Eine Liebe, die nicht sein kann-oder doch?

Alina, Anfang 40, ist Journalistin bei einem Kölner Sender und wartet seit mehreren Jahren darauf, dass sie eine eigene Fernsehsendung bekommt. Jüngere Mitarbeiter überholen sie, wie beispielsweise Jakob. Er soll eine neue Show präsentieren, in der zuerst eine kurze Reportage gezeigt und dann über das Thema in einer Talkrunde gesprochen werden soll. Für Alina, die die Reportage drehen soll, ist das die letzte Chance, dem Programmchef ihr Können zu beweisen. Ihre Idee: Sie will eine Woche einen Obdachlosen mit der Kamera begleiten.
Ausgesucht hat sie sich Bohm, einem ca. Mitte 30 Jahre alten Mann. Dieser lehnt ab, besonders als Alina ihm eine Gage von 1000 Euro anbietet, ist er empört und Alina muss gehen.
Doch dann wird Bohms Hund bei einer Kneipenschlägerei schwer verletzt, die Behandlung kostet fast 1000 Euro und Bohm geht auf Alinas Angebot ein. In den nächsten Tagen begleitet die Journalistin den Mann bei der Essensausgabe, bei der Suche nach einem Schlafplatz oder auf der Kirmes und lernt einen bescheidenen, intelligenten und auch witzigen Menschen kennen. Alina fühlt sich zu ihm hingezogen und auch Bohm spürt nach langer Zeit zum ersten Mal ein Hauch von Glück, weil ein Mensch ihn wirklich wahrnimmt und nicht sofort verurteilt.
Bohm lebt seit fünf Jahren auf der Straße- wie kam es dazu? Er trinkt, um schreckliche Gedanken aus seinem Kopf zu bekommen- was ist passiert?
Im Fortgang der Geschichte überschlagen sich die Ereignisse, bei denen nicht nur Bohm am Abgrund steht, sondern auch Jakob.
Daniel Bohms Geschichte wird am Ende des Romans erzählt. Er hat seit seiner Kindheit redlich versucht, im Leben einfach nur alles richtig zu machen, doch irgendwann hat ihn dieses hohe Ziel überfordert und er stürzte ins Unglück.

Ein obdachloser Mensch als Hauptperson in einem Roman- das findet man nicht häufig.
Der Autor Christian Huber lebt in Köln und hat dort einen Mann kennen gelernt, dessen Lebensgeschichte der Ausgangspunkt für diesen Roman ist. Huber schreibt auch für einen Fernsehsender, kennt sich in diesem Metier aus, was für den Handlungsverlauf wichtig ist.
Alina steht stellvertretend für die Weltsicht der „Normalbürger“, sie und ihre Eltern, und damit wohl auch die meisten Leser, tappen in Vorurteilsfallen. Wie schnell ein Mensch abstürzen kann, wird mit Jakobs Geschichte erzählt.
Das hat mir gut gefallen.
Eine Liebesgeschichte mit Zukunft zwischen Blohm und Alina- ist das möglich? Das Ende des Romans hängt glücklicherweise nicht voller Geigen, aber ein Neuanfang für Blom ist nicht mehr undenkbar.

New York in Duisburg- ein toller Musikabend

Am Samstag waren mein Mann und ich bei der Premiere der Musical-Kommödie „On the Town“ von Leonard Bernstein. Wir sind beide keine großen Musicalfans, doch verehren wir beide Bernstein. Um es kurz zu machen: Wir werden uns das Musical ein zweites Mal ansehen – es war so toll und ich hoffe, dass viele Duisburger ins Theater gehen und/oder Menschen aus dem Umland sich auf den Weg nach Duisburg machen.

Ich über nehme die Besprechung aus der RP von Montag:

VON ANKE DEMIRSOY

DUISBURG. Nur 24 Stunden Landgang, dann geht es zurück an die Front: Für die Matrosen Gabey, Chip und Ozzie ist New York City im Jahr 1944 ein einziger Ausnahmezustand.

Kein Wunder, dass sie vor Unternehmungslust fast aus ihren Anzügen platzen. In Leonard Bernsteins Musical „On the Town“ prallen ihre Sehnsüchte auf eine Metropole, die schon im Alltag nicht zur Ruhe kommt. Die Regisseurin Louisa Proske, die selbst lange in New York gelebt hat, inszeniert das Stück am Theater Duisburg als schnelle Reise durch eine Stadt, die ihre Besucher mit Bildern überflutet.

Wie ein Kameraverschluss öffnen und schließen sich die Vorhänge für die vielen Szenenwechsel. Die Bühne von Momme Hinrichs zeigt immer neue Ansichten: Straßenschluchten, Innenräume, U-Bahn-Abteile, Times Square, Nachtklubs, den Vergnügungspark auf Coney Island. Vieles ist nahezu fotorealistisch auf Vorhänge gemalt. Eine Taxifahrt, bei der Chip in die Fänge der temperamentvollen Fahrerin Hildy gerät, wird fast zu einer Filmszene, in der die Hochhäuser am Auto vorübergleiten. Aber es gibt auch Traumsequenzen: New York, Projektionsfläche für viele Wünsche, befeuert die Imagination.

