasteel Hex kann ich sehr empfehlen. (Liegt zwischen Maastricht und Lüttich, ca. 1 1/2 Stunden Fahrt).

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Wir verbrachten dort 4 Stunden und haben längst nicht alles gesehen. Da sind erst einmal die Händlerstände auf der wunderschönen Allee und gruppiert um das Schloss herum. Die Anlage ist so großzügig, so dass sich die vielen Besucher nicht knubbelten. Die Preise für die Pflanzen empfand ich größtenteils als sehr moderat.

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Brauchte man erst einmal eine „Kaufauszeit“ (gekaufte Pflanzen konnte man an einem besonderen Stand deponieren), hatte man die Qual der Wahl bei dem Angebot der improvisierten Restaurants und beim Besichtigen der verschiedenen Teile der Schlossgartenanlage. Englischer Landschaftsgarten, formaler französischer Garten, Bauerngarten, kleiner chinesischer Garten -alles da.

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Weiterhin lagen in Schlossnähe Bauernhöfe, die man an diesem Wochende noch hätte besichtigen können, eine Kirche und im Schloss selbst eine Schlitten-und Kutschenausstellung. Den ganzen Tag über gab es dann auch noch Workshops, Vorträge ( in flämischer oder englischer Sprache) und Probierstände.(z.B. von alten Obst- und Gemüsesorten).

Wer mehr wissen will: http://www.hex.be/?page_id=986