…fand ich am Strand von Nizza. Sind das beide nicht lustige Typen?
Beide wünschen Ihnen eine schöne Lachfaltenwoche!

Wer nicht neugierig bleibt, wird nur noch älter (Marianne Frauchiger)
…fand ich am Strand von Nizza. Sind das beide nicht lustige Typen?
Beide wünschen Ihnen eine schöne Lachfaltenwoche!

Als ich ein Kind war, bekamen wir zweimal im Jahr die dicken Neckermann-und Quellekataloge zugeschickt. Das waren besondere Tage, denn meine Mutter setzte sich dann immer mit einer Tasse Kaffee und einem Schokoladenriegel an den Esszimmertisch und blätterte die Kataloge in aller Ruhe durch. So war ich dann auch einen Moment lang ein bisschen melancholisch, als ich vor Weihnachten las, dass Otto beschlossen hätte, den letzten Katalog auszusenden.
Meine Überraschung war deshalb umso größer, als vorletzte Woche ein Otto-Katalog bei uns im Briefkastenschlitz steckte.(Er war nur halb so dick, wie die Kindheitskataloge, aber immerhin). Wir hatten noch nie etwas bei Otto bestellt, warum bekamen wir den Katalog?
Bei einer Tasse Kaffe und…2 Plätzchen guckte ich mir den Katalog mit dem Motto“Ich bin dann mal App“ an. Schon auf Seite 1 verblüffte mich ein Gewinnspiel, das nur bis zum 31.12.2018 ging. Waren wir eine Ottokatalogresteverwertungsadresse, weil wir zu den Jahrgängen gehörten, die man noch als katalogafin bezeichnen konnte?
Ich blätterte weiter…Junge Frauen zwischen 20 und 35 Jahren stellen Otto-Mode vor. Ich war wieder verwirrt. Alle Frauen sind dünn oder aber zumindestens schlank. Es gibt aber die meisten Modelle auch in 48,50,52,54. Für wen? Für nichtabgebildete ältere Frauen und Männer? Viele Schnitte der Kleidungsstücke sollten in diesen Größen erst gar nicht angeboten werden, man sieht wie eine herumlaufende Pelle aus. Schmeichelnde Hosen und Röcke, kaschierende Blusen-kaum im Angebot. Die Anmutung der Sachen? Da driftet es wieder auseinander. Wirklich pfiffig ist kaum etwas, eher konservativ, um nicht zu sagen hausbacken, was dann eher wieder für ältere Käuferinnen spricht.
Um es auf den Punkt zu bringen: Danke Otto, dass der Katalog einstellt wird. Mit dieser Larifari-Kundenansprache ist er Papierverschwendung. Dann lieber eine App für junge Frauen, die nichts Pfiffiges suchen und für mich einen Nähkurs, in dem ich mir das anfertigen kann, was man in den jugendorientierten oder Silvergenerationabteilungen nicht bekommt.
Sie ahnen schon etwas? Ja, ab und zu werde ich Sie ab jetzt auch mal mit dem Thema Nähen konfrontieren. Vielleicht kommen Sie ja auch auf den Geschmack, wenn Sie ihn nicht schon haben.
Ab morgen erzähle ich ein bisschen darüber, wie man in Nizza ein paar Januartage verbringen kann.
Gestern nahm ich zum ersten Mal an der Vogelzählung vom NABU teil. Eine Stunde lang den Garten mit den zwei Futterstellen und den alten Bäumen beobachten und Vögel zählen. War gar nicht so einfach. Eine Stunde nichts machen, nur gucken und nichts passiert. (Und im Rücken wartet die Bügelwäsche-soll ich aufgeben? Nein, so schnell nicht). Dann fällt plötzlich unser Spatzenclan ein, Chaos am Futterplatz. Waren es fünf, waren es sechs Vögel? Die Strichliste ist nicht mehr jungfräulich. Es nähert sich eine Elster und schwupp sind alle Spatzen weg. Ein Auto fährt vorbei, nichts für die Elster, sie türmt und wieder ist der Garten leer. Minuten vergehen, kein Tier zum Zählen da. Höre ich da Buchfinken? Jaaa, zwei kommen zu der unteren Futterstelle angehüpft. Inzwischen sitzt eine dicke Taube in einem Baum und gemächlich kommt unser Dauergast „Herr Fasan“den Gartenweg entlang…
Nach einer Stunde standen auf der Liste 6 Spatzen, 2 Blaumeisen, eine Kohlmeise, drei Elstern, zwei Krähen, zwei Tauben, drei Buchfinken, eine Amsel, ein Rotkehlchen und drei Fasane ( die beiden Damen wollten nicht mit aufs Foto).
Ich zolle ab sofort allen Tierfotografen und Tierfilmen noch höheren Respekt. Ich habe nur eine Stunde beobachtet, sie beobachten geduldig Tage, Wochen, Monate. Dazu bin ich nicht zu geboren.
Auf der Homepage des NABUS kann man schnell seine Zahlen eintragen und melden. Die Zählung begann am Freitag und endete gestern, wenn man die Seite zwischendurch besucht, wird man über den letzten Stand informiert und lernt auch noch Einiges nebenbei, so z.B. warum es momentan relativ wenige Meisen in unseren Gärten gibt, dafür aber mehr Spatzen.
https://www.nabu.de/news/2019/01/25699.html
Morgen gibt es einen Musikbeitrag. Den Anstoß dazu bekam ich auf eine ganz besondere Weise.
Gestern berichtete ich bereits von meinen ersten Kellerfunden, heute stelle ich Ihnen einen weiteren vor, bei dem ich absolut nicht weiß, wie man ihn benutzen kann. Hat jemand eine Idee? Die „Beine“ sind selbst starr, aber oben an der türkisen „Platte“ beweglich. Man kann sie aber nicht einrasten lassen, daraus einen Minitisch mit improvisierter Platte lässt sich also nicht daraus bauen. Als Ständer für Fotos oder Kamerastativ ist es auch ungeeignet.