Louisa Proske und ihr Team verlassen sich völlig zu Recht auf die Stärke von Bernsteins Jugendwerk, das in der Verfilmung mit Gene Kelly, Frank Sinatra und Jules Munshin weltberühmt wurde. Unterstützt von präzise choreografierten Tanzszenen, die Tempo mit Glamour verbinden (Marie-Christin Zeisset), inszenieren sie die Stadt als Feuerwerk der Sinneseindrücke.

Dazu trägt auch die Kostümabteilung bei: Esther Bialas greift auf die 1950er-Jahre zurück – und gibt für diesen Abend Vollgas. Vom Arbeiter bis zur Upper Class fächern sich gesellschaftliche Klassen auf. Trenchcoats und Pelzmäntel, Bürokleidung und Uniformen, Hüte, Taschen und Regenschirme beleben die Bühne. Glitzernde Revuekostüme mischen einen Schuss Sex-Appeal hinzu. An manchen Kleidern bleibt der Blick lange hängen: Ivy Smith, die „Miss U-Bahn des Monats Juni“, erscheint dem vor Erschöpfung eingeschlafenen Gabey in zartem Himmelblau mit transparentem Faltenrock als perfektes Traumbild.

Nichts gleitet in bloßen Pomp ab, weil die Regie den Blick konsequent auf die Figuren gerichtet hält. Die Charaktere der drei jungen Männer gewinnen Kontur, weil sie selbstbewussten Frauen begegnen, die sich in den Kriegsjahren neue Freiräume erkämpft haben. Leon de Graaf (Gabey), Julius Störmer (Chip) und Peter Lewys Preston (Ozzie) zeichnen diesen Reifungsprozess glaubhaft nach. Maria Joachimstaller ist als „Miss U-Bahn“ eine Kombination aus Ehrgeiz und Charme, Laura Magdalena Goblirsch angelt sich als Taxifahrerin den Fahrgast ihrer Wünsche. Valerie Luksch legt die Menschenforscherin Claire de Loone als unterkühlte Wissenschaftlerin an, doch dauert es nicht lange, bis ihre Studien einen deutlich feurigeren Charakter annehmen.

Das auf Musical spezialisierte Ensemble singt und tanzt durchweg auf hohem professionellem Niveau. Unter der Leitung von Stefan Klingele, Chefdirigent am Theater Bremen, gelingt den Duisburger Philharmonikern eine schillernde Mischung aus Leichtfüßigkeit, Überschwang und Großstadt-Nervosität. Aus dem Orchestergraben tönt sozusagen eine Musik, die niemals schläft: Jazzige Synkopen, Ballroom- und Swing-Anmutungen, ein pointiert eingesetztes Schlagzeug und Xylofon-Ideen treiben das Bühnengeschehen voran. Kurze, fanfarenartige Bläserrufe blitzen auf wie Reklamelichter.

Nachtrag 1 von mir: Dies ist meine kurze Beurteilung, die Sie auf der Homepage der Oper am Rhein lesen können:

Ein Augen- und Ohrenfest mit großartigen kombinierten Sing- und Tanzleistungen des Ensembles! Ich hatte vor der Aufführung nicht erwartet, mit dieser Aufführung eine der besten der ganzen Spielsaison zu sehen. Sobald man Platz genommen hat, kommt „Broadway-Feeling“ auf und man wird in das pulsierende New York der 40er Jahre katapultiert. Ich habe an dem Abend teilweise herzhaft gelacht, aber mit etwas Abstand bleiben die ruhigen und nachdenklichen Szenen in Erinnerung. Das Musical wird zu einer ernsthaften Geschichte, deren heutige Gültigkeit uns die Regisseurin Louisa Proske in einer kleinen genialen Szene vor Augen führt.

Nachtrag 2 von mir: Ich habe mir auf der Musikplattform Deezer inzwischen schon zweimal die Musik angehört. Drei Lieder haben Ohrwurmpotential, andere gehen wirklich zu Herzen.

Nachtrag 3: Hier ein Appetithäppchen in Filmform:

https://www.instagram.com/reel/DXo-mDODBFV/?igsh=eDZvMzMweXhqOTF0

Besuch der EU in Brüssel

Die Duisburger Volkshochschule bietet seit mehreren Jahren diese Fahrt an.

In diesem Frühling waren wir dabei und fuhren nach Brüssel.

Nach drei Stunden Busfahrt erreichten wir das EU-Viertel und nach unserer Legitimation als Besucher wurden wir von einer Dame empfangen, die uns eine einstündige Einführung rund um das Thema EU geben wollte. Fragen waren von Seiten des Publikums jederzeit möglich.


