Vergleichen Sie die beiden Fotos und finden Sie im unteren Foto sieben Fehler- das ist meine Wochenendaufgabe:


Wer nicht neugierig bleibt, wird nur noch älter (Marianne Frauchiger)
Vergleichen Sie die beiden Fotos und finden Sie im unteren Foto sieben Fehler- das ist meine Wochenendaufgabe:


Letzte Woche erwähnte ich in einem anderen Beitrag meinen „Kampf“ mit dem Fischreiher, der z.Zt. unseren Miniteich mit seinen 8 Goldfischen sehr attraktiv findet. Da ich nicht immer auf der Lauer liege, befragte ich das Internet, wie man Reiher abschrecken kann. Es gibt natürlich technische Vorrichtungen, eine Reiher-Skulptur soll auch helfen, oder den Teich in der richtigen Höhe mit Draht umspannen war ein weiterer Tipp. Aber das ist mir momentan alles zu aufwendig und so „dekorierte“ ich unseren Teich mit alten Weihnachtskugeln. Angeblich soll Blinkendes den Reiher sehr irritieren und irgendwann gibt er entnervt auf. Bin gespannt…


Die 24 jährige Ausnahmepianistin Ashley ist tot, gefunden in einem Lagerhaus in Manhattan. War es Selbstmord, wurde sie ermordet? Der Journalist McGrath wittert eine Chance auf eine große Story und stellt selbst Ermittlungen an. Auslöser dafür ist der Vater von Ashley, der berühmte Regisseur Cordova. Um Cordova ranken sich die wildesten Gerüchte, denn er ist sehr lange nicht mehr in der Öffentlichkeit aufgetreten und seine Filme sind legendär. Sie alle zeigen Abgründe menschlicher Handlungen, doch man weiß nie, was in den Filmen Realität ist oder was vielleicht nur der eigenen Phantasie entspringt. McGrath hat den Verdacht, dass Cordova in kriminelle Machenschaften verwickelt ist. Bei seinen Recherchen werden die Inhalte der Filme immer wichtiger, der Journalist findet Hinweise in ihnen, die mit Praktiken der schwarzen Magie und Kindestötungen zu tun haben. Er muss Cordova finden, doch es werden ihm viele Steine in den Weg gelegt…
Schwarze Magie, Okkultismus- eigentlich sind dies für mich keine Themen für ein Buch, das ich gerne lese. Aber ich gestehe, dass ich einfach nicht aufhören konnte. Und so kam ich zum Schluss der Geschichte und dieses Ende versöhnte mich wieder. Die knappen 800 Seiten waren keine vergebene Liebesmüh. Warum ein Buch für die Feiertage? Man muss Zeit haben, um am Buch dran zu bleiben. Ich hatte sie nicht immer und dann musste ich ziemlich im Gedächtnis nach Namen und den dahinter versteckten Personen suchen. Außerdem sollte man ein bisschen Englisch sprechen. In dem Buch sind Protokolle, Zeitungsausschnitte und Screenshots vom Darknet eingearbeitet, die McGrath bei seinen Recherchen benutzt, sie alle sind in englischer Sprache geschrieben.
Töpfern auf der Drehscheibe- sieht doch leicht aus, oder? Hahaha…
Am vorletzten Wochenende besuchte ich einen Sa./So Kurs bei der Krefelder VHS, ich wollte es einfach wissen… Am ersten Tag ging es darum, zylindrische Schalen mit dünnen Wänden auf der Scheibe zu fabrizieren. Der erste Schritt dazu ist das Zentrieren eines handflächengroßen Tonballs auf der Scheibe und das bei 200 Umdrehungen/ Minute und viel Wasser. Gelingt das Zentrieren nicht, muss man gar nicht erst weitermachen.
Der Kurs fing um 10 Uhr an, um ca. 12 Uhr hatte ich zum ersten Mal das Gefühl, dass der Tonklumpen wirklich nicht mehr eierte und wie der obere Teil eines Steinpilzes aussah. Natürlich hatte ich vorher schon mit halbwegs gut zentriertem Ton weitergemacht, aber das war letztendlich nur, um ein Schalenerfolgserlebnis zu haben, egal wie sie aussieht.

Schritt 2 ist das Aufbrechen des Tons, d.h. man muss nun, bei drehender Scheibe, in der Mitte des Tons ein Loch nach unten drücken. Auch hier ist viel Gefühl gefragt. Gegen 15 Uhr war ich erstmalig mit dem Ergebnis wirklich zufrieden. Das kam daher, dass es verschiedene Methoden des Aufbrechens gibt und die von unserer Lehrerin ( eine sehr nette und höchst motivierende Dame aus Japan) gezeigte Methode war für micht nicht die richtige. Ich entdeckte auf YouTube während der Mittagspause eine andere und mit der kam ich besser zurecht.