Morgen zeige ich Ihnen zwei Kataloge aus den 90er Jahren und stelle Ihnen daraus noch ein paar Geschenktipps vor.
Wenn es momentan so früh dunkel wird, dann ist die Zeit für Buch+Tee+Sofa optimal, aber nach ein paar Tagen bekomme ich dann doch das Gefühl, mich aus der Genusszone etwas herausbewegen zu müssen. So steige ich jetzt ab und zu auch in die Dunkelzone des Hauses, sprich Keller, und erwecke staubige Aufbewahrungskisten aus ihrem Dornröschenschlaf. Gleich die erste Kiste hielt für mich schöne Erinnerungen bereit:

LTU- Eine Fluglinie, mit der ich in den 80er Jahren ein paar Mal in den Urlaub geflogen bin. Hier zu sehen ein Täschchen mit Stoff-Schläppchen für lange Flugreisen.
Internationaler Führerschein, ausgestellt 1980. Rechnen Sie mir bitte hoch an, dass ich Ihnen so ein Foto von mir zeige. Aber es soll ja auch lustig auf meiner Homepage zugehen.
“Die Wunderblume“- mein Lieblingsmärchenbuch. Mein Lieblingsroman war lange „ Das Geheimnis der 13 Häuser“. Kennt es noch jemand?
Die Single: Wir wohnten in den 60er Jahren in einem Haus, in dem im Erdgeschoss u.a. ein Schallplattenproduzent sein Büro hatte. Diese Probesingels bekam ich von ihm immer geschenkt.
Das Büchlein mit den Kinderzeichnungen wurde vom Rheinhauser Krupp-Gymnasium anlässlich der Krupp-Schließung herausgegeben. Kinder malten, was sie sich für die Zukunft wünschen.
So machen Kellernachmittage Spaß. Morgen zeige ich Ihnen ein Fund, bei dem ich nicht weiß, was es ist. Kann mir jemand einen Tipp geben? (Ist kein Wochenenderätsel!)

