Das Rätsel zum Wochenende: Wieviele Wörter können Sie aus den Buchstaben in der Überschrift bilden? Schnell Papier und Bleistift geholt und die grauen Zellen angeworfen!
Morgen Abend zeige ich Ihnen, welche Wörter ich gefunden habe.
Wer nicht neugierig bleibt, wird nur noch älter (Marianne Frauchiger)
Das Rätsel zum Wochenende: Wieviele Wörter können Sie aus den Buchstaben in der Überschrift bilden? Schnell Papier und Bleistift geholt und die grauen Zellen angeworfen!
Morgen Abend zeige ich Ihnen, welche Wörter ich gefunden habe.
Vor ein paar Wochen besprach ich das Buch „Glücksfall Alter“ aus dem Herder Verlag und war angetan. Nun bekam ich dieses Buch geschenkt, das sich auch mit dem Thema Alter beschäftigt.

Das Buch erschien letztes Jahr und schaffte es auf Platz 1 der Bestsellerliste. Ich mag Herrn Hirschhausen ganz gerne, Herrn Esch kannte ich nicht. Gespannt fing ich mit der Lektüre an, die als Dialog zwischen den beiden gestaltet ist. Leider war ich aber bald schon skeptisch, denn Herr Esch zog für meinen Geschmack zu viele Statistiken und Befragungsergebnisse heran, um die Theorie von Glücks-Typ A,B und C zu untermauern. Demnach ist man z. B. in den mittleren Jahren (ca. 30-60) im „Tal der Tränen“ und muss sich mit Glückstyp B begnügen, d.h. alles ist eigentlich im Leben schrecklich und nur, wenn wir dem Schrecklichen entfliehen können, verspüren wir den Glückstyp B. Im Alter sind wir dann reif für Glückstyp C, sprich, wir werden gelassen, zufrieden, lassen los. Einwende, dass z.B. im Alter Krankheiten zunehmen, viele Menschen einsam sind oder durch den Tod des Partners einsam werden oder auch finanzielle Probleme haben, werden mit weiteren Befragungsresultaten entkräftet. Menschen sind im Alter zufrieden. Punkt.
Die beiden Autoren geben dann noch Tipps für ein noch zufriedeneres Leben im Alter, u.a. sollte man Sport treiben, ein Musikinstrument spielen, mehr in der Natur sein, meditieren, sich ehrenamtlich engagieren. Das ist nichts Neues und das lese ich auch in der Zeitschrift beim Friseur.
Jedes Buch, das bei einem Leser Lebensangst entkräftet und Mut macht, hat seine Berechtigung. Persönlich fand ich diesen Titel aber nicht überzeugend und bleibe lieber bei „Glücksfall Alter“.
Morgen gibt es wieder ein Rätsel zum Wochenende, fällt unter die Rubrik „Buchstabensalat“.
Passend zum gestrigen Blogbeitrag hier nun noch ein paar musikalische Höhepunkte aus den „Golden Seventies“
So, jetzt höre ich mal auf, wenngleich es mir ein bisschen schwer fällt.
Morgen möchte ich ein Bestseller-Buch zuende lesen, um es übermorgen zu besprechen. Also morgen hier: Sorry, we‘re closed!
Vorletzten Donnerstag besuchten meine Freundin und ich eine Ausstellung über die 60er und 70er Jahre in Kevelaer, genauer gesagt im Niederrheinischen Museum für Volkskunde und Kulturgeschichte. Wir machten dort eine 45 minütige Führung mit, anschließend gab es als besonderes Zückerchen Kuchen, gebacken nach Rezepten aus einem Schulkochbuch von 1964 und eine Tasse Kaffee.
Es war ein großer Spaß, diese Zeitreise anzutreten, denn Erinnerungen sprudelten nur so hoch und man kam schnell mit anderen Museumsbesuchern ins Gespräch. Besonders nett fand ich die mehrmals gehörte Bemerkung von jüngeren Frauen: „Ist das krass!“

