Wenn Sie das nächste Mal schöne Wolken am Himmel entdecken, denken Sie an diese Melodie:
Kategorie: Musik- muss sein!
Musik hören tut gut- hier stelle ich Musikstücke vor zum Entdecken oder zum Erinnern.
Ich liebe Spotify
An manchen Abenden bin ich zu müde, um meine Nase noch in eine Buch zu stecken. Musikhören geht dann aber immer noch und da gehe ich dann auch mal gerne auf Entdeckungsreise.

Diese Zeitung findet man kostenlos in manchen Kneipen oder Museen. (z.B. Duisburger Finkenkrug). Neue CDs werden vorgestellt oder auf anstehende Tourneen hingewiesen. Hier lese ich immer wieder Namen von Bands oder Einzelmusikern, die ich zuvor noch nie gehört habe. Und da kommt Spotify ins Spiel. Spotify ist im Internet eine Plattform, auf der man sehr viele (nicht alle) Musiker und ihre Lieder findet. Man kann das teilweise kostenlos tun oder 9,99 Euro im Monat bezahlen und dann ohne Grenzen Musik hören oder sich eigene Musiklisten zusammen stellen. Meine Playlists heißen z.B. „Guten Morgen“, sehr gut geeignet für Putz-oder Bügelstunden, „Zum Träumen“- Begleitmusik im meiner Hobbywerkstatt, oder “Musik bei schlechter Laune“- wenn diese erklingt, sollte man mich besser nicht ansprechen. Darüberhinaus gibt es auch Musikempfehlungen von anderen Benutzern, bzw. werden bei einem Künstler direkt Musiker mit ähnlicher Musik genannt.
Zurück zu der Zeitung. Hier drei Entdeckungen, die ich im Februarheft gemacht habe. Die Musik gefiel mir auf Anhieb. Es sind drei Sängerinnen, die mir bisher unbekannt waren. Ihnen vielleicht auch?
Zwei Krimi-Kurzbesprechungen
Letztlich habe ich mir mal wieder ein Hansjörg Schneider Krimi gegönnt. Den vierten, sechs habe ich noch in petto. Diese Krimis sind für mich wie ein paar Lieblingsschuhe: reinschlüpfen, bzw. reinlesen und sich sofort wohl fühlen.

In diesem Buch wird eine Ärztin, Anfang sechzig, mit einem Messer ermordet. Verdächtige gibt es viele: ihr Kollege in der Praxis und die Angestellten, Drogenabhängige, die sie mit Methanon versorgt hat, Bewohner eines Altenheims, die gegen die Hilfe für Drogenabhängige sind, ein undurchsichtiger Sohn, ein ehemaliger Liebhaber, Angehörige von Verstorbenen, bei denen die Ärztin falsch diagnostiziert hat. Kommissar Hunkeler lässt seine Kollegen in viele Richtungen ermitteln, er selbst geht im Rhein schwimmen, beobachtet, hört zu und wartet auf den richtigen Moment. Und dieser Moment kommt.
Wer noch keinen Schneider-Krimi gelesen hat, aber evtl. die Fernsehserie „München Mord“ kennt, kann sich von Kommissar Hunkeler ein Bild machen. Er erinnert mich an Kommissar Ludwig Schaller. Der 5. Band steht im Regal schon bereit…

Guido Guerrieri ist erfolgreicher Anwalt in Bari. Er ist der einzige Anwalt , der einer Bitte der Staatsanwältin entspricht und als Nebenkläger in einem Stalking-Fall auftritt. Der Beklagte ist der Sohn des obersten Richters von Bari und Guerrieris Aussichten, den Fall für seine Mandantin zu gewinnen, sind nicht gut. Es kommt zur Gerichtsverhandlung, aber damit ist der Krimi noch nicht zuende.
Um Guerrieri zu charakterisieren, kommt jetzt ein Musikvideo. Er hört dieses Lied, ja die ganze CD sehr gerne.
Dieser Buchtitel gehört ebenfalls zu den „leisen“ der Krimis, spannend, ein bisschen zynisch mit einer sympathischen Hauptperson. Auch hier gibt es mehrere Bände.
Unfreiwillige Erfahrung
Mein Mann und ich besuchen ab und zu auch klassische Konzerte. In der Vergangenheit berichtete ich auch schon über einige, doch vorgestern erlebten wir ein Konzert, das mich wohl so schnell nicht wieder loslässt.
Wir gingen in ein Klavierkonzert in der Düsseldorfer Tonhalle mit Daniil Trifonov und dem London Philharmonic Orchestra. Karten hatten wir für die dritte Reihe ergattert, als wir ankamen, war allerdings aus der dritten Reihe die erste geworden, da das Orchester außergewöhnlich groß war und man die ersten beiden Reihen deshalb entfernt hatte.
Einige Karteninhaber waren gar nicht erfreut und verlangten andere Plätze. Mein Platz war direkt vor dem Pianisten, also, dachte ich mir, guckst du ihm mal ganz nah bei der Arbeit quasi über die Schulter.