Neben der Waschmaschine steht bei mir eine Kiste, in der ich einzelne Socken sammle. Meine Hoffnung besteht immer, dass Socken aus dem Nirwana wieder auftauchen und ich dann wieder ein Paar zusammenführen kann. Nach ein paar Monaten schwindet allerdings mein Glauben an ein romantisches Ende und dann habe ich bisher die einzelnen Exemplare weggeworfen. Mir kam dann aber die Idee, doch mal im Internet die Begriffe „einzeln“, „Socke“ und“basteln“ einzugeben und da wurde ich fündig. 16 Ideen werden auf einer Seite präsentiert.
Ich probierte direkt eine Idee aus.
Wenn mein Tee ein bisschen länger heiß bliebe, hätte ich nichts dagegen. So machte ich ein Experiment und schnitt eine schwarze Socke tassenkompatibel ab. Das Experiment fiel etwas unbefriedigend aus, denn die Sockentasse schnitt beim Hitzetest nicht viel besser ab. Aber das lag vielleicht auch an der zu dünnen Socke? Sobald eine einzelne dicke Socke übrig bleibt, werde ich es noch einmal versuchen.
Auf dieser Seite
https://www.smarticular.net/clevere-tricks-fuer-verwaiste-und-ungenutze-socken/
finden Sie die 16 Bastelanregungen. Ich werde sicherlich noch andere Vorschläge ausprobieren, vielleicht kommen mir dabei ja auch noch neue Ideen…
Morgen ist noch einmal Haikuzeit, das schöne Wetter war letzte Woche wirklich sehr anregend.
Eigentlich sollte heute noch etwas zu meiner letzten Frankreich-Reise an dieser Stelle stehen, aber mir war heute mehr nach diesem Thema.
„Ist die Demokratie noch zu retten?“ Diese Frage stellte mir eine alte Schulfreundin, die ich nach vielen Jahren kürzlich wiedersah. Mich traf die Frage unvorbereitet und ich musste nachdenken, bevor ich ihr antwortete. Die starke AfD und abnehmende Wählerbeteiligung bei Wahlen beunruhigen auch mich seit längerer Zeit, doch sehe ich momentan die Demokratie noch nicht in Gefahr. Allerdings tue ich nichts für unsere Demokratie, außer wählen zu gehen und das könnte dann doch irgendwann einmal zu wenig gewesen sein.
Die Frage ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Welche Möglichkeiten gibt es für mich, mehr für die Demokratie zu tun? Ich will nicht irgendwann sagen müssen: „Hätte ich damals doch öfter mal was gesagt oder getan!“
Folgende Internetseite besuche ich 1x/ Monat und lese und agiere ca. 10- 15 Minuten- bei meiner 2.Tasse Kaffee am Tag.
https://epetitionen.bundestag.de/epet/startseite.html
Auf dieser Seite finden Sie Petitionen, die von Bürgern an den Deutschen Bundestag gerichtet werden. Man kann selbst, wenn einem die Petition sinnvoll erscheint, einer Petition zustimmen und damit den Antragsteller unterstützen. Je mehr Stimmen eine Petition bekommt, desto eher fällt sie im Bundestag auf. Jede Petition muss bearbeitet und die Ablehnung einer Petition schriftlich begründet werden.
Man kann ja mal träumen: Sehr viele Menschen- mehr als zur Zeit- besuchen diese Seite und geben ihre Stimmen ab. Welchen Einfluss könnte man da „von unten“ nehmen…
Ich finde die Seite auch deshalb so interessant, weil die Themen der Petitionen sehr, sehr vielfältig sind. Es sind oftmals anscheinend nur „Kleinigkeiten“, doch man kann es kaum besser irgendwo ablesen, was die Menschen in Deutschland bewegt. Manche Petitionen sprechen mir aus dem Herzen, zu manchen habe ich keinen Bezug, manche finde ich auch merkwürdig. Aber am spannensten sind die zu einem Sachverhalt, den ich in Deutschland als selbstverständlich ansah, für den man aber erst noch kämpfen muss.
Jede Petition wird von verschiedenen Lesern kommentiert. Viele Kommentare wiegen das Dafür oder Dagegen ab oder dienen zur Erklärung der einzelnen Petitionen. Da kann man sich schon mal festlesen, aber man tut ja dann auch was für seine eigene politische Meinung.
Um mit abstimmen zu können, muss man sich einmal registrieren, es ist dabei nicht notwendig, seinen Namen zu veröffentlichen. Und wenn Sie auf den Geschmack gekommen sind, können Sie auch selbst online Petitionen an den Deutschen Bundestag stellen…
Morgen stelle ich Ihnen eine weitere Internetseite vor, die besonders am morgigen Tag in den Fokus vieler Menschen rücken sollte.
Nach über 30 Jahren Urlaub in Ferienwohnung/Ferienhaus sollte ich abgeklärt sein, wenn es darum geht, welche Basics in einer Ferienwohnung immer wieder fehlen. Bin ich aber nicht und echauffiere mich gerade wieder.
Ich habe mal spaßeshalber im Internet nachgesehen, ob es für Vermieter solcher Urlaubsbehausungen Listen gibt, was alles in eine Wohnung/Haus gehört. Ja, solche Aufzählungen gibt es, nur fängt leider keine bei Adam und Eva an, sondern bei …, keine Ahnung, sagen wir mal David gegen Goliath. (Mein Lieblingszitat: Nehmen Sie (als Vermieter) etwas Geld in die Hand und bauen Sie, wenn möglich einen Whirlpool und/oder einen Kamin ein, Ihre Gäste werden es Ihnen danken.“ Klar, sind das schicke Gimmicks, aber zuerst sollten Vermieter erst einmal „noch tiefer“ in die Tasche greifen und beispielsweise in eine Haushaltsschere oder in Müllbeutel investieren!
Auf diesen Listen im Internet fand ich auch Hinweise dazu, dass man das Angebot an Besteck nicht zu knapp bemessen und, wenn möglich, Salz, Pfeffer u.a. Gewürze anbieten sollte. Danke liebe Verfasser für diese Tipps, denn sie gehen wenigstens in Richtung AdamundEva-Ausstattung.
