
Mein heutiges Rätsel: Wissen Sie, was das ist? Lassen Sie bis morgen Ihre Phantasie spielen… Morgen Abend werde ich ein zweites Foto und damit die Lösung präsentieren.
Wer nicht neugierig bleibt, wird nur noch älter (Marianne Frauchiger)

Mein heutiges Rätsel: Wissen Sie, was das ist? Lassen Sie bis morgen Ihre Phantasie spielen… Morgen Abend werde ich ein zweites Foto und damit die Lösung präsentieren.
Schon lange gab es von mir keine neuen Nachrichten aus dem Garten. Heute stelle ich Ihnen meine Lieblingspflanze in diesem Jahr vor.

Es ist die Agastache, auch Duftnessel genannt. Sie duftet ein bisschen nach einer Mischung aus Pfefferminze und Anis und dank ihr hatte ich viele Gartenbesucher: Bienen, Schmetterlinge und nachts viele kleine weiße Falter, die wie Blüten auf der lila Blüten aussahen. Die Pflanze steht bei mir im Halbschatten, sie bekommt ca. 3 Stunden Mittagssonne. Weitere Pluspunkte: Ihre Blätter zeigen an, wann sie gegossen werden muss und man kann die Blätter auch zum Würzen nehmen.
Dieses Buch kaufte ich mir, nachdem ich eine Führung in Düsseldorf mitgemacht hatte. Das Thema war „Obdachlos sein in Düsseldorf“ und wurde von zwei Obdachlosen durchgeführt. (Siehe auch mein Blogeintrag vom 22.8.17)

Der Autor war selbst mehrere Jahre lang obdachlos. Er kann sich in die Gefühle der anderen Obdachlosen hinein versetzen und Beziehungen aufbauen und schaffte es daher, Obdachlose zu ihrem Leben auf der Straße zu befragen. 25 Porträts, vorwiegend von Männern, sind in diesem Buch enthalten. Es gibt Kriminelle, die sich z.B. auf Empfängen einschleichen und dort essen und manchmal auch Scheckkarten mitnehmen. Es gibt Menschen auf der Straße, die in einer eigenen Welt leben, sei es in einem Star Trek Universum oder als Drehbuchschreiber für Sandra Bullock. Aber die meisten Interviewten gaben sehr klare, böse, hochgradig zynische oder fast schon philosophische Antworten zu ihrem Leben. Und diese Interviews haben mich sehr nachdenklich gemacht und berührt. Wir Angepassten leben drinnen, Obdachlose leben draußen. Manche der Befragten, von denen mehrere abgeschlossene Studiengänge hatten, Künstler oder Manager waren, wollen mit Drin, mit der heutigen Gesellschaft in Deutschland, aus verschiedenen Gründen nichts mehr zu tun haben. Sie verweigern sich, betteln nicht oder kommen auch nicht mehr unseren üblichen Vorstellungen von Sauberkeit nach. Dann gibt es Menschen, die immer mal wieder versuchen, nach drinnen zu kommen, doch fast immer scheitern sie. Der Weg zurück ist so schwer, sei es, dass man sich an sein Leben auf der Straße gewöhnt hat und es einer großen Willensanstrengung bedarf, sich in der immer schneller sich ändernden Welt drinnen zurechtzufinden, bzw. viele Obdachlose einfach auch Angst haben, etwas falsch zu machen.
Der Autor schreibt im letzten Kapitel über sein Leben. Er ist drinnen angekommen, doch es dauerte lange und ihm ist bewusst, dass er auch schnell wieder draußen sein kann. Hat man einmal die Erfahrung gemacht, obdachlos zu sein, nimmt man im Leben nichts mehr als selbstverständlich und weiß, worauf es letztendlich im Leben ankommt.
Wenn ich in Städten an Obdachlosen vorbeigehe, würde ich gerne die Menschen ansprechen, um ihre Geschichte zu erfahren, traue mich aber nicht. Für mich ist es erstens nicht vorstellbar, dass jemand diese Lebensart freiwillig wählt, was man ja ab und zu liest und zweitens ist es sicherlich nicht immer Eigenverschulden, wie viele Menschen urteilen.
Um ein bisschen mehr zu erfahren, nahm ich deshalb an einer Führung in Düsseldorf teil. Sie wurde von der Obdachlosenzeitung Fifty-Fifty angeboten. Da das Interesse an dieser Führung groß ist, gibt es inzwischen 10 Stadtführer. Alle waren oder sind obdachlos und führen zu Häusern und Plätzen, die für Obdachlose in Düsseldorf eine besondere Rolle spielen. Da jeder Stadtführer eine eigene Geschichte hat, sind die Führungen sehr unterschiedlich. Unsere Gruppe wurde von zwei Männern begleitet, der eine Anfang 3o, der andere ca. Mitte 40. Die Offenheit und Ehrlichkeit der beiden war beeindruckend, sie beschönigten nichts. Beide hatten eine abgeschlossene Berufsausbildung, waren in der Vergangenheit erst heroinabhängig, dann straffällig geworden, verloren ihre Familien und landeten nach der Entlassung aus dem Gefängnis dann für mehrere Jahre auf der Straße. Inzwischen leben beide mit Methadon und Alkohol. Der eine hat ein Zimmer in einem Männerwohnheim, der andere eine kleine Wohnung. Der Jüngere verdient Geld mit einen 1-Euro-Job als Elektrogehilfe, der ältere verkauft die Zeitung und verdient sich zu den 409 Euro, die er und sein Mitbegleiter monatlich vom Staat bekommen, etwas dazu. (Von den 409 Euro müssen Miete, Strom, Busticket und Essen/Trinken selbst bezahlt werden). Hier nun einige Aussagen der beiden Stadtführer:
1. In Düsseldorf muss kein Obdachloser hungern, kann sich jeder täglich waschen und ordentlich kleiden. Er hat die Möglichkeit, sich an einen Computer zu setzen und in Internet nach Angeboten für einen Job zu suchen.
2. Ermöglicht wird dies nicht durch die Stadt Düsseldorf, deren Agieren bei uns als Zuhörer mehrmals nur Kopfschütteln und ungläubiges Staunen hervorrief. Es sind besonders die ansässigen Klöster in Düsseldorf, die sich mit viel Menschlichkeit um Obdachlose kümmern und Privatleute, die mit Initiativen Hilfe anbieten.
3. Es gab früher eine Art Ehrenkodex unter Obdachlosen, der das Zusammenleben untereinander oder mit anderen Düsseldorfern zumeist gut funktionieren ließ. An diesen Kodex halten sich immer weniger. Damit verbunden sind zunehmende Schwierigkeiten, die Obdachlose mit der Öffentlichkeit haben. Baut ein Obdachloser Mist, werden alle quasi bestraft.
4.Die Aggressionen gegen Obdachlose haben in den letzten Jahren stark zugenommen, so dass das Leben auf der Straße immer gefährlicher wird.
Nach dieser Führung rumorte es in mir- ich wollte noch mehr wissen. So lieh ich mir in der Bücherei dieses Buch aus.

