Nachdem Herr Peter W. aus Sulzenstoll pensioniert worden war, suchte er eine sinnvolle Beschäftigung. Da er schon immer gerne auf Bauernhöfe Urlaub gemacht hatte und er deshalb wusste, wie lästig eine Stecknadel im Heuhaufen sein kann, beschloss er, ebendiese Stecknadeln zu suchen. Mit seiner über Jahre gewachsenen Sammlung wurde er über die Grenzen von Sulzenstoll bekannt, selbst die süddeutsche Nachrichtenpost berichtete in ihrem Feuilleton über diese außergewöhnliche Beschäftigung. Inzwischen kann Herr W. aus gesundheitlichen Gründen seinem Hobby nicht mehr nachgehen, doch hat er seine Enkel mit seinem Suchfieber angesteckt und die Heuhaufenstecknadelsammlung wird an die übernächste Generation weitergegeben.
In diesem Jahr feiert das Deutsche Glasmalerei-Museum in Linnich sein 25jähriges Jubiläum. Noch bis zum 22.1.2023 läuft eine Sonderausstellung, die die Entwicklung dieser Kunst über mehrere Jahrhunderte zeigt.
Oben rechts: Das Museum befindet sich in einer alten Getreidemühle aus dem 17.Jahrhundert. Dazu gehört noch ein Museumsgarten.(Unten links). Oben links: Kopie eines Fensters aus dem Freiburger Münster. Das Original wurde um 1300 hergestellt, die Kopie zwischen 1917 und 1927. Unten rechts eine Arbeit von Hella de Santarossa aus dem Jahr 1972 mit dem Titel „Sprechende Lippen“.
Die Ausstellung erstreckt sich auf sieben Ebenen. Neben Werken von bekannten Glaskünstlern finden sich auch Exponate von Künstlern, die durch andere Kunstrichtungen bekannt geworden sind.
Unten links ein Glasbild von Jean Cocteau mit dem Titel „Die Rose“, daneben ein Glasbild aus der Reihe „Kosovo“ von Markus Lüppertz Obere Reihe: Neben den künstlerischen und historischen Aspekten werden im Museum auch die verschiedenen handwerklichen Möglichkeiten dargestellt, wie man Glas verarbeiten kann. Hier zweimal Bleiglas, rechts eine Schiebetür, links ein Ausschnitt aus einem Fenster.
Abgesehen von den Kunstwerken lassen sich auch sehr schön Spiegelungen fotografieren.
Oben links: Ausschnitt aus einem Fusing Glaskunstwerk Rechts: Blick auf Linnich durch ein besonderes Fenster Links unten: Spiegelungen zweier Kunstwerke
In dem Museum gibt es noch einen Museumsshop und es werden diverse Aktivitäten angeboten wie z.B. Workshops, in denen man sich in der Herstellung eines Kunstobjektes aus Glas selber versuchen kann. Wir waren zu viert in dem Museum und waren alle begeistert. Eine solche besondere Ausstellung erwartet man nicht in so einem relativ kleinen Ort, doch ist in Linnich seit 1857 die älteste Glasmalerei Werkstatt Deutschlands, die Dr. H. Oidtmann GmbH, ansässig und die Linnicher Bürger sind diesem Thema sehr verbunden. Wer mehr über das Museum wissen möchte: https://www.glasmalerei-museum.de/
(Blaue Schokolade mit rotem Schnittlauch, begleitet von Erdmelonen und Schwarzkartöffelchen, an XumXum Nudeln, abgerundet mit einem Hauch von gelber Tomatensauce, dazu ein ehrliches Stück Kartoffelkrustenbrot).
Im internationalen Wettbewerb für Architekten zum Thema „Zukunftsträchtiges Bauen“ gewann das Architekturbüro „Dante, Houdini & Copperfield“ Platz 1 und 2.
Annex „Hopeful“ und Annex „Paradise“
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