Bereits die ersten Grafiken ihrer vorbereiteten Powerpointpräsentation lösten Fragen und Diskussionen aus. Die Gastgeberin stand sehr engagiert Rede und Antwort, bei kritischen Fragen versuchte sie mit geschulter Rhetorik Schwierigkeiten bei der Durchsetzung von Gesetzen und Missstände zu erklären und gab an einigen Stellen auch Handlungsbedarf zu. Nach 60 Minuten hatten wir ca. nur ein Drittel der Grafiken gesehen, waren aber trotzdem um einiges klüger, wenn es um Arbeitsabläufe, Zuständigkeiten, Fraktionszusammensetzungen oder Abstimmungen ging.
Wir suchte danach den Plenarsaal auf, der mich mit seiner Größe beeindruckte. Hier bekamen wir noch Erklärungen zu der Sitzordnung der 720 Abgeordneten und das Thema Dolmetschen wurde ausführlich erläutert. Nach der Besichtigung machten wir noch einen kurzen Spaziergang im EU-Viertel und fuhren anschließend in die Brüsseler Innenstadt zum „Grand Place“. Hier hatten wir zwei Stunden zur freien Verfügung.

Oben rechts der „Grand Place“, darunter eine Passage, in der es u.a. mehrere berühmte Schokoladengeschäfte gibt. Links Mitte und unten eine alte Markthalle, die jetzt für Veranstaltungen genutzt wird.
Rechts die Kathedrale St. Michael und St. Gudula, links zwei Beispiele, für die Präsenz von Comicfiguren in Brüssel. Der Hinweis in der Mitte gefiel mir.

Mein Resümee: Ich bin froh, dass ich an dieser Fahrt teilgenommen habe. Meine Einstellung zur EU war vorher „positiv mit Abstrichen“, jetzt sind es ein paar Abstriche weniger und ich weiß die Leistungen der EU in den vergangenen Jahrzehnten mehr zu schätzen.
Gefreut hat mich, dass wir zahlreiche Schulklassen in dem Parlamentsgebäude getroffen haben. Sie kamen beispielsweise aus Thüringen, Spanien, aus der Schweiz und auch aus England! Schade war, dass kein Parlamentsmitglied die Zeit fand, unsere Gruppe zu empfangen und einen persönlichen Einblick in seine Arbeit zu geben.
So wünsche ich mir nun noch mehr, dass in den Medien öfter über die Arbeit der EU geschrieben wird, um die Transparenz und das Verständnis für die EU und ihren Leistungen zu erhöhen.

Ein traumhaftes windiges Buch

Veit ist Autor und beschließt, ein Jahr auf dem verlassenen Bauernhof seiner Großeltern zu verbringen. Hier hat er in seiner Kindheit viel Zeit verbracht und er möchte die Gegend neu erkunden, schreiben und den Wind beobachten.
Seine Übersetzerin Dora, zu der er ein recht enges Verhältnis hat, will er ein Jahr nicht sehen, sondern nur via Briefe den Kontakt aufrecht erhalten.
In dem Buch lesen wir diese Briefe von Veit und Dora.
Dora lebt in einer österreichischen Großstadt mit Lärm, Schmutz und Rücksichtslosigkeiten. In ihrem Beruf ist sie gehetzt und sie setzt sich darüber hinaus noch permanent den Nachrichten auf Social Media aus. Sie hat Angst, paranoid zu werden, denn immer häufiger glaubt sie, dass man sie überwacht und fühlt sich auf der anderen Seite zunehmend einsam.
Auch auf dem Land ist es laut, wenn die Bäume abgesägt werden, es knallt, weil gejagt wird, die Windräder surren oder auf der Schnellstraße die Autos rasen. In den Dörfern rund um den Bauernhof sieht Veit bei seinen Spaziergängen selten Menschen, die Geschäfte und Lokale von früher gibt es kaum noch. Stattdessen stehen Selbstversorgungscontainer dort, wo man aus Automaten Lebensmittel ziehen kann. Also auch hier Einsamkeit. Und doch findet Veit am Fenster in der Küche des Bauernhofes auch viel Ruhe und Frieden, wenn er den Vögeln zuschaut, die Wolken oder den Wind bzw. später auch Stürme beobachtet, wie sie auf die Landschaft und auch auf ihn Einfluss nehmen.
Die Briefe zeigen wechselnd zwei unterschiedliche Lebenswelten und das ist spannend zu lesen. Dora und Veit haben aber auch Gemeinsamkeiten. Dora schläft sehr schlecht oder träumt häufig und schreibt Veit in den Briefen von ihren Träumen. Auch der Schriftsteller träumt und berichtet. Es gibt abstruse Geschichten, aber die meisten Träume scheinen Botschaften an die beiden zu enthalten.
Die Beschreibungen der verschiedenen Winde und Stürme las ich besonders gerne und werde sie sicherlich immer mal wieder lesen. Ich möchte gerne meine Antennen für diese kostenlosen und höchst unterhaltsamen Beobachtungen trainieren. Ein Beispiel:

