
Und wer noch mehr geballte Figurenästhetik haben möchte, hier mein zweiter Beitrag:

Ich verzichte bei diesem Beitrag auf die Verschlagwortung…
Wer nicht neugierig bleibt, wird nur noch älter (Marianne Frauchiger)
Es gibt Momente, in denen ich mich besonders freue, staune, schmunzle, erleichtert oder dankbar bin. Die Summe dieser Momente wiegen ärgerliche Zeiten auf, man muss sie nur wahrnehmen und sich ab und zu bewusst machen.

Und wer noch mehr geballte Figurenästhetik haben möchte, hier mein zweiter Beitrag:

Ich verzichte bei diesem Beitrag auf die Verschlagwortung…
…wenn man z.B. ein altes Buch aufschlägt und einem plötzlich gepresste Gartenblumen entgegen fallen, die man vor langer Zeit in das Buch gelegt hat. (Foto von Pinterest).

Zum Wochenanfang möchte ich Ihnen ein Lachen schenken. Entdeckt habe ich die Skulptur in einem Museum in Schleswig. Sie ist 1936 von Ernst Barlach geschaffen worden und heißt „Die lachende Alte“. Ist das Lachen nicht ansteckend?
Es gibt zu dieser Skulptur übrigens noch ein Pendant mit dem Titel „Die frierende Alte“. Auf diese Figur werde ich wohl im Winter noch einmal zurück kommen…


Die Möwen und ich zum Sonnenaufgang kurz nach 7 Uhr.
Natürlich darf dann diese Melodie nicht fehlen:
Für solche Stunden habe ich dieses Lied. Aber vielleicht empfinden Sie ja ganz anders?
Dieses Wort hat mich vorgestern altern lassen. In der Buchhandlung war ein junger Vertreter für Briefkarten. Meine Frage, wie viele Exemplare ich pro Motiv abnehmen müsse, beantwortete er mit „30“. Üblich sind 5-10 Ex.,worauf ich dann fragte, ob er mich verhohnepiepeln wolle. Ich sah in ratlose Augen und wusste, dass er das Wort nicht kannte. Soo jung und soo alt…
Aber ich machte das Beste daraus und schlug abends dann einmal nach, woher dieses ulkige Wort eigentlich kommt und fand im Internet diese Erklärung:
Grundlage ist der frühneuhochdeutsche Ausdruck hole Hip ‚hohle Waffel‘.[1] Die von Haus zu Haus ziehenden Verkäufer solcher Waffeln wurden Hohlhipper genannt.[1] Dieses Wort wurde ab dem 16. Jahrhundert ein Synonym von Lästerer – wohl weil Käufer und Verkäufer sich gegenseitig mit Spott bedachten.[1] In der Folge kam es zu Bildungen wie den frühneuhochdeutschen Verben hohlhippeln oder hohlhippen ‚schmähen, beleidigen‘[2], die unter volksetymologischer Anlehnung der nicht mehr verstandenen Worte an Hohn im thüringisch-sächsischen Sprachraum zu hohniepeln und (ver)hohnepi(e)peln ‚hänseln, lächerlich machen‘ führten.[1][3].
Ich glaube, ich benutze das Wort jetzt öfter, denke ich doch dann immer an leckere Waffeln ???
Dies sind drei Stichwörter zu besonderen Momenten, die mir Frau Mila Rohde geschickt hat. Für sie sind besondere Momente:
– Wenn mir mal so eine richtig schöne schlagfertige Antwort einfällt
– Ich es wagen kann, aus einem fahrenden Wagen die Beine aus dem Wagenfenster baumeln zu lassen und dabei den Fahrtwind zu spüren
– In einem Paket mit Noppenfolienverpackung die Noppen ploppen

Jetzt fängt wieder die Zeit an, in der ich auf Spaziergängen die blanken Kastanien sammle, in meine Jackentasche tue und als Handschmeichler benutze bis sie eingetrocknet sind. Heute begegnete ich allerdings unter zwei Kastanienbäumen Max und Moritz…?

Erinnern Sie sich noch an alle Streiche?
Falls Sie sie noch einmal nachlesen möchten:
http://www.wilhelm-busch-seiten.de/werke/maxundmoritz/index.html
Vor ein paar Tagen verabschiedete sich in der Buchhandlung eine Kundin von uns und bedankte sich für die gute Betreuung. Meine Kollegin fragte nach und die Kundin erzählte ihr, dass sie, nach dem Tod ihres Mannes und dem Wegzug der erwachsenen Kinder, nunmehr alle drei Jahre umzieht, um Neues zu sehen und neue Menschen kennen zu lernen. Ihr nächstes Ziel ist der Chiemgau, unsere Kundin ist 72 Jahre alt…
Ich war zuerst sprachlos, jetzt bin ich sehr beeindruckt und ziehe voller Hochachtung den Hut.