Mit diesem Buch habe ich mich seit einigen Monaten beschäftigt. Es fiel mir in die Hände, als das öffentliche und private Leben plötzlich stillstand und die Coronazeitrechnung begann. Das Buch versucht in zehn Kapiteln auf 270 Seiten, den Begriff der Zeit allumfassend zu beschreiben und zu deuten. Der Untertitel des Buches „Was sie mit uns macht und was wir aus ihr machen“ gibt den wichtigsten Aspekt des Buches wieder, aber es gibt darüberhinaus auch Texte zum Thema „Weltraumzeit“, „Ewigkeit“ oder „Weltzeit“. Manche Textstellen lesen sich nicht ganz einfach und ich brauchte immer wieder Pausen, um über verschiedene Sätze nachzudenken. Ich habe mehrere Anläufe genommen, eine Inhaltsangabe zu schreiben, doch dies überforderte mich. Da ich das Buch wichtig finde, stand ich vor der Wahl, einen Link zu einer fremden Inhaltsangabe zu setzen oder mir etwas anderes einfallen zu lassen. So biete ich ihnen jetzt einige, wirklich nur wenige, Textstellen an, die Ihnen einen ersten Eindruck vermitteln. Vielleicht wird dadurch Ihr Interesse an dem Buch geweckt, es würde mich freuen.
Das erste Kapitel beschäftigt sich mit der Langeweile. Da ist einmal die Langeweile, die der Mensch sich in seinem Inneren selbst erschafft, aber es gibt auch die Langeweile von außen:
Ein anderes Kapitel widmet sich der „Vergesellschaftung der Zeit“. Welches Verhältnis hatten die Menschen früher zum Begriff „Zeit“? Wie hat sich dieses Verhältnis in den letzten 100, 50, 20 und 10 Jahren verändert durch technologische Neuerungen und andere „moderne Anpassungen“ wie z.B. beim Umgang mit Geld. Was machen die Neuerungen aus den Menschen und ihrer Zeit?
Versuchen, die Welt zu verstehen…da kommt keine Langeweile auf.
Plötzlich sah ich drei Haifischflossen, sie kamen von rechts nach links angeschossen! Mein Herz fing heftig an zu pochen, nein, kein Zweifel, es waren Haie und keine Rochen. Ganz langsam trat ich den Rückzug an, mit den Augen immer an den Haien dran. Ich wollte nicht ihr Abendessen werden sie sollten mir mein Leben nicht verderben! Bitte nicht als Gehacktes enden- wo war die Chance, mein Schicksal zu wenden? „Hallo Linda, träumst du gerade vor dich hin?“ Ich verstand zuerst nicht der Worte Sinn. “Sollen wir dort drüben in das Museumscafé gehn, nach dem Spaziergang wäre das doch ganz schön.“ Mein Mann lächelte mich an und da wurde mir klar, dass ich nicht, oh es war so wunderbar, in einem Meer um mein Leben schwamm, sondern auf einer Wiese stand und unter meinen Füßen war ganz viel Land…
Wenn Sie die Sendung „Karambolage“ auf ARTE kennen, wenn Sie wie ich Fan dieser Sendung sind und dazu noch in Duisburg und Umgebung wohnen, dann interessiert Sie vielleicht folgende Veranstaltung der Duisburger VHS:
Für alle, die die Sendung „Karambolage“ nicht kennen, hier die Kurzdefinition aus Wikipedia: Karambolage ist eine Fernsehsendung auf Arte, konzipiert von der französischen Filmemacherin Claire Doutriaux, in der wöchentlich deutsch-französische Eigenheiten und Kuriositäten auf künstlerische, humorvolle und experimentelle Art und Weise vorgestellt und erklärt werden. Seit September 2018 wird die Sendung in Deutschland sonntags um 18.55 Uhr auf Arte im Mehrkanalton (deutsch/französisch) ausgestrahlt, in Frankreich um 20.35 Uhr. Sie dauert ungefähr 11 Minuten.