Schritt 3- das Hochziehen der Wände: Was habe ich innerlich geflucht! Die Wände gingen bei mir nach der ersten Methode von Schritt 2 nicht richtig hoch und wenn sie hochgingen, sackten sie plötzlich zusammen, weil der Ton an einer Stelle zu dünn geworden war. Nicht mehr zu retten. Hier habe ich das meiste Lehrgeld, bzw. den meisten Lehrton bezahlt. Immer wieder von vorne anfangen… Aber trotzdem hatte ich letztendlich am Ende des ersten Tages ein gutes Gefühl. 2 Schalen, deren Wände zwar nicht hauchzart, die aber schön gleichmäßig waren, versöhnten mich.
Der erste Tag erforderte sehr viel Konzentration und ich empfand es körperlich als recht anstrengend. Nichts blieb vom nassen Ton verschont, so dass ausführliches Danach-Putzen mit zum Kurs gehörte. Hier zwei Beispiele:

Der zweite Tag war dem „Abdrehen“ und dem Dekorieren der Schalen gewidmet.

Die etwas angetrocknete Schale wird nun umgekehrt auf die sich drehende Töpferscheibe gestellt, um dann den Boden zu glätten und herauszuarbeiten und an den Wänden Unebenheiten zu beseitigen. Auch hier muss man sich konzentrieren, denn wenn man mit dem Hobel für den überflüssigen Ton abrutscht, kann u.U. die ganze Schale verdorben sein. (Bei mir musste eine dran glauben). So war dieser Tag sehr ruhig. Die sechs Teilnehmerinnen blühten sprachlich erst wieder in der Mittagspause auf.
Das Abdrehen dauerte relativ lange, so war nicht mehr allzu viel Zeit fürs Dekorieren übrig. Deshalb schreibe ich jetzt auch nichts dazu, lassen Sie sich überraschen. In der nächsten Woche fahre ich noch einmal nach Krefeld, um dann die Schalen, die bis dahin zum ersten mal gebrannt wurden, zu glasieren. Eine Woche später stehen dann die zum zweiten Mal gebrannten Schalen zum Abholen bereit. Mitte Dezember, so hoffe ich zumindest, kann ich Ihnen einige fertige Stücke zeigen.
Resümee:
Am Ende war ich stolz, dass ich mich dazu aufgerafft hatte, endlich mal so einen Kurs zu besuchen. Gleichzeitig weiß ich jetzt aber auch, dass ich ein für mich bisher verlockendes Angebot, eine Woche mit Drehscheibentöpfern in der Toskana zu verbringen, dankend ablehnen würde.
Ich habe schon einige Kurse besucht, am besten gefiel mir bisher ein Workshop zum Thema Fusing. (Wird auch in Krefeld angeboten). Auch hier kann man Schalen entstehen lassen, aber auch z.B. Schmuck, Windspiele, Bilder. Das Rohmaterial ist Glas, das geschmolzen wird. Besondere Handfertigkeiten sind nicht erforderlich. Hier ein paar Beispiele:

Wenn Sie also Lust haben, an einem Wochenende eine kreative Auszeit zu nehmen, empfehle ich Ihnen einen Fusing-Kurs. Vielleicht können Sie sich ja zu Weihnachten einen VHS-Gutschein schenken lassen?
In einigen Städten wurden in der Vergangenheit Klaviere in Einkaufszentren installiert, zur Freude von vielen, die Klavier spielen können oder einfach gerne bei Klaviermusik zuhören. Duisburg hätte auch das „Standortpotential“, es wäre wieder ein kleiner Schritt, Duisburg sympathischer zu machen. Hallo Bürgerstiftung, was halten Sie von der Idee? Ihre Bücherschränke sind doch schon ein großer Erfolg!
Auf YouTube gibt es zig Videos mit Beispielen aus eben diesen anderen Städten, hier ist eins:
Im Sommer erzählte ich Ihnen bereits von meinen Begegnungen mit Mercator-Memorabilia in Wolfenbüttel und Antwerpen. Vorausgegangen war im Frühjahr die Lektüre dieses Buches:
Ich schätze den Autor Vermeulen sehr, allerdings war mir bei diesem Roman, der das Leben Gerhard Mercators erzählt, der Part, in dem es um die jahrelangen Eheprobleme Mercators ging, zu ausführlich, ich hätte mir mehr Beschreibungen zu seiner Arbeit gewünscht. Aber immerhin spielt ca. ein Drittel des Romans in Duisburg, und damit war der Roman Pflichtlektüre. Pflichbesuch wurde dann natürlich auch das Duisburger Kultur- und stadthistorische Museum, in dem ich vorher noch nie war. (Wer jetzt seinen Kopf über mich schüttelt- Sie haben recht!)

