Seine Eltern/Kinder kann man sich nicht aussuchen

Der Autor ist Vater eines 19jährigen Sohnes. Mit ihm hat er Kummer, denn der Sohn verhält sich nach seiner Ansicht nicht normal. Er hört permanent Musik, steht erst mittags auf und sein Zimmer sieht wie ein Saustall aus. Der Vater kommt an seinen Sohn nicht mehr heran, sie sprechen kaum miteinander und wenn sie miteinander reden, kommt es oft zu Meinungsverschiedenheiten. Und dabei hat der „Ernährer“ nur einen Wunsch: Sein Sohn soll mit ihm zusammen eine Wanderung unternehmen. Doch der Junge „hat keinen Bock“. Aus Frust und um sich abzureagieren, entwirft der Autor einen Zukunftsroman, in dem er als Brenno Alzheimer einer Armee von Alten vorsteht, die gegen die immer mächtiger werdenden Jungen kämpft. 

Das Ende des Romans? Es ist versöhnlich und das rettet aus meiner Sicht das Buch. Ich erinnere mich noch gut daran, wie es in meiner Jugend war. Einige Lieblingsthemen der damals Erwachsenen, wenn es um Jugendliche ging:  Zottelhaare, Hirtenmäntel, die müffelten, bauchnabelfreie T-Shirts, Krachmusik, drogenverseuchte Arbeitsscheue, linkes Gesocks.

Mir gehen heutzutage Jugendliche manchmal auch gehörig auf den Wecker, aber ich glaube bei jedem immer noch an das Gute und kenne auch einige sehr positive Gegenbeispiele. Deshalb fand ich das Buch nicht so umwerfend wie viele Leser beim Erscheinen 2014.

Mein Musikbeitrag ist der Gegenpol zum Buch, denn hier erzählt ein Sohn über seinen Vater. Der Vater war Kommunist und da war das Leben für seinesn Sohn manchmal auch etwas speziell. 

Morgen gibt es wieder ein Wochenendrätsel, genauer gesagt, ein „Dings vom Dach“.

Duolingo (Französischstunde Nr. 16 )

Vor ca. 2 Wochen wurden in der WAZ die verschiedenen Online-Sprachschulen im Internet besprochen, wie z.B. Babble, Rosetta Stone oder  Duolingo. Alle sind kostenpflichtig, außer Duolingo, hier gibt es eine Light-Version und diese probierte ich aus.

Duolingo bietet die Sprachen Englisch, Französisch und Spanisch an. Man kann vorgeben, ob man bereits Sprachkenntnisse bei der ausgewählten Sprache besitzt oder diese Sprache neu erlernen möchte. Hat man schon einiges Wissen, wird ein Test gemacht, bevor die Übungsangebote erscheinen. Diese sind nach Themen geordnet, sei es unter grammatikalischem Aspekt oder nach Sachgebieten, wie z.B. Essen, Tiere, Reise usw. Bei den Übungen muss man Sätze bilden, es gibt ein Vokabeltraining oder Sätze sollen ins Deutsche übersetzt werden. Die Antworten kann man eintippen oder es werden nach dem Multiple Choice Verfahren eine Auswahl an Wörtern angezeigt, die man dann nur noch anklicken muss.

Wichtig ist es, jeden Tag zu üben. Vorgegeben werden mindestens 5 Minuten, es geht hoch bis 20 Minuten. Wenn man wirklich jeden Tag übt, bekommt man irgendwelche Boni, die man sammeln und dann irgendwann einlösen kann. Wann, warum, wieso weiß ich (noch) nicht.

Nach 12 Tagen finde ich das Niveau momentan noch recht niedrig. Macht aber nichts, da gibt es dann täglich kleine Erfolgserlebnisse. Gut ist, dass  man französische Sätze bildet, deren Richtigkeit dann auch direkt überprüft wird. Hat man einen Fehler gemacht, wird über mehrere Tage wiederholt.

Aus Spaß habe ich auch mal mit Spanisch angefangen und „Keine Vorkenntnisse“ angegeben. Hier fängt man wirklich bei Adam und Eva an, mal sehen, wie weit ich komme…

Lucien und Sophie sind mir ans Herz gewachsen ( Französischstunde Nr. 15 )

Heute möchte ich Ihnen diese französischen Lernkrimis empfehlen.

Lucien ist Angestellter einer Versicherung und muss detektivische Arbeit leisten, bevor die Versicherung bei einem Schadensfall zahlt. Seine Freundin Sophie, die Kriminologin ist, hilft ihm dabei. Ein Traumpaar: Lucien ist smart, sieht gut aus und mutiert bei Bedarf auch schon mal zum Einbrecher. Sophie, ebenfalls eine Augenweide, verfügt über gesunden Humor, der dann ab und zu auch mal Luciens Machoallüren in die Schranken weist.

Die Kriminalfälle sind dabei sehr pfiffig und die Lösungen überraschend. Es gibt allerdings einen Wermutstropfen: Die Bücher wurden irgendwann einmal von einem Tandem-Verlag für die Ramschtische von Aldi & Co produziert. Wieviele Bände es aus der Reihe gibt, weiß ich nicht,  die Homepage vom Verlag ist nicht aufrufbar, es stehen keine Erscheinungsdaten in den Büchern, ist alles ein bisschen befremdlich.  Man kann die Titel nicht in einer Buchhandlung bestellen, sondern muss im Internet gucken, ob man sie da antiquarisch ergattert. Aber es lohnt sich. Das Sprachniveau der Lektüren schätze ich auf B2.

