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Wer nicht neugierig bleibt, wird nur noch älter (Marianne Frauchiger)

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In Güdderath (Stadtteil von Mönchengladbach) steht ein Bunker. Er wurde von dem Künstlerpaar Zdzislawa Worozanska-Sacher und Bernhard Petz vor einigen Jahr gekauft. Nach sieben Jahren Umbauzeit fingen die beiden vor vier Jahren an, ihre Räume der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Sie laden im August/September zu Konzerten unter dem Motto „Die Herbstzeitlose“ ein
https://deinmg.de/class/herbstzeitlose-2022/
und am Tag der offenen Tür konnte man im August den Konzertsaal, die Museumsräume und den Garten auf dem Bunker besichtigen.

Neben den Werken des Künstlers Hardin Plischki, konnte man auch Skulpturen und Installationen der Bunkereigentümer besichtigen.

Ab nächstes Jahr soll es offizielle Führungen geben, bei denen das Künstlerpaar dann auch Stellung zu seinen Kunstwerken nimmt. Im Bunker herrscht die konstante Temperatur von 19 Grad. Ein kühler Ort im Sommer 2023…

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Auf einer Busfahrt beobachtete ich eine junge Frau beim Aussteigen. Für einen kurzen Augenblick sah ich ihr Tattoo an der Rückseite ihres linken Arms. Es war oval und ich fand es mit den geheimnisvollen Zeichen faszinierend. Abends konnte ich mich an die Zeichen nicht mehr erinnern, aber ich war immer noch beeindruckt.

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Auszug aus Wikipedia: Den Nachweis der giftigen Wirkung von mit Schweinfurter Grün bedruckten Tapeten veröffentlichte erstmals der Merseburger Arzt Carl von Basedow im Jahr 1844. Er zeigte, dass ein bestimmter Pilz (Penicillium brevicaule) aus leimgebundenem Schweinfurter Grün organische Arsenverbindungen freisetzt, die über die Atemluft zu Vergiftungen führen. Lange Zeit wurde über die Todesursache von Napoleon Bonaparte spekuliert, die in einer Arsenvergiftung aus der Tapetenfarbe ihre Begründung finden könnte.[
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Wir besuchten im August Kassel für zwei Tage. Wegen der Documenta? Nein. Ich habe mir wirklich Mühe gegeben, das Konzept der diesjährigen Documenta zu verstehen und mir jedes Infofitzelchem im Internet durchgelesen, aber keine Aktion oder Ausstellung weckte mein Interesse. Nein der Hauptgrund war der Bergpark im Stadtteil Bad Wilhelmshöhe. Er gehört seit 2013 zum Unesco Weltkulturerbe.
https://de.wikipedia.org/wiki/Bergpark_Wilhelmsh%C3%B6he
Der Grund für diese Auszeichnung sind u.a. seine Wasserspiele. Am Mittwochnachmittag und an Wochenenden kann man Zeuge dieses 1 1/2 stündigen nassen Spektakels werden.
Um 14.30 Uhr beginnt das Wasser oben auf der Höhe bei der Herkulessäule zu fließen.
Man läuft ca. 2,2 Kilometer zusammen mit vielen anderen Menschen den Berg hinunter und kommt dabei an weiteren vier eindrucksvollen Wasserspielen vorbei.

Am Ende des Spaziergangs wird man von der großen Fontäne verabschiedet und kann sich im Café von Schloss Wilhelmshöhe stärken. Wer mag, kann danach den Museumsteil des Schlosses besuchen.

Wenn man den Wasserspielen folgt, sieht man nur von weitem die imposante Löwenburg Ruine. Diese sahen wir uns nach der Kaffeepause noch einmal genauer an, denn sie war schön häufiger Filmkulisse.

Am 2. Tag besuchten wir morgens die Neue Galerie oberhalb der Karlsaue. Ein bisschen Documenta wollten wir dann doch erleben und in diesem Museum wird in einem Flügel die Geschichte der Documenta präsentiert. Man findet Ausstellungsstücke von früher, Modelle von großen Installationen und Beschreibungen über die Intentionen der einzelnen Ausstellungen. Das war sehr interessant, da parallel dazu jeweils eine Fotoreihe verdeutlichte, was in den einzelnen Jahren die Welt politisch und gesellschaftlich bewegte.


In dem Museum gibt es dann noch Räume mit Kunst ab 1800 und eine Ausstellung ist dem Gründer der Dokumenta Arnold Bode gewidmet. Er war u.a. auch Künstler.
Kassel als Ferienort? Das können wir uns gut vorstellen! Es gibt in der Stadt noch viele andere Besichtigungspunkte. (Beispielsweise das Gebrüder Grimm Museum, auch toll für Kinder). Die Stadt hat eine Reihe von grünen Ausflugszielen. ( Neben der Wilhelmshöhe gibt es z.B. die Fulda Auen).
Was Kassel als Ferienstandort attraktiv macht, ist aber auch sein Umland. Nicht weit liegen Göttingen, Hann.-Münden oder Höxter mit der Klosteranlage Corvey. (Und 2023 mit Landesgartenschau).
Wir hatten zwei Ziele außerhalb von Kassel. Zuerst steuerten wir das Schloss Wilhelmsthal an.

Wir machten eine Führung mit, die sehr aufschlussreich war. Das Schloss aus der Rokokozeit wurde durch Kriege nicht beschädigt und war nur sieben Jahre bewohnt. Wer einen Faible für handwerkliches Können auf allerhöchstem Niveau hat, dem sei ein Besuch des Schlosses empfohlen.
Anschließend fuhren wir zur Hansestadt Warburg, die für ihre alten schönen Fachwerkhäuser in der Alt- und Neustadt bekannt ist.

Sie möchten noch mehr Anregungen bekommen? Ich lieh mir diesen Dumontatlas in der Bücherei aus und bekam noch neue Urlaubsideen.

Lösung: Auf dem Bild sieht man die Anfänge von Paris!

Das Bild entstand nach der Lektüre eines Zeitungsartikels über Relikte in Flüssen und Seen. Aceredo war ein portugiesisches Dorf, das in den 90er Jahren wegen eines neuen Staudammsees geflutet wurde.
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