Alle stöhnen, aber viele denken nicht nach… Bei hohen Benzinpreisen

Heute muss ich mal Dampf ablassen…

Der Mann, der im Auto auf seine Frau wartet, die im Supermarkt einkauft, die Frau, die vor dem Bahnhof mit dem Auto ihren Freund abholen will, Menschen, die ihre Frühstücks-oder Mittagspause im Auto verbringen, Eltern, die auf ihr Kind im Auto warten, vor dem Kindergarten, an der Schule, bei der Sporthalle- viele lassen den Motor laufen und sehen dabei zumeist auf ihr Handy.
Über jede Benzinpreiserhöhung wird lamentiert und gleichzeitig wird gedankenlos und auch ohne schlechtes Gewissen Geld verbrannt.

Warum schalten Menschen ihren Motor nicht ab?

Ein Motor im Leerlauf verbraucht je nach Fahrzeugtyp zwischen 0,5 bis 2 Liter pro Stunde. Wer täglich insgesamt nur 10 Minuten den Motor laufen lässt, während er wartet, verbrennt im Jahr etwa bei Preisen von rund 1,80 bis 2,00 Euro zwischen 90 und 200 Euro. Für nichts. Für null Fortbewegung. Für pure Bequemlichkeit.

Doch das ist nicht das Schlimmste, der wahre Preis ist höher als jeder Literpreis. Motorabgase enthalten giftiges Stickstoffdioxid, Feinstaub und schädliches Kohlenmonoxid. Sie schaden jedem Erwachsenen, aber noch mehr jedem Kind!
Vor Schulen und Kindergärten, wo Eltern warten, während die Motoren laufen, atmen Kinder diese Schadstoffe direkt ein. Ihre Atemwege befinden sich noch in der Entwicklung und sie atmen im Verhältnis zu ihrem Körpergewicht mehr Luft ein als Erwachsene, also doppelübel.

Gegenargumente der Wartenden, alle habe ich schon gehört:

Im Winter: „Ja, aber dann friere ich ja!“
Es gibt genügend Restwärme im Auto, man bekommt nicht sofort Frostbeulen.

Im Sommer: „Dann wird mir aber zu warm!“
Hauptsache, die eigene Komfortzone ist gesichert…Was kümmern mich Kinder, Enkel oder andere Leute?

“Die Batterie wird leer!“
Moderne Fahrzeuge haben leistungsstarke Batterien, die auch bei kurzen Fahrten genug laden. Ein paar Minuten Leerlauf ohne Motor entladen die Batterie kaum. Im Gegenteil: Ein laufender Motor im Stand kann die Lichtmaschine zusätzlich belasten.

„Das ist zu viel Aufwand!“
Ja, man muss den Schlüssel drehen oder den Startknopf drücken. Das ist wirklich viel verlangt.

“Das ist nicht mein Kind, ich hole es nur für die Nachbarin ab.“
Ohne Worte

„Das machen doch alle so!“
Das ist kein Argument, sondern eine Ausrede. Besser zu sein als der Durchschnitt, wäre das kein Ziel?


Die Rechnung für diese Bequemlichkeit zahlen die Kinder und Enkel. Ein Liter verbrannter Kraftstoff erzeugt etwa 2,3 kg CO₂. Auch wenn wir heute erst langsam spürbar betroffen sind durch extremes Wetter oder schlechtere Ernten – das sich ändernde Klima ist Realität.

Solaranlage, E-Auto, Wärmepumpe – all das kostet Geld und Planung. Den Motor abzuschalten kostet nichts, es dauert eine Sekunde. Und es spart sofort Geld, schont die Luft und man tut etwas für die Zukunft.

Wer es philosophischer haben möchte:

Hans Jonas hat es treffend formuliert: „Handle so, dass die Wirkungen deiner Handlung verträglich sind mit der Permanenz echten menschlichen Lebens auf Erden.“ Der Leerlauf ist genau das Gegenteil: eine Handlung, deren Folgen andere tragen.

Im Brüssel sah ich letzte Woche an mehreren Stellen Verkehrsschilder, die einen laufenden Motor verbieten. Auch hierzulande schreibt § 30 der Straßenverkehrsordnung vor, dass bei längerem Stillstand der Motor abzustellen ist, doch gibt es eher selten Hinweisschilder, die daran erinnern.

Vielleicht sollte ich mal ein paar Aufkleber an prominenten Stellen anbringen?

