Französischstunde Nr. 14 Der Vogel – l‘oiseau

Heute mal die Kombi „ Meine Werkstatt“ und „Musik“ und „Französischstunde“. Inspiriert von den Amseln, die seit einigen Tagen hier bei uns morgens schon ab und zu singen und damit erheblich den „Grau-und Kälte-Blues“ in den letzten Wochen verminderten, habe ich mich bei meinen Karten mal intensiv mit dem Thema Vögel befasst. Hier ein paar Beispiele:

Weitere  Bilder finden Sie  oben in der Menüleiste unter libroart.de

Dieses Lied hat mich während meines Französischunterrichts in der Schulzeit begleitet. Ich mochte und mag es noch sehr. Das Französisch ist nicht allzu schwer.

 

Eine sinngemäße (!) Übersetzung- Der Refrain 
Machen Sie es wie der Vogel
Er sieht saubere Luft und frisches Wasser,  
er jagd und fischt ein bisschen und nichts hindert ihn daran, immer wieder hoch in die Lüfte zu steigen.

In den Zwischentexten geht es um Angst vor Krieg, Angst verrückt zu werden in dieser lauten und brutalen Welt, dass es keine Liebe mehr gibt und ob man sich wehren soll. Die Ich-Person ist resigniert und glaubt, alles sei verloren.

 

 

80% Liebe, 20% Verdruss

So ist mein Verhältnis zu Fischreihern. Vor ein paar Tagen entdeckte ich zufällig diesen Besucher in unserem Garten:

Reiher

Ich finde, dass Reiher tolle Vögel sind, aber nicht in der Nähe unseres Gartenteiches, in dem ein paar Goldfische schwimmen(=die 20%)! Also verjagte ich ihn. Das interessierte ihn aber gar nicht, eine halbe Stunde später war er wieder da, jetzt noch dreister, direkt am Teichrand stehend.

Reiher2

Ich konnte unsere Fische noch einmal retten und fühlte mich danach bemüßigt, im Internet nachzulesen, welche Möglichkeiten der Reiherabschreckung es gibt. Dabei entdeckte ich dann dieses sehr passende Gedicht:

Der Reiher

Wenn spazieren geht der Reiher,
Denkt er über Manches nach:
Ob sich’s besser fischt am Weiher
Oder besser noch am Bach.

Endlich hat er sich entschlossen,
Geht zum Weiher hin und fischt,
Und da weilt er unverdrossen,
Bis er einen Fisch erwischt.

Warten, das versteht er prächtig,
Langeweile kennt er nicht;
Was er thut, er thut’s bedächtig,
Und Geduld ist seine Pflicht. –

Willst du irgendwas erringen,
Lern vom Reiher mancherlei,
Und Geduld vor allen Dingen
Bestens dir empfohlen sei.

Hoffmann von Fallersleben, August Heinrich, Kinderlieder, hg. von Lionel von Donop, HildesheimNew York: Georg Olms Verlag 1976
Quelle

Tierische Zugänge

Am liebsten würde ich jeden Tag über den Garten berichten, über seine Düfte ( z.Zt. duftet es nach Rosen, Baldrian, Salbei, Thymian) oder über seine Veränderungen ( der Fingerhut“startet durch“, ebenso die Kugeldisteln). Aber besonders auffällig sind die tierischen Veränderungen. Im Teich quakt nach vielen Jahren mal wieder ein Frosch, die ersten Libellen wurden gesichtet, Schnecken mit Häuschen gibt es dieses Jahr sehr viele, ein Gimpelpäarchen fühlt sich anscheinend bei uns wohl und die Weisheit ist bei uns jetzt auch eingezogen…?

 Noldes berühmte Eule aus dem Bild
Noldes berühmte Eule