Sonnige Bilder

Am letzten Wochenende habe ich einen Künstler aus Rumeln-Kaldenhausen kennengelernt, dessen Bilder mir sehr gefallen. Da er viel mit der Farbe Gelb arbeitet, finde ich diese Kunstwerke für die graue Jahreszeit erheiternd. Wie finden Sie seine Bilder?

  Tanzschule
Sportunterricht

 

3D-Brillen Mannequin
Verkaufsoffener Sonntag

Der Künstler möchte anonym bleiben und nennt sich einfach nur „V“. Aber vielleicht überlegt er sich das ja noch einmal, dann stelle ich Ihnen „V“ gerne vor.

Morgen geht es weiter, aber nicht mit einem Rätsel.

Woche der Müllvermeidung

Europaweit ist diese Woche der Müllvermeidung gewidmet. Meine persönlichen „roten Mülltücher“ sind ja die Kapseln für Kaffeemaschinen (Seitdem Herr Clooney dafür Werbung gemacht hat, ist er bei mir fast unten durch) und Flüssigseife in Plastikflaschen anstatt normaler Seife. Aber das nur am Rande.

Vor einiger Zeit entmüllten viele Duisburger an einem Wochenende die Rheinufer. Fand ich toll und hätte gerne mitgemacht, war aber leider verhindert. So machte ich mich danach alleine auf, um ein Mini-mini-mini-Scherflein dazu beizutragen. Damit weniger in den Bäuchen von Rheinfischen landet. Ich suchte kleinteiligen Müll für meine Kartenunikate, um diese mit einzuarbeiten. Lange suchen musste ich nicht und es stellte sich heraus, dass das eine prima Idee war. Die verschiedenen Formen von Plastik, Glas, Metall usw. sind anregend für neue Bilder.

Hier ein paar Beispiele:

Wenn ich ein Ziel für einen Spaziergang brauche, mache ich mich jetzt immer zum Rhein auf. Mal sehen, ob man Teile nicht auch als Schmuckteile verwenden kann.

Morgen ist frei, am Samstag geht es weiter.

 

Frankreich-Mélange (Roussillon Nr. 8)

Gerne sammle ich ja im Urlaub Ideen für meine Heimatstadt Duisburg…Auch aus diesem Urlaub habe ich wieder welche mitgebracht.

Ein Parkplatz, der beschattet wird und auf den Dächern sind Sonnenkollektoren angebracht. Eine Win-Win-Win-Situation. Einmal Win für die Autofahrer, deren Autos im Sommer nach langem Parken nicht so aufgeheizt sind, Win-Win für Duisburg dank Parkgebühren und gewonnenen Strom. Ob da die Investitionskosten nicht ein bisschen leichter zu verkraften sind? 

Liegestühle im Museum…Fanden wir nach einem 2-Stunden-Rundgang im Museum von Sète herrlich…Im Innenhafen, im Lehmbruckmuseum…

So toll fand ich diese Auslage in einem Schaufenster:

Poppige Stöcke als Gehilfe. Ich hoffe, dass in ca. 20 Jahren, wenn ich vielleicht auch Stock oder Rollator brauche, in Deutschland das Designangebot vergrößert wurde und nicht nur die Farben Schwarz, Braun oder dezente beige Muster zur Auswahl stehen. (Bei einem Besuch in einem Sanitätshaus letzte Woche fiel mir das auf). Na, zur Not mache ich mir am Rollator ein paar Plastikblümchen dran, was Radfahrerinnen heute schon können, das kann ich dann auch.

Erkennen Sie diesen Titel? Das Buch „Das geheime Leben der Bäume“ steht bei uns seit 2015 auf den Bestsellerlisten, in Frankreich ist es jetzt sehr gefragt. Da freut man sich doch.

Ich habe nicht über unseren Ausflug nach Pézenas geschrieben. Ein Städtchen, in dem Molière gelebt hat und das mit vielen prächtigen Stadtpalästen aufwarten kann. Dazu kommt eine lebendige Kunsthandwerkerszene, die auch von der Stadt unterstützt wird. Und es gibt neben dem Molièremuseum noch ein Museum für Spielzeug und für Türen (!). Gute Restaurants, Cafés, Bäckereien? Selbstverständlich!

Warum ich nicht mehr schreibe? Mir war alles zu perfekt. Ein wunderbarer Ausflug, aber mir fehlten die 20% Schmuddelecken.

Ich versuche, Verpackungsmüll zu vermeiden oder zumindest zum Recycling zu geben. In Frankreich werde ich allerdings „verpackungsschwach“. Am Sonntagmorgen sieht man Franzosen mit kleinen oder mittelgroßen Schachteln durch die Straßen eilen. Und dann geht meine Phantasie auf Reisen, was ist in den Schachteln?

Hmmmmmm…..

Zum Abschluss eins meiner Lieblingsfotos aus dem Roussillon-Urlaub.

„La petite Francaise“…

Au révoir und bis übermorgen!

 

Ich lasse heute verdoppeln! Sie auch?

Anlässlich des heutigen Weltspartags hat die Duisburger Sparkasse sich etwas Gutes ausgedacht. Da mache ich mit.

In Duisburg gibt es verschiedene Projekte, die für ihr Ziel Geld sammeln.  Das kann beispielsweise ein Projekt sein, um Kinder zu fördern, Obdachlosen zu helfen oder Tieren ein besseres Leben zu bieten. Informieren kann man sich darüber unter auf der Seite von „betterplace“.

https://www.betterplace.org/de/discover-projects?bounds=51.5600868,6.830237200000056,51.3332286,6.625711899999942&boundsLabel=Duisburg,%20Deutschland

Nun der Sparkassen-Clou: Wenn Sie heute am Weltspartag einem Projekt Geld spenden, verdoppelt die Sparkasse den Betrag. So werden aus zehn Euro zwanzig, aus 50 Euro 100 Euro. (Bis zu 100 Euro Spende). Erst wenn heute insgesamt 10000 Euro gespendet wurden, hört die Sparkasse mit dem Verdoppeln auf.

Das Spenden ist einfach, Ihnen stehen mehrere Arten (PayPal, Überweisen,Kreditkarte usw.) zur Verfügung. Erscheint in einem Betragsfeld eine vorgegebene Summe, so ist das Überschreiben möglich.

Natürlich kann man auch morgen, übermorgen und überübermorgen spenden. Jedes Projekt hat allerdings nur eine bestimmte Laufzeit für den Spendenaufruf, so dass man nicht zu lange warten sollte, wenn einem ein Projekt gut gefällt.

Morgen nehme ich Sie mit auf eine Fahrt quer durch Frankreich. Hin- und zurück mit Tipps, wo man Pausen einlegen kann.

 

Atelier des Lumières (Paris im August Nr. 9)

Wie soll ich das beschreiben? Stellen Sie sich vor, Sie stünden in einer alten leeren Fabrikhalle. Es ist dunkel und plötzlich beginnt ein Film. Aber nicht nur vor Ihrer Nase, sondern ebenso an der Decke, dem Boden, den Seitenwänden. Der erste Film zeigt Bilder von Gustav Klimt, der zweite Bilder von Hundertwasser. Sie befinden sich in einem Rausch von Farben untermalt mit Musik. Am besten sitzt man, denn wenn man umhergeht, was auch möglich ist, kann einem u.U. schummrig werden. Und der dritte Film? Schwarzweiss- technisch, futuristisch, kalt.

In der Nähe der Bastille wurde am 13. April dieses Jahres das Atelier des Lumières eröffnet. 140 Videoprojektoren und eine räumliche Beschallungsanlage auf 3300 qm ermöglichen diese besondere Sinneserfahrung:

Herr Klimt:

Herr Hunderwasser:

Utopia:

Eine innovative Idee, die auch gut als Besuchermagnet nach Duisburg passen würde…

Nur ein Hinweis: Wenn Sie in Paris das Atelier besuchen möchten, tun Sie es nicht mit kleinen Kindern. Einige anwesende reagierten verängstigt und fingen zu weinen an. Ab Schulalter sollte es gehen.

Morgen mache ich eine Pause und dann gibt es zum Abschluss ein kleines Parisquiz am Wochenende.

Das Duisburger Radiomuseum

Während unseres Ausflugs nach Ruhrort stolperten wird durch Zufall über das Duisburger Radiomuseum. Es war geöffnet und so nutzten wir die Gelegenheit, das Museum zu besuchen. 

Wie beispielsweise das Rheinhauser Bergbaumuseum oder das Bienenmuseum in Rumeln ist auch dieses Museum ein ziemlich heimlicher Schatz Duisburgs.

Radios von den Anfängen in den 20er Jahren bis zu Modellen aus den 60er Jahren werden präsentiert. Während mein Mann sich sehr für die technischen Details interessierte,

faszinierten mich das handwerkliche Können der Einzelanfertigungen und die verschiedenen Designs.

Man bekommt zudem viele Informationen darüber, welchen Stellenwert das Radio zu verschiedenen Zeiten in der Gesellschaft hatte. 

In einem zweiten Raum findet man alte Tonbandgeräte, Schallplattenspieler, Kassettenrekorder und sogar eine Jukebox.

Liebevoll abgerundet wird das Ambiente durch Einrichtungsgegenstände aus den 50er- und 60er Jahren.

Dieses Museum geht auf eine Privatinitiative zurück, was man nicht hoch genug anerkennen kann. Der Eintritt kostet 2 Euro, an dem Sonntag waren zwei Herren da, die sehr fachkundig Auskunft gaben. Da die Homepage momentan nicht erreichbar ist, fotografiere ich für weitere Infos einen Teil des Flyers ab. 

Idee: Warum nicht mal zusammen mit seinen Geburtstagsgästen erst eine Führung vereinbaren und danach in Ruhrort gut essen gehen?

Ein bisschen passt meine morgige Hörbuch-Besprechung zu den alten Radios, denn der Krimi spielt in den 20er Jahren in Hollywood.

Damals, als man noch davor saß und lauschte…

Die Lösung des gestrigen Rätsels:

Wir waren im Radiomuseum in Ruhrort und waren sehr angetan. Deshalb erzähle ich morgen noch ein bisschen über unseren Besuch.

Auf dem Rätselbild von gestern sieht man oben die Radioröhren und unten den Suchverlauf für die einzelnen Sender.

Der Ruhrorter Kunst-und Kulturmarkt

 Ja, Sie sehen richtig! Ich habe mir auf dem Trödelmarkt eine Barbiepuppe gekauft. Weil ich meine alte nicht mehr finde. Was habe ich in meiner Kindheit Stunden verbracht, dieser Puppe Kleider zu nähen oder Möbel für ihr imaginäres Haus zu bauen. Pralinenschachteln wurden zu Sofas umfunktioniert, aus Legosteinen baute ich Tische und Stühle, aus gedrehten Luftschlangen wurden kleine Blumentöpfe fabriziert. Und dann die unzählbaren Frisuren, die ich erfand!

Keine Sorge, ich sattele jetzt nicht auf Innenarchitektin um, aber was das Nähen angeht, da habe ich so meine Ideen…

Der Tanzpartner von Barbie (mir geht der Titel für das Foto „20.Jahrhundert trifft auf 21.Jahrhundert“ nicht aus dem Kopf, erinnert mich doch die Holzgliederpuppe an einen Roboter) ist auch ein Trödelmarktfund- mit 1 Euro war ich dabei.