Vier Kirchen in Palermo-welche ist die schönste? (Sizilien Nr. 5)

Die Angaben, wie viele Kirchen es in Palermo und Umgebung gibt, schwanken zwischen 130 und 300. Wir sahen uns vier an und trauten mehrmals unseren Augen nicht. Wer Kirchen in Palermo besucht, entdeckt nicht nur Touristenattraktionen, sondern taucht in Palermos komplexe Geschichte ein, die von Byzantinern, Arabern, Normannen und Spaniern geprägt wurde.

Ich fange mit einer Kirche außerhalb von Palermo an, der Kathedrale von Monreale. Die Busfahrt dorthin dauert ca. eine halbe Stunde. Ein Ausflug nach Monreale ist eine weitere Reise in die Zeit der Normannen. Wie beim Schloss in Palermo ist auch die Kathedrale ein gewaltiges Bauwerk, doch mein Herz schlug höher bei dem anliegenden Klostergang.

Dieser Kreuzgang aus dem 12. Jahrhundert ist ein Meisterwerk der Synthese aus normannischen und arabischen Stilelementen. Die doppelten Arkadenreihen ruhen auf 228 Säulenpaaren, auf denen jeweils einzigartige, handgeschnitzte Motive aus Flora, Fauna und biblischen Szenen zeigen.


In der Kathedrale sind auf fast 6000 Quadratmetern viele Wände fast mit Mosaiken aus Gold und Glas bedeckt. Wir kamen in die Kirche und alles schimmerte. Doch dann wurden plötzlich Scheinwerfer angemacht, die Kirche erstrahlte und das Licht brach sich in den goldenen Flächen. War ich plötzlich in eine riesige Schatzkammer gereist? Es war unglaublich!

Zurück in der Stadt thront die Kathedrale von Palermo im Herzen des Viertels Vucciria. Ihr Äußeres ist ein einzigartiges architektonisches Puzzle, das die wechselvolle Geschichte Siziliens in Stein manifestiert. Auf der Fassade zeigt sich auf der Südseite der arabisch-normannische Stil mit charakteristischen Zickzackmustern, blinden Arkaden und vier massiven Türmen. Im Nordosten finden sich gotische Türme, an der Westfassade ist es üppig barock. Der Innenraum der Kathedrale überraschte mich hingegen mit seiner weißen Schlichtheit.


Die Chiesa del Gesù, auch bekannt als Casa Professa, bietet einen faszinierenden Kontrast. Von außen wirkt die Fassade schlicht, fast streng und abweisend. Doch betritt man hier den Innenraum, so trifft man auf eine für mich erdrückende Überfrachtung des Barocks: Die Wände und die gewölbte Decke sind vollständig mit Stuckarbeiten, vergoldeten Ornamenten und riesigen Fresken bedeckt. Es gibt kaum eine freie Fläche; jedes Detail ist mit kunstvollen Ranken, Engeln und biblischen Szenen überladen. Staunen Sie selbst:

Die Chiesa di Santa Caterina d’Alessandria ist nicht nur eine Kirche, sondern Teil eines großen Klosterkomplexes. Während die Kirche selbst ein Meisterwerk des sizilianischen Barock ist, liegt der eigentliche Reiz in der Verbindung von Sakralraum und klösterlichem Leben. Auch hier ist der Kircheninnenraum ein Paradebeispiel für den sizilianischen Barock: geschwungene Linien, gewaltige Säulen und wieder eine Fülle an Skulpturen.

Doch das Kloster Santa Catarina aus dem 17. Jahrhundert mit seine Klostergang und seinem ruhigen Inneren, lässt die asketische Welt des Ordens der Theatiner erahnen.

Ich fand die Besuche der Kirchen sehr eindrucksvoll und bewunderte besonders die verschiedenen Handwerkskünste. Innerlich bewegt haben mich die Kirchen allerdings nicht, das geschah mehrmals an anderen Stellen. In dunklen Gassen, an Hausfassaden, die schon sehr viel bessere Tage gesehen haben, trafen wir immer wieder auf Altäre, die der Jungfrau Marie gewidmet waren. Diese kleinen Erinnerungen an Liebe und Trost berührten mich mehr.

Der letzter Beitrag über Palermo beschäftigt sich übernächste Woche noch mit zwei Orten, die mich am meisten beeindruckt haben.

Hilden? Hilden!- Ein Ausflugstipp

Bisher verband ich mit der Stadt Hilden nur eine der schönsten Gärtnereien, die ich bisher besucht habe. Seit letzter Woche kenne ich nun auch die Innenstadt und sie ist ein Nachmittagsausflug wert.
Es gibt einen gute Rundwegbeschreibung, die man sich herunterladen kann:

https://click-rhein.lvr.de/detail/discovery/184

Lauschige Ecken, interessante Architektur, Kirchen, ein Park und dazu zahlreiche Cafés und Fachgeschäfte, man bekommt den Eindruck, dass man in Hilden gut leben kann. Hier ein paar Eindrücke:

Manches entdeckte man erst auf den zweiten Blick…
Unten links das ehemalige Rathaus
Wir kamen an zwei Kirchen vorbei und mehreren Plastiken. Oben rechts „Die eilige Einkäuferin“, darunter „Pandora“.

Nach dem Stadtrundgang besuchten wir noch das Wilhelm Fabry Museum.
Wer war Wilhelm Fabry?

In dem Museum läuft z.Zt die Ausstellung „Die Augen der Frida Kahlo“. Der Fotograf Bert Loewenherz hat Bilder von Frida Kahlo nachgestellt, bzw. sich Szenen ausgedacht, die der Welt der Frida Kahlo entspringen könnten.

Daneben werden Repliken von medizinischen Geräten und Heilmittel von Wilhelm Fabry gezeigt und erklärt, wie sie bei Frieda Kahlos Unfallverletzungen eingesetzt wurden.

Gegenüber des Museums befindet sich das Gebäude der alten Kornbrennerei Vogelsang. Auch sie kann man besichtigen.

Oben rechts: Hier wurde das Getreide gemahlen, Mitte Etiketten für diverse verschiedene Kornflaschen, unten links der „Geschmackschrank“, u.a mit Pfefferminze, Ysop ,Wacholder oder Bergamotte, unten Teilansicht der Destillerie

Am Ende des Ausflugs stärkten wir uns in einem Café auf dem schönen Marktplatz:

Ein gelungener Sonntagnachmittag!

Palermo bei Regen (Sizilien Nr. 4)

Was Sie bei Regen nicht tun sollten und besonders nicht an einem Sonntag:
Auf Platz 1 der touristischen Ziele in Palermo steht der Normannenpalast. Sehr groß und beeindruckend, aber am Sonntag nur bis mittags geöffnet. (Stand März 2026), so dass viele Touristen versuchen, mal eben eine Besichtigung in ihr Programm „reinzuschieben“. Lange Warteschlangen an einem Tickethäuschen mit einer Person an der Kasse, bzw. bei der Taschen-und Personendurchleuchtung. Gehen Sie lieber an einem Montagmorgen in den Palast, keine Wartezeiten und Ruhe.

Dieses Foto vom Normannenpalast ist nur eine Teilansicht.

Hat man es durch die Kontrolle geschafft, geht ma in einen Innenhof, von dem ein imposantes Treppenhaus abgeht. Mich erinnerte es sofort an Treppenbilder von MC Escher…Hier eine Fotomontage von mir:

Oben rechts: Im Palast ist das Regionalparlament Siziliens untergebracht. Links oben und rechts unten Teilansichten zwei repräsentativen Räume, links unten Goldmosaiken der „Capella Palatina“.

Wir fuhren am Sonntag stattdessen etwas Richtung Mondello. Auf dem Weg liegen die „Palazzina Cinese“ und das „Museo Etnografico Giuseppe Pitrè“. Der Palast war leider ausnahmsweise geschlossen, aber in dem Museum wurden wir freundlich empfangen. Liebevoll sind hier ca. 4000 Exponate zusammengetragen worden, die Einblicke in das vergangene Alltagsleben auf Sizilien geben.

Oben das Museum, ehemalig ein Nebengebäude des Palastes (unten Mitte). Beide Gebäude sind von einem schönen Park umgeben.
Altes Kasperletheater, einer von vielen schönen Holzwagen, Töpfereien in einer alten Küche oder ein alter Wagen, der zum jährlichen Umzug zu Ehren der heiligen Rosalie, Schutzheilige von Palermo, genommen wurde
Handarbeiten hatte auf Sizilien einen großen Stellenwert

Eine andere Möglichkeit, dem Regen zu entfliehen, ist die Besichtigung des „Teatro Massimo“. Es gibt Führungen in deutscher Sprache und man darf z.B. in der Königsloge Platz nehmen, wo schon viele berühmte Menschen saßen (und, wie ich fand, keine dolle Sicht auf die Bühne hatten) und u.a. Räume besichtigen, in denen Szenen der Pate-Triologie gedreht wurden.

Sie möchten es moderner? Im Museum der Illusionen kann man in Palermo viel Spaß haben:

Unten rechts: Man kann mich nicht hypnotisieren, das dachte ich zumindest bisher. Aber bei diesem sich bewegenden Muster kamen mir erste Zweifel.
Links: Man geht von A nach B über diese Brücke-kein Problem! Wenn allerdings die Wand anfängt, gegen den Uhrzeiger zu rotieren, dann schlägt das Gehirn Alarm. Der Körper presst sich vehement an die das rechte Gitter und nur mit sehr viel Konzentration kann man wieder langsam nach vorne gehen.

Was fallen Ihnen noch für Ziele für Regentage ein? Richtig- Kirchen! Dem Thema Religion in und bei Palermo möchte ich aber einen eigenen Beitrag widmen. Nächste Woche sehen wir uns wieder!

