Ein Reiseführer, nicht nur für Corona Zeiten

Reisebeschränkungen hin oder her, mit diesem „Reiseführer des Zufalls“ sind sie für alle Eventualitäten gut gerüstet, sogar wenn Sie zuhause bleiben und unbekannte Stadtteile Ihrer Heimatstadt erkunden.
Das Buch besteht aus vier Teilen.

Das Abcdarium macht den Anfang:

Kurze Essays zu den Themen „Alltag“, „Das Banale“, „Experimente“, „Serendipität“, „Erwartungen“und „Zufall“ ergänzen das ABC.

Und dann geht es los mit Stadtexperimenten

und vielen ungewöhnlichen Vorschlägen, was man in einer Stadt tun kann, wenn Sehenswürdigkeiten und Museen schon bekannt oder mal nicht von Interesse sind. Beispiele: Was sehen Sie, was alles blau ist? Kaufen Sie sich das hässlichste Souvenir der Stadt und verschenken es freudestrahlend weiter. Was gibt es kostenlos in dieser Stadt?

Dazu kommen Tipps, wie man auch einmal anders fotografieren kann. (z.B. das Handy/ den Fotoapparat immer nur vor den Bauch halten).

Die ersten Bauchfotos mit und ohne Bearbeitung

Abgerundet wird alles durch diverse Fragen nach der eigenen Befindlichkeit, während man mit dem Reiseführer des Zufalls eine Stadt kennenlernt. Welche Geräusche hört man? Würden Sie in dieser Stadt gerne wohnen? Haben Sie etwas entdeckt, das Sie noch nicht kannten? Was könnte man in der Stadt verbessern?
Das Buch bringt einen dazu, sich mit dem Gesehenen und Erlebten ausführlich auseinander zu setzen und gibt viele Denkanstöße. Ich habe mir in ein leeres Notizbuch diverse Fragen und Ideen aufgeschrieben und freue mich schon auf meinen ersten „Zufallspaziergang“ im November. Erst flanieren und dann in einem Café das Notizbuch mit hoffentlich vielen Eindrücken füllen, so ist der Plan.

Treffen mit dem kleinen Wassermann

Es war mal wieder Zeit für einen Besuch in der Ludwiggalerie in Oberhausen. Dort findet z.Zt. diese Ausstellung statt:

Das Buch, das Otfried Preußler bekannt gemacht hat, war „Der kleine Wassermann“ und dieses Buch war auch mein erstes, heiß geliebtes, Kinderbuch (neben den Grimmschen Märchen). Können Sie sich vorstellen, wie mein Herz aufging, als ich jetzt die Originalzeichnungen sah? Wenn Sie mit „Die kleine Hexe“ oder „Das kleine Gespenst“ aufgewachsen sind, werden Sie ebenfalls auf Ihre Kosten kommen.


Aber das ist nur ein Teil des Vergnügens. Die alten Titel wurden vor ca. 10 Jahren noch einmal neu bearbeitet und koloriert. Die dafür verantwortlichen Illustratoren erweiterten die Originalzeichnungen mit witzigen Details und es macht viel Spaß, diese zu entdecken. Auch ist es interessant, einmal die Wirkung der Schwarzweissbilder mit der der Farbillustrationen zu vergleichen. Farbe gewinnt nicht immer.

Ich musste mir als Ex-Buchhändlerin auf dieser Ausstellung eingestehen, dass mein Preußler-Wissen einige Lücken aufwies. Ich kannte längst nicht alle Bücher! So entdeckte ich neue Geschichten und wunderbare Bilder. Was ich besonders lobenswert fand: Es gibt Erklärungstafeln über die Maltechniken- sehr inspirierend, wenn man selbst ein bisschen pinselt und werkelt.

Die Museumsräume dürfen 80 Personen (mit Maske) gleichzeitig besuchen, diese Zahl wurde am letzten Wochenende bei weitem nicht erreicht. Die üblichen Sitzgelegenheiten sind dadurch beschränkt, dass dort die Bücher von Preußler ausliegen und man sie sich ansehen kann.

