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Wer nicht neugierig bleibt, wird nur noch älter (Marianne Frauchiger)

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In der großen Familie der Autorin wurde und wird immer gesungen. Ob man wandert, feiert, Küchenarbeit verrichtet, im Garten sich beschäftigt, das Singen gehört dazu. Trifft sich die Großfamilie zu einem gemeinsamen Fest, werden Standes-und Altersunterschiede beim Singen aufgehoben. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass Katharina Hagena sich das Singen als Buchthema vornimmt.
Jedes Kapitel leitet sie mit einem Gedicht ein, das Bezug nimmt auf eine Facette des Singens. Das fand ich beim Lesen als Einstimmung sehr schön. Die Gedichte stammen von Autoren aus früheren Jahrhunderten, aber auch moderne Gedichte sind dabei.

Die Welt des Singens ist eine ganz große. Die Geschichte des Singens, das Singen der Vögel, die verschiedenen Singstimmen, unterschiedliche Arten der Lieder, wann, wie und warum wird überhaupt gesungen, wen hat die Mundorgel in der Kindheit begleitet, welche Auswirkungen hat das Singen auf unsere Gesundheit- auf 223 Seiten schreibt die Autorin mit viel Herzblut. Das Lieblingsthema ist dabei das Thema „Frauen und Singen“. Ob es die Sirenen oder die Nymphen sind oder die Geschichte der Lorelei, Hagena weiß interessant zu erzählen.
Ein großes Anliegen ist es für sie, mit ihrem Buch Anstöße zu geben, dass das gemeinsame Singen in der Gesellschaft wieder mehr Anerkennung gewinnt, denn es täte uns allen gut.
Bei mir führte es dazu, mir in der Bücherei ein Buch der Kinderlieder auszuleihen, um endlich mal die zweite, dritte, vierte Strophe von „Eine Seefahrt, die ist lustig“, „Lorelei“ oder „ O Tannenbaum“ kennenzulernen oder aufzufrischen und im stillen Kämmerlein kraftvoll zu schmettern.

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Immer weniger Freiheiten für Frauen in Afghanistan. Stellen Sie sich vor, Sie dürften keinen Park mehr betreten. #wütendwerdenkeinproblem
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Während zweier Urlaube besuchten wir in der Vergangenheit bereits zwei Flugschauen in der Eifel und Österreich. Neben den Vorführungen bekam man nur ein bisschen Hintergrundinformation über die Vögel, in der Falknerei von Ralph Grieblinger war dies anders.
Es gab keine Flugschau, sondern einen Spaziergang mit der Schleiereule Vaiana und dem Wüstenbussard Sky.

Die Falknerei liegt in einem Waldgelände nahe Voerde. Nach einem kleinen Rundgang zu den einzelnen Käfigen und einer Einführung, wie man sich gegenüber dem Vogel auf dem Arm verhalten soll, gingen wir mit unseren beiden gefiederten Freunden eine Stunde lang unter Begleitung von Herrn Grieblinger spazieren. Dabei erzählte er uns viel Wissenswertes über die Falknerei und über seinen eigenen Werdegang als Falkner. In Deutschlang gibt es im Gegensatz zu anderen Staaten strenge Gesetze, so dass eine Ausbildung zum Falkner Voraussetzung ist, um Eulen und Greifvögel halten zu dürfen. Abgesehen von verletzten Tieren, die in eine Falknerei wieder aufgepeppelt werden, kommen die Vögel aus Züchtungen. Wer seine Aufgaben als Falkner ernst nimmt, hat eine 7 Tage Woche. Fütterung, Flugtraining, Säuberung der Behausungen sind nur drei Aufgaben von vielen.
Bei dem Spaziergang ging es rauf und runter, auch kamen uns einzelne oder mehrere Spaziergänger mit Hunden entgegen. Während Vaiana sich dies ungerührt auf meinem Arm ansah, war Sky etwas nervöser. Auch wollte er als junger Vogel im Halbstarkenalter mehr Action und mein Mann musste viel Fingerspitzengefühl beweisen, um es Ari auf dem Arm angenehm zu machen.
Herr Grieblinger bietet nicht nur Spaziergänge an, sondern hat noch eine Reihe andere Ideen, wie man sich den Vögeln nähern kann. Hier geht es zu seiner Website:http://www.falknerei-grieblinger.de/aktuelle-veranstaltungen/

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