Nachruf auf Twitter

Lust auf Nonsense, Sprachakrobatik, neue Struwwelpetergeschichten oder innovative Ideen für Theaterstücke?

Der Autor Clemens J.Setz veröffentlicht bis heute Texte auf Twitter, bzw. nunmehr auf„X“. Viele der Texte, die mit 140 Zeichen früher auf Twitter zu lesen waren, hat der neue Besitzer von Twitter, Elon Musk, löschen lassen und sie sind für immer verloren, sofern Autoren oder Fans wie Setz sie nicht abgespeichert haben. Das Anliegen von Setz ist es, noch einmal die verschieden Twittertextarten vorzustellen. Da gab es philosophische Fragen, skurrile Alltagsbeobachtungen, Minigeschichten und diverse sprachliche Neuschöpfungen, die Sprachgewohnheiten aushebelten. Setz zeigt an Hand von Beispielen, wie diese Wortmeldungen seine eigene Lyrik beeinflusst haben. Auf „X“, wo Musk die 140 Zeichen Beschränkung aufgehoben hat, veröffentlicht Setz neben Gedichten auch neue Struwwelpeterkapitel oder überraschende Ideen für Theaterstücke.
Was ist aus seinen Lieblingstextern wie beispielsweise @kurtproedel, @computerfan2001, @kochkunstRecook oder @susibumms geworden? Neue Texte findet man heute teilweise auf Instagram, Bluesky oder die Autoren schreiben Bücher oder Internettexte für Verlage.

Als ich noch meine Buchhandlung hatte, tummelte ich mich seit ca. 2008 auch auf Twitter, um auf Veranstaltungen hinzuweisen, über kleine Begebenheiten humorvoll zu schreiben oder Fragen zu stellen, wenn im Duisburger Alltag aus meiner Sicht etwas merkwürdig verlief.
2014 hörte ich auf, mich auf Twitter zu äußern und vergaß meinen Account. Letztes Jahr kam von „X“ die Aufforderung, mein Konto zu beleben, ansonsten würde es gelöscht. War mir in dem Moment egal, jetzt finde ich es doch schade, dass es keine Sicherung von diesem Minitagebuch gibt.

Ich habe versucht, mir ein paar neue Tweets auszudenken, um den „Geist“ des Buches und der alten Twitterplattform einzufangen:

Traum: Siri in Form einer Schwarzwalduhr mit Botoxlippen, die aus dem Häuschen kommen. Höre das Wort „Schnautze!“

Am Abend monatliche Studentenfutterfressattacke erfolgreich absolviert. Morgens letzte Rosine rein ins Müsli.

Heute deutschlandweiter Streik! Alle Heizkissen fordern die Auszahlung ihrer Überstunden vom letzten Juni.

Täglich um 9 Uhr am Handgelenk meine ganz persönliche Hausstaubstaumeldung.
Bin eben eine professionelle und zukunftsorientierte Putze.

Teilnehmerin des Gesellschaftsspiels „Fang den Hut“ trug eine Mütze. Regelkonformität wurde lautstark diskutiert.

Schwarzer, Hans und Schwarzer, Helga bekamen einen Sohn.
Schwarzer, Peter wurde berühmt.

Belustigungstatsache: Eine chinesische KI hat die Regentropfensprache auf Schrägdachfenstern entschlüsselt.

Als ich mir diese Tweets ausgedacht habe, fiel mir plötzlich wieder ein, dass ich zur Zeiten meiner Buchhandlung mal eine Reihe von Tweets geschrieben habe, die alle mit „Kleine Kläuschen“ anfingen. Hier modellierte ich auch manchmal einige Wörter um. Aus den Tiefen meiner Erinnerung strampelten sich dann so langsam folgende Sätze hoch:

Kleine Kläuschen klemmen Klobürsten kläglich
Kleine Kläuschen klauen Klosterklöße
Kleine Kläuschen klitzeln Klapperschlange
Kleine Kläuschen klimpern klavierklarinettenmäßig
Kleine Kläuschen klonen Klingelmännchen
Kleine Kläuschen klündern Klonten
Kleine Kläuschen klieben Klippenrandklettern
Kleine Kläuschen klimbimmen Klangschalen
Kleine Kläuschen klauben kläglich klobige Klugscheißer klusammen.


Palermo aus meiner Buchsicht (Sizilien 3)

Bevor wir nach Sizilien geflogen sind, las ich zur Einstimmung drei Bücher.

Diesen sehr atmosphärischen Krimi konnte ich in Palermo lebendig werden lassen, denn das Hotel „Grand Hotel des Palmes“ , in dem die Geschichte meistens spielt, gibt es noch heute. Berühmt wurde es u.a. deshalb, weil Richard Wagner hier seine Oper „Parzival“ zu Ende geschrieben hat.