Für alle, die Karambolage kennen und der französischen Sprache zugeneigt sind, hier ein Hinweis: Es gibt über 300 der kurzen Erklärungsfilme auf YouTube auch in französischer Sprache. Sehr schön, um Französisch zu üben. Ein Beispiel, passend zu den heißen Tagen:
Für alle, die wissen wollen, woher ich das weiß, dass man sich diese Filme auf YouTube ansehen kann:
Ich habe im Newsletter von
darüber gelesen. Jedes Mal ist es eine Freude, den Newsletter von der deutsch-französischen Gesellschaft zu lesen. Die Artikel sind mal in deutscher, mal in französischer Sprache geschrieben und bieten Informationen für alle „Frankophile oder Frankophone.
Noch Stille bei den Vögeln, ein paar Sterne blinken mich an. In einer Siedlung legen die Bewegungsmelder eine Extraschicht für mich ein. Hinter einem hellen Fenster sitzt ein Mann an einem Küchentisch und starrt auf den Bildschirm seines Laptops. Ihm scheint warm zu sein, in meiner Augenhöhe hat er nichts an. Eine Amsel meldet sich, aber sie erhält noch keine Antwort. Auf der Hauptstraße knattert eine Vespa vorbei und hinterlässt ihren typischen Benzingeruch. Ciao Napoli! Auf dem Rückweg kommt mir eine Frau entgegen. Meinen Morgengruß erwidert sie nicht, aber ihr dreibeiniger Hund schaut mich herzig an. Leere Busse haben es eilig und verzichten auf Geschwindigkeitsbegrenzungen. Fast wieder zuhause, kreuzt ein Jogger meinen Weg. Er telefoniert. Um 10 Uhr wird er sich mit Uwe im Konferenzraum treffen. Der Tag hat begonnen.
Vorgestern erzählte ich Ihnen von der Autostadt in Wolfsburg. Auf dem Weg dorthin machten wir eine etwas längere Pause in Braunschweig. Eine gute Entscheidung! Braunschweig ist das fünfte Mitglied meiner Sammlung „Verkannte Städte“ (bisher: Mannheim,Wuppertal,Kassel,Frankfurt). Unser Spaziergang führte uns durch die drei „Altstadtinseln“. Hier ein paar Eindrücke:
Es wurden einige historische Gebäude im Krieg zerstört, diese wurden teilweise originalgetreu wieder aufgebaut. So z. B die Burg Dankwarderode auf dem linken Bild. Davor der Braunschweiger Löwe.Nicht nur hier gibt es schöne Restaurants, Kneipen und kleine feine Geschäfte.
Apropos Geschäfte: Hier hat Braunschweig etwas Besonderes zu bieten:
Ein Einkaufszentrum mit Schlossfassade. Das Schloss wurde ebenfalls im Krieg zerstört. Das Land hatte für den Wiederaufbau kein Geld, aber ein Investor sprang ein mit der Bedingung, die Nutzung der Innenräume zu bestimmen. Auf dem Schlossdach steht übrigens die größte Quadriga Europas.
Zurück zur Kultur:
Wir kamen an vielen Kirchen vorbei, so auch am Dom in der Stadtmitte. Die drei Gotteshäuser, die wir uns ansahen, waren alle evangelisch, daher eher schlicht, aber sie beeindruckten durch einzelne Kunstwerke.Oben rechts: Das Rizzi-Haus, ein weiteres Wahrzeichen von Braunschweig. Es gibt schöne Parks und einen botanischen Garten. Die Oker fließt durch Braunschweig und bietet weitere Möglichkeiten, die Natur zu genießen. Natürlich gibt es in Braunschweig auch ältere Viertel, die nicht „blinken“. Aber hier findet man andere Fotomotive.
Unser Spaziergang war nur der Vorgeschmack auf ein ganzes Wochenende in Braunschweig, denn die Museen sind eine weitere Attraktion, für die man Zeit mitbringen muss. Das Herzog Anton Ulrich-Museum ist eins der ältesten Kunstmuseen Europas mit ca. 4000 Ausstellungsstücken und wurde vor einigen Jahren grandios restauriert. Naturkunde, Stadtgeschichte und Fotografie sind Themen weiterer Museen.
Und wenn Ihnen Braunschweig nicht genug bietet? Wolfenbüttel ist nicht weit, ein Abstecher lohnt sich ebendfalls.
Diese beiden Schilder stehen am Eingang eines Parks- wo bin ich? Bei Beginn des Besuchs dachte ich mir noch nicht viel bei der Frage, am Ende hatten die Worte eine besondere Bedeutung für mich bekommen.Wortspiele sind in diesem Park allgegenwärtig und irgendwann wirken sie nicht mehr pfiffig
Am Wochenende lernte ich die Autostadt von Wolfsburg kennen. „Autostadt“ nennt sich der VW-Vergnügungspark, in dem man u.a. ein neues Auto abholen kann. Das Abholen kostet 400 Euro, darin enthalten sind bis zu sechs Eintrittskarten für Abholer+Freunde u. Verwandten, Gutscheine für VW-Souvenirs und VW-Zubehör im Wert von 40 Euro und ein Essensgutschein für 30 Euro. In einer großen Halle melden sich Abholer an und geben das mitgebrachte Autokennzeichen ab. Die begleitenden Personen können sich in der Zeit z.B. die Zukunft des Autos ansehen.
Die Zukunft bei VW: das lenkradloses Auto „ID Vizzion“, das nur durch eine Art virtueller Brille und mündliche Befehle gesteuert wird. 2030 soll es wohl auf den Markt kommen.
Oder man lässt sich von einer Serviceperson, von denen es in der Halle sehr viele gibt, erzählen, wie toll Wolfsburg ist, wie toll VW ist. Manchmal versteht man allerdings die Erklärungen nicht, da eine dröhnende Männerstimme Coronahinweise gibt oder „Special Events“ ankündigt.
Hat man seinen Zeitslot für die Abholung des Autos bekommen, kann das Vergnügen beginnen! Dieses besteht hauptsächlich darin, sich in mehreren Gebäuden alte Autos oder momentan aktuelle Autotypen der verschiedenen VW-Marken (z.B. Audi, Seat, Skoda) anzusehen. (Hinweis: Das berühmte Automuseum von Wolfsburg findet man nicht auf diesem Gelände, also seien sie nicht enttäuscht).
Wir entschieden uns für die alten Autos.
Viele Gebäude in diesem Park haben einen futuristischen Touch. Die Grünflächen passen gut dazu, man kann lustwandeln, sich hinsetzen und träumerischer Gitarrenmusik lauschen
Oben links ein „Dufttunnel“ mit über 100 Blumentöpfen, die mit Vanilleblumen bepflanzt sind, rechts daneben Sitzflächen.(Frappante Ähnlichkeit mit der Duisburger „The Curve“, nur in Wolfsburg zu Ende gebaut). Viel Glas mit vielen Spiegelungen und alles staubfrei
Oder man staunt über futuristische Gimmicks .
Die Nummernschilder werden von A nach B transportiert
Wenn man als Familie ein Elektroauto hat, können ab sofort Kinder nach der Schule 2 Stunden pro Tag für das Aufladen des Familienautos sorgen
Es gibt diverse Einkehrmöglichkeiten. Alles perfekt organisiert, im Selbstbedienungsrestaurant bekommt man einen Pieper, der sich meldet, wenn das Essen fertig ist und man es abholen kann.
Und dann schlägt die Stunde der Wahrheit. Auf einer klickenden Tafel, ähnlich der, die in Flughäfen die Flüge anzeigt, wird der Name des neuen Autobesitzers aufgerufen, damit er sich zu „Gate A„ begibt. Das Auto verlässt den Turm
und wird in das VW-Gebäude gebracht. Hier werden dann Autokäufer und Auto vereint und nach kurzer Einführung von einem VW-Mitarbeiter fährt man aus dem Gebäude, macht eine
und ist fertig.
Was hat nun die Überschrift mit diesem Besuch zu tun? Es gibt einen Film, dessen Vorlage das Buch „ Die Zeitmaschine“ von H.G.Wells ist. Am Ende des Buches ist der Held mit seiner Zeitmaschine in der Zukunft gelandet. Anscheinend ist es ein Paradies. Friedvolle und freundliche Menschen, die Elois, wandeln umher, der Held ist beeindruckt und verliebt sich in eine Eloi. Sie erklärt ihm die Welt, alles Hässliche ist Vergangenheit, alles ist perfekt. Doch dann ertönt eines Tages ein Sirene und alle Elois gehen wie in Trance zu einem Eingang und verschwinden dort auf Nimmerwiedersehen. Was passiert? Das verrate ich Ihnen nicht, falls Sie sich den Film einmal ansehen möchten.