Idee für einen Familienausflug am Sonntag? Ja, wenn Sie Ihrem Rücken mal eine Sonderschicht zumuten wollen und Ihr Kind immer hochheben, denn die Bilder hängen in Augenhöhe der Erwachsenen. Es gibt allerdings auch viele Veranstaltungen zu der Ausstellung, die sich besonders an Kinder richten. Vielleicht ist das eine Alternative? Oder Sie nehmen ein Höckerchen mit und stellen es demonstrativ vor die Bilder?

Zum Schluss ein Rätsel für Preußler-Fans:

Welche beiden Bücher hat Otfried Preußler selbst illustriert? Die Antwort erhalten Sie am Samstag.

Unfall auf einer Stecknadel

Eine junge Dame ohne Fehl und Tadel
rezitierte lebhaft ein Gedicht
über den britischen Adel
und stand dabei auf dem Kopf
einer roten Stecknadel.
Von diesem fiel sie bald herunter
und war danach leider nicht mehr ganz so munter.
Ihr Zeh tat weh,
ihr Genick war ziemlich dick
und ihre Hand brauchte einen Verband.
Auch blutete ihr Kinn.
“Ach Vivien, warum macht das Leben so wenig Sinn?“
Das fragte sie sich von da ab immer wieder
und sang nur noch sitzend traurige Lieder.
Die Moral von dem Gedicht:
Trittst du auf einer Stecknadel auf,
nimm gleichmütig das folgende Unglück in Kauf.

Wieder ernst wird es am Donnerstag

Könnten Sie das, könnte ich das?

Moth und Raynor Winn sind ein Ehepaar Mitte 50 aus Wales, das den West Coast Path (1014 km) fast komplett erwandert. Der Grund: Sie beide besitzen nichts mehr und müssen von 48 Pfund (ca. 53 Euro) staatlicher Unterstützung pro Woche leben. Wegen eines unrechtmäßigen aber endgültigen Gerichtsurteils wurde ihre Farm komplett gepfändet, sie haben kein Zuhause mehr. Ihre Kinder sind Studenten mit wenig Geld, Freunden wollen sie nicht zur Last fallen, während sie auf die Zuteilung einer Sozialwohnung warten. Moth und Raynor hoffen, dass die Wanderung ihnen helfen wird, den Schock über den Verlust zu überwinden, den Kopf klar zu bekommen und neue Perspektiven zu gewinnen.
Abgesehen von dem wenigen Geld, das sie bekommen, ist die unheilbare Krankheit von Moth ein weiteres Damoklesschwert, das über dem Paar hängt. Oft kann Moth wegen seiner Schmerzen nicht laufen. Das Alter der beiden macht das Wandern bei großer Hitze, das Übernachten auf Beton, kaum geschützt von ihrem Zelt, und die unterschätzten Steigerungen des Küstenwegs nicht leichter. Doch die beiden geben nicht auf und lernen die Vorzüge des völligen Ungebundenseins und des Lebens in der Natur kennen. Die Menschen, denen das Paar begegnet, sind zumeist freundlich, aufgeschlossen und auch hilfsbereit, so dass am Ende der Geschichte ein Neuanfang in Cornwall in Aussicht steht.

Ich fand das Buch manchmal etwas langatmig, auch störten mich einige Details. Aber das sind nur Kleinigkeiten. Was dieses Ehepaar körperlich, aber vor allen Dingen mental geleistet hat, machte mich beim Lesen oftmals sprachlos.

Der nächste Beitrag am Donnerstag wird herzig.

Wo haben Sie denn Ihre Brille?

Letzte Woche durften Sie raten, was für einen Gegenstand Sie auf diesem Foto sehen:

Hier ist die Lösung:

Es ist ein Brillenetui…

Meine neue Aufgabe: Wie lautet die Summe von:

111.111.111 x 111.111.111 ?

Sie können gerne rechnen oder Sie denken sich eine auffällige Zahl, die theoretisch richtig sein könnte.

Bis Dienstag!