Das Museum bietet vier Abteilungen an. Die größte ist die zur Duisburger Stadtgeschichte, die bekannteste die mit Originalkarten und Globen von Gerhard Mercator, die überraschenste ist die Abteilung mit der Sammlung Köhler-Osbahr und die abwechslungsreichste die mit den Wechselausstellungen. Fast drei Stunden habe ich im Museum verbracht und dabei Einiges noch ausgelassen. 4 Euro Eintritt- das kann man doch mal riskieren und wenn es nur dafür ist, die original Schimmijacke mal live zu sehen, erotische Öllämpchen aus der Römerzeit zu betrachten, auf einer alten Mercatorkarte Duisburg zu suchen oder sich mal …
HIER IST DIE AUFLÖSUNG DES WOCHENENDRÄTSELS:
ein Gewicht aus Birma aus der Nähe anzugucken (in der Sammlung Köhler-Osbahr).


…ist mein heutiges Wochenendrätsel. Für was brauchte man diese kleine Figur, und wer noch mehr raten möchte, woher kommt sie?

ACHTUNG: Die Auflösung des Rätsels kommt ausnahmsweise mal am Montag, man muss ja auch mal ausgetretene Pfade verlassen…
Putzen ist nicht meine Lieblingsbeschäftigung. Ich putze gerne, wenn man sich mal etwas vornimmt, wo man das Putzen danach auch sieht. Aber dieses wöchentliche Immerwiederputzen, wo man sich fragt, muss das schon wieder sein, ist mit Überwindung verbunden. So haben sich bei mir in den letzten Monaten einige Ausreden angesammelt, das Putzen zu verschieben. Vielleicht können sie, falls Sie sie überhaupt brauchen, die ein oder andere Ausrede aufgreifen.
Zehn Momente, in denen ich das Putzen verschiebe,
weil ich im Garten einen Fischreiher sehe, ihn verjage und mich dann genötigt fühle aufzupassen, dass er nicht wiederkommt
weil ich beim Schwimmen war und meine, für diesen Tag genug Sport getrieben zu haben, das Putzen am nächsten Tag wäre dann mein Sport
weil die Katze auf dem Sofa schläft und ich sie mit dem Staubsauger auf keinen Fall erschrecken und verjagen möchte (gerne setze ich mich dann mit einem Buch daneben)
weil ich beim Putzen plötzlich interessante Fotomotive entdecke und dann vor lauter Begeisterung das Putzen vergesse

weil sich im Laufe des Morgens Handwerker angesagt haben und man minütlich sie erwartet
weil mir mein Bauchgefühl sagt, dass ich eigentlich lieber bügeln würde ( weil ich dann endlich mein Krimihörbuch zuende hören kann)
weil mir zu einem Blogbeitrag zum Thema Putzen plötzlich viele Ideen kommen
weil das morgentliche Einkaufen länger als geplant dauerte (wenn man dabei schon mal eine Bekannte trifft) und sich nach dem Einkaufen das Anfangen mit dem Putzen zeitlich bis zum Mittagessen gar nicht mehr lohnt
weil ich beim Abstauben 5x hintereinander nieße und ich daraufhin beschließe, präventiv einer Stauballergie vorzubeugen
weil ich an die frische Luft gehe und einen Spaziergang mache. Wenn es bei diesem Schmuddelwetter einen Sonnentag gibt, dann muss man diesen auch genießen!


Heldenhaftes Blatt
das letzte am kahlen Baum
am Boden ein Nichts
Trübes Dämmerlicht
Raben auf kahlen Feldern
gruselige Zeit
Kurz in den Garten
der Atem steigt hoch wie Rauch
Wo ist die Mütze?
Das war der Haiku-November!
Vor einigen Wochen erzählte ich Ihnen von meinem Besuch des Biegerhofparks und der Renaturierung der Anger. Heute kommt die Fortsetzung oder anders ausgedrückt: Kennen Sie den Angerbogen im Duisburger Süden und sind dort schon einmal spazieren gegangen oder haben eine Radtour gemacht? Wenn nicht: Nehmen Sie es sich vor! Ich bin vorletzte Woche mit dem Fahrrad dort 2 Stunden lang kreuz und quer gefahren bis zur Grenze nach Wittlaer. Wer gerne Natur oder Architektur fotografiert, kommt hier auf seine Kosten, auch eignet sich dieses Gebiet sehr schön für ausgedehnte Spaziergänge mit dem Hund.
Vielleicht können ja ein paar Fotos überzeugen. Ausgangspunkt war für mich die Straße „ Am Heidberg“ in Ungelsheim. Hier kann man rechts oder links am Angerbach entlang gehen/fahren, ich entschied mich für rechts.

Am Ende dieses Weges (= Süden des Angerbogens) richtet man sich nach der Kirche St. Peter und Paul, fährt bei dieser rechts vorbei, weiter geradeaus, passiert das St. Anna Krankenhaus und biegt am Ende der Staße rechts ab. Einmal links noch fahren, dann befindet man sich auf der Nordseite des Angerbogens.

Folgt man der Anger, kann man weitere alte und neue Bauwerke fotografieren. Das bekannteste Bauwerk ist wohl das Landhaus Milser (unten rechts).

Weiter ging es dann Richtung Wittlaer. Gerne wäre ich hier noch länger gefahren, aber man soll sich ja auch noch etwas Schönes aufheben. So kehrte ich nach Ungelsheim zurück.
