Als Ergänzung zu meinem gestrigen Beitrag noch ein schönes Geigenfundstück:
Wer nicht neugierig bleibt, wird nur noch älter (Marianne Frauchiger)
Als Ergänzung zu meinem gestrigen Beitrag noch ein schönes Geigenfundstück:

Peter Brem spielte über 40 Jahre die erste Geige bei den Berliner Philharmonikern. Er ist ein Vollblutmusiker, denn nebenbei war er noch lange Jahre Geschäftsführer einer Firma, die sich um die Vermarktung des Orchesters kümmerte und er machte noch als Hobby im Brandes-Quartett mit, das auch eine gewisse Berühmtheit erlangte. So kann er viel erzählen und auch aus dem Nähkästchen plaudern. Dies tut er bescheiden und freundlich, er ist immer bodenständig geblieben. Besonders gefallen haben mir die Kapitel, in dem er von den verschiedenen Begegnungen mit weltberühmten Dirigenten (z.B. Karajan, Bernstein oder Rattle) erzählt oder er uns hinter die Kulissen eines Orchesters blicken lässt. Sehr interessant fand ich auch seine Schilderungen, wie das Orchester versucht, besonders die jüngere Bevölkerung anzusprechen und wie es mit der Zukunft der klassischen Musik aussieht. Hier geht er ausführlich auf das Projekt „Digital Concert Hall“ein, bei dem weltweit bereits 26000 Musikliebhaber ein bezahltes Abonnement haben, um live via Bildschirm an Aufführungen des Orchesters teilnehmen zu können.
Neugierig geworden? Hier geht es zu der digitalen Konzerthalle:
https://www.digitalconcerthall.com/de/concert/23463
…oder anders formuliert: Rammstein eher eine Band, die zum 5-Uhr-Tee aufspielt? Oder noch anders formuliert: Nichts für schwache Ohren. (Sie erinnern sich? Vor einigen Wochen kündigte ich Ihnen schon so eine Musikband an, damals war ich aber nicht so aufgelegt, also verzichtete ich darauf). Gestern war ich allerdings sehr stinkig und dann kann ich mich mit dieser Musik abreagieren.
Hier ein Textauszug zu der chinesischen Musikgruppe „Voodoo KungFu“ aus einem asiatischen Musiklexikons:
This band has a pretty lengthy history in China of being a metal band that went into all sorts of different ethnic sounds to create something super original. The main singer/founder of the band then went to the US and is residing there and restarted the band over there along with help from pretty awesome producers.
Letzten Sonntag war ich in Köln auf einem Konzert mit P.J. Harvey. Ich muss immer noch an dieses Konzert denken, weil es mich ziemlich enttäuschte. Es war für mich das dritte Konzert nach 2009 und 2011. Der Unterschied war, dass die ersten beiden Konzerte in der Frankfurter Jahrhunderhalle und in der Royal Albert Hall in London statt fanden. Man saß und konzentrierte sich auf das Zuhören. Das jetzige Konzert war im Palladium, einer kleineren Halle nur mit Stehplätzen und ewigem Hin-und Hergelaufe. P J Harvey war sehr gut und die Musikgruppe spielte ohne Fehl und Tadel, aber in dieser Halle wurden sie verheizt. Sehr, sehr schade! Harvey ist eine tolle Sängerin mit eigenwilligen Texten und z.T. ausgefallenen Melodien und bekam sogar schon von der Queen eine Auszeichnung. Hier eine kleine Kostprobe (wer mehr hören will, das Albert Hall Konzert gibt es auch auf Youtube):