Lassen Sie sich auf Hilma ein

Im Dezember 2018 erzählte ich Ihnen, dass ich mit meinem Mann ein paar Tage in Prag verbracht hätte, um die Bilder von Frantisek Kupka anzusehen. Immer häufiger hatten sich in den letzten Jahren Kunsthistoriker geeinigt, dass er, und nicht Kandinsky, Mondrian oder Matisse, der erste Maler eines abstrakten Bildes war. (Siehe Beitrag siehe unten unter I.H……).

Was ich damals noch nicht wusste: Es gab jemanden, der noch früher als Kupka abstrakt malte. Das anzuerkennen, damit taten sich die Riegen der „Kunstinfluencer“ und Kunstsammler allerdings viel schwerer, denn diese Person war eine Frau. Außerdem: Welchen Wert-und Ansehensverlust würde man als Sammler oder Museum erleiden, wenn plötzlich ein früher Kandinsky gar nicht mehr so innovativ war?

Als sie 44 Jahre alt war und beschlossen hatte, ihrer konservativen Ausbildung als Malerin nicht mehr zu folgen, malte Hilma af Klint u.a. diese beiden Bilder. Bis dahin galt 1912 immer als das Jahr, in dem das erste abstrakte Bild in der Öffentlichkeit bekannt wurde, Hilma af Klint malte diese Bilder bereits 1906/1907.

In Malmö hatten wir die Gelegenheit, uns eine Ausstellung mit einer Auswahl der Werke von Hilma af Klint anzusehen.

Unten links drei, rechts daneben ein weiteres Bild von insgesamt zehn Gemälden, die unter dem Titel„Gemälde für den Tempel“ bekannt sind und die Stationen eines Menschenlebens darstellen.

Seitdem ich mich mit den Bildern von Hilma af Klint beschäftige, sind meine Ansichten zu der Künstlerin und zu ihren Arbeiten weit gefächert und haben sich auch schon mehrmals geändert:
Unverständnis, Skepsis, Akzeptanz (Séancen als Ausgangspunkt von Kunstwerken?)
Ablehnung, Neugierde (die Theosophie als Lebensinhalt?)
Respekt (vor der Konsequenz, mit der af Klint ihren Weg gegangen ist und vor ihrem nie versiegenden Verlangen nach Wissen und Erkenntnis)
Bewunderung ( wegen ihrer künstlerischen Weiterentwicklung und wegen ihrer Weitsicht, dass ihre Mitmenschen noch nicht reif für ihre Bilder waren. So durften ihre Gemälde erst 20 Jahre nach ihrem Tod gezeigt werden und bis heute verbietet ihr Testament den Verkauf der Bilder).
Ungläubigkeit gepaart mit Wut ( wie kann eine solche außergewöhnliche Frau sich von einem Mann, in diesem Fall Rudolf Steiner (Begründer der Anthroposophie), so negativ beeinflussen lassen? Sie hörte wegen seiner Kritik für vier Jahre mit der Malerei auf, dann setzte sie ihr Schaffen fort. Jahre später gab sie ihren persönlichen Malstil wegen ihm auf und malte Aquarellbilder nach seinem Gusto).

Es gäbe so viel zu Hilma af Klint zu erzählen, ich möchte sie mit diesem Beitrag ermutigen, dieser Künstlerin ein bisschen Zeit zu widmen. Bildbände, Sachbücher, ein Roman sind für Buchaffine auf dem Markt. Sehr empfehlen kann ich den Dokumentarfilm „Jenseits des Sichtbaren“. Dies ist der Trailer zu dem Film:

Auf YouTube gibt es noch eine ca. 25 minütige Sendung über af Klint, die ARTE vor einiger Zeit ausgestrahlt hat.

Malmö- eine Zukunftsstadt mit Altstadt

Wenn Sie sich in Kopenhagen in den Zug setzen, dann sind Sie in 45 Minuten im schwedischen Malmö. Malmö ist die drittgrößte Stadt Schwedens und verdient mehr touristische Aufmerksamkeit, wenn es um ein schönes Wochenende geht.
Wir fuhren nach Malmö, um uns dort eine Ausstellung anzusehen. Da wir erst für 14 Uhr Eintrittskarten für das Museum hatten, schwangen wir uns morgens wieder auf die Räder, um die Stadt ein bisschen zu erkunden. Wir fingen mit der Altstadt an:

Viele Gebäude stammen aus dem 16. oder 17. Jahrhundert. Oben links das Rathaus, unten rechts der Lilla Torg Platz mit dem Design Museum und kleinen Läden, die sich dem Kunsthandwerk verschrieben haben.