 In diese Zeichnung der Essener Künstlerin Ilse  Straeter verliebte ich mich sofort. Sie tanzt wie eine Feder- künstlerisch umgesetzt. Das ist mein Andenken an den Kunstmarkt neben diversen Flyern und Visitenkarten von den ausstellenden Künstlern und Händlern. Was mich im Nachhinein sehr verwundert, ist die Tatsache, dass von neun Künstlern, an deren Ständen ich mir jeweils eine Erinnerungsvisitenkarte mitgenommen habe, sich nur zwei auf einer eigenen Homepage präsentieren und auch sonst kaum im Internet präsent sind. Ist eine Entscheidung, aber bitte dann nicht meckern, wenn man mit seinen Kunstwerken nicht groß wahrgenommen wird.

Ich bleibe morgen bei einem kreativen Thema und legen Ihnen einen Ausflug zum Kreativgarten ans Herz.

Lüppertz in Ruhrort

/Letzte Woche versprach ich Ihnen, noch ein alternatives Poseidon Foto zu zeigen. Von vorne oder von der Seite fotografiert gibt es viele Bilder vom neuen Duisburger Wahrzeichen, aber diese beiden Hinterkopfansichten zusammen auf einem Foto gefielen mir gut.

Dass ich am letzten Sonntag die Skulptur von Herrn Lüppertz sah, traf sich gut. Einen Tag zuvor hatte ich gerade ein Interview mit ihm gelesen. Einige seiner Worte nahmen mich sehr für ihn ein. Hier sind sie:

Beide Passagen sprechen mir aus dem Herzen…

Morgen zeige ich Ihnen meine Ruhrorter Trödel- und Kunstmarktausbeute und wundere mich ein bisschen.

Wichtige Telefonnummer

  1. Auch wenn Sie nicht aus Duisburg kommen, sollten Sie meine Zeilen lesen. Außerdem gibt es am Ende noch ein kleines Rätsel.

Anfang der Woche erwähnte ich einen Wasserrohrbruch im Keller unseres Haus. Wie es sich herausstellte, gehörte das kaputte Rohr der Stadt Duisburg und die bestellte Firma durfte daran nichts reparieren. Also musste ich in Duisburg anrufen. Angenommen, Sie hatten noch keinen Wasserschaden, wüssten Sie aus dem Stehgreif, wen sie anrufen sollen? Ich versuchte es erst bei der Stadt Duisburg, in der Annahme, dass man mich weiterverbinden könnte. Hier lief die Durchsage, dass wegen zu hoher Kundenfrequenz z.Zt. keine Telefonanrufe entgegengenommen würden. Zweiter Versuch: Die Stadtwerke. Die Stadtwerke sind nur für die Qualität des Wassers zuständig, nicht für die Rohre. Eine junge Dame erklärte mir,  dass es aber die Stelle „Netze Duisburg“ gäbe. Da könnte ich es mal probieren und gab mir „auf Verdacht“ zwei Telefonnummern. Bei der ersten war ich schon halb richtig und sollte verbunden werden. Das klappte bei mehreren Versuchen nicht, so entschied ich mich für die zweite Nummer und – tatata- dies war und ist die einzig wahre Telefonnummer für Schäden jeglicher Art ( Gas, Strom, Wasser, Straßenbeleuchtung usw.) Falls Sie sich diese einmal notieren möchten:

0203/6042000 (Stand 30.7.2018)

Für Nichtduisburger: Wissen Sie, wie es in Ihrem Heimatort geregelt ist? Fragen Sie lieber jetzt einmal nach, denn wenn ein Schaden da ist, sind die Nerven schon genug angespannt.

So und jetzt noch ein kleines leichtes Rätsel, den Temperaturen angepasst:

Was haben Bernstein und diese Kekse gemeinsam?

Morgen Abend zeige ich Ihnen zwei Fotos mit der Auflösung. Ein Foto machte ich in Hattingen, das andere in Travemünde.