Karneval in Rio, Las Vegas, Hamburger Elbphilharmonie an einem Tag

Lust auf eine kurze Weltreise?

Fotocollage oben links: Zu heißer Sambamusik bewegen sich verschiedene Tanzgruppen im Karneval von Rio. Rechts daneben Las Vegas bei Nacht.
Unten rechts: Eisig das Wetter, eisig der Blick auf die Elbphilharmonie. Links daneben: So sieht es innen in der Elbphilharmonie aus.

Wir waren nach ca. zehn Jahren mal wieder im Miniatur Wunderland in Hamburg. Es hat sich seitdem vieles getan, denn die Besitzer nutzen inzwischen ein zweites Haus in der Hamburger Speicherstadt. Rio de Janeiro und Patagonien sind hier neu zu bewundern, die Anden, der Regenwald und die Atacama-Wüste warten auf die Fertigstellung.

Ich weiß nicht, was ich mehr liebe…Sind es die atemberaubenden Entwürfe der Themenwelten oder die witzigen Situationen, die man entdecken kann, wenn man sich Szenen genau ansieht?

Von oben nach unten:
Monaco während des Formel 1 Rennens
Ein Konzert von DJ Bobo
Ein kleiner Abschnitt der
Schweiz-Landschaft
Der Hamburger Dom- das berühmte Volksfest
Links: Rom mit Petersdom, darunter nehmen Mönche das Auto vom Papst, das Papamobil, auseinander.
Rechts: Der Markusplatz in Venedig. Touristen können sich dort malen lassen, welche Qualität die Werke haben sei dahingestellt…
Links oben: Eine Demonstration für „Rente ab 30!“ Rechts daneben: Wird Superman den Absturz des Autos verhindern? Unten links: Ups, ein Raumschiff landet auf dem Münchener Flughafen, rechts unten: Zwei Seehunde als Haustiere auf einer Dachterrasse

Wir waren ca. 3 Stunden dort und haben nicht alles gesehen. Ein Besuch lohnt sich immer wieder. Wer das Wunderland noch nicht kennt oder sein Wissen auffrischen möchte, zum Schluss ein paar Informationen:

Was es nicht alles gibt…

Sollten Sie über die Ostertage (oder auch später) ein bisschen auf Entdeckertour gehen wollen und das von der Couch oder dem Balkon/Gartenstuhl aus, dann empfehle ich Ihnen die Online-Abteilung des Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe.

https://www.mkg-hamburg.de/start

Hier kann man über über 24000 Kunstwerke staunen. Man lässt sich von der Museumsauswahl überraschen, es gibt einen Button „Entdecken“ oder man sucht nach einem bestimmten Stichwort. Sehr viele der gezeigten Abbildungen darf man verwenden, sie sind nicht urhebergeschützt.

Ich wünsche Ihnen schöne Ostertage- bis Dienstag!

Titelblattentwurf für die Modezeitschrift „Die Dame“
Farbschablone, 19. Jahrhundert, aus Japan
Eierschale, ca. 4. Jahrhundert v. Chr., Apulien
Ca. 4. Jahrhundert v. Chr., Griechenland
Foto von Wilhelm Weimar (1857-1907)

Er weiß alles

Thomas Emil Benk, 45 Jahre, in Hamburg lebend, hat ein Problem: das Leben langweilt ihn. Es kann ihn nichts mehr überraschen, seien es Reisen, Drogen, Frauen oder Männer, seine Erfahrungen gehen soweit, dass er jeder Reaktion, jedes Gespräch mit einer anderen Person vorhersehen kann. Aus Verzweiflung fügt er sich Wunden zu, Schmerzen bringen ihm etwas Linderung.

Eines Tages trifft kommt er in einer Kneipe mit einem Mann ins Gespräch, der ein bisschen anders ist. Seine Kleidung ist ihm zu groß, passt nicht in die Zeit. Benk zeigt einen Hauch von Interesse, denn dieser Mann erzählt ihm von einem Institut für Lebenskunst, das seinen Kunden hilft, Glücksmomente zu erleben und das Leben wieder lebenswert zu machen ohne dass die Kunden merken, wie ihr Leben manipuliert wird. Der Mann gibt Benk eine Visitenkarte. Könnte dieses Institut Benk helfen, sein Leben zu beenden? Das fragt er ein paar Tage später Kretzschmar, Chef des Unternehmens. Doch dieser lehnt ab, da Benks Anliegen nicht zur Firmenphilosophie passt. Stattdessen schlägt Kretzschmar ihm eine Geldwette vor, dass es ihm gelingen würde, Benks Leben unbemerkt zu beeinflussen, so dass er sein Leben wieder liebt. Benk geht auf die Wette ein. In den nächsten Tagen geschieht für Benk Unbekanntes. Er wird ausgeraubt, fast auf der Straße überfahren und auch das Verhältnis zu zwei Frauen ändert sich. Benk ist überzeugt, dass ausschließlich das Institut daran Schuld ist. Aber ist das wirklich so?

Ein skurriles Buch. Fand es manchmal ein bisschen ekelig, dem Protagonisten konnte ich nur wenig Positives abgewinnen und doch: Ich konnte mit dem Lesen nicht aufhören.

Hamburger Momente

Letzten Mittwoch bekam ich eine Mitfahrgelegenheit nach Hamburg. Da ich nichts Bestimmtes vorhatte, bummelte ich so vor mich hin.

Gegen Mittag wurde es dann selbst in Hamburg sehr warm und ich entschied mich für ein klimatisiertes Museum. Ich war noch nie im Museum für Kunst und Gewerbe  und seine Größe erstaunte mich. Schon etwas müde, schaffte ich es dann nur noch, mir die Art Deco- und Jugendstilabteilung anzusehen. 

Das Museum wird für mich zukünftig eine Anlaufstelle, wenn ich in Hamburg mal einen Tag mit Schietwetter erwische.