Dann radelten wir durch zwei schöne Parks zum Schloss „Malmöhus“.

Es stammt aus der Renaissance und ist sehr gut erhalten. Allerdings hat es ein abwechslungsreiche Geschichte hinter sich. Im 17. Jahrhundert verlor es an Bedeutung und verfiel, bis es dann 1828 als Gefängnis umfunktioniert wurde. Dieser Teil der Schlossgeschichte wird in einigen Räumen dokumentiert, auch gruselige Geräusche fehlen dabei nicht. Ab 1910 war es dann eine Notunterkunft für Obdachlose und Kriegsflüchtlinge und viele Fotos und Aussagen von Zeitzeugen erinnern an diese Jahre.
Im Schlosskeller befindet sich schließlich ein in die Jahre gekommenes Naturkundemuseum mit diversen (zu kleinen) Aquarien und ausgestopften Tieren.

Nicht weit vom Schloss entfernt liegt Malmös berühmter Stadtteil Västra Hamm mit Malmös Wahrzeichen „Turning Torso“.

Oben die Öresundbrücke. Sie ist die weltweit längste Schrägseilbrücke für kombinierten Straßen- und Eisenbahnverkehr, unten das Wahrzeichen von Malmö

Warum berühmt? Västra Hamm ist Europas erster CO2 freie Stadtteil. Zum Flanieren und auch zum Schwimmen gibt es eine lange Uferpromenade am Meer, Restaurants und Cafés fehlen natürlich nicht.
Wer sich für Umweltfragen interessiert, der findet in Malmö noch eine Reihe anderer Stadtteile, die ebenfalls in der Architektur oder bei der Abfallverwertung in die Zukunft weisen. Ein weiterer Pluspunkt Malmös sind die vielen Nationalitäten der Anwohner. Diesbezüglich gibt es andere Stadtteile, die einen Besuch lohnen. Da wir aber nur einen Tag in Malmö waren, ergänze ich meinen Beitrag mit einem Link zu einer Seite, die die einzelnen Stadtteile näher beschreibt.

https://ger.worldtourismgroup.com/most-trendy-neighbourhoods-malm-74386

Über die Ausstellung im „Moderna Museet“ schreibe ich Ende der Woche. Es geht um die Künstlerin Hilma af Klint, die mit ihren Bildern und Tagebüchern die heutige Kunstszene seit geraumer Zeit in Aufruhr versetzt, da die Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts umgeschrieben werden muss.

Kopenhagen für fortgeschrittene Anfänger

Rechts neben der Kleinen Meerjungfrau Bild aus der Freistadt Christiania, darunter das Restaurantviertel Nyhavn und der botanische Garten. Unten links die königliche Wachablösung und der Kongens Nytorv, von dem die Haupteinkaufsstraße Stroget abgeht.

Über die o.g. Sehenswürdigkeiten werde ich nicht schreiben, denn sie werden als Highlights zumeist beim ersten Besuch Kopenhagens „abgearbeitet“.

Nach acht Stunden Fahrt (darin enthalten eine Stunde Fähre von Fehmarn aus) kamen wir in unserem Hotel im Kopenhagener Stadtteil Vesterbro an. Dieser liegt hinter dem Hauptbahnhof und damit etwas entfernt von den üblichen Touristenpfaden.

Vesterbro erinnert mich an den Berliner Prenzlauer Berg oder an das Düsseldorfer Loretto Viertel: Kleine außergewöhnliche Geschäfte und Hotels, viele Cafés in prächtigen Gebäuden des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Das Besondere an Vesterbro: Früher gab es hier viele Schlachtereien( Meat Packing District) und diese Gebäude sind inzwischen größtenteils in Restaurants umgewandelt worden. (Siehe Fotocollage oben rechts). Hier trifft man sich als Kopenhagener momentan am liebsten. Nicht unerwähnt lassen möchte ich die Tatsache, dass sich Vesterbros Grenzen mit denen des Rotlichtviertels vermischen. Wir waren zu verschiedenen Tageszeiten dort und fühlten uns zu keiner Zeit irritiert oder unwohl.

