Wann man in Afrika einen Baum pflanzt

Auf der Suche nach einem schönen Spruch zum 70. Geburtstag bin ich im Internet durch Zufall auf eine Seite (Wikiquote) gestoßen, die u.a. afrikanische Sprichwörter veröffentlicht. Manche gefielen mir so gut, dass ich Ihnen eine kleine Auswahl heute vorstellen möchte.

  • Der Mensch ist die beste Medizin des Menschen.” – Aus Nigeria
  • “Die Arbeit, die man sich selbst vorgenommen hat, ist nie unmöglich.” – Sprichwort der Gikuyu
  • “Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor zwanzig Jahren. Die nächstbeste Zeit ist jetzt.” – Aus Uganda
  • „Ich zeigte dir den Mond, und du sahst nichts als meinen Finger.” – Sprichwort der Sukuma
  • „Jemandem zu helfen, bedeutet nicht, sich selbst zu vernachlässigen.” – Sprichwort der Mamprussi
  • „Schöne Dinge wachsen inmitten der Dornen.” – Aus dem Kongo
  • „Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, können das Gesicht dieser Welt verändern.” – Sprichwort der Xhosa (Tansania, Südafrika, Botswana und Lesotho)

Regenfotorätsel

Hier nun das angekündigte Fotorätsel:

Erkennen Sie, was es ist?

Letzte Woche ging es beim Gedächtnistraining um Kräuter und Gewürze von A bis Z (außer U und X). Hier ein paar Vorschläge: Anis, Basilikum, Currykraut, Dill, Estragon, Fenchel, Gewürznelke, Huflattich, Ingwer, Johanniskraut, Kümmel, Lavendel, Majoran, Nelke, Oregano, Paprika, Quendel, Rosmarin, Safran, Thymian, Vanille, Waldmeister, Ysop, Zimt

Herzlicher Regen

Gestern am späten Nachmittag brauchte ich noch eine Portion frische Luft. Durch den Regen gehen- ein Vergnügen. Mein Handy hatte ich dabei und mir fielen ein paar Fotomotive zu:

Vorbei kam ich an einem Weizenfeld, dessen Gelb- und Grünschattierungen mich schon vor ein paar Tagen faszinierten. Jetzt, „frisch abgeduscht“, waren die Farben noch schöner:

Das sieht alles doch ziemlich geordnet aus, aber es gibt auch Individualität:

Ich kenne bei Weitem nicht alle Funktionen meines Handys, doch beim Experimentieren unter dem Regenschirm kam dann u.a. dieses Foto heraus:

Stand auch mitten im Weizenfeld

Einige unerbittliche Jogger trotzten auch dem Regen:

Als Belohnung bei diesem grauen Wetter empfing mich fast am Ende des Spaziergangs einer meiner Lieblingsvorgärten in Rumeln-Kaldenhausen:

Morgen ist ja wieder Zeit für den Grauen- Zellen-Sport. Wen wundert es: Es erwartet Sie ein Fotorätsel…

Ein Abend mit Meret Becker

Am Donnerstag verbrachten wir in Düsseldorf einen Abend mit Meret Becker. Sie trat mit ihrer Band Tiny Teeth im Capitol Theater auf und zeigte ihre „Le Grand Ordinaire“ Show. Auf You Tube gibt es einen Videoausschnitt der Show, der die Qualität dieses Auftritts allerdings nur unzureichend zeigt, deshalb habe ich drei Lieder ausgewählt, die die Vielfältigkeit von Merets Gesang zumindest andeuten. Ich bin restlos begeistert, denn hier macht eine Frau „Ihr Ding“, hat viel Spaß und schert sich nicht um den Mainstream.

Sie beflügelte mich an dem Abend so sehr, dass ich auf der Rückfahrt nach Hause vom Beifahrersitz aus Regenfotos machte. Und dann kam mir noch die Idee, diese als Doppelbelichtung mit anderen Motiven zusammenzufügen. Das kam dabei heraus:

Dieses Lied passt zu Regentropfen
Man sieht sich! Oder liest sich?

Gartenmomente im Februar

Ich sah in einem Garten eine Bank stehen, darüber hing eine Gitarre in einem Baum. Hier wohnen romantische Leute, dachte ich mir. Einen Moment später sah ich, dass die Gitarre lebhaft als Vogelhäuschen frequentiert wurde. Leider hatte ich keinen Fotoapparat dabei.

Und dann habe ich noch ein paar Haikus:



Im Herbst schrieb ich von meinem geplanten „blauen Bändchen“- siehe unten. Hier die ersten „Bändchen-Elemente“:

Über unsere Gärten ziehen jetzt auch wieder die ersten Vogelschwärme. Damit beschäftigt sich mein Rätsel am Samstag.

Nasse Momente

Häufiges Regnen kombiniert mit Hallenbadbesuche und dem Lesen ergibt „Nasse Momente“. Nach dem gestrigen regnerischen Sonntag passen diese Momente heute ganz gut.

Hier ein paar Vorschläge für innovativen Regenschutz (gesehen auf „Pinterest“):

 

 

Im Hallenbad sah ich eine Frau, die vier verschiedene Dusch-und Haarshampoo-Flaschen mit unter die Dusche nahm. Eine Flasche hatte den Titel „stressfrei“…

Innerlich verteile ich jetzt immer rot-gelbe Karten, wenn Frauen beim Verlassen des Duschraums ihre Dusche einfach weiterlaufen lassen, weil diese ja irgendwann mal selbst ausgeht. Selbst wenn es draußen aus Eimern schüttet, kann man trotzdem ein bisschen Wasser einsparen- tut nicht weh.

Das Highlight des Monats im Schwimmbad: Nachbarkabine, Mutter mit kleiner Tochter (zwischen 4 bis 8 Jahre, da um 15 Uhr der Mini-Schwimmkurs anfängt). Es gab schon einiges Genörgel, da das Töchterchen eigentlich gar keine Lust zum Schwimmen hat. Mutter sprach ein Machtwort, dann war Stille. Plötzlich die Tochter:“ Mama, findest Du nicht, das Schwimmen total überbewertet wird?“ Wieder Stille….

Zum Schluss noch ein literarischer Beitrag. Diese Nieselregen-Passage aus dem Buch „Die Stadt-Entdeckungen im Inneren von Wien von Gerhard Roth gefällt mir sehr gut:

Morgen ist Maurice Ravel das Thema meines Blogs.

Sommermomente

…wenn man in einem recht kühlen See geschwommen ist, Gänsehaut hat und dann in sein von der Sonne aufgewärmtes Auto steigt

…wenn man in der Wohnung z.T. Fliesen hat und diese wunderbar kühl sind, wenn man barfuß über sie geht

…wenn man nach einem Sommerregenguss einen Spaziergang macht, der Asphalt dampft und nach Regen duftet

…wenn man seine Winterstrickjacke aus dem Schrank holt, um abends noch draußen sitzen zu können