Französischstunde Nr. 11

Wie in Nr. 10 angekündigt, hier nun zwei Youtube Filme über französische Wörter und Redewendungen, die uns in unseren Lehrbüchern falsch  beigebracht werden. Die Erklärungen sind wieder in englischer Sprache, aber gut verständlich. Sie werden manchmal staunen!

 

 

 

 

 

Französischstunde Nr. 10

Momentan durchforste ich Youtube nach Clips zum Thema Französischlernen. Ein paar pfiffige Lexionen habe ich schon gefunden, diese möchte ich Ihnen im Laufe der nächsten Wochen vorstellen.

Ich fange mit Cindy und ihrem Französischkurs „Frencheezee“ an. 210 Filme hat sie bereits bei Youtube eingestellt, bisher habe ich erst ein Zehntel gesehen.  Na ja, die Wintermonate sind ja nicht mehr weit weg…

In diesem Video gibt sie fünf Tipps zu Ausdrucksweisen, die im Alltagssprachgebrauch sehr gängig sind, die man aber in Lehrbüchern kaum finden wird. Nächste Woche folgen dann zwei Filme von „Language City“, einem anderen Französischkurs. In diesen Filmen wird konkret über Wörter gesprochen, die in Lehrbüchern stehen, die aber im Alltag kein Franzose benutzt.

Bei allen Videos sind die Erklärungen in englischer Sprache, also schlägt man eigentlich zwei Fliegen mit einer Klappe.

Aber jetzt erst einmal zu Cindy:

 

 

 

Expérience positive -Französischstunde Nr. 4

Voilà- am Wochenende habe ich es geschafft, das erste Buch aus dieser Reihe zuende zu lesen.

Französischlektüre Diese Reihe aus dem Compact Verlag kann ich sehr zum Französischlernen empfehlen. Es gibt knapp 20 Titel in verschiedenen Schwierigkeitsstufen (Von A1 bis C1). Zumeist sind es Krimis, jedes Buch kostet z.Zt. 7,99 Euro. Neben den Geschichten bieten die Bücher auch Übungen, Übersetzungshilfen und Vokabellisten.

Der Compact Verlag bietet neben den gängigen Fremdsprachen auch noch andere an, z.B. Niederländisch oder Schwedisch.

Eselsbrücken von „vernünftig“ bis „ausgeflippt“- 3. Französischstunde

Mir selbst Eselsbrücken beim Vokabellernen auszudenken, das macht mir viel Spaß. Bei diversen Wörtern ist eine Nachbarschaft zum Deutschen oder Englischen erkennbar, aber wenn dem nicht so ist, dann freue ich mich, wenn schnell eine gute Idee da ist. Je flippiger, desto besser, weil ich diese Vokabeln dann auch besser behalte. Bei manchen Wörtern fällt mir absolut nichts ein und da gucke ich dann in „Take it easy“ nach       (siehe meine Buchbesprechung Anfang Januar) oder suche im Internet einen Wortstamm. Das ist bei arabischen Wörtern besonders spannend.

Hier kommt nun eine erste Liste meiner Eselsbrücken, vielleicht werden Sie inspiriert.

Eselsbrücken

 

Mit „Take it easy“ französisch lernen (Französischstunde Nr. 2)

Take it easy

Wenn man dieses Buch gründlich durchliest, bekommt man ein Menge Eselsbrücken präsentiert, mit denen man sich englische und französische Vokabeln leichter merken kann. Das Buch behandelt die Ursprünge beider Sprachen und bietet viele Tabellen mit Vokabeln, die eine Gemeinsamkeit haben, wie z.B. lateinische Wortstämme oder Präfixe. Hier ein Beispiel:

Worttabellem

Wenn ich vergeblich versuche, mir französische Wörter zu merken, habe ich jetzt immer diese Karteikarte mit einer kurzen Zusammenfassung zur Hand, um vielleicht noch eine Idee für eine Ableitung zu bekommen.

Karteikarte

 

 

 

Bonjour madame, bonjour monsieur!

Letzte Woche hatte ich angekündigt über eine Stadt zu schreiben, bei der ich glänzende Augen bekomme. Diese Stadt ist Lüttich. 1 1/2 Stunden Autofahrt, Auto parken, in eine Espressobar gehen, Kaffee trinken, Augen schließen, zuhören und schon bin ich in Frankreich, in Paris. Die meisten Deutschen kennen Lüttich, wenn überhaupt, vom Sonntagsflohmarkt. Das ist wohl der größte Europas, aber es ist ein großer Fehler, Lüttich darauf zu reduzieren. Man darf nicht sonntags dort hin fahren, sondern am besten freitags. Dann hat man Flohmarkt + eine sehr lebendige Stadt mit geöffneten kleinen Fachgeschäften, Straßencafes und Märkten.

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Lüttich bietet diverse Museen, Kirchen, Altstadtviertel, Shopping en gros, Parks, Flanieren an der Maas, sehr leckeres Essen und dazu die berühmten belgischen Biere. Wir besuchten zuerst die Kathedrale, von der wir uns gar nicht losreißen konnten. Die Kirchenfenster alter und junger Künstler( u.a. aus Südkorea) sind sehr eindrucksvoll und bei Sonnenschein besonders magisch. Es gibt eine Schatzkammer und einen Klostergang.

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Unser zweites Ziel war das Museum für moderne + alte Kunst „La Boverie“, untergebracht in dem Gebäude der Weltausstellung von 1905.

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Komplett restauriert und durch einen Glasanbau erweitert, bietet das Museum Sonderausstellungen und mehrere permanente Ausstellungen ( z. B. Bilder von der Gruppe Zero oder eine Ausstellung unter dem Motto“ Die schwarze Galerie“mit sehr lichtempfindlichen Kunstwerken). Ein Museum, das in den nächsten Jahren international sicher noch mehr Beachtung erfahren wird. ( Eine enge Zusammenarbeit mit dem Pariser Louvre ist erst einmal auf 3 Jahre vereinbart).

Wir schlenderten an der Maas zurück nach Outremeuse, wohl das Szeneviertel von Lüttich. Auch hier viele alte Häuser, die z.T. sehr kleine individuelle Restaurants beherbergen.

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Auf dem Weg zurück zu unserem Auto kamen wir noch an mehreren Skulpturen vorbei.

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Hier hat man auch ein bisschen Berliner Karl-Marx-Allee

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Im Herbst kommt ein Buch heraus mit dem Titel „111 Orte, die man in Lüttich gesehen haben muss“. Dies werde ich mir zulegen, dann ist die Vorfreude auf den Besuch im nächsten Jahr (siehe Meinen Kalender) noch größer. Straßen mit Jugendstilhäusern, die Zitadelle, das Marionettenmuseum oder das Curtius Museum, alles noch nicht gesehen…