Unten Mitte: In der Empfangshalle hat Richard Wagner seinen Platz gefunden.
Links unten: In dieser „Lounge“ tranken wir Kaffee und aßen jeweils ein großes Stück leckeren Orangenkuchen. Rechts daneben eine beeindruckende Bar.



Dieses Buch sollte mich auf das Thema „Palermo und die Mafia“ einstimmen. Auch im ersten Buch spielt die Mafia eine Rolle, aber in diesem Krimi geht es um eine Staatsanwältin, die gegen einen Minister vorgeht, weil er über Jahre hinweg mit der Mafia zusammen gearbeitet hat. Ein deutscher Journalist erlebt dies mit und gerät zwischen die Fronten. Ein unterhaltender Krimi, in dem manche Vorgänge überzeichnet wurden, um die Spannung zu erhöhen. Allerdings geht es auch darum, dass es bei der Mafia kein Schwarz-Weiss gibt, sondern durchaus auch Grautöne, die durch die Abwesenheit oder das Desinteresse der Staatsmacht erzeugt werden.
Das Buch erschien 2015. Seitdem ist auf Sizilien viel passiert. Immer mehr Politiker, aber vor allen Dingen immer mehr Bürger beziehen eindeutig Position gegen die Mafia. An mehreren Stellen sahen wir Erinnerungsschilder oder Plaketten, die an von der Mafia ermordete Menschen erinnern.

Diese Gedenktafel hat ein für Sizilien ikonisches Foto als Vorbild: Die Richter Giovanni Falcone und Paolo Borsellino im Gespräch. Sie wurden 1992 in Palermo bei Bombenattentaten ermordet.

Ich spreche kein Italienisch und habe versucht, mit Hilfe mehrerer Sprach-KIs, die sich in der Übersetzung teilweise unterscheidet haben, den Texte unterhalb des Wandtafel zu übertragen:
„In Sizilien“
„So intelligent und fleißig man auch sein mag, es ist nicht gesagt, dass man Karriere macht und es ist auch nicht gesagt, dass man es schafft,
zu überleben. Sizilien hat den Klientelismus zu einer Lebensregel gemacht. In diesem Umfeld ist es schwierig, reine und einfache
berufliche Fähigkeiten zu haben. Was zählt, ist der Freund oder die Bekanntschaft, die einem einen kleinen Schubs gibt. Und die Mafia, die für die Übertreibung sizilianischer Werte steht, was letztendlich dazu führt dass das, was eigentlich das Recht jedes Bürgers ist, als Gefallen erscheint.“
Glovanni Falcone
Dinge der Cosa Nostra 1991
GIOVANNI FALCONE UND PAOLO BORSELLINO


In Palermo gibt es inzwischen sogar touristische Führungen unter dem Motto „No Mafia“, denen ich aber zwiespältig gegenüber stehe, da hier auch Orte gezeigt werden, wo Attentate stattgefunden haben.
Palermo war 2019 die sicherste Stadt in Italien und auch heute liegt sie noch vor Mailand, Rom oder Florenz. Die Mafia ist nicht verschwunden, Drogenhandel oder Erpressung gibt es noch immer. Aber die „Cosa Nostra“ agiert nun mehr stärker im Hintergrund und versucht, in den einzelnen Vierteln staatliche Aufgaben zu übernehmen, in dem sie Armen hilft oder „Ordnung schafft“. Tourismus als Einnahmequelle wurde inzwischen entdeckt und es wird viel dafür getan, dass Besucher ein sicheres Gefühl haben.

Dieses Buch gefiel mir am besten. Drei Kurzgeschichten zeigen das Leben der Leute, die hart für ein kleines Glück arbeiten und gelernt haben, sich zu gedulden und mit ihrem Schicksal nicht zu sehr zu hadern. In den Vierteln dieser Menschen spielt sich das wahre Leben ab, es wird gestritten, man versöhnt sich, es wird geklatscht oder man hegt Umsturzgedanken. Dabei ist Essen und Trinken oft der Kitt oder auch Trost, wenn die Melancholie zu groß wird.
Besonders beim Besuch der Märkte in Palermo, auf den Fotos ist es der „Mercato di Ballarò“, musste ich öfter an diese Geschichten denken.

Zum Schluss noch ein Tipp: Unten rechts sehen Sie einen Street Food Stand auf dem Markt. Das Angebot an Köstlichkeiten ist riesig (und war uns zumeist unbekannt) und ich bedauere es ein wenig, hier nicht an einer geführten Tour teilgenommen zu haben, bei der man an mehreren Ständen hält und das Street Food erklärt bekommt. Sitzplatzgelegenheiten gibt es genügend, man kann also in Ruhe genießen.

Was tun, bzw. nicht tun, wenn es in Palermo regnet? Dazu schreibe ich etwas in der nächsten Woche.