 

Französischstunde Nr. 14 Der Vogel – l‘oiseau

Heute mal die Kombi „ Meine Werkstatt“ und „Musik“ und „Französischstunde“. Inspiriert von den Amseln, die seit einigen Tagen hier bei uns morgens schon ab und zu singen und damit erheblich den „Grau-und Kälte-Blues“ in den letzten Wochen verminderten, habe ich mich bei meinen Karten mal intensiv mit dem Thema Vögel befasst. Hier ein paar Beispiele:

Weitere  Bilder finden Sie  oben in der Menüleiste unter libroart.de

Dieses Lied hat mich während meines Französischunterrichts in der Schulzeit begleitet. Ich mochte und mag es noch sehr. Das Französisch ist nicht allzu schwer.

 

Eine sinngemäße (!) Übersetzung- Der Refrain 
Machen Sie es wie der Vogel
Er sieht saubere Luft und frisches Wasser,  
er jagd und fischt ein bisschen und nichts hindert ihn daran, immer wieder hoch in die Lüfte zu steigen.

In den Zwischentexten geht es um Angst vor Krieg, Angst verrückt zu werden in dieser lauten und brutalen Welt, dass es keine Liebe mehr gibt und ob man sich wehren soll. Die Ich-Person ist resigniert und glaubt, alles sei verloren.

 

 

Französischstunde Nr.13

Das Französischauffrischen macht mir immer noch viel Spaß, das Lesen geht immer besser, was ja schon erfreulich ist. Doch es hapert daran, dass ich kaum Möglichkeiten habe, mich zu unterhalten. So nahm ich eine alte Idee auf, die ich vor vielen Jahren schon einmal beim Englischlernen hatte. Ich schreibe pro Tag 3-5 Sätze in ein Buch und beschreibe auf Französisch mit diesen Sätzen eine Alltagssituation, die ich an diesem Tag erlebt habe. Vokabeln, die ich nicht weiß, suche ich heraus und trage sie am Ende des Buches ein, um sie mir immer mal wieder anzusehen.Am 1.1. habe ich angefangen und bisher funktioniert es gut, denn es gibt am Tag immer Situationen, in denen man warten muss (Stau, Kasse, Amt usw.). Und man beobachtet Menschen und plötzlich sind die zu übersetzenden Sätze da.

Ich habe einen alten Kalender genommen, die Felder sind begrenzt, nicht dass ich noch in Schreibwut gerate…

Vergleich Cola-Pepsi ist sowas von out

Heute nun nach der Apfel- und Whiskyverkostung in der vorletzten Woche die dritte Probe. Es geht um den Vergleich von Butterkeksen. Lieben Sie auch den Leibnitz-Butterkeks, weil Kindheitserinnerungen wach werden? In Frankreich gibt es ein Pendant dazu, den „Petit Lu“.

Ich lernte ihn bei einem Urlaub in Frankreich kennen und seitdem ist die Packung ein „Muss-Mitbringsel“. Er ist knuspriger und schmeckt noch mehr nach Butter. Verbinden Sie mir die Augen und ich errate sofort, welcher Keks der Leibnitz und welcher der LU-Keks ist.

Was die beiden Kekse gemeinsam haben und wie sie sich unterscheiden, das wurde sehr unterhaltsam in einer Sendung von Karambolage auf ARTE erklärt:

http://sites.arte.tv/karambolage/de/der-gegenstand-luleibniz-karambolage

 

 

 

Französischstunde Nr. 12

Tümmeln Sie sich auch auf der Instagram-Plattform? Wenn ja, hier ein paar Namen von Seiten, auf denen man immer häppchenweise ein bisschen französische Grammatik und/oder Redewendungen präsentiert bekommt oder man durch das Lesen von französischen Fotountertiteln ein bisschen üben kann:

dreamingfrench, centrepompidou, meinfranzösisch, allfrenchgrammar, frenchwords, deslivresetnous, le_francais_ensemble, genie_francais, la_langue.francaise

Bonne chance!

Französischstunde Nr. 11

Wie in Nr. 10 angekündigt, hier nun zwei Youtube Filme über französische Wörter und Redewendungen, die uns in unseren Lehrbüchern falsch  beigebracht werden. Die Erklärungen sind wieder in englischer Sprache, aber gut verständlich. Sie werden manchmal staunen!

 

 

 

 

 

Französischstunde Nr. 10

Momentan durchforste ich Youtube nach Clips zum Thema Französischlernen. Ein paar pfiffige Lexionen habe ich schon gefunden, diese möchte ich Ihnen im Laufe der nächsten Wochen vorstellen.

Ich fange mit Cindy und ihrem Französischkurs „Frencheezee“ an. 210 Filme hat sie bereits bei Youtube eingestellt, bisher habe ich erst ein Zehntel gesehen.  Na ja, die Wintermonate sind ja nicht mehr weit weg…

In diesem Video gibt sie fünf Tipps zu Ausdrucksweisen, die im Alltagssprachgebrauch sehr gängig sind, die man aber in Lehrbüchern kaum finden wird. Nächste Woche folgen dann zwei Filme von „Language City“, einem anderen Französischkurs. In diesen Filmen wird konkret über Wörter gesprochen, die in Lehrbüchern stehen, die aber im Alltag kein Franzose benutzt.

Bei allen Videos sind die Erklärungen in englischer Sprache, also schlägt man eigentlich zwei Fliegen mit einer Klappe.

Aber jetzt erst einmal zu Cindy: