Mal wieder Chilli…

Am Freitag fand in Paris ein ganz besonderes Konzert statt. Chilli Gonzales, den ich ja immer mal wieder gerne wegen seiner Klaviermusik an dieser Stelle erwähne, hatte sieben junge Musiker aus sieben Ländern für eine Woche bei sich zu Gast. Unter dem Motto „The Gonzervatory“ machte er mit ihnen zusammen Musik, bzw. leitete sie an, eigene musikalische Themen zu finden und zu komponieren. Am Ende stand das Konzert, in dem die jungen Musiker ihre Kompositionen präsentierten.  Wir sahen es uns via Livestream an- eine Sternstunde! So abwechslungsreich, so sympathisch die jungen Musiker! Jeder von ihnen beherrschte mehrere Instrumente und so reichte das Spektrum von Rap, Jazz über Funk bis zum Chanson.

Dieses Konzert wird nun auf der Homepage von ARTE gezeigt.

https://www.arte.tv/de/videos/081276-002-A/chilly-gonzales-the-graduation/

Tippen Sie oben auf der Seite nicht den Pfeil an, sondern ziehen Sie den Punkt links darunter ein bisschen nach rechts und drücken dann den Pfeil. So ersparen Sie sich einige Minuten Wartezeit, bis das Konzert tatsächlich anfängt. Der Abend beginnt mit drei neuen Stücken von Chilli Gonzales, aber dann sind die jungen Musiker die Hauptpersonen.

Sollte diese Gruppe mal auf Tour gehen- wir sind dabei! Bitte bringt wenigstens eine CD mit Euren Liedern heraus!

 

Glück ist nicht gleich Glück (Demenz im Alltag Nr. 3)

Bei dem monatlichen Treffen von pflegenden Angehörigen bekamen wir die Aufgabe, jeden Tag in ein kleines Buch zumindest einen Moment aufzuschreiben, in dem wir trotz aller Belastung durch die Pflege so etwas wie ein Glücksgefühl hatten oder zumindest Zufriedenheit oder Freude verspürten. Das habe ich gemacht und dabei wurde mir erstmals sehr deutlich bewusst, wieviele Möglichkeiten es gibt, sich täglich selbst ein bisschen Freude zu bereiten. Hier meine elf gefundenen „Glückskategorien“:

Glück durch

eigene Dankbarkeit für „Selbstverständliches“
liebe Mitmenschen
schöne Erinnerungen
draußen in der Natur sein
den inneren Schweinehund überwinden
etwas lernen und dann können
überraschende Geschenke
Musik hören oder ein Buch lesen
Hilfe leisten für andere Menschen oder Tiere
etwas Leckeres essen oder trinken
sich ein bisschen Zeit für ein Hobby nehmen

 

Haben Sie noch andere Kategorien?

Lösung des Schmuckstück-Rätsels

Gestern wollte ich von Ihnen wissen, wer diese Schmuckstücke fabriziert hat. Ich nannte Ihnen sieben Namen…

Auflösung der Frage Nr. 1: Dali ist bei dieser Schmuckauswahl nicht vertreten

Auflösung der Frage Nr. 2: Nr. 1= Robert Rauschenberg, Nr. 2= Max Ernst, Nr. 3= Niki de Saint Phalle, Nr. 4= Picasso, Nr. 5= George Braque, Nr.6= Hans Arp

Die Ausstellung in Paris  läuft noch bis zum 15.7.2018.

Gelli-Montag Nr.6 – Papiere

Es gibt zig unterschiedliche Papierarten und ich wollte wissen, welche sich besonders gut zum Bedrucken mit der Gelplatte eignen. Um es kurz zu machen: Man kann fast jedes Papier nehmen außer dickere Papierservietten, die beim Abziehen von der Platte zerreißen. Bedingt eignet sich auch nur Aquarellpapier, auch hier ist mir Papier kaputt gegangen. Meine Favoriten sind gebrauchte Briefumschläge, Packpapier, alte Buchseiten, Butterbrotpapier, alte Straßenkarten, Glanzfolie und gebrauchtes Geschenkpapier (Ja, ich bügele jetzt wie früher Geschenkpapier wieder auf und gestalte es dann neu). Möglich sind aber auch Pappen, Zeitungsbeilagen, Raufasertapete, selbst Plastikeinkaufstüten, Alufolie oder Frischhaltefolie gehen.

Hier ein paar Beispiele:

Glanzfolie
Gebügeltes Geschenkpapier
Im Uhrzeigersinn, links oben beginnend: Raufasertapete, Backpapier,Büttenpapier,Alufolie, Frischhaltefolie, Werbebeilage

 

Damit beende ich meine kleine Gelplatten-Serie. Sicherlich werde ich in unregelmäßigen Abständen immer mal wieder auf dieses Thema zurückkommen, da die Gartensaison aber nun richtig anfängt, verbringe ich im Garten mehr Zeit und das Kreative kommt dann erst an dritter oder vierter Stelle. ( Klavierspielen und Französischlernen sind die Konkurrenten).

 

Gelli-Montag Nr. 5- Texturen für Fotos

Da es ja heute zig einfach zu bedienende Fotobearbeitungsprogramme gibt, wollte ich auch einmal Möglichkeiten testen, „Gelli“-Papiere als Texturen für Fotos zu nehmen. Also Papiere fotografieren und diese Fotos dann mit anderen Fotos zu verschmelzen. Ich wählte als Bearbeitungsprogramme Snapseed und Picsart. Hier ein paar Beispiele:

                                         

                                           

                                                                              

 .                                         

                                                                               

                                 

Eine zweite Variante ist das Bemalen mit der Farbe auf der Gelplatte. Macht auch viel Spaß!

 

Die Muster wurden nach dem Auftrag der Farbe in die Farbe gemalt.
Bemaltes Foto nachträglich bestempelt

  

Gelli-Montag Nr. 4- Papierperlenkette

Heute zeige ich Ihnen ein Beispiel, wie ich die Gel-Platte für meine Papierperlen-Ketten genutzt habe.

Ich legte mehrere unifarbene Papierstreifen auf eine mit verschiedenen Farben bemalte Gelplatte,

rollte über die Papierstreifen und das Ergebnis waren diese Farbvarianten:

Ich hatte noch grüne Stäbchenperlen aus Papier, die bisher noch unbenutzt waren, diese färbte ich ebenfalls auf der Gelplatte ein, in dem ich die Perlen darüber rollte.

Zum Trocknen spießte ich die Perlen auf:

Dies war dann das Endergebnis:

 

„Ist alles so schön bunt hier“…?…( sang schon Nina Hagen -in welchem Lied? Auflösung kommt morgen…)

Diese Methode werde ich für Papierperlen ab jetzt sicherlich öfter anwenden, denn man kann wunderbar neue Farbkombinationen erschaffen, zu denen dann auch noch andere Perlen passen.

Gelli Montag Nr. 3-Muster

Ein weites Feld ist das Thema Muster bei der Gel-Platte. Man hat mehrere Möglichkeiten, Muster in das farbige Papier einzubringen. Die erste Variante ist das Malen eines Musters auf der Gelplatte. Dazu muss man möglichst etwas Abgerundetes als Stift nehmen, um die Platte nicht zu beschädigen. Ich habe eine Art Pinselspachtel genommen und das war ein einfaches Ergebnis:

 

Hier eine andere Variante:

Es macht Spaß, im Haushalt oder in 1-Euro-Läden nach möglichen Mustermalutensilien zu suchen. Ich habe z.B. auch vorsichtig mit einem Kamm gemalt oder einer Häkelnadel.