Wer bis hierhin meinen Artikel gelesen hat, dem sind eventuell inzwischen schon selbst einige Mieterlebnisse wieder eingefallen oder ist neugierig, was zu meinem AdamundEva gehört. Ich habe mir in den Ferien ganz fest vorgenommen, wenn ich wieder zuhause bin, eine Grundausstattung vorzupacken, die ich beim nächsten Urlaub einfach nur mitnehmen muss, um meinen Seelenfrieden zu behalten.
Zu meine Notfallschachtel werden gehören: Taschenlampe, Haushaltsschere, aufblasbares Kissen, eine Klopapierrolle, Flaschenöffner und Türhaken für Wohn,-Schlaf- und Badezimmer, Rolle Klebeband.
Kurze Erläuterungen: Taschenlampe- Stromausfälle, weil eine Sicherung herausgeflogen ist, hatten wir immer wieder. Kerze+Streichhölzer gab es in den Wohnungen nicht. Haushaltsschere- zwei Nagelscheren habe ich schon geopfert, um Lebensmittelpakete aufzuschneiden. Aufblasbares Kissen: Da haben wir eine Ferienwohnung mit zwei Sofas, doch diese sind komplett kissenlos. Ich brauche was zum Knuddeln entweder in den Rücken oder unter dem Kopf beim Lesen und da reicht nicht das Kissen aus dem Schlafzimmer. Klopapierrolle und Flaschenöffner muss ich wohl nicht erklären, aber die Türhaken sind, neben der fehlenden Ablage im Badezimmer für Zahnputzbecher und Kulturtasche, mein Lieblingsthema. Was kosten Haken? Nicht viel, liebe Vermieter, aber sie würden mein Herz so erfreuen! Im Eingangsbereich, um Jacken/Mäntel aufzuhängen (eine kleine Garderobe verlange ich ja gar nicht), im Schlafzimmer für Schlafanzug/Nachthemd, im Badezimmer für den nassen Badeanzug/Handtücher und oder für eine Toilettenpapierrolle, die sonst die ganze Zeit auf dem Boden stehen muss. Rolle Klebeband: Um kaputte Klodeckel zu reparieren oder es dem Wind bei undichten Fensterrahmen schwerer zu machen.
Dieser Blogbeitrag ist schon ziemlich lang, aber ich bin noch nicht fertig. Was ich bisher geschrieben habe basiert nicht auf der Tatsache, dass mein Mann und ich uns hauptsächlich spelunkenartige Ferienunterbringungen aussuchen, nein, wir sind da schon spendabler, weil wir uns im Urlaub wohlfühlen wollen. Aber es ist einfach ärgerlich, als Gast (!) immer wieder selbst losziehen zu müssen, um ein paar Standards zu erreichen.
Falls Vermieter diesen Beitrag lesen, so bitte ich sie, selbst eine Woche lang, möglichst zusammen mit Familie oder Freunden, in ihrer eigenen Behausung zu leben. Dann würde Einiges sicherlich besser werden.
Ich kann verstehen, wenn Vermieter bei etwas mehr Luxus argumentieren, dass ja doch alles geklaut würde. (So argumentierte mal eine Vermieterin an der Ostsee, als sie sich quasi bei uns entschuldigte, dass es keinen Föhn, keine Regenschirme und keinen Toaster mehr gäbe.) Einen Idee dazu liebe Vermieter: Packen Sie alle Dinge, die teurer sind, in einen Schrank und erstellen Sie dazu eine Inventarliste. Der Mieter kann sich aus diesem Schrank bei Bedarf bedienen, bei der Schlüsselübergabe am Ende der Ferien muss alles wieder im Schrank verstaut sein und als Vermieter guckt man kurz nach, ob alles da ist.
Vorletzter Wunsch: In Zeiten der Hitze und den damit verbundenen öfter auftretenden Mückenplagen wären Haken im Schlafzimmer für die Anbringung eines Moskitonetzes + Bereitstellung eines solchen Netzes Ausdruck höchster Vermieterprofessionalität.
Letzter Wunsch: Man fährt nicht mit dem Auto zu seiner Ferienbehausung, sondern nimmt das Flugzeug. Worse Case: Man kommt am Samstagabend an, die Supermärkte sind bereits geschlossen und sind am Sonntag nicht geöffnet. Klar, den Urlaub mit einer Frühstück-Null-Diät zu beginnen, kann auch eine Erfahrung sein, die man immer schon mal machen wollte, aber wäre es nicht möglich, dem Mieter anzubieten, den Kühlschrank mit ein paar Lebensmitteln zu füllen? Er bezahlt dafür sicherlich gerne ein paar Euro mehr!
So, ich bin fertig und mir geht es schon besser. Ich habe mir gerade das Geschriebene noch einmal durchgelesen. Hört sich z.T. ziemlich zickig an. Bin ich zickig? Bitte schreiben Sie mir doch mal, ob Sie auch schon unerfüllte Ferienbehausungswünsche hatten. Vielleicht ist ja etwas dabei, das noch mit in meine Notfallschachtel kommt.
Morgen wird es wieder freundlicher. Einen Roussillon-Ausflug habe ich noch in petto und der geht in das Venedig von Südfrankreich.
Vielleicht einen ins Taschentuch, zwei in die Schnürsenkel, in das Geschenkband eines Päckchens? Sagen wir mal großzügig fünf Knoten am Tag.
Ich habe einen Artikel über einen Künstler gelesen, der unter der Woche vier, an den Wochenenden zwei Stunden pro Tag nur Knoten in naturfarbenen Seidenzwirn macht. Und das seit 16 Jahren. Verrückt? Er beginnt mit einem 1000 m Faden, der durch die Knoten immer kürzer wird und er endet, wenn er keinen Knoten mehr in den Faden machen kann. Aus dem Zwirn ist eine Skulptur entstanden, die er „Seidenstück“ nennt. Für ein Kunstwerk braucht er ca. 1500 Stunden.
Ich habe das mal mit einem 1 m langen Geschenkband und einem 1 m langen Draht ausprobiert. Herausgekommen sind diese beiden Miniskulpturen für leere Streichholzkästchen:


