Bin ich die Erste?

Gehört Frau Broszeit zu der ganz frühen Truppe, die jetzt schon die ersten Weihnachtsplätzchen backt? Oder will sie jetzt schon einmal üben, damit ihr so ein Desaster wie letztes Jahr erspart bleibt?

Weder, noch. Das sind kleine Sterne aus Ton, ich brauche sie für meine Unikat-Weihnachtskarten. Ich freue mich sehr, dass die Duisburger Buchhandlung Scheuermann und Rheinhauser Mayersche Bücherinsel diese wieder in der Vorweihnachtszeit den Kunden anbieten möchten und deshalb muss ich jetzt ran. Die ersten sind schon fertig:

Habe mir einen geschnipselt

…und gestempelt. Am Wochenende habe ich mal wieder versucht, Ordnung in meine Bastelpapiere- und Fotos zu bringen. Doch werde ich immer abgelenkt, denn beim Sortieren kommen mir dann Ideen für Collagen. Schnell noch ein paar Stempel dazu geholt, das wars mit dem Aufräumen, denn die Zeit vergeht so schnell. Hier zwei Beispiele:

YouTube beißt nicht- oder wie ich Ihnen doch noch meine Papierperlenketten pünktlich zeigen kann

In letzter Zeit habe ich mehrmals von Leuten gehört, dass sie sich noch nie etwas auf You Tube angesehen hätten, z.T. auch, weil sie nicht wüssten wie es ginge. Das finde ich schade, denn You Tube kann für jemanden, der z.B. ein Hobby hat, eine tolle Informationsquelle sein. Ich gebe ein Beispiel:

In einem früheren Artikel hatte ich versprochen, dass ich Ihnen im April ein paar meiner Ketten aus Papierperlen zeige. Natürlich müssen die Papierperlen wasserabstoßend gemacht werden, auch sollen sie schön hart und glänzend werden. Also fing ich an, jede einzelne Perle mit einem Pinsel zu lackieren…und verzweifelte. Es war eine sehr zeitaufwendige Angelegenheit und ich hatte mir doch einen Termin gesetzt.

So sah ich bei YouTube nach, ob es nicht dort einen Tipp gab, wie man das schneller bewerkstelligen kann und fand Hilfe.

In einem Film wurde erklärt, wie man eine Mischung aus Wandversiegelungslack und Decopatchkleber herstellt und dass man die Perlen auf eine Schnur zieht und dann in diese Flüssigkeit taucht.

Funktionierte sehr gut und schnell. Die Perlen werden an der Luft getrocknet. Sie kleben ein bisschen zusammen, lassen sich aber wieder gut voneinander lösen. Noch ein Hinweis: Ziehen Sie beim Eintauchen der Perlenstränge Handschuhe an, es sei denn Sie lieben es, zwei Tage danach von Ihren Händen Lack/Kleberreste abzuknibbeln.

Und das sind die fertigen Ketten. Ich kombiniere die Papierperlen gerne mit anderen Perlen, aber es gibt auch in der „Papierperlenszene“ auf YouTube Puritanerinnen, die das ablehnen.

Und so komme ich noch einmal auf YouTube zurück. Ich habe dort z.B. auch tolle Gartensendungen entdeckt, finde dort die Musikvideos für diesen Blog oder es gibt zig Filme zum Thema Französischlernen. Klicken Sie auf Youtube.com oben rechts die Lupe an, dann öffnet sich ein Feld, in dem Sie einen Begriff eingeben, der sie interessiert. Lassen Sie sich überraschen, welche Filme Ihnen angeboten werden. Bleiben Sie neugierig!

 

 

 

 

Hintergründe für Encaustickarten- Fortsetzung vom 7.2.17

Anfang Februar versprach ich bei meinem letzten Blogeintrag zum Thema Encaustic, auch über die Hintergründe meiner Bilder zu schreiben. Hier ein paar Beispiele meiner derzeitigen Favoriten, oben links ist Nr. 1, dann im Uhrzeigersinn:

Nr. 1. Bemaltes Aquarellpapier, Nr. 2 mit Texturprogramm bearbeitetes Foto, Nr. 3 Ölfarben, Nr. 4 handgeschöpftes Papier, Nr. 5 bestempelte und mit Ölkreide bemalte Karten, Nr. 6 Karten mit Serviettentechnik

Bei dem Wachsauftrag auf den Bildern bin ich ziemlich penibel, „Nasen“, Abdrücke oder Löcher vermeide ich so gut es geht. Bei diesen Hintergründen fallen kleine Fehler nicht so sehr auf. Zudem passt der milchige Wachsüberzug zu allen sechs Arten sehr gut, bei dem handgeschöpften Papier ergibt sich sogar eine gewisse Dreidimensionalität.

Es gibt aber auch Hintergründe, die weniger geeignet sind. Von links nach rechts: Zeitungsbild, das durch den Wachsauftrag durchscheinend wird, Krepppapier, hier sieht man die weiße Oberfläche der Karte durchschimmern und Foto mit einem eher unifarbenen Motiv. Erkennen Sie die „Wachswolken“?

Wenn ich den Wachs mit einem Pinsel auftrage, lege ich natürlich immer eine Zeitung als Schutz auf den Tisch. Am Ende der Arbeit hat man dann wachsgetränktes Papier. Das werde ich demnächst mal als Hintergrund ausprobieren.