Schon in der Eingangshalle beschlich mich ein unbehagliches Gefühl. In dem riesigen Gebäude kam ich mir wie ein kleiner Bauer auf einem Schachbrett vor, dazu die anonyme Beschallung und die z.T. puppenhafte Freundlichkeit des Servicepersonals (noch sind es keine Roboter), es war manipulativ und dumpf. Einen kleinen Trost bekam ich nur kurz, als ich entdeckte, wie unprofessionell das Auto der Zukunft (siehe oben), den nötigen Strom bekam: Mit Hilfe einer schmuddeligen und ungesicherte Dreifachsteckdose.
Mein ungutes Gefühl wurde dann zum Unwohlsein, als wir an diesem Gebäude vorbeikamen.
Wenn Sie den Film kennen, werden Sie sich an den Eingang, in dem die Elois verschwinden, erinnern. Sollten Sie den Film irgendwann einmal sehen, wird Ihnen mein heutiger Beitrag wieder einfallen.
Die Überschrift zu diesem Beitrag hätte auch „Brot und Spiele im 21. Jahrhundert“ heißen können. Statt Gladiatoren wie im alten Rom haben wir jetzt das Autoabholevent, aber sonst…Das dumme Volk muss bei Laune gehalten werden. Verstehen Sie, warum ich die Schilder jetzt anders interpretiere?
Hier der Werbefilm von VW für die “Erlebnisabholung Classic“.
Die frische Morgenluft ist die erste Dusche an diesem Tag. Gehe los und störe zwei Amseln, die sich schon angeregt über ihre Träume unterhalten. Stille. Ein paar Schritte weiter sitzt ein stattlicher Hase und sieht mich an. Soll er weglaufen? Er bleibt sitzen. Stille, wäre da nicht das Geknirsche unter den Schuhen, wenn man auf einem Feldweg läuft. Eine alte gebrechliche Frau kommt aus einem Bauernhaus und holt die Tageszeitung aus dem Briefkasten, lächelnd wünscht sie einen guten Morgen. Ein paar Gänse fliegen am Himmel- gen Süden? Ein Baby weint hinter einem halbhochgezogenen Rolladen, fast wird es überstimmt von Spatzen, deren Geschilpe im Hinterhof widerhallt. Stille, bis eine Taube auf einem Schornstein zu gurren anfängt, einer Alternative zu einem Wecker, wenn das Schlafzimmer in der Nähe ist. Stille. Betörender Duft von Lindenblüten- ich bleibe stehen und genieße den Sommer. Fast schon wieder Zuhause, lacht mich die erste reife Brombeere an. Sie ist süß.
In nicht mehr allzu ferner Zukunft werden Zeitreisen möglich sein. Also warum sich nicht jetzt schon einmal informieren, welche „Hot Spots“ es gibt, die nicht so überlaufen sind, wie beispielsweise Ziele während des römischen Reichs oder Königskrönungen? Dieses Buch ist der ultimative Reiseführer und gehört in jeden Haushalt:
Von Reisen zu vergangenen Weltausstellungen wird eher abgeraten. Sie sind langweilig, denn man sieht als Zeitreisender dort zumeist nur Erfindungen, die einem schon bekannt sind, abgesehen vielleicht von der Blutegelmaschine zur Wetterbestimmung oder der sprechenden Schokolade. Dagegen ist für das Autorenteam eine Reise in die ehemalige DDR eine gesunde Mischung aus überraschenden gesellschaftlichen Entdeckungen und Nervenkitzel. Als noch kein anderes Land auf der Welt daran dachte, gab es in der DDR beispielsweise schon eine ordentliche Grundrente oder Müllverwertung, Kinder bekamen sogar einen kleinen Obolus für gesammeltes Altpapier. Die Bespitzelung von Bevölkerung und Touristen ist u.U. natürlich schon mit etwas Gefahr verbunden, aber wie sagt man so schön: No risk, no fun! Wer noch mehr Risiko und Adrenalinstöße sucht, wer gerne „Outdoor-Urlaub“ macht, für den eignen sichdie Jahrtausende, in denen Dinosaurier und andere Riesenspezies unsere Erde bevölkerten. Das Handbuch listet alle Vorteile für eine „Dinoreise“ auf, hält aber auch nicht mit den lebensbedrohenden Nachteilen hinter dem Berg. Auch Reisen in Kriegsgebiete sind bei einem gewissen Klientel beliebt, hier nennt der Reiseführer konkret Daten, an denen die Wahrscheinlichkeit, nicht getötet zu werden, am größten ist. Das A und O bei der Reisevorbereitung ist das Überprüfen, ob es in der Zeit, in die man reisen möchte, a) das Land/ den Kontinent überhaupt gibt, b) ob evtl. gerade eine Eiszeit herrscht, c) ein Meteoreinschlag oder Vulkanausbruch nicht bevorsteht d) Menschen, auf die man trifft, nicht Kannibalen sind, e)….Man muss Vieles überdenken, bevor man eine Reise in die Vergangenheit antritt. Ein Sonderkapitel befasst sich mit dem Thema „Auswandern und in der Vergangenheit ein neues Leben beginnen“ (Das sollte man sich wirklich 200% gründlich überlegen, denn früher war nicht alles besser), ein anderes Kapitel widmet sich den ethischen Problemen bei Zeitreisen. ( Mal eben ins ….Jahrhundert jetten und den ein oder anderen Bösewicht diskret aufhalten- keine gute Idee).
Dieses Buch gibt es auch als Hörbuch, gelesen von Matthias Matschke. Wunderbar! Stellen Sie sich vor, ein jüngerer Theo Lingen erklärt Ihnen in gewohnter Oberlehrermanier, wie Sie sich zu verhalten haben. Ich hatte 2 1/2 Stunden viel Spaß.
Ich habe liebe Freunde, die regelmäßig die Süddeutsche Zeitung lesen und für mich das wöchentlich erscheinende SZ-Magazin aufheben. Letztlich bekam ich wieder eine volle Tasche mit gesammelten SZ-Magazinen und gestern widmete ich mich den ersten Ausgaben des großen Stapels. Die Titelblätter der Magazine sind oft schon ein Hingucker:
Was ich gestern besonders schätzte, waren die Hotelempfehlungen jeweils am Ende eines Heftes. Ein kleines Hotel in Syrakus auf Sizilien, ein altehrwürdiges in Locarno, ein weit abgelegenes auf Kreta- seit langer Zeit spürte ich wieder ein bisschen Fernweh. Mein bisheriger Lieblingsartikel war dieser:
Kurz bevor sie gehen, legen manche Japaner in Restaurants als Dankeschön für den Kellner auf den leeren Teller eine kleine Origamifigur, die sie aus Servietten oder anderem Papier gefaltet haben. Yuki Tatsumi hat inzwischen 12000 dieser kleinen Kunstwerke gesammelt und es gab inzwischen in Japan eine Ausstellung und ein Buch („Japanese Tip – Soul Of Japan On The Table„) erschien. Ich finde diese Geste sehr schön und versuchte mich direkt an einem Origami-Herz. Klappte ganz gut, jetzt fehlt nur noch ein Restaurantbesuch.
Nach dieser Vorlage faltete ich das Herz – gefunden auf „Pinterest“
Auch viele Fotostrecken in den Magazinen sind für mich inspirierend. Mir fiel dieses Mal auf, dass es z.Zt. wohl angesagt ist, verschwommene Bilder zu präsentieren. Also machte ich selbst ein paar Versuche.
In RotterdamBesucher im Bottroper QuadratNatürlich….in Paris!
Ich liebe die SZ-Magazine, aber gleichzeitig frustrieren sie mich auch ab und zu. Es gibt so viele Hinweise auf interessante Internetseiten. Ich zerfleddere die Zeitungen, hebe einzelne Seiten auf und nehme mir fest vor, zeitnah im Internet nachzulesen. Ich will ja nichts verpassen!
Meine Erfahrungen machen mich einfach nicht klüger. Im April arbeitete ich Seiten ab, die aus Magazinen von 2015/2016 stammten, einige Internetadressen waren inzwischen schon nicht mehr aktuell. Vielleicht hätte ich die Zeit besser so verbringen sollen?
Nein, ich freue mich schon wieder auf den nächsten Stapel, er ist ein gutes Rezept, wenn die Langeweile zu übermütig wird.
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