Der Künstler heißt Jens Risch. Er ist verheiratet und hat einen Sohn. Risch wirkt sehr zufrieden und auch abgeklärt, denn er schafft es inzwischen, bei seiner Arbeit oft nicht mehr zu denken. Es ist inzwischen Meditation, unterbrochen von Beobachtungen der Wolken, der Vögel, der Bäume. (Er sitzt am Küchentisch mit Blick nach draußen). Verrückt? Ich bewundere seine tägliche Hingabe und seine Konsequenz, seit 16 Jahren seiner Überzeugung zu folgen.
Wenn Sie sehen möchten, wie die Kunstwerke von Risch aussehen und miterleben möchten, wie er arbeitet, hier geht es zu seiner Homepage:
http://www.jensrisch.de/mobile/
Morgen habe ich mal wieder ein paar Momente gesammelt, dieses Mal zum Thema Essen und Trinken. Dazu gibt es noch eine Buchbesprechung.
Beim Auflösen der Wohnung meiner Mutter fand ich in ihrem Bücherschrank u.a. auch einige Garten-und Naturbücher. Nun besitze ich ein paar Gartenbücherstapel.

Diverse Bücher behandeln gleiche Themen. So wird es mir im Winter eine Freude sein, alle in Ruhe durchzublättern, Pläne fürs neue Gartenjahr zu machen und einige Bücher danach auszusortieren.
Dazu noch ein passendes Lied.
Winteraufgabe Nr. 2:
Ich hatte eine Kiste mit kleinen Perlen, fein sortiert nach Farben. Diese Kiste rutschte mir aus der Hand und fiel auf den Teppichboden. Es gibt Momente…

Winteraufgabe Nr.3
Dieses Buch steht schon startbereit auf meinem Schreibtisch.

Als Kind hab ich gerne mit mehreren Bällen an der Wand gespielt. Ob sich das beim Erlernen vom Jonglieren 50 Jahre später auswirkt? Klar- Linda Du schaffst das!
Morgen mache ich eine Pause, aber am Samstag gibt es wieder ein Rätsel. Schauen Sie mir in die Seele und raten Sie, wie ich ticke…