…und ein Luftballon reichen würde, um einem durchwachsenen Montag zu entfliehen…

Wer nicht neugierig bleibt, wird nur noch älter (Marianne Frauchiger)
…und ein Luftballon reichen würde, um einem durchwachsenen Montag zu entfliehen…

Gestern suchte ich Untertitel für dieses Foto und bat um Mithilfe meiner Blogleser- und Leserinnen. Hier nun einige Vorschläge:
Von Herrn Volker Frühs:
Ein Radikaler ist ein Mensch, der mit beiden Beinen fest in der Luft steht. (Zitat von Franklin d. Roosvelt)
Von Mila Rohde:
Karl-Heinz, ich wandere mit Dir keinen Zentimeter weiter!
Von Christian Kehrer:
Unter einer Baumexkursion hatte ich mir aber auch etwas Anderes vorgestellt…
Thomas Klein:
Sch…Geocaching
Chantal Goerkens:
Einen Baum umarmen kann jeder!
Edith Neuhaus:
Sind das die Beine von Dolores?
Da mehr als drei Einsendungen von Untertiteln eingegangen sind, verlose ich morgen die drei Beinsalben und benachrichtige die Gewinner per Mail. Herzlichen Dank fürs Mitmachen!
Meine heutige Wochenendaufgabe für Sie: Finden Sie einen passenden Titel zu diesem Bild! Ich freue mich auf Ihre Ideen und bin auf Ihre Untertitel gespannt. (Aber bitte die Untertitel so gestalten, dass sie dem Jugendschutzgesetz genüge tun ?).
Unter allen Teilnehmern verlose ich drei Tuben wohltuende Sixtus Beinsalbe von Artus. Der Rechtsweg ist bei der Verlosung ausgeschlossen. Bitte mailen Sie Ihre Idee für einen passenden Untertitel bis morgen, dem 18.6.2017, 18.18 Uhr an folgende Adresse: linda.broszeit@gmx.de. Indem Sie Ihren Untertitel mir mailen, erklären Sie sich damit einverstanden, dass ich ihn auch veröffentlichen darf. Wünschen Sie keine dazu gehörige Namensnennung, so weisen Sie bitte in Ihrem Mail darauf hin.
Diesen Schnappschuss habe ich letzte Woche in Dangast gemacht, einem Seekurbad am Jadebusen. Der Ort zeichnet sich u.a. durch diverse künstlerische Aktivitäten aus und man findet noch weitere Skulpturen im Ort und im Meer.
Wir waren in unserem ersten Leben Zeitungsbeilagen, in unserem zweiten Leben brezeln wir Frau Broszeit auf…
„Mit Zeitungsbeilagen schnieke durch den Sommer“ weiterlesen

In einem nicht konkret benannten muslimischen Land: Bilqiss soll gesteinigt werden. Sie wird angeklagt, anstatt des Muezzin, der zuhause betrunken unter dem Tisch lag, zum Morgengebet aufgerufen zu haben. Dabei tat sie dann auch gleichzeitig einige Ihrer Meinungen kunt, z.B. dass Allah diejenigen nicht bestraft, die nicht zum Gebet kommen, wenn sie arbeiten und dem Allgemeinwohl dienen. Dieser Anklagepunkt ist aber nur einer von vielen, Bilqiss schminkt sich, besitzt Spitzen-BHs und Stofftiere.
Bei der Gerichtsverhandlung brodelt die Seele der Gläubigen, sie hassen Bilqiss, die dem Richter mit besten Korankenntnissen dessen Auslegungen widerlegt und keine Angst zeigt. Merkwürdigerweise zieht der Richter die Verurteilung in die Länge, lässt Bilqiss „nur“ zwischendurch auspeitschen und besucht sie im Gefängnis mit Heilsalbe und gutem Essen. Zwischen den beiden besteht eine außergewöhnloiche Beziehung, die dann auch zu einem unerwarteten Ende der Geschichte führt.
Der Roman besteht aus Erzählungen von Bilqiss, dem Richter und einer amerikanischen Journalistin, die anfänglich mit dem Berichten über Bilqiss für sich eine Möglichkeit sieht, in New York in Zeitungskreisen zu glänzen, dann aber emotional immer mehr in die Geschichte hineingezogen wird.
Die marokkanische Autorin bedankt sich im Nachwort bei ihrem Vater für seine aufgeklärte, weitgefächerte Erziehung. Dies merkt man dem Buch an, es ist für mich mal wieder ein Buch, das sich in meinen Bucherinnerungen einen festen Platz erobert hat. Ich werde die beiden anderen Romane von Saphia Azzeddine ebenfalls noch lesen.
…, aber es war trotzdem ein schöner Tag! In der Vergangenheit habe ich in Zeitungen oder Büchern immer wieder von einer Flamingo-Kolonie im Münsterland gelesen und war neugierig geworden. So nah wilde Flamingos beobachten zu können, welchˋ ein Erlebnis, welche Fotomotive!
Am Pfingstsonntag fuhren wir nach Zwillbrock an der niederländischen Grenze (Fahrzeit ca. 1 1/2 Stunden), denn von dort aus sollte eine Führung ins Zwillbrocker Venn beginnen, hier leben die Flamingos von März bis ca. September. Als Teilnehmer der Führung sollte man an Stellen geführt werden, bei denen man die Flamingos besonders gut sehen kann.
Dies war das beste Foto… (Fotografiert mit einem 200er Nikon-Tele)

