An dieser Bibliothek hängt mein Herz

Im August schwärmte ich in einem Blogbeitrag von der Koblenzer Stadtbibliothek. Doch letzte Woche merkte ich, dass die Rheinhauser Bezirksbibliothek meine wahre „Leib-und Magenbibliothek“ ist. Ich hatte nach langer Zeit einmal wieder die Gelegenheit, einen Blick in die in Deutschland wohl einzigartige Lesezeichensammlung zu werfen, im Innenhof zu sitzen und dort in Büchern zu blättern und einmal mehr über den Ideenreichtum von der Bibliotheksleiterin Frau Flaßhove und ihrem Team zu staunen. So entdeckte ich im Eingangsbereich eine Saatguttauschbörse!

Frau Flaßhove freut sich über Samentütchenspenden.

Hier ein paar weitere Infos zu diesem Projekt:

Die zweite Entdeckung, die ich machte, ist das im Aufbau befindliche „Biblab“ der Bibliothek.

Hier kann sich jeder, dem für die Produktion professioneller Podcasts, Social Media-Beiträge oder Imagefilme das notwendige Equipment fehlt, anmelden und das Labor nutzen, um eigenen Content zu produzieren. Als ich da war, nutze gerade der Buchholzer Jugendbuchclub den großen Greenscreen, um Werbebilder für Instagram zu schießen. Neben einem schönen Studiosetting findet man in diesem Social Media Studio vom Stativ über die Kamera bis zum Schnittprogramm alles, was es braucht, um gute Beiträge zu produzieren.

Frau Flaßhove erzählte sie mir auch noch von weiteren Projekten, die in nächster Zeit verwirklicht werden sollen. Verraten wird noch nichts, aber dann gibt es noch mehr Gründe, die Rheinhauser Bezirksbibliothek öfter zu besuchen!

Schopenhauers Kosmos

ENTSTEHEN UND VERGEHEN

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Das beständige Entstehen und Vergehen der Individuen greift keineswegs an die Wurzel der Dinge, sondern ist nur ein oberflächliches Phänomen, von welchem das eigentliche, sich unserem Blick entziehende und durchweg geheimnisvolle innere Wesen jedes Dinges nicht mitgetroffen wird, vielmehr dabei ungestört fortbesteht, wenn wir gleich die Weise, wie das zugeht, weder wahrnehmen, noch begreifen können. (W. II, 540 fg. 546.) Da nur mittelst der Anschauungsform des Raumes die Vielheit und mittelst der der Zeit das Vergehen und Entstehen möglich ist, so kann das Entstehen und Vergehen keine absolute Realität haben, kann dem in der Erscheinung sich darstellenden Wesen an sich selbst nicht zukommen. (P. I, 91; II, 287.) Hieraus ergibt sich der wahre Sinn der paradoxen Lehre der Eleaten, dass es gar kein Entstehen und Vergehen gebe. (W. II, 547.)
Text von der Seite: www.schopenhauers-kosmos.de

Kunst und Musik im niederrheinischen Bunker

In Güdderath (Stadtteil von Mönchengladbach) steht ein Bunker. Er wurde von dem Künstlerpaar Zdzislawa Worozanska-Sacher und Bernhard Petz vor einigen Jahr gekauft. Nach sieben Jahren Umbauzeit fingen die beiden vor vier Jahren an, ihre Räume der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Sie laden im August/September zu Konzerten unter dem Motto „Die Herbstzeitlose“ ein

https://deinmg.de/class/herbstzeitlose-2022/

und am Tag der offenen Tür konnte man im August den Konzertsaal, die Museumsräume und den Garten auf dem Bunker besichtigen.

Links der Bunker von außen, rechts oben der Konzertsaal mit Plätzen für ca. 80 Personen. In der Mitte einer der Ausstellungsräume, unten der Garten auf dem Bunker, im Hintergrund das Wohnhaus.

Neben den Werken des Künstlers Hardin Plischki, konnte man auch Skulpturen und Installationen der Bunkereigentümer besichtigen.

Rechts oben ein Beispiel eines Krawattenkunstwerks, eine Spezialität von Frau Worozanska-Sacher , Herr Petz ist Musiker und Bildhauer.

Ab nächstes Jahr soll es offizielle Führungen geben, bei denen das Künstlerpaar dann auch Stellung zu seinen Kunstwerken nimmt. Im Bunker herrscht die konstante Temperatur von 19 Grad. Ein kühler Ort im Sommer 2023…

Inspiration auf einer Busfahrt

LEBENSGESCHICHTE

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Auf einer Busfahrt beobachtete ich eine junge Frau beim Aussteigen. Für einen kurzen Augenblick sah ich ihr Tattoo an der Rückseite ihres linken Arms. Es war oval und ich fand es mit den geheimnisvollen Zeichen faszinierend. Abends konnte ich mich an die Zeichen nicht mehr erinnern, aber ich war immer noch beeindruckt.

Der Stoff, aus dem Krimis entstehen

SCHWEINFURTER GRÜN

Auszug aus Wikipedia: Den Nachweis der giftigen Wirkung von mit Schweinfurter Grün bedruckten Tapeten veröffentlichte erstmals der Merseburger Arzt Carl von Basedow im Jahr 1844. Er zeigte, dass ein bestimmter Pilz (Penicillium brevicaule) aus leimgebundenem Schweinfurter Grün organische Arsenverbindungen freisetzt, die über die Atemluft zu Vergiftungen führen. Lange Zeit wurde über die Todesursache von Napoleon Bonaparte spekuliert, die in einer Arsenvergiftung aus der Tapetenfarbe ihre Begründung finden könnte.[

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