Auf ein gesundes 2018 und möge Ihnen viel Schönes im neuen Jahr passieren! Und vielleicht wird es auch ein Jahr, in dem Sie endlich mal etwas tun, was Sie immer schon mal machen wollten? Das Lied „Mein Ding“ von Udo Lindenberg ist meine erste kleine Motivationshilfe für diese Woche:
Gestern fragte ich, welche Aussagen zum Thema Weihnachten Unfug sind. Hier die Lösungen:
Griechische Kinder bekommen erst in der Nacht zum ersten Januar ihre Weihnachtsgeschenke-stimmt
Das Ehepaar McCarsson hat auf seinem Grundstück zwei Häuser stehen. Eins sieht wie eine Christbaumkugel aus, in dieses ziehen die beiden jedes Jahr im Dezember ein. QUATSCH!
Der Weihnachtsmann wird jedes Jahr im Durchschnitt 24 Millionen mal fotografiert-stimmt
56% der Amerikaner singen ihren Haustieren Weihnachtslieder vor-stimmt
Früher hingen Christbäume an der Decke-stimmt
In Ungarn gibt es einen Verein, der für die Gleichberechtigung von Osterhasen in der Weihnachtszeit kämpft und dekorierte Eier verkauft, auf denen Hasen mit Weihnachtsmützen zu sehen sind QUATSCH!
Ca. 15000 Adventskränze fangen in Deutschland Feuer-stimmt
38% der Österreicher haben bei einer Umfrage zugegeben, bei einem Adventskalender die Schokolade manchmal schon vorab zu essen QUATSCH!
Was bei uns der Frühjahrsputz ist, ist bei den Iren der Vorweihnachtsputz-stimmt
Wenn man in Norwegen Schmuck zu Weihnachten verschenken möchte, muss man diesen in Schneekugeln verpacken. Alles andere bringt Unglück QUATSCH!
Viermal richtiger Quatsch bei Ihnen?
So und jetzt wünsche ich Ihnen ganz stimmungsvolle und friedliche Feiertage. Mit diesem nicht weihnachtlichen Lied möchte ich Sie ein bisschen einstimmen.
Der obligatorische Kartoffelsalat zu Weihnachten ist in der Mache…Dabei hörte ich ein bisschen Musik, eine Empfehlung einer treuen Leserin. Mir war der Komponist Zoltán Kodály bisher unbekannt. Dieses Stück hatte meine Leserin während eines Konzerts in der Mercatorhalle gehört und war begeistert:
Es gefiel mir gut, aber diese Komposition sprach mich noch mehr an, war wohl in der passenden Stimmung…
…aber Den Haag ? Ich habe den Eindruck, dass die Hauptstadt der Niederlande von vielen Deutschen nicht als so attraktives Ausflugsziel angesehen wird. Dass das ein Fehler ist, stellten mein Mann und ich am Samstag fest. Wir wollten abends zu einem Konzert, das in einem Ort Nahe Den Haags stattfand. So nutzen wir die Gelegenheit, schon morgens aufzubrechen. Nach gut 2 Stunden waren wir da und besuchten zuerst das Mauritshuis, eins der bekanntesten Museen der Niederlande.
Hier trifft man z.B. auf Bilder von Rembrandt, Rubens, Breughel oder Holbein, die Stars sind allerdings drei Gemälde von Jan Vermeer und da insbesondere „Das Mädchen mit dem Perlenohrring“. ( Siehe auch unten „Film ist besser als Buch“).
Von der Wirkung dieses Bildes und auch der anderen beiden Vermeer Bilder waren wir enttäuscht, aber andere faszinierten uns sehr:
Rubens-ein Meister des LichtsDas ultimative Wimmelbild…
Nach dem Museumsbesuch bummelten wir durch die Einkaufsstraßen und Passagen. Besonders angetan war ich von dem Zusammenspiel alter und neuer Architektur. Hier passt es, in manchen anderen Städten finde ich es schrecklich.
Die Stadt füllte sich zunehmend, so beschlossen wir, in die Nachbarstadt Leiden zu fahren, um uns dort den schwimmenden Weihnachtsmarkt anzusehen. Diese Idee war natürlich großer Quatsch, denn in Leiden war es noch voller….aber man ist ja flexibel! Also ab zum Meer nach Katwijk, nur ein paar Autominuten entfernt. Einmal durchpusten lassen und sich mit heißem Kakao belohnen.
Das Konzert in Zoetermeer war schließlich auch ein voller Erfolg. Es ist nur eine kleine Halle, die sich ein bisschen darauf spezialisiert hat, Gruppen auftreten zu lassen, die die Lieder von Led Zeppelin oder Yes spielen oder Gruppen, die ähnliche Musik wie Genesis anbieten. Unsere Gruppe hieß IQ, treue Leser und Leserinnen kennen bereits ein Lied. Eine Premiere: Jeder Konzertbesucher bekam eine Weihnachts-CD von IQ geschenkt, auf denen die Gruppe Weihnachtslieder neu interpretiert. Ist das nicht nett?
Wo bin ich? ?
Wir werden sicherlich nächstes Jahr noch einmal nach Den Haag fahren, vielleicht auch für länger, denn Den Haag-Leiden-Delft ist ein kulturelles goldenes Dreieck, in dem man viel Zeit verbringen kann mit dem großen Vorteil, dass das Meer auch noch „im Angebot“ ist.
Heute beginnt die Last-Minute-Stress-Weihnachtswoche. Gönnen Sie sich zwischendurch ein bisschen Musik, die Sie an einen schönen Urlaub erinnert. Ich habe für mich ( und vielleicht auch für Sie?) dieses Musikstück ausgewählt. Zum ersten Mal hörte ich es in Cornwall, genauer gesagt im Minack Theatre. Dieses Theater wurde von Rowena Cade und ihren Helfern direkt in einen Felsen gehauen. Es ist eine Art Amphittheater, wenn man sitzt, blickt man hinter der Bühne aufs Meer. Ja und da hörte ich dieses Lied und war ergriffen.
In einigen Städten wurden in der Vergangenheit Klaviere in Einkaufszentren installiert, zur Freude von vielen, die Klavier spielen können oder einfach gerne bei Klaviermusik zuhören. Duisburg hätte auch das „Standortpotential“, es wäre wieder ein kleiner Schritt, Duisburg sympathischer zu machen. Hallo Bürgerstiftung, was halten Sie von der Idee? Ihre Bücherschränke sind doch schon ein großer Erfolg!
Auf YouTube gibt es zig Videos mit Beispielen aus eben diesen anderen Städten, hier ist eins:
Ich widme dieses „Zahlen-Lied“ allen, die heute Lotto spielen und drücke allen die Daumen für einen Gewinn!
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