Muster können auch durch Stempel oder Schablonen aufgebracht werden. Stempel kann man leicht mit Moosgummi oder den berühmten Kartoffeln herstellen, Schablonen aus dickerem Papier schneiden. Hier ein paar Beispiele:

 Schablonen aus Fotos geschnitten

„Malutensilien“ aus der Küche

Letztendlich kann man auch noch nach dem Bedrucken des Papiers noch Muster in die Farbe malen. Hierzu muss die Farbe nur dick  genug sein, dann geht es ganz leicht!

Das waren nur einige Musterideen, es gibt noch viele andere, sicherlich werde ich demnächst noch einen zweiten Blogeintrag dazu schreiben. Nächste Woche  möchte ich allerdings erst einmal zeigen, wie man diese Technik auch für Papierperlen nutzen kann.

Gelli Montag Nr. 2-Farbauftrag

Letzten Montag erzählte ich Ihnen, wie ich dazu kam, mich mit „Gelli Arts“ zu beschäftigen und zeigte meine ersten Versuche. Meinen Arbeitsplatz hatte ich zuvor so eingerichtet:

Als es dann ans Machen ging, merkte ich schnell, dass Sachen fehlten: ein zweiter Wassertopf, um dort den Schwamm immer wieder auszuwaschen, mit dem man die Platte saubermacht, wenn man die Farbe wechseln will und ein Tuch zum Abtupfen der Platte. Küchentücher eignen sich nicht gut, besser ist z.B. ein Stück Baumwollstoff.

Bei meinen ersten Versuchen nahm ich Acrylfarbe und drückte diese auf die Platte. Danach walzte ich die Farbe aus und drückte dann das Papier in die Farbe hinein. So entstand dieses Papier:

Sie sehen die Muster? Dies kommt durch zuviel Farbe. Fand ich interessant, aber eigentlich wollte ich so viele Schlieren nicht. So trug ich die Farbe gleichmäßiger mit einem Pinsel auf und bekam das Ergebnis:

Schließlich malte ich Punkte in verschiedenen Farben auf und das kam dabei raus:

Immer noch zu viel Farbe… Weiter versuchen!

Ergebnis: Es reicht wirklich ein kleiner Klecks, um die Platte mit dem Roller gleichmäßig einzufärben. Rechts ein glatter Farbauftrag aus einer Mischung aus grün und orange.

Und wenn doch zuviel Farbe am Roller ist, dann auf anderen Papieren abstreifen, so bekommt man direkt noch andere Varianten.

Nächsten Montag zeige ich Ihnen, welche Möglichkeiten es gibt, Muster zu gestalten.

 

Gelli Montag (Nr.1)

Zum ersten Mal kam ich mit der Wabbelplatte, Verzeihung, dieses Wort ist despektierlich, es heißt unter Kennern „Gel Printing Plate“ bei einer Freundin in Berührung. Sie zeigte mir, welche wunderbaren Farbpapiere man mit dieser Gel-Platte schnell selbst produzieren kann. Ich war beeindruckt, entschied mich aber dafür, dieses neue „Hobby-Fass“ nicht zu öffnen und vergaß.

Dann wurde ich in den letzten Wochen immer wieder mit tollen Gelli Arts-Werken auf Instagram oder Pinterest konfrontiert, ja man machte mich regelrecht mürbe und in einer schlaflosen Nacht war es schließlich um mich geschehen. Ich sah mir diverse YouTube Videos an und es kamen mir zig Ideen für meine Kartenunikate, Papierperlen und Fotos. So bestellte ich mir diese Platte:

und diese Ideenliste hängt nun am Kühlschrank:

Ich habe beschlossen, den „Gelli-Montag“ einzuführen und in den nächsten Monaten immer mal wieder am Wochenanfang von meinen Erfahrungen und Entdeckungen mit der Gel-Platte zu berichten. Vielleicht mache ich Sie dann auch mürbe?

Um Ihnen schon einen kleinen Eindruck zu vermitteln, zeige ich Ihnen hier meine ersten Versuche:

Was ich bei diesen vier Versuchen schon gelernt habe, das erzähle ich Ihnen nächsten Montag.