Ausführlich bespreche ich es morgen, nur schon einmal so viel dazu: Zum erste Mal bereute ich es, ein Buch ausgeliehen zu haben, denn ich konnte keine Sätze oder Passagen anstreichen. Ich „musste“ es mir kaufen!

Dieses kleine Mädchen quietschte vor Vergnügen, als sie blind über einen großen Platz in Karlsbad lief. Sie hatte so viel Spaß und war voller Vertrauen, dass ihr nichts passierte. Für mich ein gute-Laune-Foto, ich hoffe, für Sie auch.
Wörter mit der Endung „ling“ zu finden, hat mich ins Grübeln gebracht. Und Sie, waren Sie erfolgreich?
Meine Ausbeute ist eher mittelmäßig und ich würde mich freuen, wenn Sie mir Wörter, bei deren Anfangsbuchstaben ich nichts gefunden habe, mailen würden.

Die heutige Aufgabe für die grauen Zellen lautet: Finden Sie Wörter von A bis Z, die die Endung „ling“ haben, wie z.B. das Wort Frühling. Gibt es für jeden Buchstaben ein Wort? Englische Wörter, die inzwischen in der deutschen Sprache üblich sind, können berücksichtigt werden.
Mal sehen, wie morgen Abend meine Liste aussieht…
Der Biegerhof Park im Duisburger Süden- kennen Sie ihn? Ich bin bisher an ihm immer nur vorbei gefahren, doch vor einigen Tagen machte ich mich auf, dort endlich einmal spazieren zu gehen. Ich hatte überhaupt keine Vorstellungen, was mich erwarten würde.

Keine großartigen Blumenrabatte, dafür aber der renaturierte alte Angerbach, gepaart mit ein bisschen englischem Landschaftsgartenflair, diversen Freizeitangeboten und einem Biergarten. Nicht schlecht!
Ganz in der Nähe vom Park entdeckte ich noch zwei Geschäfte, die diesen Ausflug für mich perfekt machten. Da ist zum einen auf der Angertaler Straße ein gut sortierter, inhaberinnengeführter Bastelladen, in dem man in Ruhe stöbern und auch Ausgefallenes entdecken und kaufen kann. Auf der Düsseldorfer Straße befindet sich eine Filiale der „Action“ Kette. Hier werden manchmal Bastel-Basics zu sehr günstigen Preisen angeboten. (Neben Haushaltswaren, Kleidung, Dekorationsutensilien usw.)
Wer also ein bastelnder Sparfuchs ist, der gerne spazieren geht…
P.S. Wer „Action“ schon kennt: Im Laufe des Novembers eröffnet eine Filiale in Rheinhausen.
Im Januar habe ich Ihnen schon Steven Wilson vorgestellt. Für mich aktuell einer, wenn nicht der Musiker, der einen mit seinen Kompositionen immer wieder überrascht. Da morgen seine neue CD erscheint, hier drei neue Lieder. Das letzte passt übrigens zu meiner Buchbesprechung von vorgestern.
…wenn man in einem recht kühlen See geschwommen ist, Gänsehaut hat und dann in sein von der Sonne aufgewärmtes Auto steigt
…wenn man in der Wohnung z.T. Fliesen hat und diese wunderbar kühl sind, wenn man barfuß über sie geht
…wenn man nach einem Sommerregenguss einen Spaziergang macht, der Asphalt dampft und nach Regen duftet
…wenn man seine Winterstrickjacke aus dem Schrank holt, um abends noch draußen sitzen zu können