Neben den vielen Museen Kopenhagens bietet auch die königliche Bibliothek (Den Sorte Diamant) sehr interessante Ausstellungen. Während unseres Aufenthalts wurden über 300 Memorabilien des Sängers Nick Cave gezeigt. Aber auch ohne Ausstellung lohnt eine Besichtigung. Ein beeindruckender Mix aus Altem und Ultramodernem erwartet den Besucher.

In diesem Viertel trifft man noch auf weitere architektonische Highlights wie z. B das „BLOX“ und… eine alternative Seejungfrau!

Kopenhagen ist auch eine Stadt der Schlösser. Wir besuchten dieses Mal Rosenborg. Räume und Schatzkammer:WOW! Sehr prächtig und ein Hohelied auf alte Handwerkskünste.


Wir waren nur 1 1/2 Tage in Kopenhagen und fuhren ausschließlich mit dem Rad. Eine besondere Erfahrung, die mit dem Gedanken endete: Wie schön könnte das Radfahren auch in Deutschland sein! Sich fortbewegen mit dem Rad hat in Dänemark einen viel höheren Stellenwert und das merkt man fast an jeder Ecke. Wer als Tourist aufs Rad steigen möchte, bekommt häufig durch das Hotel die Möglichkeit oder durch verschiedene Verleiher. Wir haben gute Erfahrungen mit der Firma „Donkey Republik“ gemacht. Diese Räder kann man per App mieten. Für 4 1/2 Stunden bezahlten wir für zwei Drahtesel 22 Euro. (Foto siehe unten, die orangen Räder).

Oben rechts: Als Postbote verteilt man stilvoll die Post. Daneben: Öfter begegnet man Rädern auch als Kunstobjekt.

Ein dritter Besuch? Immer wieder! Allerdings gehört ein langes Wochenende in Kopenhagen nicht zu der Kategorie „Günstig“. Diese Stadt ist ein teures Pflaster und das sollte man bei der Planung nicht vergessen.

Am Samstag geht es mit einem goldenen Rätsel weiter, am Dienstag steht ein Ausflug nach Malmö auf dem Programm.

Der Tivoli in Kopenhagen

Gestern zeigte ich Ihnen Fotos von meiner Reise um die Welt in zwei Stunden (siehe unten), nun diese fand in Kopenhagen statt, genauer gesagt im

Der Tivoli von 1843 ist einer der ältesten Vergnügungsparks der Welt und liegt auf ca. 6 Hektar mitten in Kopenhagen. Es gibt diverse Fahrgeschäfte, die z.T. wirklich atemberaubend sind (schreibt eine Zuguckerin), aber dieser Park lädt auch zum Flanieren ein. Es ist sehr gepflegt und ich nahm einige Anregungen mit, wie ich zuhause Töpfe bepflanzen kann.

Links ein Weinstockbonsai, rechts ein Rosmarinstrauch mit Klee und Kapuzinerkresse

Im Garten der Inspiration gibt es eine jährlich wechselnde Ausstellung, 2020 sind außergewöhnliche Gartensitzgelegenheiten zu bestaunen.

Als Fundgrube für nostalgische Fotomotive kann ich den Tivoli ebenfalls empfehlen.

Eine Tageskarte ohne Fahrten kostet für Erwachsene ca. 17 Euro, mit Benutzung der Attraktionen ca. 33 Euro. Natürlich gibt es diverse Restaurants, u.a. das „Nimb“, eines der besten Smörebröd Lokale laut Aussage von Kopenhagen Kennern. (Wir haben es nicht ausprobiert)

Maskenfrage: In Dänemark nur in Verkehrsmitteln, in Schweden gibt es keine Maskenpflicht. Da wir außer nach Malmö nur mit Rädern unterwegs waren und draußen gegessen haben, konnte man für ein Wochenende ein bisschen maskenloses „altes Leben“ genießen.

Im nächsten Artikel gebe ich noch andere Tipps für ein Wochenende in Kopenhagen.