Spaziergang-Lern-Methode-Französischstunde Nr. 18

Schon lange habe ich keinen Beitrag mehr zu meinen Französischstunden geschrieben. Das liegt u.a. auch an den „Französischen Spaziergängen“. Einmal pro Woche treffe ich mich mit einer Bekannten und wir gehen eine Stunde spazieren und radebrechen auf Französisch. Das macht sehr viel Spaß, weil man a) merkt, dass das Sprechen langsam immer leichter fällt, b) wir viel lachen, wenn wir Wortkreationen benutzen, die es höchstwahrscheinlich gar nicht im Französischen gibt, c) wir über unseren Alltag quasseln, also gebräuchliche Wörter üben und d) wir uns auch mal einem Thema annehmen (z.B. Welche Unterschiede gibt es zwischen Frankreich und Deutschland- ein sehr ausgiebiges Thema…).

Die Nebeneffekte dieser Spaziergänge sind das Vor- aber insbesondere auch das Nachbereiten. Vor einem Spaziergang überlege ich ein bisschen, was ich erzählen möchte und da fallen mir die ersten Vokabellücken auf. Also vorher schnell noch leo.org befragen. Während der Spaziergänge tun sich dann geradezu Canyons des Unwissens oder Vergessens auf bei den Deklinationen einzelner Verben, dem Gestalten einzelner Zeitformen- ich liebe z.B. das Subjonctif- oder eben des Unwissens um einzelne Vokabeln. Ich habe angefangen, in ein kleines Buch das Nachgeschlagene zu schreiben. Schöner Nebeneffekt: Bein erneuten Lesen fallen einem die ganzen lustigen Gespräche wieder ein.

Diese Spaziergang-Lern-Methode ist natürlich auf jede Spache anwendbar. Wenn Sie auch eine Sprache lernen, Ihnen diese Idee gefällt, aber niemanden kennen, der mitmacht, versuchen Sie es mal auf der Nachbarschaftsseite www.nebenan.de. . Ich habe über diese Seite schon in einem anderen Zusammenhang geschrieben und werde immer mehr ein Fan von ihr.

Am Montag stelle ich Ihnen ein Gartenbuch vor, das ich seit gestern mit großem Vergnügen in der Sonne lese.

Schönes Wochenende!

Autor: linda

Wohne in Duisburg.

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