Ich finde es nicht in Ordnung, dass in allem Geschriebenen der Eindruck vermittelt wurde, dass man die Flamingos „hautnah“ erleben kann. Sie leben auf einer Insel, zusammen mit 6000 Lachmöwen-Paaren. Bei der Führung ( knapp 2 Stunden) erzählte uns jemand von der Biologischen Station Zwillbrock viel Interessantes über das Venn und Naturschutz im Allgemeinen (Siehe auch mein Eintrag zum Thema Torf). Das Wissenswerte über die Flamingos hatte ich schon vorher im Internet gelesen. Die besondere Aussichtsstelle war nicht soo toll und für 26 Leute auch fast zu klein.

Nach der Führung machten wir noch die Rundwanderung im Venn, die man ganzjährig unternehmen kann. Auch hier kommt man an verschiedenen Aussichtspunkten vorbei, aber man lernt auch das Moor und die Heide kennen. (Viele Infotafeln). Dieser Spaziergang (ca. 6 km) lohnt sich auf jeden Fall und wir waren versöhnt, wenngleich es recht voll war und Spaziergänger und Radfahrer sich die Wege teilen mussten, was nicht immer optimal funktionierte.

In Zwillbrock gibt es zwei Restaurants, in denen man auch draußen sitzen kann und man kann auch noch eine Barockkirche besichtigen, die zu einem ehemaligen Kloster gehört.
Wir fuhren zurück und machten Halt beim Wasserschloss Anholt, um Kaffee zu trinken. Hier bieten sich eine Schlossbesichtigung und ein Parkrundgang an.
http://www.wasserburg-anholt.de/index.php/de/?gclid=CMOT1af6qdQCFcky0wodlpUFRw
Ein Alternative ist auch ein Stopp in Breedevort, der niederländischen Bücherstadt. Lohnt sich auch für deutsche Leser, denn einige der ca. 25 Buchhandlungen bieten auch deutsche Titel an und es gibt auch noch einige schöne Geschenkeläden und Cafés.
http://www.bredevoort.nu/Boekenstad/index.php?lan=deu
Ja, Macarons sind schon mal mit im Weltall gewesen, nämlich zusammen mit dem französischen Astronauten Thomas Pesquet, der letzte Woche nach 6 1/2 Monaten wieder auf der Erde gelandet ist.
Ja, der Franzose Franky Zapata hat eine Art Segway für die Lüfte erfunden und nennt es „Flyboard Air“. Nur darf er damit momentan nicht fliegen, denn er hat keinen offiziellen Flugführerschein…
Ja, in der Bretagne leben ca. 20 Pinguine der seltenen Tordalk Art.
Wie ich letzte Woche geschrieben habe, lese ich die Zeitung „Écoute“ und in ihr findet man immer mal wieder verblüffende Themen und Nachrichten.
Ich stelle heute drei Behauptungen auf, welche sind wahr, welche sind falsch?
1. Macarons waren schon einmal mit im Weltall
2. Es gibt eine Art Segway für die Lüfte, mit dem mit 150 Stundenkilometer über der Erde fliegen kann
3. Pinguine leben auch in der Bretagne
Fröhliches Grübeln- bis morgen Abend!
Eine KukB (=Kurze und knackige Buchbesprechung) zum heutigen Erscheinungstag dieses Buches:
Nicht kaufen und nicht lesen-das Geld und die Zeit wären zu schade. Oder anders ausgedrückt: 2 von 10 Punkten. Ein wohlwollender Punkt für das Cover, ein zweiter Nettigkeitspunkt für kurze Momente aufkommender Spannung. Doch die Geschichte ist so abwegig, dass man schon bald befürchtet, dass das Ende einen hochgradig frustrieren wird und so ist es dann auch. Nächsten Mittwoch bespreche ich das Buch „Bilqiss“, heben Sie sich Ihre Leselust lieber dafür auf.