Hilden? Hilden!- Ein Ausflugstipp

Bisher verband ich mit der Stadt Hilden nur eine der schönsten Gärtnereien, die ich bisher besucht habe. Seit letzter Woche kenne ich nun auch die Innenstadt und sie ist ein Nachmittagsausflug wert.
Es gibt einen gute Rundwegbeschreibung, die man sich herunterladen kann:

https://click-rhein.lvr.de/detail/discovery/184

Lauschige Ecken, interessante Architektur, Kirchen, ein Park und dazu zahlreiche Cafés und Fachgeschäfte, man bekommt den Eindruck, dass man in Hilden gut leben kann. Hier ein paar Eindrücke:

Manches entdeckte man erst auf den zweiten Blick…
Unten links das ehemalige Rathaus
Wir kamen an zwei Kirchen vorbei und mehreren Plastiken. Oben rechts „Die eilige Einkäuferin“, darunter „Pandora“.

Nach dem Stadtrundgang besuchten wir noch das Wilhelm Fabry Museum.
Wer war Wilhelm Fabry?

In dem Museum läuft z.Zt die Ausstellung „Die Augen der Frida Kahlo“. Der Fotograf Bert Loewenherz hat Bilder von Frida Kahlo nachgestellt, bzw. sich Szenen ausgedacht, die der Welt der Frida Kahlo entspringen könnten.

Daneben werden Repliken von medizinischen Geräten und Heilmittel von Wilhelm Fabry gezeigt und erklärt, wie sie bei Frieda Kahlos Unfallverletzungen eingesetzt wurden.

Gegenüber des Museums befindet sich das Gebäude der alten Kornbrennerei Vogelsang. Auch sie kann man besichtigen.

Oben rechts: Hier wurde das Getreide gemahlen, Mitte Etiketten für diverse verschiedene Kornflaschen, unten links der „Geschmackschrank“, u.a mit Pfefferminze, Ysop ,Wacholder oder Bergamotte, unten Teilansicht der Destillerie

Am Ende des Ausflugs stärkten wir uns in einem Café auf dem schönen Marktplatz:

Ein gelungener Sonntagnachmittag!

Zwei auf einen Streich + leckere Marmelade

Am 14. September letzten Jahres berichtete ich Ihnen unter dem Motto „Ein bisschen Toskana gleich um die Ecke“ von der Gärtnerei Janke in Hilden. Ich war damals hin und weg und nahm mir vor, diese Gärtnerei mindestens 1x /Jahreszeit zu besuchen. Vorletzte Woche war es soweit und ich machte mich zusammen mit einer Bekannten auf nach Hilden. Da wir zu früh ankamen (Keine Staus… -Öffnungszeit 10 Uhr), fuhren wir noch ein bisschen in der Gegend herum und entdeckten dabei 500 m weiter auf der Straße eine zweite Gärtnerei (Gärtnerei Wächter). Sie hatte schon geöffnet, so sahen wir uns um und stießen beglückt auf ein umfangreiches Angebot an Kräutern. Sehr gute Qualität, vernünftige Preise und es waren ganz außergewöhnliche Pflanzen dabei, deren Namen wie beide noch nie gehört hatten. Auch das andere Pflanzenangebot war umfang-und abwechslungsreich, so dass wir einen Teil unseres Blumenbudgets hier schon unerwartet ausgaben.

Doch jetzt erst einmal ein paar Fotos von der zweiten Gärtnerei. Die Gärtnerei zeichnet sich u.a. dadurch aus, dass ihr ein Park angeschlossen ist. So sieht er z.Zt. aus:

Man findet an den Wegen zig verschiedene Arten von Christrosen, Narzissen und anderen Frühblühern. Besonders fielen uns auch die stehengebliebenen Samenstände auf, die durch ihre Strukturen fast wie Skulpturen aussahen. In der Sonne dort spazieren zu gehen und danach noch einen Kaffee zu trinken war erneut wie ein paar Stunden Urlaub. Natürlich kauften wir auch hier noch ein paar Pflanzen, man findet besondere Stauden, aber auch ausgefallene Schnittblumen (z.B. seltene Tulpenschönheiten). Und das i-Tüpfelchen sind dann noch die selbst produzierten Marmeladen mit dicken Fruchtstücken und wenig Zucker (vergleicht man sie mit anderen Marmelade-Produkten). Soooo lecker!

Ich werde wohl im Mai/Juni wieder nach Hilden fahren, um mir dann z.B. die mit Clematis umrankten Pappeln anzusehen und… Marmelade zu kaufen. Der Park wird dann schon ein bisschen mehr so aussehen:

Und weil ich dann schon mal da bin, besuche ich die Gärtnerei Wächter natürlich auch. Zwei auf einen Streich…

Ein bisschen Toskana, gleich um die Ecke

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Und, könnte diese Allee nicht in der Toskana liegen? Man muss aber gar nicht so weit fahren, denn der HORTVS Garten von Peter Janke liegt in Hilden. Dort fanden vom 1. bis 4. September die Gräsertage statt. Da diese Gärtnerei mit ihrem anliegenden Garten nach einem Fernsehbericht auf ARTE schon länger auf meiner Wunschliste stand, nahm ich die Gelegenheit wahr und fuhr am 2.9. nach Hilden. Ich bin sehr, sehr begeistert und werde in den Wintermonaten immer wieder über die dortigen Eindrücke berichten.

Hier ein paar Fotos von meinem Besuch:

Nach dem Besuch stand für mich fest, dass ich meinen Garten z.T. mit neuen Pflanzen bestücken muss, um dem Klimawandel Rechnung zu tragen. Ich habe den Garten in diesen Jahr viel gegossen und trotzdem sieht er jetzt sehr gerupft aus. Ich komme gegen die Trockenheit kaum an und so werde ich im Winter mich damit beschäftigen.

Der Gärtner Peter Janke hat mehrere Jahre bei Beth Chatto gearbeitet, einer berühmten englischen Gärtnerin, die als eine der ersten die Veränderungen unserer Gärten in Mitteleuropa durch den Klimawandel zu ihrem Thema gemacht hat. Als Gartenlektüre für die bevorstehenden Wintermonate empfehle ich wärmstens (…) ihr Buch:

Chatto

Englischer Titel, aber in deutscher Sprache geschrieben