Frau Peters, die Museumspädagogin, erzählte uns von ihrem persönlichen Blick auf die 70er Jahre, den sie als in den 80ern Geborene bei der Vorbereitung zu der Ausstellung bekommen hat. Ihr wurde dabei klar, dass in den 70er Jahren vieles begonnen hat, was heute noch unseren Alltag prägt oder uns selbst beschäftigt. Das hatte ich bisher noch nie so gesehen. Ein Beispiel:

Die Ausstellung läuft noch bis zum 22. April. Ob man nun diese Zeit schon miterlebt hat oder seinen Kindern mal etwas erzählen möchte, diese Ausstellung empfehle ich Ihnen wärmstens.
Und das Beste noch zum Schluss: Dank der Ausstellung habe ich direkt ein neues Ausflugsziel gefunden. Die Ausstellungsstücke stammen aus der Sammlung von Frau Dr. Corinna Wodarz. Sie ist die Kuratorin der Ausstellung in Kevelaer, besitzt aber auch ein eigenes Museum in Höxter. Bevor ich darüber viele Worte verliere, hier der Link zu diesem Museum:
Wenn man sich dieses Museum ansieht, etwas an der Weser radelt und das Weltkulturerbe Schloss Corvey besucht, hat man schöne Pläne für ein langes Wochenende.
Morgen gibt es zu diesem Thema noch einen passenden musikalischen Blogbeitrag-Thema: Ja, damals in der Disko…
Letzten Montag schrieb ich etwas über Porzellan aus Delft, heute erzähle ich ein bisschen über meinen Versuch, Porzellanmasse selbst herzustellen.
Ich finde Schmuck aus weißem Porzellan sehr edel und wollte mir Kaolin bestellen, um selbst etwas zu entwerfen. Doch gibt es das nur in großer Menge und zu recht hohem Preis. Beim Stöbern im Internet hatte ich aber auch eine Anleitung gefunden, wie man selbst Porzellanmasse herstellen kann. Also dann mal ran-dachte ich mir. Über Zutaten und Mischung gibt Ihnen die Seite Auskunft, zu der ich unten einen Link eingesetzt habe. Auch finden Sie dort einen euphorischen Erfahrungsbericht, den ich aber etwas ergänzen möchte.

Nachdem ich die Zutaten alle vermischt hatte, knetete ich und knetete bis eine halbwegs glatte Kugel entstand. Im o.g. Bericht wird Wasserzugabe verboten, ich tat trotzdem ein paar Tropfen dazu, da sonst die Masse viel zu krümmelig gewesen wäre, um einen glatten Teig zu bekommen.

Man kann den Porzellanteig sehr dünn ausrollen, allerdings zerbricht dann später auch leicht der Kettenanhänger, der Knopf, die Brosche oder was immer man daraus machen möchte. Also lieber etwas dicker auswälzen.
Nach dem Formen muss man die Stücke trocknen lassen, je nach Umfang ein paar Stunden bis ein paar Tage. Nach dem Trocknungsprozess hatte ich eine Phase der Ernüchterung, denn das „Porzellan“ sieht wie weißer Salzteig aus. Also musste Schleifpapier her, um alle kleinen Hügelchen und Vertiefungen auszumerzen. Das dauerte und gelang nicht immer hundertprozentig.
Ich war immer noch ernüchtert, also kaufte ich farblosen Nagellack, um die Stücke zum Glänzen zu bringen und wasserfest zu machen. Das brachte viel. Ich arbeitete dann mit unechtem Blattgold und Perlen weiter et voilà, das sind meine besten Stücke:



