Ausflug in die Kindheit- eine Museumsperle im Ruhrgebiet

Ich habe den Eindruck, dass nur wenige Menschen im Ruhrgebiet das Essener Markt- und Schaustellermuseum kennen. Ich war im Winter des letzten Jahres dort. Es war draußen und auch in den Museumshallen kalt, aber die Hallentemperatur wäre jetzt um diese Jahreszeit ja eher ein Vorteil. 

Man kann dieses private Museum nur an bestimmten Terminen und mit Voranmeldung besichtigen (nächster Termin wäre der 5.8., weitere Infos siehe unter dem Link). Es gibt so viel zu entdecken und man hört von den Besuchern immer wieder „Weißte noch…..?“. Die Führung dauert ca. 2 Stunden und wurde bei uns von mehreren Personen durchgeführt. Am Anfang erfährt man auch viel über die Geschichte der Schausteller und Jahrmärkte im Ruhrgebiet. Das ist manchmal etwas trocken, aber das Wissen kommt einem beim weiteren Rundgang zu gute. Am Ende der Führung gab es bei uns heiße Getränke, nun wird es wohl was Frisches sein. Die ehrenamtlichen Begleiter waren mit viel Herzblut dabei und wussten ungeheuer viel, so dass wir nach den 2 Stunden eigentlich noch gar nicht weg wollten. Fotografieren durfte man nach Lust und Laune, so dass es für mich ein ganz besonders schöner Nachmittag war. Aber für Kinder ist es auch etwas ganz Besonderes.

http://www.schaustellermuseum.de/

 

Mode-Protest-Naturschutz: Vivienne Westwood

 

Die englische Modedesignerin Vivienne Westwood hat mich schon seit ihrem Auftrauchen in den 80er Jahren fasziniert und deshalb las ich sehr motiviert ihre Biografie. Natürlich blickt man bei der Lektüre hinter die Kulissen der Modeindustrie, aber Westwood ist eine so vielschichtige Persönlichkeit, dass das Buch sehr viel mehr bietet. Die Modeschöpferin engagierte sich schon früh bei politischen oder soziale Missständen und entwarf „Protestmode“. Sie wurde damit zuerst Ikone der Punkbewegung, später Vorbild bei der Rückbesinnung auf handwerkliche Traditionen in England, und heute setzt sie sich erfolgreich für den Klimaschutz ein. „Nebenbei“ ist sie aber auch Mutter zweier Söhne und Großmutter und lebte mit verschiedenen Männern zusammen, die ihren Weg sehr beeinflussten. So erzählt das Buch, in der Westwood übrigens auch oft selbst zu Wort kommt, das Leben einer unglaublich starken Frau.

Kann Duisburg auch das, was Paris kann?

 

In Paris werden immer mehr Bienenstöcke auf den Dächern von öffentlichen Gebäuden und Unternehmen installiert. Es sind bereits 700 Bienen-„Wohnblocks“. Betreut werden sie von professionellen Imkern. Hier geht es zu einer Karte, die die öffentlichen Gebäude zeigt. Die Bienenstöcke werden dabei so platziert, dass man sie von der Straße aus nicht sieht, so wird der Anblick von der Straße auf die Häuser auch nicht beeinträchtigt.

http://www.mylittleparis.com/carte/ruches-paris-fiel

Welches Duisburger Unternehmen traut sich? Oder anders gesagt: Auf dem Dach vom Marientor-Theater ist z.B. viel Platz.

 

 

Es waren mal zwei Beine- Teil 2

 Gestern suchte ich Untertitel für dieses Foto und bat um Mithilfe meiner Blogleser- und Leserinnen. Hier nun einige Vorschläge:

Von Herrn Volker Frühs:

Ein Radikaler ist ein Mensch, der mit beiden Beinen fest in der Luft steht. (Zitat von Franklin d. Roosvelt)

Von Mila Rohde:

Karl-Heinz, ich wandere mit Dir keinen Zentimeter weiter!

Von Christian Kehrer:

Unter einer Baumexkursion hatte ich mir aber auch etwas Anderes vorgestellt…

Thomas Klein:

Sch…Geocaching

Chantal Goerkens:

Einen Baum umarmen kann jeder!

Edith Neuhaus:

Sind das die Beine von Dolores?

Da mehr als drei Einsendungen von Untertiteln eingegangen sind, verlose ich morgen die drei Beinsalben und benachrichtige die Gewinner per Mail. Herzlichen Dank fürs Mitmachen!

 

Es waren mal zwei Beine…Gewinnspiel Teil 1

Meine heutige Wochenendaufgabe für Sie: Finden Sie einen passenden Titel zu diesem Bild! Ich freue mich auf Ihre Ideen und bin auf Ihre Untertitel gespannt. (Aber bitte die Untertitel so gestalten, dass sie dem Jugendschutzgesetz genüge tun ?).

Unter allen Teilnehmern verlose ich drei Tuben wohltuende Sixtus Beinsalbe von Artus. Der Rechtsweg ist bei der Verlosung ausgeschlossen. Bitte mailen Sie Ihre Idee für einen passenden Untertitel bis morgen, dem 18.6.2017,  18.18 Uhr an folgende Adresse: linda.broszeit@gmx.de. Indem Sie Ihren Untertitel mir mailen, erklären Sie sich damit einverstanden, dass ich ihn auch veröffentlichen darf. Wünschen Sie keine dazu gehörige Namensnennung, so weisen Sie bitte in Ihrem Mail darauf hin.

Diesen Schnappschuss habe ich letzte Woche in Dangast gemacht, einem Seekurbad am Jadebusen. Der Ort zeichnet sich u.a. durch diverse künstlerische Aktivitäten aus und man findet noch weitere Skulpturen im Ort und im Meer.

Im Regenbogen spazieren gehen (Aarhusbericht Teil 1)

 

Alle, die jetzt im Sommer oder Herbst im hohen Norden Deutschlands oder in Dänemark Urlaub machen, sollten der diesjährigen europäischen Kulturhauptstadt Aarhus einen Besuch abstatten. Aarhus bietet viel. Wir waren nur einen Tag da, aber ein langes Wochenende wäre besser gewesen.

Unser erstes Ziel: Das spektakuläre ARoS Museum für moderne Kunst. Hier ein paar Bilder:

Im Museum gab es vier Ausstellungen zu bewundern, auch hier möchte ich Bilder sprechen lassen. Ein paar Beispiele für die Ausstellung zur modernen Kunst:

       

Nach dem Mittagessen gingen wir in ein anderes Viertel, in dem der botanische Garten und das Freilichtmuseum „Den Gamle By“auf uns warteten.

Das Gewächshaus des botanischen Gartens..-die grünen Männchen haben sich vorne auf der Wiese versteckt

Bei 35 Grad und 95% Luftfeuchtigkeit….Die Schmetterlinge flogen frei herum und setzten sich auf Schultern und Köpfe

 

Der botanische Garten ist schön angelegt und wir machten noch einen kleinen Spaziergang. Aus den eingeplanten zwei Stunden im Freilichtmuseum wurden allerdings vier und deshalb erzähle ich darüber erst morgen.