 

Ich hoffe, dass ich bald dazu komme, diese vorgestellten „Rohlinge“ zu bemalen, dann zeige ich die fertigen Quadrate zum Vergleich auch noch einmal in meinen Blog.

 

Mir war „meerig“ zu mute…

Habe z. Zt. wieder verstärkt Sehnsucht nach dem Meer. Da ein Besuch vorläufig nicht möglich ist, musste ich mich abreagieren. Hier habe ich handgeschöpftes Papier mit Aquarellfarbe bemalt, anschließend bestempelt und beklebt.

Dieses Foto wurde mit einem Weichzeichnerprogramm bearbeitet, danach habe ich beim Weißabgleich noch ein bisschen mehr blau zugegeben.

Da war doch was im September…

Im September kündigte ich hier in meinem Blog an, Ihnen auch einmal zu beschreiben, wie ich zu meinen Encaustic Bildern komme. Seitdem hatte ich aber entweder keine Zeit oder war lustlos. Doch das hat nun ein Ende und ich löse heute mein Versprechen ein!

Das Endprodukt, das Einige von Ihnen ja vielleicht auch schon in natura kennen, sieht so aus:

Wachskarten

Jede Briefkarte ist ein Unikat und ab nächster Woche werden die Karten in der Mayerschen Bücherinsel in Duisburg-Rheinhausen angeboten.  

Hier nun aber die versprochene kurze Beschreibung, wie ich bei diesen Wachsbildern vorgehe:

WACHSKOLLAGE

Oben links sieht man Blanko – Memorykarten. Diese bemale, beklebe oder bestempele ich. (Beispiel oben rechts). Danach erhitze ich weißen oder gelben Wachs (gekauft oder Stumpenreste von Kerzen). Ist der Wachs flüssig, bemale ich die Karte mit Wachs. (Rechts unten). Ist der Wachs nicht gleichmäßig verteilt, nehme ich einen Föhn und erhitze den Wachs auf der Karte noch einmal und tupfe überflüssigen Wachs ab. Ist der Wachs getrocknet, kann man die Karte noch zusätzlich bemalen.

Um diese 50 Bilder fertig zu stellen, brauche ich ca. 10 – 12 Stunden.

Encaustic Bilder

Wie Sie sehen, sind die Hintergründe sehr unterschiedlich. Ich habe eine ziemlich große Papiersammlung, stelle aber auch immer wieder eigene Hintergründe her. Darüber schreibe ich dann demnächst, dauert aber nicht wieder mehrere Monate…

Zum Abschluss möchte ich Ihnen jetzt noch einen anderen Blog ans Herz legen. Auch hier geht es u.a. um Encaustic, aber mit einer ganz anderen Vorgehensweise:

http://ilse-heines.de

Viel Spaß beim Ausprobieren!

 

 

Was hat eine böse Schwiegermutter mit T-Rex und der Odyssee zu tun?

Pencilbilder

Vor ein paar Tagen habe ich mal wieder mit dem Pencil so vor mich hin gemalt und das war dann das Ergebnis. Beim nochmaligen Betrachten fielen mir recht schnell für alle Bilder Titel ein. Vielleicht macht es Ihnen ja Spaß zu raten, welcher Titel zu welchem Bild gehört? Die Titel lauten

„Himmelsleiter“, „T-Rex“, „Karlfigor“, „Böse Schwiegermutter“, „Vorbild“, „Odyssee“, „Pluto“, „Wale-and Delfinwatching“, „Frogs“, „Lemminge“, „Kaninchen vor der Schlange“ und „No freedom of opinion“.

 

Nach Venlo-nicht nur zum Einkaufen!

Schon lange wollte ich meinen Töpfereiofen mal wieder füllen. Da ich nun einen anderen Tagesablauf habe, kann ich mir zwischendurch immer mal wieder eine Stunde frei schaufeln und meine Pläne, wieder mit dem Töpfern anzufangen, wurden in den letzten Tagen immer konkreter. Um mich auf das Thema einzustimmen, besuchte ich zuerst das Töpfermuseum ( Keramiekcentrum Tiendschuur) in Tegelen, nahe bei Venlo. Es liegt sehr schön eingebettet in einer Schlossanlage.

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Auf zwei Etagen findet man ab Römerzeit bis zum heutigen Tage ganz unterschiedliche Töpfereiwaren- und Skulpturen. Die untere Etage zeigt eher die älteren Exponate,

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in der oberen Etage sind Wechselausstellungen zu sehen mit modernen Kunst-oder Designstücken. (Momentan läuft die Ausstellung „Dutch Design).

Töpfereimuseum

Das Museum ( von 14-17 Uhr geöffnet) ist nicht sooo groß, aber es gab diverse interessante Stücke zu entdecken. Ergänzt wird es noch durch einen kleinen Verkaufsraum und der Möglichkeit, einen Kaffee zu trinken.

Ausstellungsbeispiele
Ausstellungsbeispiele

Da ich nach der Besichtigung noch Zeit hatte, fuhr ich in das 2 km entfernte Steyler Klosterdorf. Ich wusste, dass eine Kollegin nach einem dortigen Besuch ganz begeistert zurück kam, konnte mich an Details aber nicht mehr erinnern. Was mich dort erwartete, das erzähle ich morgen, denn ein Besuch am Wochenende hätte für Sie vielleicht seinen Reiz.