Mache ich es noch einmal? Nein. Den Teig, den man übrig hat, soll man, luftdicht verpackt, länger aufbewahren können. Das hat bei mir nicht funktioniert. (Teig war in Tupperdose). Mir gefällt außerdem die Verarbeitung von Ton besser. Fazit: Ein Versuch war es wert.
Link zum Rezept und weiteren Erfahrungsbericht
https://www.filizity.com/diy/kaltporzellan-herstellen-rezept-ohne-kochen
Morgen wird es krass, wie mehrere Personen meinten…
Gestern wollte ich bei meinem Wochenendrätsel wissen, welche Vogelnamen auf dieser Tafel fehlen:

Hier ist die Antwort:

Meissen-Porzellan kennt jeder, aber Broszeit-Porzellan? Das ist mein morgiges Thema.
Die ersten Zugvögel waren letzte Woche schon zu sehen und zu hören. Das brachte mich auf die Idee, im Wochenendrätsel dieses Ereignis zu würdigen. Kennen Sie sich mit unserer Vogelwelt aus? Ich möchte gerne wissen, welche Vogelnamen bei folgender Bildtafel fehlen:

Morgen Abend zeige ich Ihnen die Tafel mit der kompletten Beschriftung.
Ich sah in einem Garten eine Bank stehen, darüber hing eine Gitarre in einem Baum. Hier wohnen romantische Leute, dachte ich mir. Einen Moment später sah ich, dass die Gitarre lebhaft als Vogelhäuschen frequentiert wurde. Leider hatte ich keinen Fotoapparat dabei.
Und dann habe ich noch ein paar Haikus:

Im Herbst schrieb ich von meinem geplanten „blauen Bändchen“- siehe unten. Hier die ersten „Bändchen-Elemente“:

Über unsere Gärten ziehen jetzt auch wieder die ersten Vogelschwärme. Damit beschäftigt sich mein Rätsel am Samstag.
Inspiriert von dem Delfter Blau, sorge ich heute für blaue Stimmung.
Zuerst ein Fotofundstück von letzter Woche:

Dieses Gedicht von Georg Heym sprach mich auch sehr an:
Alle Landschaften haben
Sich mit Blau gefüllt.
Alle Büsche und Bäume des Stromes,
Der weit in den Norden schwillt.
Blaue Länder der Wolken,
Weiße Segel dicht,
Die Gestade des Himmels in Fernen
Zergehen in Wind und Licht.
Wenn die Abende sinken
Und wir schlafen ein,
Gehen die Träume, die schönen,
Mit leichten Füßen herein.
Zymbeln lassen sie klingen
In den Händen licht.
Manche flüstern, und halten
Kerzen vor ihr Gesicht.
Natürlich darf ein musikalischer Beitrag nicht fehlen:
Und dann waren da noch die blauen Redewendungen: „blau machen“ (von der Arbeit fernbleiben) „der blaue Planet“ (unsere Erde aus dem Weltall betrachtet) „blau sein“ (betrunken sein) „das Blaue vom Himmel herunter versprechen“ (Unmögliches versprechen) „das Blaue vom Himmel herunterlügen“ (lügen) „das Blaue vom Himmel herunterreden“ (viel reden) „ins Blaue hinein gehen“ (ohne klare Zielvorstellung etwas machen) „sich grün und blau ärgern“ (sich furchtbar ärgern) „grün und blau schlagen“ (gehörig verprügeln) „grün und blau vor den Augen werden“ (übel werden, Seekrankheit) „mit einem blauen Auge davonkommen“ (glimpflich davonkommen) „blaues Blut in den Adern haben“ (adlige Herkunft) „blauen Dunst vormachen“ (etwas vorgaukeln) „sein blaues Wunder erleben“ (große, unangenehme Überraschung) |
Morgen mache ich bei mir einen kleinen Gartenrundgang.
Papierperlen-Ketten zu entwerfen macht mir nach wie vor viel Spaß, aber ich suche auch noch nach Möglichkeiten, Perlen aus anderen Materialien herzustellen.





Morgen erzähle ich Ihnen das Blaue vom Himmel…