Das Konzert begann mit Tschaikovskys Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 b-Moll op. 23. Unsere Befürchtungen, dass die Akustik auf diesen Plätzen schlechter sei, waren unbegründet. Die Sicht auf das Orchester war eingeschränkt, was besonders beim zweiten Stück (Der Kuss der Fee von Strawinsky) schade war, Bläser, Flötisten und Cellisten spielen bei dieser Komposition eine wichtige Rolle. (Dafür hatten wir eine interessante Sicht auf das Schuhwerk der Musiker, aus den Fotos hätte man eine nette Collage machen können- aber ich schweife ab…).
Daniil Trifonov spielte grandios, wie nicht anders zu erwarten war, doch ich konnte mich nicht richtig an der Musik erfreuen, beobachtete ich doch eher unfreiwillig seine Mimik beim Spielen. Die berühmte Pianistin Martha Argerich hat über den Anschlag Trifonovs gesagt: „Hinzu kommt sein Anschlag – er hat Zartheit und auch das dämonische Element. Ich habe so etwas noch nie gehört.“ Das ist vielleicht auch eine ungefähre Beschreibung seiner vielen Gesichtsausdrücke während des Spielens. Ich musste immer wieder wegsehen, weil ich das Gefühl hatte, seine Privatshäre zu verletzen, ja, fast eine Voyeuristin zu sein.
Das hatte ich am Anfang des Abends nicht erwartet und ich möchte so einen Platz nicht ein zweites Mal haben. Es gibt Momente…
Wer einen kleinen Einblick in die Virtuosität Daniil Trifonovs bekommen möchte, hier ein ca. 15 minütiges Video:
Abschiedslied
Lieber Schnee!
Wir durften in diesem Winter Deine Reinheit und Stille einige Male genießen. Doch wenn man etwas Schönes zu oft sieht, verliert es an Anziehungskraft. Deshalb ziehe jetzt weiter, der Frühling klopft auch schon an. Im nächsten Winter werden wir Dich wieder willkommen heißen und uns über schöne Spaziergänge freuen.
Hier ein Abschiedslied, für Dich und für uns!
Erinnern Sie sich noch?
Dies ist ein Rätsel für alle, die meinen Blog in den letzten 14 Tagen ausführlich gelesen haben. In einem anderen Beitrag kam dieses Buch bereits schon einmal vor.

Wissen Sie noch in welchem? Hier drei Themen zur Auswahl (Titel der Blogeinträge).
herzchen & liebchen
Die Perlenecke
Ich sitze hier 4 Uhr nachts…
Morgen Abend kommt die Auflösung und damit verbunden eine Besprechung zu dem Buch.
Französischstunde Nr. 14 Der Vogel – l‘oiseau
Heute mal die Kombi „ Meine Werkstatt“ und „Musik“ und „Französischstunde“. Inspiriert von den Amseln, die seit einigen Tagen hier bei uns morgens schon ab und zu singen und damit erheblich den „Grau-und Kälte-Blues“ in den letzten Wochen verminderten, habe ich mich bei meinen Karten mal intensiv mit dem Thema Vögel befasst. Hier ein paar Beispiele:


Weitere Bilder finden Sie oben in der Menüleiste unter libroart.de
Dieses Lied hat mich während meines Französischunterrichts in der Schulzeit begleitet. Ich mochte und mag es noch sehr. Das Französisch ist nicht allzu schwer.
Eine sinngemäße (!) Übersetzung- Der Refrain
Machen Sie es wie der Vogel
Er sieht saubere Luft und frisches Wasser,
er jagd und fischt ein bisschen und nichts hindert ihn daran, immer wieder hoch in die Lüfte zu steigen.
In den Zwischentexten geht es um Angst vor Krieg, Angst verrückt zu werden in dieser lauten und brutalen Welt, dass es keine Liebe mehr gibt und ob man sich wehren soll. Die Ich-Person ist resigniert und glaubt, alles sei verloren.
Die drei Damen heißen…
Was haben Tom Jones, Chris Rea und Gilbert Bécaud gemeinsam?
Jeder der drei berühmten Sänger widmete einer besonderen Frau ein Lied und jedes dieser Lieder wurde sehr bekannt. Ich möchte nun heute von Ihnen wissen, wie die drei Frauen heißen. Hier die Buchstaben, die Sie für die Lösung brauchen, falls es Ihnen spontan nicht einfällt.
L-E-H-A-D-I-L
P-O-S-E-J-I-H-E-N
A-H-E-N-I-L-A-T
Morgen Abend zeige ich Ihnen drei Musikvideos und Sie können direkt mitsingen oder sich an vergangene Zeiten erinnern…
Musik vom Teutonengrill- Italien Nr. 12
Und was hörte man, wenn man im Sommer sich auf der Liege grillen ließ?
Oder kommen bei diesem Lied Erinnerungen an alte Zeiten auf?