…las ich diesen Krimi und es wurde sehr spät…

Wallisch, genannt „Lemming“, ist suspensierter Polizist und arbeitet jetzt für ein Wiener Detektivbüro. Er soll den pensionierten Lateinlehrer Grinzinger überwachen, dessen Ehefrau an heimliche Treffen mit einer Geliebten glaubt. Schon bald hat Lemming den Eindruck, dass Grinziger merkt, dass er beschattet wird und Lemming an der Nase herumführt. Lemming muss sein Bestes geben, was allerdings nicht reicht, denn er bekommt nicht mit, dass Grinzinger ermordet wird. Sich kurz danach über die Leiche beugend, wird er von der Polizei als Tatverdächtiger verhaftet. Dies macht Bezirksinspektor Krotznig, der ein rassistisches und korruptes Ekelpaket ist, besonderen Spaß, denn er ist auch der Grund, warum Lemming nicht mehr Polizist ist. Krotznig muss Lemming laufen lassen und befiehlt kurz danach dem Inhaber des Detektivbüros und auch Lemming, den Mordfall zu vergessen. Lemming kündigt daraufhin und stellt eigene Nachforschungen an. Einmal Krotznig besiegen…Dies macht auf dem Polizeirevier schnell die Runde und es werden Wetten abgeschlossen. Wer wird den Fall lösen, Krotznig oder Lemming?
Zum Fall schreibe ich nur soviel: Wer in seiner eigenen Schulzeit einen Lehrer hatte, von dem man schikaniert wurde, der bekommt mit diesem Buch nicht nur einen Krimi, sondern auch eine Geschichte, in denen Jugenderinnerungen wachwerden.
Wie schon beim ersten Buch des Autors, das ich vor gut 2 Jahren bereits besprach, zeichnet sich dieser Krimi durch seinen punktuellen fetten Wiener Schmäh aus, gepaart mit Situationskomik und intelligenten Gedankengängen. Auch Band Nummer 3 werde ich irgendwann zur Hand nehmen.
Morgen gibt es zum Wochenende nur ein kleines Spaßrätsel, aber zuvor schreibe ich noch etwas über eine Telefonnummer, die jeder parat haben sollte.
Hinter diesem Schrank versteckt sich eine moderne Toilette mit Waschbecken.
Das Besondere an diesen Eutiner Stühlen ist, dass sie die ersten waren, bei denen die Armlehnen ein solche Knick eingearbeitet ist.
Diese Zeichen auf dem Boden stellen die perfekte Fußhaltung für einen Knicks dar. Sie fand ich vor dem Bett des Schlossherrn…







Gegen Mittag wurde es dann selbst in Hamburg sehr warm und ich entschied mich für ein klimatisiertes Museum. Ich war noch nie im Museum für Kunst und Gewerbe und seine Größe erstaunte mich. Schon etwas müde, schaffte ich es dann aber nur noch, mir die Art Deco- und Jugendstilabteilung anzusehen. 






